[Ordnung, Herrschaft und Interessen #43… ]

zvw.de, (14.10.2017): “ … Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält die Sprache von Politikern oft für zu unverständlich. „Im Nichtverstehen entsteht die erste Entfremdung zwischen „denen da oben“ und „uns da unten““, schreibt Kretschmann in einem Gastbeitrag für die „Neue Züricher Zeitung“ (Samstag). Politiker müssten so sprechen, „dass jeder sie versteht, also auch Menschen, die sich neben ihrem anstrengenden Alltag nur nebenbei mit Politik beschäftigen“. Es brauche Klarheit und Offenheit, betonte der Grünen-Politiker. …“ | https://www.zvw.de/inhalt.baden-wuerttemberg-kretschmann-kritisiert-sprache-in-der-politik.55348db6-2f15-4958-b273-8dc18a96d091.html

Markus Reuter, (10.10.2017): “ … Das Gesetz soll den Staatstrojaner (Quellen-TKÜ) erlauben und es der Polizei ermöglichen, präventiv Kommunikation abzuhören. … Der Richterverein Baden-Württemberg bewertet das Gesetz in seiner Stellungnahme als zu weitgehend. Bei der Videoüberwachung fehle der Nachweis der Wirksamkeit gegen den Terrorismus, bei der Telekommunikationsüberwachung bezweifelt der Verband, ob die aufgeführten Tatbestandsmerkmale eine angemessene Eingrenzung beschreiben.“ …“ | https://netzpolitik.org/2017/baden-wuerttemberg-datenschutzbeauftragter-kritisiert-gruen-schwarzes-anti-terror-paket/

Christiane Schulzki-Haddouti (12.10.2017): “ … Die baden-württembergische Landesregierung will [ ] die Quellen-Telekommunikationsüberwachung einführen. … Überdies enthält der Entwurf einige weitere brisante Passagen. Unter anderem soll Spezialeinsatzkommandos der Polizei der Einsatz von Explosivmitteln wie Handgranaten erlaubt werden. Der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte gegenüber der Schwäbischen Zeitung bereits präventiv zugegeben: „Wir gehen an die Grenze des verfassungsmäßig Machbaren.“ …“ | Aus: „Harsche Kritik an grün-schwarzen Überwachungsplänen“, Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Harsche-Kritik-an-gruen-schwarzen-Ueberwachungsplaenen-3858580.html

kob, 14.10.2017 12:36 “ … Vor langer, langer Zeit gab es einmal eine Partei die sich für die Natur einsetzte und die Farbe eines gesunden Blattes zu ihrem Namen machte. Sie war pazifistisch, menschenfreundlich, gegen Überwachung, etc. Wie sich die Zeiten ändern. …“

Charly, 17.10.2017 10:47: “ … [ “ … Die Unterzeichner sind in der sicherheitspolitischen Elite keine Unbekannten, sondern die üblichen Verdächtigen … unter anderem … Ralf Fücks, grüner Realo und lange Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung. … Lobend erwähnt Taylor, dass die Grünen „ihre pazifistische Protesthaltung der 1980er Jahren größtenteils aufgegeben haben“. …“] Entgegen der harten Realität werden die Grünen aber immer noch medial als links dargestellt. …“ Kommentar zu: Dirk Eckert (17. Oktober 2017): https://www.heise.de/tp/features/Die-Westbindung-Deutschlands-soll-erhalten-werden-3862202.html

geradeheraus, 17.10.2017 10:35: “ … [“ … Veränderungen in der deutschen Sicherheitspolitik seien leider schwierig, denn Meinungsumfragen in Deutschland zeigten, dass die Bevölkerung zwar Stabilisierungseinsätze und Ausbildungsmissionen der Bundeswehr wie in Afghanistan und Mali unterstütze. Kampfeinsätzen stünden die Deutschen aber ablehnend gegenüber, klagt Taylor. Ständig „plapperten“ sie: „Es gibt keine militärische Lösung.“ … „] Schon sehr lästig, so eine friedliebende, plappernde Bevölkerung! … Aber schön, wie die Grünen eingeordnet werden! …“ | Kommentar zu: Dirk Eckert (17. Oktober 2017): https://www.heise.de/tp/features/Die-Westbindung-Deutschlands-soll-erhalten-werden-3862202.html

lemonhorse / 17 Oktober 2017 / Überwachungssysteme, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #3… ]

Murat Kurnaz (11. Oktober 2017): “ … [Fünf Jahre lang saß Murat Kurnaz im Lager Guantánamo, heute ist er Sozialarbeiter in Bremen. Mit einem Appell wendet er sich an Migrantenkinder, wie er selbst eines war – und an junge Flüchtlinge. ] … Ich treffe häufiger mal Jungs, deren größtes Ziel es ist, reich zu werden. Die damit prahlen, Drogen verkaufen zu wollen oder die Mafia toll zu finden. Alter, sagen sie: Alles, bloß kein Opfer. … Ich bin der aus Guantánamo. Der Bremer Türke. Der, der diesen irren Vollbart hatte, als er nach fünf Jahren rauskam. … Ich halte heute Vorträge im Auftrag von Menschenrechtsorganisationen. Aber vor allem arbeite ich als Sozialarbeiter mit Jugendlichen. Als Kultur- und Sprachvermittler, so heißt das. Ich gehe in Bremer Flüchtlingsheime und unterrichte an Bremer Schulen sogenannte Vorschulklassen, in denen die Jugendlichen Deutsch lernen, ehe sie in die regulären Klassen kommen. … Ich bin nicht der Typ, der die Leute mit seiner Meinung behelligt. Aber wenn ich in den letzten zwölf Monaten den Fernseher eingeschaltet habe, dann habe ich da zu viel Gewalt gesehen – und zu wenige, die sich dieser Gewalt entgegenstellen. … “ –>> http://www.zeit.de/2017/42/integration-guantanamo-sozialarbeit-fluechtlinge/komplettansicht

Erich Daniel #95 (12.10.2017): “ … Entschuldige Murat, dass ich dich damals auch für einen Terroristen gehalten habe. …“

r.schewietzek #4 (12.10.2017): “ … und danke, daß Sie Ihre Menschlichkeit nicht verloren haben und keinen Haß verbreiten …“

Tomtell #50 (12.10.2017): “ … Übrigens: Der Mann, der Kurnaz damals in Guantanamo hängen ließ, ist heute unser Bundespräsident. …“

Ironicus #56 (12.10.2017): “ … Ich würde Herrn Kunaz aufgrund seiner gelebten Humanität zum Bundesverdienstkreuz vorschlagen. Anläßlich der Verleihung hätte der Bundespräsident Gelegenheit, sich Herrn Kurnaz zu erklären. …“

Forger #57 (12.10.2017): “ … „Es geht darum, zu schätzen, was man hat. Um Demut. Schaut euch mal um in diesem Land. Seht, wie gut es euch geht.“ Auch wenn es hier nicht perfekt ist… Jemand wie Herr Kurnaz muß es wissen! – Danke. …“

lemonhorse / 13 Oktober 2017 / Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Ordnung, Herrschaft und Interessen #42… ]

ZEIT ONLINE (5. Oktober 2017): “ … Im Sommer 2013 hatte der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden lang anhaltende und weltumspannende Spähprogramme der NSA offengelegt, indem er Tausende Dokumente, Präsentationen und Projektbeschreibungen an Journalisten weitergab. … [ … Die Bundesanwaltschaft hat nach eigenen Angaben keine konkreten Hinweise auf illegale Spionage des US-Geheimdiensts NSA gegen die Bundesrepublik Deutschland gefunden. Dies gab die Karlsruher Behörde zum Abschluss ihrer Untersuchungen … in einer Mitteilung bekannt. Sie sieht demnach keinen Raum für weitere staatsanwaltschaftliche Untersuchungen. …] … “ | http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-10/nsa-affaere-spionage-deutschland-bnd-edward-snowden

Nils74 #59 (05.10.2017): “ … Was wir hier erleben, ist ein System, dem es schnurzpiepegal ist, ob seine Lügen noch geglaubt werden. …“ | http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-10/nsa-affaere-spionage-deutschland-bnd-edward-snowden?cid=15493730#cid-15493730

Schlüsselbär #92 (05.10.2017): “ … Hiermit hat die Bundesanwaltschaft ihre Glaubwürdigkeit selbst auf Ramschniveau herabgestuft. Solche offensichtlichen hilflosen Propagandalügen kennt man sonst eigentlich nur aus der DDR oder von Nordkorea. …“ | http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-10/nsa-affaere-spionage-deutschland-bnd-edward-snowden?cid=15495290#cid-15495290

Motte sagt: 5. Oktober 2017 um 16:18 Uhr: “ … Gott sei Dank konnte der GBA diese Verschwörungstheorie, dass ausländische Dienste sich nicht strengstens an unsere Gesetze halten oder gar einheimische Dienste zu widmungsfremden Handeln verleiten würden so kurz nach der Bundestagswahl widerlegen. … Wer anderes behauptet verbreitet Fake-News … Dem GBA ist man echt zu Dank verpflichtet, wie er dem Druck von Whistleblowern und dem thumben Volk (also den Teilen, die noch nicht in Argnoie verfallen sind und von denen alle alles wissen dürfen weil es wirklich niemanden interessiert) standgehalten hat und die westlich-demokratischen Werte gegen soviel Unbill verteidigt hat. … Das Gute ist gut und daher können hier gar keine Gesetze gebrochen worden sein – und falls doch, dann sollten ja alle diese „unscharfen“ Regeln soweit adaptiert worden sein, dass sie jetzt passen. …“ Aus einem Kommentar zu: https://netzpolitik.org/2017/nichts-gefunden-auch-der-generalbundesanwalt-hat-nsa-affaere-beendet/

lemonhorse / 6 Oktober 2017 / Überwachungssysteme, Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Politik als l’art pour l’art … ]

“ … Mit dieser Redewendung [‚L’art pour l’art‘] wird vor allem die Priorität der künstlerischen Form und der ästhetischen Gestaltung hervorgehoben. In Frankreich wurde diese Kunstauffassung in der Literatur vornehmlich von Gustave Flaubert und Charles Baudelaire, in England von Oscar Wilde und in Deutschland von Stefan George vertreten. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99art_pour_l%E2%80%99art (09/2017)

Michael Angele (Ausgabe 37/2017): “ … Wer die Partei ärgerlich findet, argumentiert ernst und ohne doppelten Boden, wer sie mag, übernimmt deren zynischen, frotzelnden Duktus des Sprechens: „Und was hast du gemacht? SPD gewählt? Das ist eine Spaßpartei ohne gute Witze“, kommentiert einer, übrigens ein Freund. … Damit zu Karl-Ove Knausgård. Er ist in meinem Milieu, das man im weitesten Sinn als urban-linksliberal bezeichnen könnte, ebenfalls sehr beliebt. Allerdings aus den genau entgegengesetzten Gründen. Man kann sich nicht vorstellen, dass Knausgård jemals eine Satire schreibt, und wenn, dann wollen wir sie nicht lesen. Es heißt, dass sein autobiographischer Zyklus Mein Kampf süchtig macht, weil er den Alltag ernst nimmt. … Wir sind moderne, gespaltene Menschen, aber wir sehnen uns nach einem eigentlichen, ungebrochenen Leben. Das der reine Horror wäre. …“ | https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/was-hat-die-partei-im-wahlkampf-verloren

Lethe vor 2 Tagen „… Wenn es der Partei wirklich um etwas ginge, müsste sie wie Pispers – der gemerkt hat, dass sein Publikum köstlich amüsiert ist, wo es ihn eigentlich steinigen müsste – der Verzweiflung anheimfallen und sich selbst auflösen. Aber Sonneborn und Cos. Klamauk kommt nicht über l’art pour l’art hinaus. …“

Gunnar Jeschke vor 2 Tagen: “ … Die Partei ist bei allem Klamauk eigentlich ernsthafter als die anderen Parteien, eben weil selbstreflektiert. Das ist kein Lob dieser Partei, die wohl kaum die Organisationsstruktur hat, um auch ernsthaft Politik zu machen. Es ist aber ein vernichtender Kommentar über das gegenwärtige Parteiensystem insgesamt. …“

Richard Herzinger (04.09.2017): “ … Der Vorname des AfD-Rechtsaußen Höcke wurde von „Björn“ in „Bernd“ korrigiert. Die frohe Botschaft der „Partei“ an die AfD-Anhänger: Ihnen würden ihre Fake News jetzt nicht mehr von Bots, sondern von realen Menschen geliefert. …“ | https://www.welt.de/debatte/kommentare/article168305094/Die-Pausenclowns-der-Partei-bedienen-ein-Klischee.html

Günther R., vor 3 Wochen: “ … Soll keiner sagen man hätte uns nicht gewarnt „Die Partei“ sind in Wahrheit also jetzt die russischen Hacker die den Wahlkampf manipulieren und ich dachte die lutschen nur Bundstifte, hätte ich beinahe drauf wetten können. …“

“ … „Mit diesen Schnupsis ist kein Staat zu machen“, antwortet Martin Kaul von der „taz“ in einer Replik. Wer die Partei wähle, sei „zutiefst demokratiefeindlich“, meint Benjamin Konietzny von „n-tv“. Auch Medienkritiker Stefan Niggemeier von „Übermedien“ hält ein Kreuz bei der Partei für „verschenkt“. …“ | http://www.stern.de/politik/deutschland/bundestagswahl–ist-es–undemokratisch—die-partei-zu-waehlen–7624946.html

Luisa Degenhardt – Redaktion Nordbayerische Nachrichten Pegnitz und Auerbach (09/2017): “ … Zum Gespräch lädt [Wolfgang Karl (Die Partei)] in seine Wohnung nach Bayreuth ein. Er trägt Teile der „Parteiuniform“. Über einem blauen Hemd sitzt die Parteibinde am rechten Oberarm. Was fehlt ist die rote Krawatte, „die muss möglichst billig sein“, und ein grauer Anzug. „Der muss aus einem miserablen Material wie Viskose sein“, sagt der 29-Jährige mit der Ray-Ban-Brille. … „Wir sind ein politischer Rockerclub.“ … Die Partei werde nicht in diesen Bundestag einziehen. Doch wenn sie mehr als 0,5 Prozent der Wählerstimmen erringe, rutsche sie in die Parteienfinanzierung rein, bekomme also finanzielle Mittel vom Staat. …“ | http://www.nordbayern.de/region/pegnitz/wolfgang-karl-die-partei-wir-sind-ein-politischer-rockerclub-1.6641380

Peter Rauscher (15.09.2017): … Muss die nächste Bundesregierung eine jährliche Obergrenze für Flüchtlingszuzug einführen und durchsetzen?
Wolfgang Karl: Sicher, wenn sie es schafft, gleichzeitig eine Obergrenze für Opfer von Kriegen und Vertreibungen weltweit einzuführen. So eine Art Maximum-Death-Flatrate könnte ein humanitärer Durchbruch sein. Vielleicht rüsten wir künftig Waffen mit einer Sperre aus: Bei Maschinengewehren wird beim Erreichen der Totengrenze die Schussrate gedrosselt.
Was kann der Staat tun, damit in Deutschland die Geburtenrate steigt?
Wolfgang Karl: In katholischen Gegenden versucht es die Kirche schon seit langer Zeit erfolglos mit einem Kondomverbot. Als Satiriker habe ich da eine lustige Lösung, die sicherlich niemand ernst nehmen wird, sie ist auch zu verrückt: Wie wäre es damit, Eltern stärker zu fördern, damit Kinder kein Armutsrisiko mehr sind? Man könnte – ganz verrückt – Steuervorteile nicht mehr an die Ehe, sondern an die Zahl der Kinder binden und Betreuungsplätze wirksam garantieren. …“ | http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/die-partei-elf-fragen-wolfgang-karl_605817

Anna-Maria Schneider „Bundestagskandidat Armin Kabis fordert den Bau einer Mauer zur Schweiz“ (19.09.2017): “ … Der Tengener Altenpfleger ist froh, wenn der Wahlkampf für ihn vorbei ist. Trotz all der Politikverdrossenheit zollt er seinen Wahlkampfkollegen den größten Repekt: „Ich ziehe den Hut vor all den Politikern, die regelmäßig in den Fußgängerzonen stehen, ohne Aussicht auf ein Mandat“, sagt er und zeigt auf den SPD-Stand gegenüber. Ihm habe der Wahlkampf zwar großen Spaß gemacht, doch bereiten ihn die Gespräche mit den Wählern auch Sorgen. Seine politische Enttäuschung führte ihn zur Satire-Partei, viele andere hätten sich der populistischen AfD zugewandt. Ohne sich mit deren Inhalten auseinanderzusetzen, wie er bemängelt. Kabis blickt alles andere als hoffnungsvoll in die deutsche Zukunft und wird zum Schluss philosophisch: „Vielleicht ist Die Partei auch nur die Begleitmusik zum Untergang, ähnlich dem Dadaismus in den Zwangziger Jahren, bevor die Nationalsozialisten an die Macht kamen“. Ein bisschen Klamauk mache die ernste Situation erträglicher. Es sind resignierte Worte eines müden Altenpflegers, der nebenher einen Bundestagskandidaten spielt. Doch der Moment der Schwäche ist gleich vorbei und Kabis findet zurück in seine Rolle. Zum Abschied drückt er die Hand und sagt „Wir sehen uns dann ja nicht mehr, ab nächster Woche bin ich in Berlin“. Wieder hat er alle Lacher auf seiner Seite. …“ | https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/Bundestagskandidat-Armin-Kabis-fordert-den-Bau-einer-Mauer-zur-Schweiz;art372432,9418673

lemonhorse / 19 September 2017 / Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Zur intrinsischen Logik des Kapitalismus #1… ]

Intrinsische Eigenschaften gehören zum Gegenstand selbst und machen ihn zu dem, was er ist.
// https://de.wikipedia.org/wiki/Intrinsisch

amadeusw #48 — 21. Oktober 2008, 8:23 Uhr: “ … Geld hat ein Eigenleben entwickelt und wird gehandelt wie Würstchen oder Autos … Das Regulativ der Warenproduktion ist außer Kraft gesetzt worden. Das Geld lässt sich in beliebige Höhe an virtuelle Werte binden, die dann in Form von Geldabkömmlingen – Derivaten – gehandelt werden. Die Folgen sind bekannt. … “ | http://www.zeit.de/2008/43/Zukunft-des-Neoliberalismus?cid=163992#cid-163992

“ … In seiner Autobiographie schrieb er [Karl Popper] später, er sei [ ] viele Jahre ein Sozialist geblieben, habe an ein einfaches Leben in einer egalitären Gesellschaft geglaubt, aber dann erkannt, dass dies nur ein schöner Traum gewesen sei; dass Freiheit wichtiger sei als Gleichheit, dass Gleichheit die Freiheit gefährde, und dass es, wenn die Freiheit verloren ginge, nicht einmal Gleichheit unter den Unfreien gebe. … Der Linguist Noam Chomsky veröffentlichte 1998 Profit over People – Neoliberalism and Global Order. Er vertritt darin die Ansicht, der Neoliberalismus habe seit Ronald Reagan und Margaret Thatcher weltweite Hegemonie erlangt. Dies habe zur Privilegierung weniger Reicher auf Kosten der großen Mehrheit geführt. … “ | https://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus

Rainer Voss (Der Autor ist ehemaliger Investmentbanker), 16.08.2017: “ … die Frage, wie lange wir noch diese unverrückbare, intrinsische Logik des Kapitalismus widerspruchslos akzeptieren, stellt sich immer dringender. In Zeiten, in denen wir täglich erleben, wie die Wirtschaft die Politik vorführt, Wachstum und Arbeitsplätze – gleich welcher Qualität – das Allheilmittel für alle irdischen Probleme sind … Dass das Kapital weiter an dem Ast sägt, auf dem es sitzt, mögen einige Zahlen aus der Zeitung „Guardian“ verdeutlichen: 51 Prozent der Amerikaner zwischen 18 und 29 stehen dem Kapitalismus skeptisch gegenüber! 77 Prozent der Deutschen aller Altersgruppen teilen diese Meinung und drei Viertel der Bürger der bedeutenden Wirtschaftsnationen halten Großunternehmen für korrupt. Der Kapitalismus ist ein eindimensionales System, das Ungleichheit fördert und in der gegenwärtigen Form nicht in der Lage ist, den Herausforderungen einer vernetzten Welt gerecht zu werden. …“ | http://www.fr.de/wirtschaft/gastwirtschaft/boersen-das-kapital-saegt-am-ast-a-1332470

Fritz Grimm • vor 25 Tagen: “ … „77 Prozent der Deutschen aller Altersgruppen teilen diese Meinung und
drei Viertel der Bürger der bedeutenden Wirtschaftsnationen halten Großunternehmen für korrupt.

Und dennoch wollen lt. Umfragen zurzeit beinahe 40% die CDU mit Merkel wieder wählen. Dazu noch: Gemäß einer schon etwas weiter zurückliegenden Umfrage, denken zwischen 70 und 80 % der Deutschen sozialdemokratisch. …“

“ … Karl Marx brachte die zweite Hälfte des Manuskripts zum ersten Band höchstpersönlich mit dem Dampfer am 10. April 1867 nach Hamburg. Zu groß war seine Sorge, dass Bismarcks Geheimagenten sein Werk abfangen könnten. Angeblich war eine Agentin auf ihn angesetzt, aber die Damen waren bei der sehr stürmischen Überfahrt „seasick kotzend“ außer Gefecht gesetzt, wie Marx an Friedrich Engels schrieb, den Freund und Finanzier. … Heute wird diese Erstausgabe in einer Ausstellung in Hamburg gezeigt und steht für 1,5 Millionen Euro zum Verkauf, ein Hinweis auf den Fetischcharakter der Ware. …“ | https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Das-Kapital-von-Karl-Marx-erschien-vor-150-Jahren-3825823.html?artikelseite=all (Aus „Missing Link: „Das Kapital“ von Karl Marx erschien vor 150 Jahren“ von Detlef Borchers, Jürgen Kuri (10.09.2017))

“ … Jürgen Bönig: [Karl Marx] hat immer gesagt: Die Handelsbourgeoisie kauft billig ein, um teuer zu verkaufen, und begreift dabei gar nicht, was Produktion ist. Das hat er in Hamburg beobachten können, aber eben nicht ausschließlich hier. Er hat sich wenig über Hamburger Kaufleute ausgelassen und auch nicht erwähnt, wen er alles persönlich getroffen hat. Da gibt es noch eine Menge zu erforschen. Das Hamburger Bürgertum wollte durch Karl Marx später […] nicht an seine preisgegebenen republikanischen Ideale erinnert werden. Und da Marx nach dem Zweiten Weltkrieg von der DDR ideologisch in Anspruch genommen wurde, blendete man Hamburg und Marx‘ Verbindung zu den Bürgern bewusst aus, einfach weil es im Westen liegt. …“ | https://www.abendblatt.de/kultur-live/article211834483/Die-Spuren-des-Nationaloekonomen-Karl-Marx-in-Hamburg.html (INTERVIEW: Die Spuren des Nationalökonomen Karl Marx in Hamburg, Von Matthias Gretzschel (06.09.2017))

tbc

lemonhorse / 11 September 2017 / Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Ordnung, Herrschaft und Interessen #41… ]

Reichtum braucht Armut. (hammerling 10.09.2017, 13:27 Uhr)

Harald Schumann, Elisa Simantke (10.09.2017): “ … Die wachsende Zahl der Arbeitnehmer in unsicheren, befristeten Arbeitsverhältnissen sowie gering entlohnten Teilzeitjobs ist Folge einer fehlgeschlagenen Deregulierung der europäischen Arbeitsmärkte und schadet der Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Recherche des Journalistenteams Investigate Europe. Betroffen sind vor allem die Jüngeren: EU-weit ist ein Drittel der Arbeitnehmer im Alter von 25 bis 39 nur befristet oder in Teilzeit beschäftigt, die allermeisten gegen ihren Willen, ergab eine Auswertung von Eurostat-Daten. Die Not mit den miesen Jobs hat viele Gesichter: Mal sind es Werkverträge ohne Kranken- und Sozialversicherung, mal sind es Teilzeitjobs, die nicht zum Leben reichen. Mal müssen sich die Betroffenen von einem befristeten Vertrag zum nächsten hangeln, oder sie müssen als Scheinselbstständige und Leiharbeiter ihr Dasein fristen. Die Methoden unterscheiden sich je nach Land und nationaler Gesetzgebung, doch die Konsequenz ist immer dieselbe: Zig Millionen EU-Bürger müssen sich mit unsicheren und gering entlohnten Jobs durchschlagen, die ihnen keine Lebensperspektive bieten – mit wachsender Tendenz. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will den Trend sogar verstärken. … Dabei läuft Europas Wirtschaft so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Allein in der Eurozone fanden seit Ende 2012 über fünfeinhalb Millionen Menschen eine neue Arbeit. Doch vier von fünf dieser neuen Jobs bieten nach Angaben von Eurostat, dem statistischen Amt der EU, nur Teilzeit oder sind befristet und meist niedrig entlohnt. …“ | http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/befristet-scheinselbststaendig-in-leiharbeit-die-deregulierung-der-arbeitsmaerkte-draengt-millionen-europaeer-in-armut/20301470.html

fritz 10.09.2017, 11:31 Uhr: “ … Die leider viel zu früh verstorbene Tagesspiegel-Redakteurin Tissy Bruns sagte es mit einem Satz: Mehr Arbeit gab es nur, wo sie billiger und rechtloser wurde. Das war politisch gewollt, und wir sollten nicht vergessen, wem wir das zu verdanken haben. …“

Garzauer 10.09.2017, 11:51 Uhr: „… Man muß jetzt nicht auf Macron zeigen. Erinnert sich wirklich keiner mehr wie Schröder 1998 Kanzler wurde mit dem großen Wahlversprechen 1 Mio Arbeitslose in Jobs zu bringen? Die VW-Vorstände hatten ihn vorher gebrieft wie das funktioniert. Und so hat er es umgesetzt und so haben wir es heute. Der Ausstieg Lafontaines und das anschließende Schisma der Sozis, das bis heute anhält, war keineswegs nur Schmierentheater. …“

Sandbaenker 10.09.2017, 11:51 Uhr: “ … Scheinselbstständige und Leiharbeiter – Ein System, dass nur graduell abweicht von Praktiken bei denen der Fabrikbesitzer oder Großbauer morgens per LKW Tagelöhner für einen Tag einsammelt. Ähnlich wie der Straßenstrich …“

Gophi 10.09.2017, 14:24 Uhr: “ … Die Prekarisierung ist vor allem menschlich und gesellschaftlich ein Desaster. Aus unserer Sozialen Marktwirtschaft und unserer Freiheitlich Demokratischen Grundordnung, wie sie in den ’70er Jahren noch funktionierte, wird langsam und sukzessive ein Wirtschaftsfeudalismus. …“

an-1 10.09.2017, 15:10 Uhr: “ … Ich frage jene, die sich der politischen Ökonomie verschrieben haben, ich frage die Moralisten, ob sie schon die Zahl der Menschen berechnet haben, die zum Elend verdammt sind, zu unverhältnismäßigen Arbeitsleistungen, zu Demoralisierung, Schmach, Unwissenheit und zum Ruin, zu unüberwindbarem Unglück und absoluter Entbehrung – nur um einen einzigen Reichen zu produzieren. (Almeida Garrett in „Der Mönch von Santarem“, 1842 geschrieben und erstaunlich aktuell) …“

fritz 10.09.2017, 14:30 Uhr: “ … Aus den Düsseldorfer Leitsätzen der CDU/CSU von 1949: Die christliche Arbeitsordnung geht von der Würde des arbeitenden Menschen aus. Sie unterscheidet sich grundsätzlich von einer Auffassung, die den Menschen nur nach seiner Arbeitskraft wertet. Die menschliche Arbeit ist keine Ware, sondern sittliche Leistung und Grundlage der körperlichen und seelischen Entfaltung des Menschen. … Der Lohn muss der Arbeitsleistung entsprechen und soll nicht nur für eine angemessene Lebensführung des Arbeitnehmers, zu der auch die Teilnahme am Kulturleben gehört, ausreichen, sondern auch die Gründung und Erhaltung einer Familie sichern. Der Ertrag einer wirtschaftlichen Unternehmung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Arbeit, Kapital und Unternehmensleistung. Die Arbeitnehmer haben daher Anspruch auf einen gerechten Anteil am Ertrag des Unternehmens. — Das waren noch Zeiten! …“ // http://www.kas.de/upload/ACDP/CDU/Programme_Bundestag/1949_Duesseldorfer-Leitsaetze.pdf

Gophi 10.09.2017, 14:40 Uhr – Antwort auf den Beitrag von fritz 10.09.2017, 14:30 Uhr: “ … Derartige Leitsätze würde man heute eher bei der Linken verorten. Und da reden viele von der SPD-isierung der CDU unter Merkel! …“

// “ … facts and analysis of our interdependence are rare issues in European media. Only networks and teams with members from across Europe are able to collect and decipher this information. We are such a team. Coming from France, Germany, Greece, Italy, Norway, Poland, Portugal and Great Britain, we are nine experienced reporters. Our working method is to research issues simultaneously, share all information and report in our respective national media, having crosschecked facts and potential national bias. …“ | http://www.investigate-europe.eu/en/about/ (09/2017)

lemonhorse / 11 September 2017 / Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Zur Ontologie des nicht Seienden #16… ]

Thomas Metzinger (06.09.2017): “ … Humanoide Roboter lösen etwas in uns aus, was ich „soziale Halluzinationen“ nenne. Wir Menschen haben die Fähigkeit, uns einzubilden, es mit einem selbstbewussten Gegenüber zu tun zu haben, auch wenn das nicht der Fall ist. Davon gibt es Vorstufen: Kinder und Naturvölker glauben oft an eine beseelte Natur. Wenn der Computer spinnt, brüllen wir ihn an. Andere Menschen lieben ihr Auto oder vermissen ihr Handy. … Wirkt der Roboter zu echt, finden das viele Menschen tatsächlich gruselig. Forscher nennen diese Grauzone „uncanny valley“, das unheimliche Tal. Das ist wie in einem Horrorfilm. Wenn wir merken, da schaut uns etwas an, das eigentlich tot ist, rührt das an Urängste. … Ich kann mir […] vorstellen, dass in 20 Jahren in einem ethischen Streitgespräch mal jemand auf den Tisch haut und sagt: „Jetzt mal langsam, das ist bloß eine Maschine!“ Und die Antwort dann lautet: „Wie? Maschine? Das ist mein Freund! Immer gewesen.“ …“ | Aus: „Menschen gegen Roboter „Der Evolution ist ja egal, ob wir glücklich sind““ (06.09.2017) | http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/menschen-gegen-roboter-der-evolution-ist-ja-egal-ob-wir-gluecklich-sind/20268974-all.html

lemonhorse / 7 September 2017 / Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Global.Politix:Micro, Realitaets.Tunnel / 0 Comments

[Ordnung, Herrschaft und Interessen #40… ]

“ … Benn, der sich öffentlich für Hitler einsetzte, bei Hamsun, der Goebbels seinen Literaturnobelpreis schenkte, bei Celine, bis zu seinem Tod 1962 bekennender Faschist und Antisemit, bei Pound, der sich als Berater Mussolini andiente […] Andererseits, der rasch gezogene Umkehrschluß: Expressionismus führt zu Faschismus, Ästhetizismus führt zu Faschismus, ist [ ] unbefriedigend. Das Verhältnis von Kunst und Macht scheint komplexer zu sein. …“ (–>, Zu: „Buch der Könige, in 4 Bdn., Bd.2x/2y, Orpheus am Machtpol/Recording Angels‘ Mysteries“, –> Taschenbuch (1994) von Klaus Theweleit)

dpa (4.6.2017): “ … Szymczyk gilt als politischer Kurator, der etwas sagen will zur Lage der Welt. „Wir müssen wieder Verantwortung übernehmen und wie politische Subjekte handeln, anstatt das einfach den gewählten Vertretern zu überlassen“, sagte er in Athen. …“ | http://www.monopol-magazin.de/adam-szymczyk-vom-grossen-schweiger-zum-welten-erklaerer

Ulrike Pflüger-Scherb (22.06.2017): “ … Ein Vorfall, der sich bereits am Samstag am „Parthenon der Bücher“ auf dem Friedrichsplatz ereignet hat, sorgt jetzt für Aufregung. … Ein Demonstrant, der dort mit einem Schild gegen den Kasseler Panzerbauer „Krauss-Maffei-Wegmann“ protestierte, wurde von der documenta GmbH des Platzes verwiesen. Ein Polizeisprecher bestätigt diesen Vorfall. Die documenta habe als Mieter des Friedrichsplatzes Hausrecht und dürfe einen Platzverweis aussprechen. Der Demonstrant musste in Begleitung von Polizisten den Friedrichsplatz verlassen. …“ | https://www.hna.de/kultur/documenta/aufregung-am-parthenon-buecher-documenta-beendete-protest-gegen-waffen-8420231.html

Dechant Harald Fischer (23.06.17): “ … Sie, lieber Herr Szymczyk, haben gesagt: „Es geht um den individuellen, den denkenden Körper, der sich dem Machtapparat entgegenstellt. Ich denke, das ist das Schlüsselmoment. …“ | https://www.hna.de/kultur/documenta/nach-protest-gegen-waffenindustrie-dechant-fischer-kritisiert-platzverweis-8426611.html

Doc Baumann (25.06.2017): “ … ein anderes Kuratoriumsmitglied hatte „mehr Aufsässigkeit“ angemahnt. Aber wie das so ist mit Sonntagsreden: Praktische Aufsässigkeit ist nun mal was anderes als solche auf dem Papier. Man thematisiert zwar in artifizieller Reflexion das Flüchtlingselend, mag sich aber mit Waffenexporten, die erst zu solchen Vertreibungen führen, außerhalb des Kunstkontexts nicht weiter befassen. … Aber es wird noch schlimmer! Denn in einer Stellungnahme zu dem Vorfall erklärte die Ausstellungsleitung, „grundsätzlich führe die documenta vor Ort offene Gespräche mit allen Künstlern, die nicht offiziell zur documenta 14 eingeladen sind und auf dem Ausstellungsgelände ihre Arbeiten auf verschiedene Arten ausstellen“. Diese Sätze belegen aufs Peinlichste, dass die Verantwortlichen die Welt anscheinend nur durch die Kunst-Brille wahrnehmen und selbst einen Protest gegen Waffenlieferungen aus Kassel ausschließlich in diesem Zusammenhang einordnen können. … Durch das Einschalten der Polizei haben die documenta-Verantwortlichen ihr stolzes Konzept als leeres Gerede entlarvt, das bei der ersten Konfrontation mit der Realität in sich zusammenfällt. …“ | https://www.docma.info/blog/documenta-14-am-ende

Rieke C. Harmsen, Chefredakteurin Online (Stand: 28. Juni 2017): “ … »Die Menschen befinden sich in einer lebensbedrohlichen Situation«, erklärt Leiter Szymszyk. Es gebe immer mehr repressive, kannibalistische Regimes, die Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder wegen des Zugangs zu Ressourcen töteten. Zudem stehe die Menschheit kurz davor, ihren natürlichen Lebensraum, den Planeten Erde, zu zerstören. Die documenta 14 wolle sich einer »emanzipatorischen Bewegung anschließen, die sich der Passivität und Unausweichlichkeit der Situation, in der wir uns befinden, entgegenstellt«, so Szymczyk. … Tageskarte 22 €, ermäßigt* 15 € …“ | http://www.sonntagsblatt.de/index.php/artikel/kultur/habemus-documenta-warum-sich-die-reise-zur-documenta-14-kassel-lohnt

lemonhorse / 28 Juni 2017 / Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Berliner Bakchanten auf dem Hamburger G20-Gipfel … ]

“ … Ein Bakchant bzw. eine Bakchantin ist ein Teilnehmer einer Kultfeier (Orgie) des Dionysos … Die römischen Bacchanalien gingen ursprünglich wahrscheinlich aus eher ländlichen Frühlingsfesten hervor. … Zu Anfang des 2. Jahrhunderts v. Chr. aber entwickelten sich die Kultfeiern zu exzessiven Gelagen, die von Tänzen und Orgien begleitet waren, im Geheimen stattfanden und zu denen auch Männer zugelassen waren. … “ | Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bakchant (06/2017)

mythologische-szene

Mythologische Szene“ Bacchus, Ceres und Apoll – von Johann Georg Platzer (1704-1761)


Jörn Hasselmann (27.06.2017): “ … Berliner Polizisten, die zur Unterstützung vor dem G20-Gipfel nach Hamburg gereist waren, sind zurückgeschickt worden … Es geht um ausschweifende Partys … Die Hamburger Polizei sprach offiziell von „unangemessenem Verhalten in der Unterkunft“. …“ | http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/vor-g-20-gipfel-eklat-um-berliner-polizisten-in-hamburg-geisel-fordert-aufklaerung/19984810.html

Janosz-H 27.06.2017, 18:50 Uhr: “ … Aus meiner Sicht sollten Polizisten, die keinen Bock auf den Einsatz bei diesem G20-Gipfel haben, das Verhalten der Hamburger Polizeiführung als Blaupause nehmen. …“

Berlin-Marc 27.06.2017, 19:41 Uhr: “ … Frau Böhme vom RBB … hat die den Polizeipräsident echt auf einen Rücktritt angesprochen… da kippt einem der Kaffee vor Lachen und Entsetzen fast in den Schritt. …“

michaschlag 07:51 Uhr: “ … Wer nichts dabei findet, wie sich die Berliner Polizisten verhalten haben, sollte schleunigst mal über sein eigenes Sozialverhalten und seine fehlgeschlagene Erziehung nachdenken. …“

besserleser 07:23 Uhr: “ … [Der Sender RBB zitiert aus einem späteren Chat zwischen Polizisten, bei dem es um „Tanzen auf Containern, Fickerei, strippen mit Waffen, pissen im Zugverband“ und eine Schlägerei mit Kollegen aus Wuppertal ging. … Die „B.Z.“ zitierte einige Entschuldigungsversuche von Polizisten, wonach es „keine Fernseher, kein Freizeitangebot“ gegeben habe. Stattdessen habe man „aufeinander gehockt“ und sich „gelangweilt“. … Sprecher Neuendorf betonte aber: „So etwas verursacht einen schweren Imageschaden und kann nicht akzeptiert werden. Wenn die Hamburger Polizei sagt, wir haben kein Vertrauen mehr zu den Berliner Kräften, ist das schon peinlich. Wir müssen jetzt sehen: Wer trägt die Verantwortung dafür.“ Quelle: http://www.rundschau-online.de/27870740] Pissen gegen den Wind in den Wald! Herrieh, was für ein Skandal! Sex am Zaun, bei dem die Hasen zugeschaut haben – im Tiergarten passiert jeden Abend mehr! …“

kostenrechner 27.06.2017, 18:12 Uhr: “ … Leute, jeder Abiball ist schlimmer. …“

sunborn 08:19 Uhr “ … [schon] 470 Kommentare … M.E haben die Polizisten nichts Schlimmes getan außer Spaß zu haben ohne jemandem zu schaden. Mir werden sie eher sympathisch dadurch (mit Bademantel tanzen – na und???) …“

johanna 08:25 Uhr: “ … Also, ich kann die Jungs und Mädels gut verstehen. …, haben sie sich halt selbst ein bisschen Spaß erlaubt. So what? Gut Jungs, zeigt es den Spießern! …“

Simplizissimus 27.06.2017, 22:07 Uhr: “ … Mir ist unverständlich, was am Verhalten der Berliner Polizei in Hamburg zu beanstanden sein soll. Berlin ist arm, aber sexy. Hamburg ist reich und steril. …“

einervonvielen 27.06.2017, 21:14 Uhr: “ … Das nenne ich mal einen Berliner Abgang mit Stil. Sollen doch die Spießer aus HH ihre Stadt selber bewachen. …“

spassfaktorei 27.06.2017, 17:35 Uhr: “ … Ordnung und Disziplin scheinen nicht mehr zu gelten. Wenn ich Bereitschaftspolizisten mit Pferdeschwanz und Vollbart sehe, geht mir die Frisierschere in der Tasche auf. Auch innerlich sind die Genossen so verlottert, daß ich am liebsten einen Stapel Entlassungpapiere unterzeichnen würde. …“

riegel 27.06.2017, 18:48 Uhr: “ … Antwort auf den Beitrag von spassfaktorei 27.06.2017, 17:35 Uhr – Genossen? Das ist nicht die Volkspolizei! …“

FiffiKronsbein2 27.06.2017, 20:47 Uhr: “ … Antwort auf den Beitrag von spassfaktorei 27.06.2017, 17:35 Uhr – Tja, auf youtube kann man sich viele Filme aus dem 3. Reich ansehen. Da war selbstverständlich alles besser :0 …“

deejay 27.06.2017, 17:25 Uhr: “ … Immer wenn ich in Zukunft Polizisten sehe, werde ich mich fragen, ob die dabei waren. Beim staatlich bezahlten Saufgelage und beim öffentlichen Sex. …“

manfred1 27.06.2017, 17:48 Uhr: “ … Antwort auf den Beitrag von deejay 27.06.2017, 17:25 Uhr – Na dann haben sie ja ein wunderbar ausgefülltes Leben. Tja, auch wenn der Neid offensichtlich vorhanden sein dürfte, sie waren eben nicht dabei ;-) …“

Kapitel 27.06.2017, 15:06 Uhr: “ … Wie ’ne ausgeartete Klassenfahrt. Alles dabei, wir warten final noch auf den Schwangerschaftstest. …“

Kölnische Rundschau (27.06.17): “ … Der frühere Berliner SPD-Abgeordnete Lars Oberg schätzte den Eklat anders ein: „Die Berliner Polizei hat heute wahrscheinlich mehr heimliche Fans gewonnen als mit allen PR-Kampagnen der letzen 60 Jahre“, twitterte er. “ | http://www.rundschau-online.de/27870740

lemonhorse / 28 Juni 2017 / Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Objekte #13 (Spiegelreflexkamera)… ]

PORST reflex C-TL (Ab 1975 (Filmformat 35mm), via)


// michaelX (24.06.2002 22:55) “ … Meim Opa sein Kumpel der Hanns Porst. Die waren zusammen in Nürnberg an der Pegnitz angeln und mein Opa hat den Hanns dummerweise für verrückt gehalten, als der mit seiner ersten Schachtelkamera ankam. Zu dumm ;-)
Wollte ich jetzt mal gesagt haben. …“ | https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Auch-Digitalfotos-koennen-Photo-Porst-nicht-retten/Meim-Opa-sei-Kumpel/posting-18969088/show/

lemonhorse / 21 Juni 2017 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Global.Politix:Micro / 0 Comments

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