[Die Grotte der vergessenen Leichen…]

Wo Verleiher zu Dichter werden

Aus dem Filmtitel-ABC:

* Bruce Lai – Der Killerhai
* Der Bulle in Blue Jeans, genannt die Strickmütze
* Django – Die Bibel ist kein Kartenspiel
* Erotik in der Folterkammer
* Fontäne der Lust
* Die Grotte der vergessenen Leichen
* Höllenhunde bellen zum Gebet
* Ich, die Nonne und die Schweinehunde
* Ein Kaktus ist kein Lutschbonbon
* Mein Freund, die Bestie
* Die Porno-Bestie
* Der Wind hat meine Exisztenz verweht
* Wu Kung, Herr der blutigen Messer
* Doktor H., der Blinddarmkiller
* Die auf heißen Öfen verrecken
* Zamba, der Schrecken des Urwaldes
* Weihwasser-Joe

(Ulstein; 03/1984; S.79-84)

lemon / 1 März 2007 / Cinema.Exposure, Found.Stuff / 0 Comments

lemon / 16 Februar 2007 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

[„Außerdem bin ich anständig“…]

[…] „Es geht darum, daß Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant, daß die Polizei private PCs heimlich via Internet durchsuchen kann – mithilfe von Hack-Programmen, die schnell als „Bundestrojaner“ bekannt geworden sind. Vor kurzem entschied der Bundesgerichtshof (BGH), daß solche Methoden verboten sind. Doch Wolfgang Schäuble akzeptiert zwar das Urteil, will jetzt aber die Gesetze entsprechend ändern und in dem Interview mit der taz hat er einige „merkwürdige“ Aussagen getätigt.“…

Aus: „Das Interview mit Wolfgang Schäuble zum Thema “Bundestrojaner?, Hacker & Co.“
(Jens — 11. Februar 2007, 18:21 Uhr)
Quelle: pottblog.de/2007/02/11…

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[…] taz: Haben Sie Angst vor den sogenannten Trojanern, also vor Spionagesoftware?

Wolfgang Schäuble: Nein, ich öffne grundsätzlich keine Anhänge von E-Mails, die ich nicht genau einschätzen kann. Außerdem bin ich anständig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken.

Aus: „Terroristen sind auch klug“ (8.2.2007)
Quelle: taz.de/pt/2007/02/08/a0169.1/text

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Quelle: spreadshirt.net/shop.php?op=article&article_id=4333912

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Kontext #1:
„Online-Durchsuchung“:
http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Durchsuchung

Die „Hackerethik“:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hackerethik

* Laser#17: Textbruchstücke zu „Online Durchsuchungen“:
http://www.subfrequenz.net/forum/index.php/topic,251.0.html

* Laser#17: Textbrocken zu Wirklichkeiten aus der Datenwelt, Überwachung, Zensur und Informationspolitik…
http://www.subfrequenz.net/forum/index.php/board,8.0.html

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Kontext #2:
„Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“ Von Michael Lohmann (TP; 27.09.2006)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23625/1.html

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Kontext #3:
Law-Blogger: „Die neue Definition von anständig“
lawblog.de[…]2007/02/09/die-neue-definition-von-anstandig/

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Kontext #4:
[…] „Anfang September 2000 entschuldigte sich Schäuble vor dem Bundestag gegenüber der deutschen Öffentlichkeit dafür, „dass unter der Verantwortung der CDU Gesetze gebrochen wurden“. Weiterhin entschuldigte er sich auch „beim“ Bundestag dafür, dass er – Schäuble – im Dezember 1999 einen Teil der Wahrheit über seinen Kontakt zum Waffenhändler Karlheinz Schreiber verschwiegen hatte.“

Aus: „Schäubles Rolle in der CDU-Spendenaffäre“ (Stand: 02/2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sch%C3%A4uble

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[…] „Anstand ähnelt der Höflichkeit und der Fairness und bezeichnet ein Verhalten, das dem Gegenüber seine Persönlichkeit lässt und ihn nicht bloßstellt oder benachteiligt.
Moralische Anständigkeit geht aber noch über die Höflichkeit hinaus, denn sie ist mit Hilfsbereitschaft, mit Toleranz, dem Respekt vor dem Anderen und mit Mitmenschlichkeit (Humanität) verbunden. Hier ähnelt die Anständigkeit der Fairness und lässt dem Gegenüber eine Chance. Diese Regeln sind abhängig von der Kultur des jeweiligen Landes.“
Aus: „Anstand“ (02/2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anst%C3%A4ndigkeit

lemon / 12 Februar 2007 / Überwachungssysteme, Found.Stuff, Fraktal.Text, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[The Post-Dogmatist Credo (1987) ]

[…] „To perform the traditional Post-Dogmatists‘ salute, simultaneously drop to one’s right knee, bow one’s head extend right arm out and forward, with palm of hand outstretched and upturned, left arm tucked behind back at waist level. Flatulence, as well as rude mouth noises, are optional, depending on the seriousness of the salutee.“

[…] „They may advocate or not, speculate or not, postulate or not, contemplate or not, ponder or not, reflect and seek understanding or not, cling to all graspable knowledge but know the limits of it (or not)…“

LINK :: „The Post-Dogmatist Credo“ (by I.B Anonymos, 1987):
http://postdogmatist.com/quarterly/pdq1-1-3.htm

lemon / 8 Februar 2007 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Conceptual Neo-Dada… (Brody & Paetau)]

[…] Our natural fear of losing control and the integrity of our conceptions are challenged by the ‘evil forces’ […] „Auticko“ is on the first sight a cruel, cynical and sexually explicit work. Brody’s & Paetau’s raw, almost anti-artistic approach seems over-structured, overexposed and leaves us at its original anti-aesthetical stage with everything in our face that most of us are trying to hide.
http://brodypaetau.com/?page_id=34

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[…] Frustration and failure as creative energies are a romantic cliché but also everyday reality. […] Artists exhibit, for example, in cafés, presumably if there are no regular shows offered to them; and then they want it to look as in a gallery. Trying to ignore the place means to fail. […] Exhibition of 10 re-drawings of children’s re-drawings of Picasso drawings at a turkish hairdresser’s called Salon Picasso – in Soldiner Kiez, Berlin.
http://brodypaetau.com/?page_id=11

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From: „ONDREJ BRODY & KRISTOFER PAETAU:
WANTED WORKS (2004 – 2006 )“
Source: …Wanted_Works/Brody_Paetau_Wanted_Works.pdf

Source #2: http://brodypaetau.com/

Source #3: http://de.wikipedia.org/wiki/Neo-Dada

Source #4: http://de.wikipedia.org/wiki/Fluxus

lemon / 8 Februar 2007 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

lemon / 3 Februar 2007 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[HEFT Nr. 64 / DEZEMBER 2006 „PORNO“]

[…] „Das Spektrum der Ansätze, Pornografie zu theoretisieren oder zu kritisieren, ist heute so diversifiziert wie die unter diesem Begriff zusammengefassten Darstellungen von Sexualität selbst. Lange Zeit waren die feministischen Debatten um Pornografie von dem Antagonismus zwischen Anti-Porno- und Anti-Zensur-Positionen geprägt, wobei einerseits die misogynen Aspekte der heterosexuellen Pornografie – bisweilen auch Kausalitäten zwischen pornografischen Szenarien und Vergewaltigungsstatistiken – betont und andererseits das Recht auf Rede- und Meinungsfreiheit gegenüber Zensurbestrebungen ins Feld geführt wurden. Mit Publikationen wie dem Buch „Hard Core“ von Linda Williams, die 2004 einen programmatisch „Porn Studies“ betitelten Sammelband folgen ließ, setzte Anfang der neunziger Jahre unter dem Einfluss von Textualitätsmodellen ein Paradigmenwechsel hin zu Fragen nach den historisch variablen Konventionen, Medien und Ästhetiken der Pornografie als Genre ein – womit Porno tendenziell auch den Status einer vermeintlichen Überschreitung gesellschaftlicher Normen einbüßte und zum Gegenstand akademischer Forschung avancierte – in den Worten von Williams wechselte Porno von einer Position „ob/scene“ zu einer „on/scene“. Der von der amerikanischen Künstlerin und ehemaligen Porno-Darstellerin Anne Sprinkle und der französischen Theoretikerin Marie-Hélène Bourcier geprägte Begriff des „Postporn“ steht im diametralen Gegensatz zu den „PorNO“-Kampagnen der siebziger und achtziger Jahre schließlich für den Versuch, mittels pornografischer Inszenierungen alternative sexuelle Ökonomien jenseits von normativen Identitätszuschreibungen zu entwerfen. In diesem Zusammenhang wird Pornografie nicht als spezifisches Genre begriffen, in dem Körper verfügbar gemacht und einem objektivierenden Blick unterworfen werden, sondern – beispielsweise in den Arbeiten der französischen Theoretikerin Beatriz Preciado – über Gesten queerer Selbstermächtigung Bezüge zu den ästhetischen Praktiken der Performance Art hergestellt und dementsprechend die lebendige Präsenz sexualisierter Körper gegen die pornografische Logik der visuellen Lust und des Konsums positioniert. Die Mehrzahl der Künstler/innen, die sich in den letzten Jahren mit Pornografie auseinander gesetzt haben, scheint allerdings der Annahme zu folgen, dass es unter den derzeitigen ökonomischen und technologischen Bedingungen kein Außerhalb der Pornografie mehr geben kann – eine These, die in jüngster Zeit unter dem Schlagwort einer „Pornografisierung“ oder „Pornoisierung“ der Gesellschaft beispielsweise in der taz von Mark Terkessidis mit Bezug auf das in immer härteren Gonzo-Filmen inszenierte „Regime einer permanenten Überforderung“ der Darstellerinnen in Analogie zu neo-liberalen Arbeitsverhältnissen diskutiert wurde. Zensurbestrebungen, wie es sie im Fall der schwulen S/M-Inszenierungen Robert Mapplethorpes in den achtziger Jahren in den USA gab, sind im Kunstfeld heute kaum mehr anzutreffen. Vielmehr lässt sich feststellen, dass Pornografie „in den Salons der Hochkultur bildwürdig geworden ist“ – wie es die gerade erschienene Ausgabe der Zeitschrift Kunstjahr für 2006 formuliert. Auch wenn es beim derzeitigen „Porno-Boom“ in Kunst und Pop-Kultur wohl nicht um eine provokante Erweiterung des bürgerlichen Kunstkanons um sexuell aufgeladene Motive geht, sondern es sich um einen Reflex auf – mitunter um eine Reflexion über – die Begehrlichkeiten des Kunstmarktes handelt, haben Künstler/innen von Vanessa Beecroft, David LaChapelle und Jeff Koons über Richard Philipps, Richard Prince und Thomas Ruff bis hin zu Larry Clark, Tracey Emin und Andrea Fraser die Pornografie schon seit längerem als Feld entdeckt, in dem analytisch-kritische Distanz und affektive Involvierung auf Produzent/innen- wie Rezipient/innenseite zusammenkommen und verwertbar werden können.“ (Aus: „Vorwort“ von Diedrich Diederichsen / André Rottmann / Mirjam Thomann)
LINK :: www.textezurkunst.de

lemon / 31 Januar 2007 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

lemon / 31 Januar 2007 / Found.Stuff / 0 Comments

[Jean-Philippe Charbonnier: Psychiatric hospitals]


[Picture by Jean-Philippe Charbonnier]

[…] In 1954 Jean-Philippe Charbonnier documented French Psychiatric hospitals and this photograph was a part of that series. Some of the photographs were published in Réalités in January 1955. In 2006 a 24 page booklet Jean-Philippe Charbonnier: HP hôpitaux psychiatriques was published by Le traitement contemporain n°4 in conjunction with gallery Agathe Gaillard.
Exhibition: Jean-Philippe Charbonnier: Psychiatric hospitals
LINK >> luminous-lint.com… via mindhacks.com

lemon / 31 Januar 2007 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

[TV is fun again – with Abstractor!]

[…] Abstractor is a simple device that instantly transforms any TV into a beautiful piece of art. Anyone can easily create an Abstractor by attaching two black boards to any TV screen. These boards cover the screen entirely – except for a small horizontal gap between them – allowing a narrow beam of light to escape from the TV. All TV programs and commercials look beautiful through the Abstractor. Abstractor is great for parties, yoga, sleeping, or any other occasion. Abstractor is kid-friendly: all TV programs appear harmless and soothing through Abstractor. Video-billboards flashing intrusive ads are proliferating all over major cities around the world. Abstractor instantly transforms corporate video-billboards into enjoyable public art. TV is fun again with Abstractor.

Source: http://abstractor.tv

lemon / 25 Januar 2007 / Found.Stuff / 0 Comments