[Third Mind… ]

„… William Burroughs first suggested the possibility of a Third Mind. Essentially, when two people collaborate on any given project, a Third Mind is formed out of the merged focus of the two minds. Essentially, when two people collaborate on any given project, a Third Mind is formed out of the merged focus of the two minds. …“

Source: http://thirdmind.org/

lemonhorse / 31 Mai 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[…die wir nicht sehen können]

[…] elektrolytische Spannung an und in Froschenkeln, um physikalisch genau zu sein – war der Schlüsseleffekt zur chemischen Erzeugung von Elektrizität, die Volta 1800 gelang…
[…] 1895 fand Röntgen die unerklärlichen Strahlenwirkung auf einer zufällig herumliegenden belichtbaren Platte…

[…] Ohne jede Kenntnis von den physikalischen Eigenschaften der Strahlen, nur mit dem vergleichsweise simplen crookesschen Handwerkszeug wurde nun geröntgt. […] Ob die Röntgenstrahlung, physikalisch gesehen, überhaupt ins elektromagnetische Spektrum, das Hertz 1888 mit seiner Entdeckung der Radiowellen sozusagen zugänglich gemacht hatte, überhaupt hinein gehören, war lange höchst umstritten und konnte erst 1912 durch die Interferenzexperimente Max von Laues bewiesen werden. Röntgenstrahlung ist also von 1895 an fast zwanzig Jahre lang das Schauspiel der Naturdimension, die wir nicht sehen können…

Bruchstück aus: „Der Okkultismus der Avantgarde um 1900“
Von Wolfgang Hagen Dr. phil. habil.
Vortrag auf dem „Konfigurationen“-Kongress, Kassel, 04.09.1997
Vgl. auch die veränderte Aufsatz-Fassung in Schade, Sigrid u.a. (Hg): Konfigurationen : zwischen Kunst und Medien, München : Fink Verl., 1999 sowie die erweiterte englische Fassung, the extended english version: Occultism and Avantgard around 1900 (Berlin, MPI-WG, 17.1.)
Quelle:whagen.de/vortraege/OccultismAvantgarde/Okkavang.htm

lemonhorse / 17 Mai 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Im Wahn… ]

Suchmaschienen Textfraktal CutUp (Teil4)…

„Im Wahn wurde eine hochentwickelte Verhaltensform erkannt, und alle Aktionen basierten auf dem Wunsch, sich einem Wahnsinn zu unterwerfen…“

„ich fuehle mich wie im wahn. aber nicht in einem schlechtem…“

„Die Dinge, die uns in der Wirklichkeit ein vertrautes Bezugssystem sind verlieren im Wahn jegliche Kontinuität…“

„Mann erschlägt Vater im Wahn. “

„Für immer im Wahn (Instrumental)“

„Sie erscheint völlig umnachtet und spricht im Wahn mit dem abwesenden Edgardo“

„Dabei hat das alles gar keine Bedeutung, ausser im Wahn dieser Menschen.“

„Im Wahn, der Wahrheit selber nachzufliegen, Jagt oft der Geist nach einer Wolke bloß“

„Rupert, im Wahn, Agnes zu morden, ersticht seinen Sohn; Sylvester…“

„Die Figur zeigt Denethor im Wahn, wie er gerade eine lodernde Fackel in der Hand hält…“

„Das ist saugefährlich, einer hat sich mal den Penis im Wahn abgeschnitten!“

„Ich habe das im Wahn garnicht so mitbekommen. Wenn das so ist, dann entschuldige ich mich für meinen damaligen jugendlichen Leichtsinn.“

„Sophie handelt wieder im Wahn… Bolengo wird plötzlich blau im Gesicht…“

„das heißt, dass erklärt werden soll, warum Menschen sich im Wahn umbringen.“

„Im Wahn ist der Geist gefesselt…“

„Was passiert aber stattdessen im Wahn der aktuellen, kurzsichtigen Mitnahme-Strategie?“

„Während Freud die Religion dem Wahn parallelisierte, sah Jung im Wahn Analogien zu Phänomenen religiöser Besessenheit und Prophetie“

„wo der unglückselige Karl im Wahn seines Gottesgnadentums jung verstarb“

„Ist der Erkrankte schon im Wahn und für Argumente nicht mehr zugänglich, ist die zwangsweise Einlieferung…“

„Steckt Sinn im Wahn oder Wahn im Sinn“

lemonhorse / 5 April 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Religions-Setzbaukasten… ]

Wie sieht [ein] Religions – Setzbaukasten aus?…

  • das junge Mädchen, das nachdem es liebevoll seinen verstorbenen Wellensittich im Garten beerdigt hat, andächtig vor dem Grab steht
  • die Mutter, die ihr einziges Kind bei einem Verkehrsunfall verloren hat, und in der Kirche eine Kerze für sie anzündet, obwohl sie selbst viele Jahre keine Kirche mehr von innen gesehen hatte
  • der Spieler in der Spielbank, der ein Glücksamulett tragend, am Roulett – Tisch seine Chips flüchtig mit den Lippen berührt bevor er sie einsetzt
  • der Direktor, der sein Büro mit den aus dem Afrika- Urlaub mitgebrachten Medizinmann – Utensilien schmückt
  • der Abiturient, der bei der schriftlichen Prüfung gelegentlich in die Hosentasche greift, um seinen Glückstein zu umfassen
  • der US – Präsident, der beim Amtseid die Hand auf die Bibel legt
  • der südamerikanische Fussball- Profi, der sich bekreuzigt und sein Amulett küsst, nachdem er das entscheidende Tor erzielt hat, und in der nachfolgenden Pressekonferenz erklärt, er widme dieses Tor der Madonna, die er um Hilfe angefleht habe, als seine Karriere wegen einer Knie- Verletzung vorzeitig beendet schien
  • der Fabrikarbeiter muslimischen Glaubens, der unter den Blicken seiner verständnislosen Kollegen sein Mittagsgebet auf einem mitgebrachten Gebetsteppich verrichtet
  • die Jugendlichen, die zur Sonnwendfeier sich um ein großes Holzfeuer versammeln um zu Musik und Tanz das mitgebrachte Bier trinken
  • der Fernfahrer, der ein Hufeisen an der Kühlerhaube und ein Bild des heiligen Christophorus am Seitenfenster angebracht hat
  • der Frührentner, der am liebsten Mystery- Serien ansieht, Däniken –Bücher liest, und sich heimlich ein Pendel nebst Gebrauchsanleitung schicken lies
  • der Bürgermeister, der am Wahlsonntag zum Gottesdienst in der Kirche seine Glückskrawatte trägt, die er schon bei seinem ersten Wahlsieg getragen hatte
  • der Akademiker, den in seinem Ägypten- Urlaub beim Anblick der Pyramiden ein unheimliches Gefühl befällt, das ihn nicht mehr loszulassen scheint
  • oder der Manager, der vor wichtigen Entscheidungen das Grab seines Vaters aufsucht um sich dort seelischen Beistand zu holen
  • japanische Shintoisten feiern begeistert Weihnachten
  • Halloween schwappt über den grossen Teich, die europäische Jugend ist begeistert
  • Sonnwendfeiern erfreuen sich besonderer Popularität
  • in den neuen deutschen Bundesländern hält sich hartnäckig die atheistische Initiationsfeier „Jugendweihe“ als Alternative zur kirchlichen Konfirmation und Kommunion
  • das allgemeine Interesse an fernöstlichen Religionen nimmt zu
  • steigende Nachfrage nach Talismanen und Amulette weltweit
  • Voodoo – Praktiken halten in der westlichen Gesellschaft Einzug
  • esoterische Seminare aller Art sind ausgebucht
  • Wallfahrten zu Externsteinen und anderen „magischen Orten“ erfreuen sich grosser Beliebtheit
    und was geschieht im Umfeld der staatlich geförderten „Kultbetriebe“?
  • am 6. Mai 2001 geht die Nachricht um die Welt, als erster Papst der Geschichte betet Papst Johannes Paul II in einer Moschee. Dafür wäre er vor 600 Jahren exkommuniziert worden.
  • seit den 80er Jahren zahlt die katholische Kirche der USA klaglos 800 Millionen Dollar an Entschädigungen und Schmerzensgeld an die Familien sexuell missbrauchter Messdiener (Süddt. Zt., 13.7.98)
  • die „Encyclopedia of American Religions“ listet 1.584 verschiedene religiöse Organisationen allein in den USA auf
  • Am 27. Januar 2000 wurde in Berlin die Bautafel für das Holocaust- Denkmal enthüllt. Es gilt ausschliesslich den ermordeten Juden in der Zeit zwischen 1938 – 1945, nicht aber der Juden, die im Namen der christlichen Religion ermordet wurden, geschweige denn anderer Verfolgter.
  • eine politische Diskussion um den Begriff „Leitkultur“ wird geführt, womit wohl die „christlich- abendländische“ gemeint ist. Auf nichtchristliche und humanistische Ideale wird keine Rücksicht genommen.
  • eine Umfrage im Jahr 1997 hat ergeben, dass 87% der Amerikaner glauben, dass sie in den Himmel kommen werden, auch wenn dieselbe Umfrage feststellte, dass nur 67% der Bevölkerung daran glauben, dass es einen Himmel gibt.“

Bruchstücke aus: „Ansichten über Gott – Annotationen eines Heiden“ von Conny Meier (27. März 2005 ?) Quelle: http://www.gratis-webserver.de/Prometheus/2.html

lemonhorse / 31 März 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Gedanken.Memo / 0 Comments

[Absorbierende Macht… ]

„… […] Die hohlbackige, aber wohlgenährt-dralle Tyrannei der Massenmedien und ihrer Sendeformate scheint ihm geradezu aufzudiktieren, mit welchen Mitteln (ja sogar mit welchen Themen) [ein Poet] das potentielle Publikum zu erreichen habe.
Machen wir’s kurz: Das heutzutage schwergewichtigste Kriterium bezüglich Kunst und ihrer Qualität ist die Verkaufbarkeit.
[…] Wie ist es also für den Dichter möglich, die Hegemonie der Massenmedien zu durchbrechen, wenn er nicht den Konsalik-Weg (und den vieler anderer) gehen will; wenn er demnach die bewußte Entscheidung trifft, nicht das zu reproduzieren und zu plagiieren, was der Apparat der öffentlichen Massenmeinungsbildung verlangt, und doch den Anspruch hegt, nicht zum Freizeit- bzw. Feierabendpoeten zu werden? Wenn er also auch seinen Unterhalt und somit sein Leben finanzieren muß durch das, was er schreibt?

Dies ist eine Streitfrage zwischen Gewissen und Zwang. Nämlich zwischen dem Zwang zum ‚Geldverdienen‘ und der Haltung des Nicht-Mitmachen-Wollens in einem affirmativen System, in dem bedenkenlos die bestehende Hierarchie aufrecht erhalten wird, ohne eine aktive Kritik, ja, in vielen Fällen gar ohne ein seichtes Hinterfragen derselben. Der Literaturschaffende (hier: stellvertretend für den Kunstschaffenden im allgemeinen) sieht sich zwischen zwei Polen eingeklemmt (und zerrissen…), die ganz offenkundig miteinander konkurrieren.

Das Essen muß auf dem Tisch stehen (oder, wenn kein Tisch vorhanden ist, dann halt irgendwo anders), ansonsten verwahrlosen die einstmals schreibfähigen Finger zu ziellos umhertatternden Schattenjägern; und der schöpferische Geist versackt allmählich in den Wirren, die der pure Kampf ums Überleben ihm auferlegt. Die Kunst als „rationale Kraft der Erkenntnis“, die für sich selbst und gegen die Gesellschaft existiert, scheint heute nicht mehr überleben zu können, denn „die absorbierende Macht der Gesellschaft höhlt die künstlerische Dimension aus, indem sie sich ihre antagonistischen Inhalte angleicht. Im Bereich der Kultur manifestiert sich der neue Totalitarismus gerade in einem harmonisierenden Pluralismus, worin die einander widersprechendsten Werke und Wahrheiten friedlich nebeneinander koexistieren.“
[…] Der Mensch, der […] nur noch unkritisch absorbiert, der die Fabeln und Realitäten ohne Unterschied wie ein Schwamm in sich einsaugt, nimmt nicht nur die unschöne und aufgeblähte Form eines panischen Kugelfisches an, er befindet sich auch in einem fortwährenden Dämmerschlaf, im Zustand der Bewußtlosigkeit zwischen unterdrückten Handlungsambitionen und akzeptierter Passivität. Nie zuvor in der Geschichte (selbst an dieser Stelle wird mit Superlativen nicht gespart!!) vernebelten Prachtbauten und Glitzerschaufenster, gefüllt mit den lautlachendsten Unnötigkeiten den Blick auf Gründe und Motive so wie heute. Nie zuvor klaffte die Schere zwischen Möglichkeit und Ist-Zustand so weit auseinander. Der Satz „Jeder darf sagen, was er will“, (der zu einem Schlachtruf innerhalb dieser Demokratie avanciert ist, mit dem jeder Kritiker mundtot gemacht werden kann), gehört umgedreht und in eine zeit-adäquate Stringenz gebracht: „Jeder will sagen, was er darf.“

Die heutige Form der Kultur ist ein großflächiges Manipulativum, das sich in den dreistesten Fällen hinter der Fassade jedweder Kunst versteckt, die sich für diese Zwecke vereinnahmen läßt. Ob der in guter Absicht handelnde Dichter komplizierte Worte benutzt oder ob er sich so klar und eindringlich wie möglich auszudrücken versucht: Immer stößt er auf das Phänomen der Gleichgültigkeit bei einem Großteil seiner potentiellen Adressaten, die nurmehr gegenüber dem schnellebigen Trend, der Modeerscheinung, der Ware sensibilisiert sind. Die Aufnahmefähigkeit beschränkt sich auf geistige Kurzstreckenetappen, und auch das von Grund auf Negierende, das Ablehnende, das offensichtlich Kritische wird nur in buntbestückte Regale eingeordnet — dem Konsum, und damit dem Vergessen anheim gegeben. Es wird verbraucht; und was verbraucht wird, wird letzlich ausgeschieden und ad acta gelegt; die Darminhaltsreste fliegen auf einen indifferenten Haufen, der sich verwesend auflöst.

Dilemma oder Normalität? Hysterie seitens des Autors oder ein tatsächlich beobachteter Zustand? Die Entscheidung sei jedem selbst überlassen (ein Zeichen dafür, daß ich die geistige Autonomie der Menschen noch nicht vollends abgeschrieben habe)! …“

Aus: „Les misérables“ Lars Reyer (parapluie no. 8: zeitenwenden)
Quelle: http://parapluie.de/archiv/zeitenwenden/elend/

lemonhorse / 24 März 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Die Auslagerung von Gefühlen… ]

„[…] Am Beispiel des Dosengelächters in Fernsehkomödien versucht Slavoj Zizek dieses Phänomen zu erklären: So wie, Lacan zufolge, der Chor im antiken Theater die Funktion hatte, anstelle der Betrachter Furcht und Mitleid zu empfinden, dem Zuschauer den Gefühlsausbruch also habe abnehmen sollen, lache das Fernsehgerät nach jeder Pointe selbst, damit der Zuschauer nicht emotional reagieren müsse. Vergnügen entsteht somit, indem ein Ding automatisch für den Konsumenten reagiert…
[…] Die Auslagerung von Gefühlen, Gedanken und Überzeugungen, die Möglichkeit, psychische Zustände in fremde Körper oder Automaten zu verlagern, läßt denn auch Robert Pfaller von einem gegenwärtigen Wandel zur Interpassivität im kulturellen Verhalten sprechen. Interpassive Personen genießen nicht selbst und treiben einen großen Aufwand, um dem Genuß zu entkommen; in einer Strategie der Ersatzhandlungen engagieren sie Personen oder Geräte, die an ihrer Stelle genießen. …“

Bruchstück aus: „Der Erzähler und der Cyberspace von Walter Grond“
Quelle: http://www.lesen.action.at/grond/cyb.htm

lemonhorse / 7 Februar 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Gedanken.Memo / 0 Comments

[„Entweder-Oder“ außer Kraft setzen… ]

[…] Der französische Philosoph Jacques Derrida ist in der Nacht zum Samstag gestorben. Er erlag im Alter von 74 Jahren in einer Pariser Klinik einem Krebsleiden der Bauchspeicheldrüse. Der Autor von „Die Schrift und die Differenz“ begründete in den 60er Jahren den Dekonstruktivismus.
[…] Nach Überzeugung des Pariser Gelehrten beruht die westliche Philosophie auf der falschen Annahme, dass man sich auf die wahre und unverrückbare Bedeutung von Worten und Begriffen verlassen könne. Mit der als Dekonstruktivismus bekannt gewordenen Methode versuchte Derrida stattdessen nachzuweisen,
dass es unmöglich ist, eine definitiv gültige Bedeutung von Texten zu ermitteln. Diesem Ansatz liegt die These zu Grunde, dass kein Gedanke und kein Konzept in Reinform vermittelbar ist. Eine objektiv wahre Deutung von Texten sei deshalb unmöglich.
[…] Am Bekanntesten ist er als Querdenker und Begründer des Dekonstruktivismus. Diese Analysemethode wandte er auf Literatur, Linguistik und Philosophie, aber auch auf Gesetzestexte und Architektur an. Im Fokus seiner Arbeit stand die Sprache. Er erkannte, dass diese mehrere Ebenen und daher auch mehrere Bedeutungen hat. Laut Derrida ist Sprache keinesfalls direkte Kommunikation.
[…] Der Kern seines Denkens war die Annahme, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Verschiedene, auch sich widersprechende Deutungen betrachtete er gleichzeitig als wahr. Um dies zu beweisen, wendete Derrida eine Methode an, die als Dekonstruktivismus bekannt wurde. Dabei werden Texte so zerlegt, dass keine \“wahre Interpretation\“ mehr möglich ist. Die Dekonstruktion hat den Diskurs der siebziger und achtziger Jahre geprägt. Derridas Texte, die Denk- und Gattungsgrenzen in Frage stellen und mit Begriffen spielen, wurden von vielen als unverständlich angesehen.

Bruchstück aus: „Französischer Philosoph Derrida in Paris gestorben“ (Frankfurter Rundschau, 10.10.2004)
Quelle: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/boulevard/?cnt=522708

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[…] Und der Autor eines Textes muss nicht der Autor von dessen Botschaft sein. Ziel seiner Denkschule ist es, das geschriebenen Wort von den sie einschränkenden Sprachstrukturen zu befreien, und so die Grenzen der Textinterpretation zu öffnen.
[…] Einige seiner wichtigsten Veröffentlichungen: „Gewalt und Metaphysik“(1964) „Die Schrift und die Differenz“ (1972) „Semiologie und Grammatologie“ (1975) „Die Postkarte. Von Sokrates bis an Freud und jenseits“(1980) „Aufzeichnungen eines Blinden“ (1996) „Marx’ Gespenster“ (1995) „Geschichte der Lüge“ (1997)

Bruchstücke aus: „Ein Meister der Dekonstruktion“ (09.10.2004)
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/896/40856/

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[…] dass Dekonstruktion nicht nur Destruktion und nicht Konstruktion, sondern, in einer paradoxen Bewegung, beides meine: Dass sie Systeme und Hierarchien zerstört, um sie in einer neuen, offenen Ordnung wieder aufzubauen, um mit dem freiwerdenden Material zu spielen, das die Gegensätze wie Kultur und Natur, und sogar Mann und Frau, als kulturelle Setzungen entlarve…
[…] Er zeigte […] Wege der Öffnung, neue Perspektiven, Werkzeuge, um die Totalisierung des Denkens, das Entweder-Oder außer Kraft zu setzen.

Bruchstück aus „Adieu, D.“ Niklas Maak (10.10.2004)
Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,322427,00.html

lemonhorse / 10 Oktober 2004 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Gedanken.Memo / 0 Comments

[Die Schicksalsmaschine… ]

„[…] Der Zustand unserer Psyche, erklärt man uns, sei heute wählbar wie die Innenausstattung eines Apartments. […] Hippokrates weigerte sich, zu glauben, dass Epilepsie übernatürliche Ursachen hat; Aristoteles entlarvte die prophetischen Träume mancher Zeitgenossen als schlichte Zufälle; Epikur und Lukrez stellten fest, der Lauf der ganzen Welt sei ohne göttliche Eingriffe zu erklären.
Doch erst im 17. Jahrhundert begann die Erkenntnis, dass die Welt logisch und nachvollziehbar aufgebaut ist, sich langsam durchzusetzen. Die britische Royal Society bewies, dass Insekten nicht einfach aus dem Nichts entstehen, wie man bis dahin angenommen hatte. Magnetismus und Elektrizität waren nichts Okkultes mehr, sondern beruhten auf kleinen, unsichtbaren Teilchen. Die Beobachtungen am Himmel ließen sich besser erklären, wenn man annahm, dass die Sonne nicht um die Erde kreist.
Schließlich bekam das Volk Wind von der Sache.
[…] Zufall und Notwendigkeit, so zeigt die moderne Forschung, sind das eigentliche Produkt des Weltgetriebes. Wir sind Teil einer Maschine, die nichts hervorbringt als ihr eigenes Schicksal. Wie viel wir an ihren Rädchen drehen können, das gilt es herauszufinden.
„Warum ich?“, schreibt der US-Philosoph Michael Gelven in seiner „philosophischen Untersuchung des Schicksals“, bleibt die wahrscheinlich tiefste Frage, die wir stellen können. Vielleicht ist „Schicksal“ am Ende nur ein leeres Wort, das, wie Immanuel Kant meint, keine Bedeutung besitzt. Der einzige Weg, das herauszufinden, ist, die abgelegenen Stellen im Bauplan der Welt zu suchen, an die es sich zurückgezogen haben könnte. …“

Bruchstücke aus: „Die Welt als Schicksalsmaschine“ von Jochen Wegner (04.04.2004)
Quelle: http://www.morgenwelt.de/354.html

lemonhorse / 20 September 2004 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Chemie + Bewusstseinszustand… ]

“ […] DMT ist ein chemisch nicht sehr komplexes Molekül, und ähnelt den Botenstoffen des Gehirns, dem Serotonin und Melatonin stark. Geraucht oder injiziert ist es eines der stärksten psychedelischen Drogen.
Innerhalb von wenigen Sekunden nach dem Konsum lösen sich Zeit, Raum und Widersprüche auf, es kommt zu Bilderfluten und hinter diesen liegen oft noch aufwühlendere Ebenen der Erfahrung.
[…] Die Konstellation der scheinbaren Unvereinbarkeit objektiver Erkenntnis über und subjektiver Erfahrung mit Psychedelika hat sich in den sechziger Jahren gebildet, als Universitätsangehörige wie Timothy Leary nicht nur Studien mit Probanden durchführten, sondern selbst mit Begeisterung auf den Psilocybin- oder LSD-Trip gingen. Mit „Turn on“ und „Tune in“ war es für Leary dann auch nicht mehr getan, es sollte auch zum sozialen „Drop out“ kommen. Das war zu viel für das „Establishment“.
Die Angst vor der Ekstase, tief verwurzelt in der calvinistisch-puritanisch geprägten amerikanischen Gesellschaft, die Angst vor der neuen sozialen Bewegung der Beatniks und Hippies, die ihre Finger – jeweils auf ihre Art – tief in die vom imperialistischen Größenwahn der Machthaber gerissenen Wunden legte und die Infragestellung diverser sozialer Kodizes durch die Gruppen, führten zu einem rigorosen Umgang mit der neuen Bewegung und ihren universitären Quellen und Ablegern. Dem „Summer of Love“ (Jefferson Airplane) folgte der „Winter in America“ (Gil Scott-Heron). Seither ist die damals weltweit als überaus verheißungsvoll angesehene Erforschung des menschlichen Geistes mit Hilfe von „psychedelischen Drogen“ wie LSDA und Psylocibin sanktioniert oder gar unmöglich geworden.
[…] Der Psychologe Strassman, der heute US-Behörden im Prozess der Arzneimittelzulassung berät, ließ sich von der US-Drogenbehörde DEA und der FDA die Applikation von reinem DMT genehmigen und injizierte seinen 60 Freiwilligen, die meist schon sehr erfahren im Umgang mit psychedelischen Substanzen waren, die Substanz in Abhängigkeit von ihrem Körpergewicht. Was dann folgte, waren wilde Abfahrten durch die Höhen und Tiefen der intellektuellen und emotionalen Beschaffenheit der Menschen, bis hin zu mystischen Ganzheiterfahrungen, die man sonst nur aus den Berichten religiöser Ekstatiker und von sich in spiritueller Auflösung befindlicher Meditationsexperten kennt. Selbst für erfahrene Acid-Heads ist die Wirkung des DMT, das den Geist innerhalb von Sekunden in (vermeintlich?) außerplanetarische Sphären katapultiert eine beeindruckende Erfahrung.
[…] Dort, wo die Wirkung der Droge über den psychisch-personalen Bereich hinaus geht, so folgert Strassman aus den Berichten, bestimmen entweder Begegnungen mit Außerirdischen oder mystische Erfahrungen das Erleben. Immer wieder kommen fremdartige Wesen in den Trips vor, die entweder den Neuankömmling in ihrer Sphäre mit Interesse begrüßen – oder ihn ignorieren. Die Beschreibungen der Probanden über Aussehen und Art dieser koboldartigen Entitäten gleichen sich frappant und alle Befragten sind sich sicher, dass sie hier keiner Halluzinationen erlegen waren, sondern tatsächlich Besucher in einer anderen Realität waren. Seither grübeln Strassman und die psychedelische Gemeinde um den Realitätsgrad der Aussagen und suchen nach Erklärungen für die Ereignisse, denn wer glaubt schon an Geister, geschweige denn, lässt sich gerne Geschichten über sie als wahr verkaufen? Der Psychologe in Strassman zweifelte und hielt sich am Grundsatz „It’s all in your mind“ fest, der Psychedeliker in ihm versuchte dagegen nicht zu schnell zu bewerten.
Letztlich siegte der Mensch in ihm und schrieb ein ehrliches und offenes Buch über seinen Versuch, Wirkung und Potenzial von DMT besser zu verstehen. Seine Antwort: Jeder ausgewachsene Körper produziert ständig dieses Tryptamin in sehr kleinen Mengen. Nach Ansicht von Strassman hält uns dies in unserem normalen, alltäglichen Bewusstseinszustand. Nahtodeserfahrungen und kosmische Ganzheitsgefühle dagegen setzen, so Strassman, hochwirksame Dosen von DMT in der tief im Hirn liegenden Zirbeldrüse frei. …“

Aus: „Die Formel für den mystischen Durchblick“ – von Jörg Auf dem Hövel (31.07.2004)
Quelle: http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/buch/17947/1.html

lemonhorse / 31 Juli 2004 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Im innersten Kern der Automation… ]

Bruchstücke aus: „Mythos der Maschine – Kap.: Massenproduktion und menschliche Automation“ von Lewis Mumford (1966 – 1970 ) / Orgiginal Titel: „The Myth of the Machine“:
„[…] Es ist bereits möglich, den Endpunkt des gesamten Prozesses der Mechanisierung und der Massenproduktion auf vielen Gebieten zu erkennen: die totale Automation.
[…] Da die Automationsphantasien und die absolute Macht historisch zusammenhängen, ist es kaum erstaunlich, daß absolute Monarchen sich zu allen Zeiten für Automaten begeistert haben, als symbolische Zeugen der unbeschränkten Macht, die sie selbst auszuüben trachteten.
[…] Der Prozeß der Automatisierung ist in den letzten anderthalb Jahrhunderten stetig fortgeschritten. In den Anfangsstadien der Mechanisierung verringerte sich die Zahl der Arbeiter, die für die Herstellung einer gegebenen Warenmenge nötig war, desgleichen die Anzahl der Verrichtungen, die der einzelne Arbeiter auszuführen hatte, was zur Abnahme seines Interesses am Gesamtprozeß und seiner Initiative führte. Doch der Erfolg der Mechanisierung wurde an der Verkürzung der notwendigen Arbeitszeit je Produkteneinheit gemessen, bis schließlich, mit der vollständigen Automatisierung und der kybernetischen Kontrolle, nur die minimale Beaufsichtigung der gesamten Anlage übrig blieb; während die restliche Arbeit fast nur noch in Überprüfung und Reparatur bestand. Obgleich man Computer und kybernetische Kontrolle braucht, wenn die gesamte Einheit eine komplexe Anlage ist, besteht doch kein Wesensunterschied zwischen einem automatischen Webstuhl und einem elektrischen Computer. Denn auch dieser braucht den Menschen, der ihn entwirft, programmiert und überwacht.
[…] Unsere Zivilisation hat eine Zauberformel gefunden, um sowohl industrielle als auch akademische Besen und Wasserkübel selbständig arbeiten zu lassen, in immer größerer Zahl und mit immer größerer Geschwindigkeit. Aber wir kennen nicht mehr die Formel des Zaubermeisters, die das Tempo dieses Prozesses vermindern oder ihn ganz aufhalten könnte, wenn er einmal aufhört, menschlichen Funktionen und Zwecken zu dienen, obgleich diese Formel (Voraussicht und Rückkopplung) aus jedem organischen Prozeß deutlich abzulesen ist.
[…] Eingeschlagene Fensterscheiben, brennende Häuser und blutige Köpfe sind Mittel, um dem widerwilligen Medium menschlich wichtige Botschaften aufzuzwingen und so, wenn auch in rohester Form, zweiseitige Kommunikation und gegenseitigen Meinungsaustausch wiederherzustellen.
Ist die automatische Kontrolle einmal hergestellt, dann kann man sich nicht weigern, ihre Aufträge zu akzeptieren oder neuen Instruktionen Raum zu geben, denn theoretisch kann die Maschine niemandem gestatten, von ihren eigenen perfekten Maßstäben abzuweichen. Und dies bringt uns sogleich zum größten Fehler jedes automatischen Systems: Um reibungslos funktionieren zu können, braucht dieses unterdimensionierte System ebenso unterdimensionierte Menschen, deren Werte dem Funktionieren und der unaufhörlichen Expansion des Systems dienen. Die Menschen wurden so konditioniert, daß sie sich kein anderes System vorstellen können. Da sie sich für die Automation entschieden haben, sind sie gezwungen, auf jede subjektive Reaktion zu verzichten und jede Autonomie zu unterdrücken — ja, jeden organischen Prozeß, der sich über die Regeln des Systems hinwegsetzt.
Hier, im innersten Kern der Automation, liegt ihre prinzipielle Schwäche, sobald das System einmal Universalität erlangt hat. Seine Exponenten, selbst wenn sie imstande sind, seine Unzulänglichkeiten zu erkennen, sehen keinen Weg zu deren Überwindung, außer durch weitere Ausdehnung von Automation und Kybernetik.
[…] Tatsächlich kann jedoch ein einmal etabliertes automatisches System keine menschliche Rückkoppelung akzeptieren, die ein Zurückschalten verlangt; darum akzeptiert es keine Feststellung seiner schädlichen Folgen, und noch weniger ist es bereit, die Notwendigkeit einer Korrektur seiner Postulate zuzugeben. Quantität ist alles. Den Wert seiner rein quantitativen Steigerung als Beitrag zur Erhöhung menschlichen Wohlergehens anzuzweifeln, heißt Ketzerei begehen und das System schwächen.
[…] Die westliche Gesellschaft hat einen technologischen Imperativ als unanfechtbar akzeptiert, der ebenso willkürlich ist wie das primitivste Tabu: nicht bloß die Pflicht, Erfindungen zu fördern und fortlaufend technologische Neuerungen herbeizuführen, sondern ebenso die Pflicht, sich diesen Neuerungen bedingungslos zu unterwerfen, nur weil sie angeboten werden, ohne Rücksicht auf ihre Folgen für den Menschen. Man kann heute ohne Übertreibung von einer technologischen Zwanghaftigkeit sprechen: ein Zustand, bei dem die Gesellschaft jeder neuen technologischen Forderung nachgibt und jedes neue Produkt ungeprüft verwendet, ob es nun eine wirkliche Verbesserung ist oder nicht; denn unter diesen Umständen stellt die Tatsache, daß das angebotene Produkt das Resultat einer neuen wissenschaftlichen Entdeckung oder eines neuen technologischen Verfahrens ist oder neue Möglichkeiten zu Investitionen bietet, den einzigen erforderlichen Beweis seines Wertes dar.
[…] Der Prozeß der Automation hat beschränkte Geister produziert, die außerstande sind, die Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu beurteilen, außer nach den archaischen Kriterien von Macht und Prestige, Eigentum, Produktivität und Profit, losgelöst von irgendwelchen wichtigen menschlichen Zielen. Das Pentagon der Macht. Auf Grund ihrer eigenen Logik zielt die Automation auf ein System totaler Kontrolle über jeden Naturprozeß und letztlich über jede organische Funktion und jeden menschlichen Zweck ab. Es ist nicht verwunderlich, daß der einzige Teil der Zivilisation, der sich dem Prinzip der totalen Kontrolle entzieht, die Automation selbst ist. Dem Land, in dem diese Form kollektiver Sklaverei am weitesten fortgeschritten ist, wurde von seinen Informations­manipulatoren (Public-Relations-Spezialisten) beigebracht, dieses System freies Unternehmertum zu nennen.
[…] Der Automat ist nicht allein auf die Welt gekommen. Er war, wie wir heute sehen können, von einem Zwilling, einem dunklen Schatten-Ich begleitet: trotzig, nicht fügsam; ungeordnet, nicht organisiert oder kontrolliert; vor allem von aggressiver, ja mörderischer Zerstörungslust, die unterdrückten Lebenskräfte in Wahnsinns- oder kriminellen Akten freisetzend. In dem entstehenden Menschentyp droht das Unter-Ich oder das Es die Rolle des Über-Ich zu übernehmen, in einer umgekehrten Rangordnung, die den Einfluß der Vernunft herabsetzt und den Reflexen und den blinden Instinkten die Herrschaft überläßt. Das Ziel dieses subversiven Über-Ich ist es, die höheren Attribute des Menschen zu zerstören, die Fähigkeit zu Liebe, Solidarität, Rationalität, Phantasie und Schöpfertum, die alle Möglichkeiten des Lebens erweitert hat. Gerade im Lichte dieser drohenden Negationen und Zerstörungen muß das ganze Konzept der Unterwerfung der Natur und der Ersetzung der menschlichen Funktionen durch kollektiv fabrizierte, automatisch betriebene, völlig entpersönlichte Äquivalente neu bewertet werden.
[…] Doch es ist ein Unterschied, ob man die Maschine benützt, um menschliche Fähigkeiten zu erweitern, oder sie dazu verwendet, menschliche Funktionen einzuengen, über Bord zu werfen oder zu ersetzen.
[…] Mit prophetischem Blick erkannte Butler die Mauer am Ende dieser Sackgasse: »Die Macht der Gewohnheit ist enorm, und die Veränderung wird so allmählich sein, daß das Gefühl des Menschen für das ihm Gebührende zu keiner Zeit grob verletzt sein wird. Die Knechtschaft wird uns lautlos und unsichtbar befallen…“

Bruchstücke aus: „Mythos der Maschine – Kap.: Massenproduktion und menschliche Automation“
Lewis Mumford, „The Myth of the Machine“ – Aus dem Amerikanischen übersetzt von Liesi Nürenberger und Arpad Hälbig
Quelle: http://www.utopie1.de/mumford/mythos207.htm (Link ist nicht mehr gültig)
http://de.wikipedia.org/wiki/Lewis_Mumford | http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mythos_der_Maschine

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„… [Nach einer] am Freitag veröffentlichte Studie des US-Marktforschungsinstitutes Strategy Analytics: […] durch verbesserte IT-Technik ermöglichte Automatisierungswelle in der industriellen Produktion im letzten Jahrzehnt geschätzte 10 Millionen Jobs weltweit gekostet. Dieser Trend gehe weiter, dazu komme aber ein neues Feld: Auch im Kundenservice seien bereits Millionen von Jobs bedroht. Callcenter, auf Spracherkennung basierende Dienste und intelligente Schnittstellen, die monotone Teilaufgaben automatisierten, würden demnach in den nächsten fünf bis sieben Jahren „weitere Millionen“ von Arbeitsplätzen in den Industrienationen wegfallen lassen.
Harvey Cohen von Strategic Analytics: „Der technologische Fortschritt verhindert damit gerade in den Branchen das Jobwachstum, die die Regierungen als besonders gute Ansätze empfahlen, um den Arbeitsmarkt zu entwickeln. Also haben wir uns gefragt, ob die das Problem richtig zu Ende gedacht haben?“ – Das Problem sei eben nicht Outsourcing, sondern das Rationalisierungspotenzial der Technik… “

Bruchstück aus: „Bleibe im Lande und werbe patriotisch“ (28. Juni 2004)
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,306154,00.html

lemonhorse / 23 Juni 2004 / Daten.PolitixMicro, Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments