lemonhorse / 11 April 2019 / Cinema.Exposure, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 7 April 2019 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #26… ]

Reife Kirschen (Horst Seemann East Germany, 1972)

David (Sonntag, 10. März 2019): “ … Die [ ] Veranstalter legten für das Programm ihre jeweiligen Vorlieben zusammen, um ein Festival zusammen zu machen: italienisches Genre-Kino und vergessene DEFA-Filme. Klingt komisch, erwies sich aber durch die Kontraste als äußerst interessant. [… Auffällig war die Diskrepanz in der Zuschauerstruktur zwischen den DEFA-Filmen und den italienischen Filmen: abgesehen von einem harten Kern an Dauerkartenbesitzern, die querbeet den Großteil des Programms besuchten, lockten beide Programmsegmente jeweils komplett einige Zuschauergruppen an, die das jeweilig andere Segment des Programms ignorierten.] … Der härteste Brocken, aber auch eine der interessantesten Sichtungserfahrungen, die das Paradies-Festival zu bieten hatte, war REIFE KIRSCHEN (Horst Seemann, 1972). … Wie der Film diesen fürchterlichen, provinziellen, patriarchalischen Spießbürgermief völlig hemmungslos abfeiert und zugleich ohne jegliche Scham tote Ehefrauen und kleine Kinder in Kinderwägen ausnutzt, um den Zuschauern große Gefühle abzuwürgen, ist schon ziemlich einzigartig und unfassbar anzusehen. Das macht REIFE KIRSCHEN auf die Dauer aber auch sehr unangenehm. Trotz nur 97 Minuten Laufzeit war er, zumindest mit gefühlten 140 Minuten, der längste Film des Festivals. … Nach der Projektion von REIFE KIRSCHEN sprach mich ein älterer Herr in der Kloschlange an und geriet über den Film ins Schwärmen: „Das war damals genau so, wie der Film es gezeigt hat!“, drückte er mit einer fast unkontrollierten, sehr erregten Freude aus. Für ihn waren da glückliche Erinnerungen geweckt worden… Des einen Gift ist des anderen Glückselixier. …“ | Aus: „Die cinephile Klasse kommt ins Paradies – Highlights beim 1. Paradies-Filmfestival in Jena, 4. bis 7. Oktober 2018“ (Sonntag, 10. März 2019), Quelle: https://whoknowspresents.blogspot.com/2019/03/die-cinephile-klasse-kommt-ins-paradies.html

lemonhorse / 21 März 2019 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Zum Wahn der Liebe #74 … ]

Source: „Hospital Fragment“ An impressionistic series of images inspired by “Tales From the Gimli Hospital” (1988), Guy Maddin (1999) | Synopsis: The attempts of a young man (Neale) to consummate his love for a young woman (Heck) are thwarted by a fish monger (Fehr). The woman’s beloved (Gottli) cuts bark fish [Die Versuche eines jungen Mannes, seine Liebe zu einer jungen Frau zu auszuleben, werden von einem Fischhändler vereitelt. … ] | https://www.winnipegfilmgroup.com/films/hospital-fragment/ // https://www.imdb.com/title/tt0267558/reviews?ref_=tt_ov_rt

lemonhorse / 9 März 2019 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Zum Wahn der Liebe #73 … ]

Irene Hetzenauer (01.11.2017): “ … Die Liebenden (Frankreich 1958, Regie: Louis Malle) … Dass der Film 1958 ein Skandalfilm war, verwundert nicht. ([Das oberste Gericht der USA hatte eine Klage wegen Obszönität zu behandeln […], obschon der Film nach heutigen Standards sexuell keineswegs explizit ist.]*) Bernard verführt Jeanne mit der Leidenschaft. Die Verlogenheit und Kälte der Welt der Bourgeoisie, in der alles aufgesetzt und nichts echt ist, hat einer solchen Passion nichts entgegenzusetzen. Nicht einmal die Liebe zur Tochter kann damit mithalten. Dass dieser Film die bürgerliche Weltsicht nicht nur in Frage stellt, sondern ihre Scheinmoral und Falschheit ganz offen lächerlich macht, war für Angehörige dieser Welt sicherlich ein Schock. … Jeanne Moreau, Schauspielerin der Comédie-Française, später international als Filmschauspielerin bekannt geworden mit „Jules et Jim“ von F. Truffaut (1962), die dieses Jahr [2017] verstorben ist, wird nur all zu passend eine „Grande amoureuse“ (große Liebende) genannt. Sie führt uns von der unsicheren blasierten Ehefrau und Mutter zur leidenschaftlichen Liebhaberin. Der Zweifel an sich selbst, den sie auch dann noch spürt, als sie sich entschieden hat, bleibt nach dem Film im Zuschauer sitzen. …“ | https://www.uncut.at/movies/kritik.php?movie_id=12095

“ … Mich begeistert, wie mit gefühlvoller Kameraführung schlichte Bilder geschaffen wurden und mit der Musik von Brahms eine berührende Intensität. Fast unspektakulär wird das Leben der französischen Oberschicht radikal bloß gestellt.
Aus langer Weile und persönlicher Unerfülltheit gehen Jeanne und ihre Freundin Maggy in Paris gesellschaftlichen Amüsements nach. Als Zuschauer von Polospielen und in Treffen mit Gleichgesinnten ergießen sich beide in belanglosen Gesprächen. Jeannes Eheman Henri interessiert sich nur für seine Geschäfte, so läßt sich Jeanne, in der Hoffnung auf mehr Abwechslung, auf eine Affäre mit dem Frauenheld Raoul ein. Jedoch ist Jeanne weiterhin unglücklich. Henri lädt eines Tages, eifersüchtig geworden, Raoul und Maggy zu sich und seiner Frau aufs Land nach Dijon ein. Auf der Fahrt dorthin hat Jeanne eine Reifenpanne und lernt den Studenten Bernard kennen, der sie nach Hause fährt. Bernard läßt Jeanne seine Abneigung gegenüber ihrem aufgesetzten mondänen Verhalten spüren. …“ | Quelle: Karl Moor, 7. Januar 2015 *

“ … Zuschauer, die genau aufpassen, werden feststellen, dass in Louis Malles „Die Liebenden“ aus dem Jahr 1958 die beiden Szenen, in denen die kleine Tochter der gelangweilten Jeanne Tournier vorkommt, im Original mit deutschen Untertiteln versehen sind. Das kommt daher, weil bei der damaligen Kinoauswertung dem deutschen Publikum eine liebende Frau, die ihr eigenes Kind verlässt, nicht zugemutet werden sollte. Diese beiden Szenen fielen damals der Schere zum Opfer. …“ | Quelle: Ray (24. August 2017, Format: DVD): „Liebe, eine Reise ins Ungewisse…“ *

// Die Liebenden (Originaltitel: Les Amants)
// https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Liebenden_(1958)

lemonhorse / 3 März 2019 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #25… ]

In Frankreich bin ich viel bekannter als hier. Die müssen großartige Untertitel haben. (Woody Allen)

Dominik Kamalzadeh, DER STANDARD, 6.11.2013: “ … [ „Blue Jasmine“ ist ein großartiger Horrorfilm aus dem Hochkapitalismus (Wolfgang Höbel) … ] Mit der Wiederbegegnung von Jasmine und Ginger kommt es zum unvermeidlichen Culture-Clash … Natürlich ist der Blick der gefallenen Schwester auf die anspruchslosere, aber gutherzige Jüngere von viel Klassendünkel verstellt. Deren Männerwahl bringt Jasmine aus der Fassung. In ihren Augen nimmt sich Ginger damit alle Chancen. Dass sie sich allerdings selbst mit dem allergrößten Ekel (Alec Baldwin, mit großer Ungezwungenheit) abgegeben hat, blendet sie ganz aus. …“ | https://derstandard.at/1381370941804/Der-Schwindel-der-auf-den-Absturz-folgt | [Habe mir Blue Jasmine gestern angeschaut: … Konkreter kann man die Absurditäten des gegenwärtigen Zeitgeists fast nicht mehr herausarbeiten, Pippilotta Viktualia Langstrumpf – 9. November 2013, 23:34:30 ] // https://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Jasmine

Read on ‚Sonntag‘ (Februar 11, 2019): “ … Neben mir sitzen zwei Frauen beide tragen Cashmere Pullover und Perlen am Hals, sie riechen nach schwerem Parfum und in der Pause ziehen sie über Penelope her. Penelope ist ihre Freundin und für nach dem Konzert ist ein Tisch in einem Restaurant reserviert in dem Dublin so tut als sei es eigentlich London. Aber wenn man den beiden Damen so zu hört, dann ahnt man nichts von der Freundschaft zu Penelope, sondern nur etwas davon, dass die Häme keine Altersgrenze hat und so wird erst Penelopes Sohn verlacht, ihr Ehemann verachtet, ihre Sucht nach Vitamintabletten bewiehert und am Ende ist Penelope nur noch ein trauriger Schatten ausgestreckter und wohl manikürter Fingernägel. Wer glaubt nur im Internet sei der Ton hart und rau, der wird am Konzerthausnachmittag eines Besseren belehrt. Man versteht auch Schubert noch einmal besser, der vielleicht auch deshalb so viele Lieder vertonte, damit der Krach der Welt ihn doch nicht mehr so hart und so unerbittlich erreichte. …“ | https://readonmydear.com/2019/02/11/sonntag-26/

lemonhorse / 12 Februar 2019 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Realitaets.Tunnel / 0 Comments

lemonhorse / 3 Februar 2019 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Zum Wahn der Liebe #70 … ]

„Bist du dir sicher?“ „Ja!“ „Bist du dir absolut sicher?“ „Es gibt nichts dessen man sich absolut sicher sein kann.“ … Seine Botschaft verbirgt [Der Film] stets unter dem Gewande scheinbarer Belanglosigkeiten … (C.S. Filmkunst, 16. November 2016)

… Dialoglastig, wie immer bei Rohmer, finden sich auch hier sehr intelligente und auch witzige Diskurse über die Liebe. Es macht Spass, den Diskussionen der Protagonisten zu folgen. (zueribueb, 4. Juli 2011)

Zu: „Les Rendez-vous de Paris“ Directed by Éric Rohmer (1995)

lemonhorse / 2 Februar 2019 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Dusan Makavejev (1932 – 2019)… ]


Sweet Movie (1974)

“Scatological dinner parties in bizarre bohemian trenches, a candy shop that operates aboard an aquatic likeness of Karl Marx, and a beauty pageant with a gynecological finish, Dusan Makavejev’s Sweet Movie is a feverish, fantastical nightmare of crude indulgences. Although largely unknown even among cinephiles, Makavejev’s oeuvre is a violently provocative, sexually lewd and visually stunning collection of politically charged auteur cinema. Known as “a master of historical irony”, Makavejev crafted Sweet Movie in 1974 with a double-edged blade aimed at cutting apart capitalist bourgeoisie notions of individualism as well as communist ideals of collectivism. This exemplar of international radical seventies cinema is neither for the faint of heart nor humor.” via | https://de.wikipedia.org/wiki/Sweet_Movie | https://de.wikipedia.org/wiki/Du%C5%A1an_Makavejev

Tagesspiegel (25.01.2019): “ … Im kommunistischen Jugoslawien wurde es für den Begründer der „Schwarzen Welle“ bald eng. Der „Mysterien“-Film wurde verboten, dem Regisseur drohte Gefängnis. Anfang der 1970er-Jahre verließ er das Land. 1974 drehte er in Kanada „Sweet Movie“, 1981 in Schweden „Montenegro“ und 1985 in Australien „Coca Cola Kid“. …“ | https://www.tagesspiegel.de/kultur/erinnerung-an-dusan-makavejev-der-jugoslawische-filmregisseur-dusan-makavejev-ist-tot/23912212.html

lemonhorse / 26 Januar 2019 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[filmMUSIK #5… ]


La Legge Dei Gangsters – Piero Umiliani (Soundtrack, 1968)

Mario Bianchi (2018): “ … Bella colonna sonora del maestro Umiliani sprecata per un film orribile, con un cast di discreto livello ma diretto in maniera pessima da Marcellini. [Der wundervolle Soundtrack des Maestro Umiliani wurde für einen schrecklichen Film verschwendet …] …“

kausmo tumynski (2019): “ … People often don’t realize that this soundtrack – like all before the days of computers – was recorded live, on a soundstage full of musicians all while the conductor was watching the film, while following cues placed by the director directly on the film itself. In addition the musicians were reading notation charts and all had to be solid studio musicians, capable of minimal rehearsal and flawless performances. …“

Zu: ‚Quintero – das As der Unterwelt‘ (Kriminalfilm | Italien 1968 | 84 Minuten): “ … Während Gangster nach einem Banküberfall in Genua flüchten, erscheint die Vorgeschichte des komplizierten Unternehmens in Rückblenden; anschließend wird erzählt, wie die Verbrecher scheitern. Billig-Krimi, schlampig inszeniert. …“ | https://www.filmdienst.de/film/details/46087/quintero-das-as-der-unterwelt

Richie Pistilli (Re: DER KILLER – DAS AS DER UNTERWELT – Siro Marcellini, BeitragVerfasst: 15.06.2014 14:10 ): “ … Lediglich eine im Film stattfindende Hasch-Party wirkt hier etwas strange, aber gegen Ende gibt es dann noch eine (zwar action-arme, aber dafür) sehr schön in Szene gesetzte Verfolgungsjagd durch Genua. …“ | https://dirtypictures.phpbb8.de/poliziotteschi-f2/der-killer-das-der-unterwelt-siro-marcellini-t3049.html

lemonhorse / 16 Januar 2019 / Akustische.Wellen, Cinema.Exposure / 0 Comments

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