2014
10.21

[Paris... ]

2014
10.21

2014
10.16

http://de.wikipedia.org/wiki/Tonband via http://magictransistor.tumblr.com/post/100134501246

2014
10.16

Aus “Fellinis Schiff der Träume” (“E la nave va”, 1983)
https://de.wikipedia.org/wiki/Fellinis_Schiff_der_Tr%C3%A4ume
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PierrotLeFou am 17.02.2013: ” … Die Flucht in die Kunst, die Verfälschung von Realität durch ihre Wiedergabe geraten zu Leitmotiven, die Fellini entsprechend einklammert: Der Film beginnt als s/w-Stummfilm, der sich langsam zum farbigen Tonfilm wandelt, und entlarvt sich selbst am Ende als Kunstprodukt der Dreharbeiten Fellinis. …” | http://www.ofdb.de/plot/20023,538456,Fellinis-Schiff-der-Tr%C3%A4ume
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2014
10.15

via http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rosettas-Kometen-Lander-Philae-Ein-Selfie-vor-der-Trennung-2425102.html & http://blogs.esa.int/rosetta/2014/10/14/mission-selfie-from-16-km/
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” … Der Komet wurde 1969 am Institut für Astrophysik von Alma-Ata von Klim Tschurjumow entdeckt, als er eine Fotoplatte des Kometen Comas Solà untersuchte, die von Swetlana Gerassimenko am 11. September 1969 belichtet worden war. Er fand am Rand der Platte ein kometenähnliches Objekt und nahm an, dass es sich um Comas Solà handele. Nach seiner Rückkehr nach Kiew wurden alle Fotoplatten genau untersucht. Am 22. Oktober entdeckte man, dass das Objekt nicht der fragliche Komet sein konnte, da seine Position um mehr als 1,8° von der erwarteten abwich. Eine genauere Untersuchung deckte ein schwaches Abbild von Comas Solà an der richtigen Stelle auf, was bewies, dass das von Tschurjumow erkannte Objekt ein neu entdeckter Komet war. …” | https://de.wikipedia.org/wiki/Tschurjumow-Gerassimenko & https://de.wikipedia.org/wiki/Rosetta_%28Sonde%29

2014
10.10

“AN EVENING WITH CHET BAKER” (aka “LIVE AT LE DREHER 1980″)
Director: Leon Terjanian Tracks: An Afternoon at Home, ‘Round Midnight, Just Friends, Budo.

Chet Baker-Trumpet
Vocals on Track 3 (Just friends)
Maurizio Gianmarco-Tenor Sax
Dennis Luxion-Piano
Ricardo Del Fra-Bass
Donny Donable-Drums

Chet Baker with a quintet filmed live in Paris at Le Dreher on February 29, 1980 in a film by Leon Terjanian. Le Dreher was a small cellar bar which Chet frequented over his years in Europe, often playing several evenings in a row. On his good nights there, he was a poet of still tones clinging next to silence telling the blues of his life with subdued feelings. On these nights, he was unique and unsurpassable.

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dado dadus (vor 11 Monaten)
Chet goddam you!

2014
10.09


Nick Cave & the Bad Seeds – Far from Me (1997)

In a world where everybody fucks everybody else over
You who are so far from me …
Way across some cold neurotic sea …

The Boatman’s Call is the tenth studio album by Nick Cave and the Bad Seeds, released in 1997.
// https://en.wikipedia.org/wiki/The_Boatman%27s_Call

2014
10.06

Yoav Sapir (5. Oktober 2014): ” … [Zum] Aspekt der Echtheit. … Warum ist das für einen Historiker überhaupt wichtig? Hierfür möchte ich ein mehr oder weniger bekanntes Beispiel geben, nämlich die zurückblickende Einschätzung (etwa durch heutige Historiker) der Gefahr, die in der 1920er Jahre von der sozialistischen Revolution für die mitteleuropäischen Demokratien ausging. … Der eine – nennen wir ihn den “Faschismusversteher” – würde sagen: In meiner Einschätzung bzw. Interpretation gab es damals eine echte Gefährdung der demokratischen Ordnung durch die revolutionären Kräfte; diese echte Gefahr wurde zu Recht als solche erkannt und wahrgenommen, also war eine entsprechende Reaktion in Gestalt des Faschismus, später auch des Nationalsozialismus zu erwarten.
Der andere Historiker – nennen wir ihn den “Sozialismusversteher” – würde hingegen behaupten: In meiner Interpretation gab es damals keine echte Gefahr (etwa weil die revolutionären Kräfte nicht dazu in der Lage waren, die UdSSR viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt war, etc.). Die damalige Wahrnehmung einer solchen Gefahr ist auf antikommunistische Hetze zurückzuführen – es war eine rein imaginäre Gefahr, die den faschistischen Kräften zum Durchbruch half.
Unsere beiden “prototypischen” Historiker könnten sich über bestimmte Rahmenbedingungen – nennen wir sie “Tatsachen” – einig sein, etwa die Existenz von Arbeitslagern in der Sowjetunion oder die Elend der Arbeiter in Mitteleuropa. Allerdings würden sie diese “Tatsachen” jeweils anders gewichten, anders interpretieren – mit dem Resultat, dass sie jeweils unterschiedlich “echt” erscheinen.
Soweit mein Beispiel für die Relevanz der Echtheit für historische Debatten – ziemlich oft münden diese in einem Streit über die “richtige” Einschätzung damaliger Informationen, wobei jede Einschätzung natürlich sehr stark vom einschätzenden Subjekt abhängt. … Damit will ich nur veranschaulichen, wie subjektiv so etwas wie “Echtheit” sein kann (bzw. sein muss). Auch unter Menschen, die zur selben Zeit in derselben Gesellschaft am selben Ort leben (etwa 2014 in Berlin), kann und muss es große Unterschiede in der Wahrnehmung von Echtheit geben sowie in der Einschätzung dessen, was “echt” ist. Geschweige denn, wenn es darum geht, sich als Historiker eine mentale und emotionale “Zeitreise” in eine vergangene Zeit zu verschaffen – also in eine vergangene Wirklichkeit, eine vergangene Echtheit, die ja auch schon damals, in Echtzeit, höchst subjektiv war. …” | Aus: “Geschichte: Über Echtheit” von Yoav Sapir (5. Oktober 2014) >> http://www.scilogs.de/un-zugehoerig/ueber-echtheit/

2014
10.02

” … Ein Gradient ist ein Farbverlauf. Entlang einer Linie ändert sich die Farbe eines Objektes von einer (Start-)Farbe zu einer (Ziel-)Farbe. … ” | https://de.wikipedia.org/wiki/Gradient_%28Grafik%29

” … Zwei Themen haben die Partei groß gemacht: der Kampf als Teil der Friedensbewegung gegen die Nato-Nachrüstung und die genauso strikte Ablehnung der Kernenergie. …Pragmatismus hat die Grünen wachsen lassen – unaufhaltsam. …” | Aus: “Die Grünen und ihre zweite große Wandlung” Matthias Popien und Ludger Fertmann (25.04.13) | http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article115588532/Die-Gruenen-und-ihre-zweite-grosse-Wandlung.html
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Fleckensalz (11.11.2012):” Sehr schön. … [der] Weg, den die damaligen Protestler der 80er genommen haben. Aus den jungen “ich bin (fast) gegen alles”- Alternativen wurden Väter, Mütter und in der Regel auch wohlverdienende Mitbürger, die jetzt eher eben genau den “bürgerlichen”, ja sogar christlichen Werten so nahe stehen, wie es damals als unmöglich abgelehnt wurde … so formt das Leben und eine Gesellschaft ihre Kinder … da erscheint der Weg eines Joschka Fischer beinahe auch als “Entwicklung” … allerdings vom Kleinrevoluzzer zum kapitalistischen Speichellecker … man hat ja gelernt, wie das “Spiel” funktioniert. …” | http://www.spiegel.de/forum/politik/die-gruenen-oe-ist-das-neue-c-thread-75257-3.html#postbit_11321327
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Bernd Röder (15.03.2002): ” … Als sich aus einer Melange von Umwelt- und Friedensgruppen 1980 die Partei der Grünen formte, da war sie in Inhalten und Sprache noch eine echte Besonderheit. Klare Grundsätze, radikale Forderungen zeichneten das «Bundesprogramm» aus dem Gründungsjahr aus: «Wir sind die Alternative zu den herkömmlichen Parteien», lautete der erste Satz selbstbewusst. … Als Teil ihrer Friedenspolitik war «Gewaltfreiheit» ein anderes großes Postulat der frühen Grünen, in einer Zeit, in der die Ost-West-Konfrontation noch lange nicht überwunden war. Die Grünen wehrten sich in ihrem 1980er Programm heftig gegen den NATO-Doppelbeschluss, der die Stationierung von atomaren Mittelstreckenraketen in Europa gegen ähnliche Systeme der Sowjetunion vorsah. Sie lehnten «die Anwendung zwischenstaatlicher Gewalt durch Kriegshandlungen» grundsätzlich ab und verlangten die Auflösung von NATO und Warschauer Pakt. Der eine Fall erledigte sich von selbst, und die NATO wird heute nicht mehr in Frage gestellt. …” | http://www.vistaverde.de/news/Politik/0203/15_gruenesprogramm.htm
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David (9 Juli, 2014 – 20:28): “Als langjähriges Mitglied der Grünen und ehemaliger Stipendiat der Böll-Stiftung lese ich fassungslos diesen Text. [>> "Grüne Antworten auf die Krise in der Ukraine" (Viola von Cramon, 11. Jul. 2014) "... Die Krise in der Ukraine stellt grüne Friedens-, Außen, und Sicherheitspolitik vor neue Herausforderungen. ..." >> http://www.boell.de/de/comment/2307] … Ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll. Was zum Beispiel meint der zweite Satz mit “die Schaffung einer Sicherheitsarchitektur” genau? Aber bevor ich mich an allen Formulierungen abarbeite, Antje Vollmer hat alles deutlich prägnanter formuliert, als ich es je könnte. [ >> " ... Die Zuspitzung der grünen Position durch sie und Marie-Louise Beck halte ich [ ] für verheerend. Plötzlich finden sich die Grünen rechts von Egon Bahr, Henry Kissinger und Helmut Kohl. Grüne Politik begann immer damit, Bomben und Feindbilder im eigenen Kopf zu entschärfen und Auswege aus Konfrontationen zu suchen, die die andere Seite auch realistisch gehen kann. …” >> http://www.berliner-zeitung.de/politik/antje-vollmer–auch-die-gruenen-scheinen-mir-sehr-geschichtsvergessen-,10808018,26548482.html ] …” | http://www.boell.de/de/comment/2307#comment-2307
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Alfons Krückmann (15 Juli, 2014 – 23:34): ” … Ich frage mich nur was H.Böll dazu gesagt hätte. War der nicht seinerzeit eher auf Seiten von Linken und Friedensbewegung? – Vielleicht sollte sich die Stiftung mittelfristig einen weniger diskreditierenden Namenspatron aussuchen? Hindenburg vielleicht; ich glaube der ist als Stiftungsname noch nicht besetzt. …” | http://www.boell.de/de/comment/2227#comment-2227
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Daniel Schaefer (16 Juli, 2014 – 21:02): ” … 17 Juli, 2014 – 19:20, von Alfons Krueckmann:
Den Kommentar von “Herrn Krueckmann” muss ich als russischen Versuch abtun, sofort alles zu kritisieren, was nicht in das Bild der Kreml-Propaganda passt.
Sie irren. Ich bin geborener Deutscher, habe keine Kontakte zum Putin-Regime, verurteile autoritäre und/oder imperialistische Politik aufs schärfste und war Stammwähler der Grünen von 1980 – 2009. Aber es scheint ja bei nicht wenigen Grünen üblich geworden zu sein jede Kritik an der neuen grünen Aussenpolitik per se als ‘von Moskau gesteuert’ zu diskreditieren.
Das erinnert mich stark an die damalige Standard-Rhetorik von F.J.Strauss und Co.
Alle Kritiker sind Marionetten Moskaus? So billig? …” | http://www.boell.de/de/comment/2237#comment-2237
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” … Nabend liebe Grüne Partei, na wie geht es dir?
… Kannst du dich erinnern an die Ostermärsche?
Wir haben sie bekämpft, die Kriegstreiber und alle anderen Ärsche.
Heute bist du selbst einer, hebst die Hand für jeden Scheiß
Posten sind halt wichtiger, wie jeder weiß
… Was ist bloß passiert, dass du dich so verändert hast
kriegsgeil, machtgeil, skrupellos …
Manche habens kapiert und sich von dir losgesagt
andere leben in kognitiver Dissonanz Tag für Tag für Tag …”
Lenny (29 Juli, 2014) | http://www.boell.de/de/comment/2285#comment-2285

2014
10.02

Thousands of demonstrators turned out in downtown Hong Kong on September 29 to support a protest over Beijing’s decision to reject calls for open nominations for the election of Hong Kong’s chief executive in 2017. Demonstrators on Monday called for the resignation of Hong Kong’s top official CY Leung after he branded Occupy Central, one of the organizing groups, as “unlawful”. | Massenproteste in Hongkong 2014 >> https://de.wikipedia.org/wiki/Massenproteste_in_Hongkong_2014

” … Der Oberflächenreiz des Noch-nie-Gesehenen, Schwindelerregend-Sensationellen haftet Fotos aus der Vogelperspektive auch anderthalb Jahrhunderte nach ihrer Erfindung noch an …” | Aus: “Luftbilder in der Kunst – Tausendundeine Vogelperspektive” Marc Zitzmann (7.8.2013) | http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/kunst_architektur/tausendundeine-vogelperspektive-1.18128612

” … Hegel erklärte, dass nicht jede Wahrheit Gegenstand der Kunst werden könne. Dazu sei erforderlich, dass sie potentiell die Möglichkeit des Übergangs zur Form des Sinnlich-Konkreten in sich trage, um als Ideal das Kunstschöne ergreifen zu können. …” | https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84sthetik#Hegel (14. August 2014)