[Zum Wahn der Liebe #55… ]

Jules et Jim (R: François Truffaut 1962)

// ” … Die Basis des Romans Jules et Jim (1953) bilden wahre Begebenheiten: Henri-Pierre Roché lebte mit dem Ehepaar Helen und Franz Hessel in einer Dreiecksbeziehung, deren Ereignisse er in seinen Tagebüchern, carnets, genau festgehalten hatte. Der deutsche Schriftsteller Manfred Flügge schrieb über Roché und das Ehepaar Hessel einen Tatsachenroman mit dem Titel Gesprungene Liebe. Die wahre Geschichte zu „Jules und Jim“, der 1993 erschienen ist. …” | https://de.wikipedia.org/wiki/Jules_und_Jim | https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Hessel | https://de.wikipedia.org/wiki/Henri-Pierre_Roch%C3%A9 | https://de.wikipedia.org/wiki/Helen_Hessel | ” … Manfred Flügge … wühlte sich durchs teilweise immer noch unveröffentlichte Quellenmaterial … nun liegt sein Bericht vor. Man nimmt [ ] teil am Leben der drei Protagonisten, erfährt Vor- und Familiengeschichten und auch, “wie’s wirklich war” – und zwar in drei Versionen. … Hessel … (“Der Kramladen des Glücks“, “Spazieren in Berlin” u.a.) und Balzac-Übersetzer, befreundet u.a. mit Walter Benjamin, Franziska zu Reventlow [und] Karl Wolfskehl … ” ( weiser111 am 15. November 2004, Quelle) …

lemonhorse / 23 May 2016 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Fraktal.Text, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 21 May 2016 / Kiel.Refugium, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 14 May 2016 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

[Ein sehr geiler Werbefilm… ]

Infi Sun (vor 2 Wochen): Ich bin so froh das die “Explosion” nur ein Märchen ist…. puuuuh

BorganDerSchlimme (vor 3 Wochen): Also ich bin überzeugt.

PhoenixBird (vor 2 Wochen): Ich war immer gegen Atomkraftwerke. Aber nachdem ich mir diesen sehr informativen FIlm angesehen habe, muss ich gestehen, dass ich jetzt für Atomkraftwerke bin. Vor allem wegen den Kindern und Sex.

minski76 (vor 3 Wochen): Wer gegen Atomkraft ist, ist für tote Kinder!!!

Brauner Affe (vor 2 Wochen): Man merkt wann ihnen die Argumente ausgingingen und zwar exakt in den Moment wo nur noch Brüste kommen.

JokeInstructor (vor 14 Stunden): 6:29 “Ein Kernkraftwerk strahlt Sicherheit aus!” Ich kann nicht mehr …

owl bats (vor 2 Wochen): denn sie wussten was sie tun.

Impuls via

lemonhorse / 13 May 2016 / Daten.PolitixMicro, Electro.Labor, Found.Stuff, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 13 May 2016 / Cinema.Exposure, Visual.Notes / 0 Comments

[Caravan… ]


Caravan – Duke Ellington (Date ?)

Caravan London 1964, Coleman Hawkins – Harry Edison Quintet. … ”
Jonathan „Jo“ Jones (* 1911 in Chicago, Illinois; † 1985 in New York City) war ein stilbildender US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger. Er revolutionierte die Verwendung des Schlagzeugs im Jazz, indem er den Jazzbeat von der Basstrommel auf die Hi-Hat verlegte „und damit der Musik Raum und Atem schenkte“ (Hans-Jürgen Schaal). …” | https://de.wikipedia.org/wiki/Jo_Jones


Blues Caravan is a 1962 studio album by Buddy Rich and a sextet.


Caravan by Art Blakey and the Jazz Messengers (February 1963).


Caravan – Frühlingstour Arlee Leonard & New Yorker Jazz-Trio auf der Krim.
Konzert in Sewastopol (Mai 2010)

// Caravan ist ein Jazz-Standard, komponiert von Juan Tizol und Duke Ellington.
// Er wurde zuerst 1936 von Barney Bigard, 1937 vom Duke Ellington Orchestra aufgenommen.
// https://de.wikipedia.org/wiki/Caravan_%28Jazzstandard%29

lemonhorse / 13 May 2016 / Akustische.Wellen, Found.Stuff / 0 Comments

[Elegie (Mélodie-Elégie, Op. 10 Nº 5.) #1… ]


Violinist Efrem Zimbalist (1890-1985) with wife soprano Alma Gluck (1884-1938)
Elegy (Song of Mourning) / (Massenet)
Piano: Rosario Bourdon
Recorded: February 19, 1912


The Great Chaliapin Sings Massenet’s “Élégie” 1931


Enrico Caruso sings “Elegie” by Jules Massenet (20.03.1913)
Mischa Elman, violin
Percy B. Kahn, piano

The Élégie (Mélodie-Elégie, Op. 10 Nº 5.) by Jules Massenet (1842-1912) was perhaps one of the most popular melodies in Europe of the fin de siècle … // https://www.editionsorphee.com/repertoire/massenet.html

Ô, doux printemps d’autre fois, vertes saisons,
Vous avez fui pour toujours!
Je ne vois plus le ciel bleu;
Je n’entends plus les chants joyeux des oiseaux!
En emportant mon bonheur, mon bonheur…
Ô bien-amé, tu t’en es allé!
Et c’est en vain que [le printemps revient!]
Oui, sans retour,
avec toi, le gai soleil,
Les jours riants sont partis!
Comme en mon coeur tout est sombre et glacé!
Tout est flétri
pour toujours!

[O sweet springtimes of old verdant seasons
You have fled forever
I no longer see the blue sky
I no longer hear the bird’s joyful singing
And, taking my happiness with you
You have gone on your way my love!
In vain Spring returns
Yes, never to return
The bright sun has gone with you
The days of happiness have fled
How gloomy and cold is my heart
All is withered
Forever]

” … Der Ausdruck Elegie oder Klagegedicht bezeichnet ein oft in Distichen verfasstes Gedicht, das nach heutigem Verständnis meist traurige, klagende Themen zum Inhalt hat. Seit den römischen Elegikern Tibull, Properz und Ovid wurde ein Trauer- und Klagecharakter sowie eine sehnsuchtsvolle, schwermütige Grundstimmung zum dominierenden Inhalt. … Schiller begreift das Elegische [ ] nicht mehr als melancholische Vergegenwärtigung vergangenen Glücks … , sondern als Bruch zwischen Natur und Ideal. …” https://de.wikipedia.org/wiki/Elegie (24. März 2016)

lemonhorse / 12 May 2016 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Transit… ]

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The Transit of Mercury, November 8, 2006 (Source)

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Transit of Venus – June 2004 (Source)

mifu1000 (10.05.2016): Wann kann man eigentlich den nächsten Erdtransit vom Mars aus beobachten? (Source)

lemonhorse / 12 May 2016 / Found.Stuff, Gedanken.Memo, Realitaets.Tunnel, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 10 May 2016 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

[Ein Vogel auf dem Zweig… ]

Ich sehe den alten Mann, der im Pflegezimmer sitzt. Wie er versonnen den Vogel auf dem Zweig durch das Fenster beobachtet – und es scheint so, als sei dieser Vogel nun für ihn die Welt.
Eine Welt, die unscharf zu den größer werdenden Rändern geworden ist. Und am Telefon kommen ihm die Worte völlig falsch vermengt durch den Hörer. So zusammenhanglos wird da plötzlich gesprochen. Da wundert sich der zehnjährige Urenkel mit dem Telefonhörer im Flur. Darum weint des nachts eine Frau unter der Bettdecke, findet sich hin gestürzt zu den Empfindungen eines kleinen Mädchens. Es fühlt sich so wehrlos und beschämend an, wenn man nur noch die verblassende Vergangenheit festhalten kann, während die Gegenwart versickert. Vielleicht wäre es ein Anfang unsere generelle Endlichkeit nicht mit tröstenden Beteuerungen zu übermalen. Was hilft die Theorie in den Büchern, die Bilder an den Wänden, die Daten auf den Festplatten, die Bedeutung all der Lebendigen Wesen, wenn das Lebensende plötzlich die Praxis des Seins konkret zerstäubt.
Die anderen haben noch ein paar Atemzüge mehr – aber es fehlt jemand, wenn jemand verschwunden ist. Daran ist nichts zu ändern. Die überlebenden haben die Erinnerung. Wenn Liebe im Spiel ist, so haben wir die Erinnerung und die Trauer. Und Trauer ist nie gleich. Trauer ist diffus, es werden sogar Dinge erhofft, die vorher nicht zur Debatte standen, weil die Trauer dazu verführt. Trauer kann durch so sonderliche Nichtigkeiten auslöst werden. Ein vergessenes paar Schuhe. Ein Schlaflied, was die Mutter dem Sohn vorgesungen hat, als er noch nicht mal mit dem Fahrrad fahren konnte. Trauer als bittersüße Droge von enthobener Benommenheit, ein melancholischer Genuss. Die Trauer ist nicht aufgeklärt, sie ist ungerecht, punktuell und parteiisch. Trauer kann bestens überrumpeln. Trauer bäumt sich unerwartet auf. Trauer vergilbt. Trauer geht auf Zehenspitzen in ein anderes Zimmer. Trauer stampft schnaubend auf wackeligen Beinen. Trauer wankt zur einen Seite der Wahrheit, reißt – wie durchfahren von einem Stromstoß – die Wahrheit vom Sockel. Trauer schreit auf, läuft blindlings gegen die Kulissen der Erinnerung und bringt alles zum beben. Trauer haut mit knöcherner Faust in den großen See der Gefühle, so dass Wasser in die Augen scheißt – und es ist oft vorgekommen, das die Trauer mir fast immer fernbleibt, wenn viele sie im gut gefüllten Saal erwarten.

lemonhorse / 10 May 2016 / Gedanken.Memo, Realitaets.Tunnel, Wortbrocken.Cafe / 0 Comments

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