lemonhorse / 31 August 2015 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[UFO Art #34… ]

‘Visit’ (1981) by Kikuo Hayashi, another scifi artist who seems to have disappeared into obscurity. // via

lemonhorse / 31 August 2015 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 30 August 2015 / Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Objekt (Grundig Radio 1099) #5… ]

Grundig 1099

Grundig Röhrenradio Typ 1099
Wellenbereiche: UKW, MW, LW (Baujahr: 1958/59)
UKW-Drucktasten-Vollklang-Super mit Vorstufe, Störbegrenzung und Ratiodetektor im UKW-Teil. Magisches Auge, beleuchtete Negativskala, Einknopf-Abstimmung, Schwungradantrieb, getrennte Höhen- und Baßregler — Röhren: ECC 85, ECH 81, EF 89, EABC 80, EL 84,EM 84 — Gefunden in der “Zeitreise” Kiel Gaarden (29.08.2015)

lemonhorse / 29 August 2015 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

[The Cold Vibes (2015)… ]

Idle Moments: The album is best known for the title piece, “Idle Moments”; a slow composition in C minor which lasts for nearly 15 minutes. Composed by Duke Pearson. Played by Grant Green, Joe Henderson, Bobby Hutcherson, Duke Pearson, Bob Cranshaw, Al Harewood.

The Cold Vibes (Published on Feb 14, 2015):
Can Tutuğ: vibraphone
Yalın Doğu Şahin: guitar
Asal Altay: double-bass
Uğurcan Mamuzlu: drums

// Momente des Müßiggangs ist ein Jazz-Album von Grant Green, aufgenommen
// von Rudy Van Gelder in Englewood Cliffs, New Jersey am 4. und 15. November 1963
// https://de.wikipedia.org/wiki/Idle_Moments

lemonhorse / 22 August 2015 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Was erlauben ZEIT?… ]

” … Angesichts der sich verschärfenden Kämpfe in der Ukraine hat der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) zu einem Neuanfang in den Beziehungen zu Moskau aufgerufen. Die “alte Politik der Konfrontation” sei unzeitgemäß, sagte Genscher in einem Gespräch mit Süddeutschen Zeitung. Die westlichen Sanktionen gegen Russland hätten nicht die Wirkung gezeigt, die sich die Initiatoren erhofft hätten. “Wir leben in einer globalisierten Welt und brauchen die Kraft aller, um die Probleme um uns herum zu lösen”, sagte Genscher. Er habe den russischen Präsidenten Wladimir Putin als “durchaus pragmatisch” erlebt. …” | http://www.zeit.de/politik/2015-08/russland-wladimir-putin-ukraine-hans-dietrich-genscher (21. August 2015)

unländer, 21.08.2015: ” … Verschwörungstheoretiker Genscher – Was erlauben ZEIT?
[ ” … Was als Wille zur Völkerverständigung daherkommt, ist oft geschickt platzierte Propaganda., http://www.zeit.de/kultur/2015-08/compact-juergen-elsaesser ” … ] http://www.zeit.de/kultur/2015-08/compact-juergen-elsaesser … ” | http://www.zeit.de/politik/2015-08/russland-wladimir-putin-ukraine-hans-dietrich-genscher?commentstart=25#cid-5129658

Strike eagle, 21.08.2015: ” … Die alten Fuhrleute … Ein Mann wie Genscher hat schon Politik gemacht, als es noch üblich war sich der Mittel der Diplomatie zu bedienen. Dies heißt unter anderem, nicht alles öffentlich auf dem Markt auszutragen, sondern schwierige Verhandlungen diskret zu führen mit dem Ziel, eine ausgewogene und tragbare Lösung für alle Beteiligten herbeizuführen, die auch für jeden gesichtswahrend war. Keine öffentlichen Verurteilungen, keine öffentlichen Schuldzuweisungen. Dies war der Grundstein für die Ostpolitik von Brandt und Scheel, die unter Kanzler Kohl die Vollendung in der deutschen Einheit fand. Es ist kein Zufall, dass die heutige Russlandpolitik von dieser Politikergeneration ebenso beurteilt wird, wie Genscher dies tut, parteiübergreifend. …” | http://www.zeit.de/politik/2015-08/russland-wladimir-putin-ukraine-hans-dietrich-genscher?commentstart=9#cid-5129529

Med2, 21.08.2015: ” … Besonnenheit – Es ist diese Besonnenheit, die Rationalität und Erfahrung/Weisheit, die ich in der Politik heutzutage so vermisse. … Vermutlich muss man seine halbe Familie auf dem Schlachtfeld verloren, die noch rauchenden Häusertrümmer in den Städten gesehen und die Schreie der Witwen und Kinder gehört haben, um wissen zu können, dass Alles besser ist, als Agression, Krieg und Hysterie. …” | http://www.zeit.de/politik/2015-08/russland-wladimir-putin-ukraine-hans-dietrich-genscher?commentstart=9#cid-5129469

dan83, 21.08.2015: ” … Russophobie ablegen – Das gilt für unsere Regierung und vor allem auch für die etablierte deutsche Presse. [https://de.wikipedia.org/wiki/Russophobie “… Von Michail Gorbatschow wurde bemängelt, die Russlandberichterstattung in Deutschland sei teilweise oder überwiegend von einer ablehnenden Haltung und mangelnden Differenziertheit geprägt. Schwierigkeiten und Missverständnisse in der Korrespondententätigkeit kommen hinzu. Insbesondere der Fokus auf Wladimir Putin und die politischen Krisen Russlands in den westlichen Medien zeichne nach Ansicht einiger Kommentatoren ein schiefes Bild der tatsächlichen Verhältnisse in Russland. Der kontrovers diskutierte Historiker Wolfgang Wippermann stellt die These auf, alle westliche Medienberichterstattung sei von Gedankengut beeinflusst, das der russischen Selbstwahrnehmung „fundamental“ widerspräche. …” (Stand 21.08.2015)] Russland setzt seine Interessen durch und unterscheidet sich hier 0,0 von der USA, EU, China oder sonst einem einflussreichen “Player”. Bei der Türkei ist es uns scheißegal wenn dieser “Verbündete” den IS unterstützt, Kurden bombardiert und hier auch vor der irakischen Grenze keinen Halt macht. Ob die USA die deutsche Souveränität durch ein komplettes Durchleuchten der deutschen Bevölkerung untergraben ist scheinbar auch jedem egal.
Hauptsache wir sparen Griechenland in Grund und Boden, so dass dort ein Großteil der Bevölkerung keinen Zugang zu Krankenkassensystemen mehr hat und lassen tausende Flüchtlinge vor unseren Grenzen ertrinken. Aber “den bösen Russen” erziehen wollen. Ich kann diese Heuchelei nicht mehr hören. …” | http://www.zeit.de/politik/2015-08/russland-wladimir-putin-ukraine-hans-dietrich-genscher?commentstart=9#cid-5129484

Standpunkt,21.08.2015: ” … Genscher ist mental in der machtpolitischen Konstellation von vor 1989 stehen geblieben. Es gibt heute eben nicht mehr “nur” Russland auf der einen und den Westen auf der anderen Seite. Nach 1989 erlangten zahlreiche Staaten, die zuvor Jahrzehnte unter sowjetisch-russischer Knute litten (“Breschnew-Doktrin”), ihre Unabhängigkeit, die gemäß der KSZE-Schlussakte das Recht der Bündnisfreiheit genießen. In Moskau hat man das noch nicht verstanden und spielt sich – wieder einmal – als imperialer Oberherr Osteuropas auf, siehe Ukraine. Die Krim-Annexion war ein Husarenstück, das sich Putin wirklich hätte ersparen sollen, gefolgt von einem sinnlosen Destabilisierungskrieg im Donbass, der nur dazu dient, die Machtinteressen Moskaus durchzusetzen und die verbriefte Bündnisfreiheit der Ukraine zu unterminieren.
Ein Neuanfang in den Beziehungen des Westens zu Russland kann nur von Moskau ausgehen – und dies durch handfeste Taten: Zurückgabe der Krim an die Ukraine (= Herstellung des rechtlichen Zustandes) und die Beendigung aller Aktivitäten, die die territoriale Integrität der Ukraine verletzen.
Im Falle einer neuen Eskalation sind die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Der Preis einer Aggression gegen ein europäisches Land muss hoch genug sein, um abschreckende Wirkung zu entfalten. Sonst ist es bald vorbei mit dem Friedenszustand in Europa… ” | http://www.zeit.de/politik/2015-08/russland-wladimir-putin-ukraine-hans-dietrich-genscher?commentstart=9#cid-5129460

deri punkt partei, 21.08.2015: ” … Sie werfen Genscher vor “… in der machtpolitischen Konstellation von vor 1989 stehen geblieben” zu sein. Und untermauern das mit den selben Argumentationssträngen wie die Konservativen, die vor 1969 jegliche zukunftsweisende Ostpolitik abgelehnt und torpediert haben? – Wer ist jetzt stehen geblieben? …” | http://www.zeit.de/politik/2015-08/russland-wladimir-putin-ukraine-hans-dietrich-genscher?commentstart=17#cid-5129651

SethusC., 21.08.2015: ” … Es ist ja nahezu grotesk, dass Brandt und Bahr heute selbst von konservativer Seite dafür gefeiert werden, dass sie in den 60/70ern die Konfrontationspolitik mit Russland aufgebrochen haben, während heute jeder, der auch nur Verhandlungen mit Putin anregt, gleich mit einem Shitstorm rechnen darf. Dabei war das Russland der 60er und 70er eine Diktatur ungeahnten Ausmaßes, die zudem kein Problem hatte, ganz Osteruropa zu knechten. Trotzdem war es offenkundig richtig, mit Brechnew und co zu reden. …” | http://www.zeit.de/politik/2015-08/russland-wladimir-putin-ukraine-hans-dietrich-genscher?commentstart=49#cid-5129832

lemonhorse / 21 August 2015 / Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro / 0 Comments

lemonhorse / 20 August 2015 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

[Shirley Baker (Photography)… ]

Photographs Captured Life on the Streets of Manchester in the 1960s

// ” … It focuses on Baker’s depictions of the urban clearance programmes of inner-city Manchester and Salford during 1961 – 1981 and the work documents what Baker saw as the needless destruction of working class communities. …” >> http://www.thephotographersgallery.org.uk/shirley-baker-women-children-and-loitering-men | via “The Last Days of the Slums – 20 Amazing Vintage Photographs Captured Life on the Streets of Manchester in the 1960s” >> http://www.vintag.es/2015/08/the-last-days-of-slums-amazing-vintage.html & http://www.theguardian.com/artanddesign/2015/jul/22/shirley-baker-photographs-last-days-manchester-slums

lemonhorse / 20 August 2015 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Gemäßigte Entrissenheit… ]

1 # [ ” … Die Verkoppelung von Selbstgewissheit [des Ichbewusstseins (“Cogito ergo sum” = „Ich denke, also bin ich.“)] und Verschiedenheit vom Körper hat einen Riss zur Folge, der [ ] Innen und Außen trennt. … Indem [sich] das Denken auf sich selbst bezieht, wird die Trennung von res cogitans [›die denkende Sache, die denkende Substanz‹] und res extensa [›die ausgedehnte Sache, die ausgedehnte Substanz‹. Descartes bezeichnet die Gesamtheit des Seienden, die außerhalb und unabhängig vom Bewusstsein existiert, als “res extensa”] für das Denken wirklich. Darin spiegelt sich der Schritt von der Selbsthabe zum Selbstsein. … So ist es eine Selbstunterscheidung des Selbst, das Selbsthabe und Selbstsein in sich selbst unterscheidet. … Die Schwäche Descartes – und das ist ihm stets vorgehalten worden – bestehe in der vollständigen Disjunktion von Geist und Körper. Tatsächlich zeigt sich daran ein Rest noch mittelalterlichen Denkens, fasst er doch beide als Substanzen (res) auf. In einer historischen Perspektive muss man Descartes in Schutz nehmen: Der Briefwechsel mit Elisabeth von Böhmen/von der Pfalz zeigt, dass Descartes in seinen späten Lebensjahren die Auffassung vertrat, dass es sich bei der Dichotomie [„Zweiteilung“] von Geist und Körper um eine gedankliche Unterscheidungen handelt und nicht um real distinkte Entitäten [verschiedene Dinge an sich]. …” // Aus: Christoph Asmuth “Selbsthabe und Selbstsein: possessivität und Performanz des Körperlichen” (2010) >> https://digitalis.uc.pt/en/livro/selbsthabe_und_selbstsein_possessivit%C3%A4t_und_performanz_des_k%C3%B6rperlichen]

2 # [ “… René Descartes (1596–1650) beschreibt in seinem Werk „Traité des passions de l’âme“ [“Die Leidenschaften der Seele”], (Paris 1649) sechs Grundformen von Affekten, die zu zahlreichen Zwischenformen miteinander kombiniert werden können: Freude (joie), Hass (haine), Liebe (amour), Trauer (tristesse), Verlangen (désir), Bewunderung (admiration). …” (https://de.wikipedia.org/wiki/Affekt, 08/2015)]

Es kommt mir der Gedanke (oder ist es ein Verdacht?), dass es weitere “Grundformen von Affekten” geben könnte. Wie wäre es zum Beispiel mit “gemäßigter Entrissenheit“. Eine Art Denken, welches Gefühlsanteile in sich trägt – und sich einstellen kann, wenn Gedanken sich (fast erstaunt) bei ihrer eigenen halbwegs automatischen Entstehung selbst zuschauen (nachdenken über die im Selbst entstehenden Gedanken).

Dabei geht es zeitlich mit dem Rad den Kantstein hinunter. Es ist ein altes Rad auf dem ich sitze. Das Hinterrad hat bereits angerostete Speichen – und wieder zu viel Spiel in der Hinterachse. Dabei war die alte Sachs-Dreigangnarbe erst vor ein paar Monaten neu eingestellt worden. Sie hat sich wohl selbst beim Fahren wieder losgeruckelt.

Vorbei driften mir zur Linken die Häuser in denen die Käuflichkeit Freudenfeste feiert. Ein Fester ist geöffnet. Zwei junge Frauen sitzen im vierten Stockwerk auf dem Fensterbrett, rauchen und lachen etwas überschwänglich, leicht nervös aber auch durchaus selbstbewusst. Alle anderen roten Fenster sind verschlossen. Vielleicht machen sie sich über die Seinsweise und die tatsächlichen Gegebenheit der Klienten Lustig. Warum sollten sie da auch nicht lachen – mitten in dem verworrenen Verhältnis von Geld, Akt und Wahrheit.

Das Gleiten über die Straßen ist angenehm bei lauem Wind. Plötzlich beginnt die Affektillusion – Menschen auf Parkplätzen und Gehwegen werden zu gemäldehaft strukturierten Nebensachen, die Stadt verwandelte sich in ein Museum von Bauwerken mit Anhäufungen von seltsamen Objekten, Hauskanten, aufgeplatzten Teerdecken, Säulen aus Gussbeton, überwucherten Gehwegplatten, verrosteten Brückengeländer und moosüberzogene Mülleimer.

Die betrachtende Ziellosigkeit frönt als ein Rausch in mir. Das Wogengeplätscher der Kieler Förde und die Werftgeräusche, Dieselmotoren, Ampeln und Verkehrsschilder fliegen rein unter der Maßgabe der Ästhetik vorüber.

Ist das temporäre Entgleiten von konkreten präzisen Zielvorstellungen an meinem Zustand schuld? Ist es ein inneres Loslassen von Folgerichtigkeit für wenige Momente? – Ist es das zufällige Fehlen von ein paar Peitschenhieben auf meinem üblicherweise halb betäubten seelischen Apparat? – Und müssten wir nicht einem Schüttelfrost der Überforderung anheim fallen, wenn wir wirklich klar sehen würden, was jeden Moment in uns – und um uns herum passiert? Bräuchte nicht jeder von uns die Kraft von vielleicht so etwa 800 Gehirnen, um auch nur oberflächlich geistig wohl sortiert zu sein?

Meist zwingt uns eine Konsequenz von Dingen und Vorgängen in ein Korsett. Die Konsequenz bemächtigt sich meines Gehirns fast unbemerkt. Das führt im schlimmsten Fall zu einer Art Verhetzheit. Es geht beispielsweise einfach nur darum die Miete zu zahlen, essen zu müssen, verlässlich zu sein, mit den anderen mitzudenken, zu einem bestimmten Zeitpunkt irgendwo da zu sein, offensichtlich mitzufühlen, die Verantwortung für irgendetwas zu tragen, für das eine oder andere Problem Aufmerksamkeit zu haben, zu bemerken was hier und dort gespielt wird (und so weiter).

Und weil ich wegen der beschriebenen Dinge alles andere als diesen zwingenden Momenten enthoben sein kann, weil ich sonst auf lange Sicht gegen ein stehendes Auto oder eine Strassenlaterne knallen würde, weil ich mir sonst aus Selbstvergessenheit in die Hose pissen urinieren würde, weil ich sonst mit mir selbst in heftigste Konflikte käme, werde ich wohl meistens vernünftig sein und den vorgesehenen Strukturen gehorchen, also parieren.

So bleibe ich ein zersplitterter, zerbrochener und teilerblindeter Spiegel. Die meisten Dinge bleiben undeutlich. Manchmal blitzt ein klar umrissenes Bild auf, in dem bisschen Leben was uns je bleibt.

Also tun wir nicht so, als wären wir unseres Glückes Schmied. Wir sind nur ein kleiner Schweißtropfen unter der Achselhöhle von diesem. Und unseres Glückes Schmied lebt vielleicht genauso geistig prekär wie wir, er würde vielleicht lieber ein verworrener Fahrradfahrer an der Kieler Förde geworden sein – und flucht hin und wieder, so er denn mit voller Wucht auf seinen schweren alten Amboss schlägt.

lemonhorse / 19 August 2015 / Gedanken.Memo, Wortbrocken.Cafe / 0 Comments

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