2012
05.14

” … Man muss an diese Ereignisse erinnern, um die Bedeutung des Prozesses gegen Verena Becker weit mehr als 30 Jahre nach der Tat zu verstehen. Zum einen wurden zahlreiche Mitglieder der RAF wie Becker zu lebenslanger Haft verurteilt, ohne dass deren genaue Tatbeiträge vor Gericht im Detail verhandelt worden waren – unter anderem, weil nahezu alle Angeklagten konsequent jede Aussage verweigerten. … Dass es 33 Jahre nach der Tat dennoch zum Prozess kommt, ist vor allem dem beharrlichen Auftreten Michael Bubacks geschuldet. Wie kein anderer hat der Sohn des ermordeten Generalbundesanwalts Widersprüche in den Ermittlungen um den Mord an seinem Vaters öffentlich angeprangert, sodass sich die damalige Generalbundesanwältin Monika Harms im April 2010 am Ende genötigt sah, ein neues Verfahren auf den Weg zu bringen. Besonders brisant ist dabei der Vorwurf des Buback-Sohnes, er könne sich die Nicht-Anklage Beckers nur dadurch erklären, dass jemand über Becker eine „schützende Hand“ halte. Michael Buback ist überzeugt, dass die als Mittäterin beschuldigte Becker auch die Person gewesen sein muss, die in der Karlsruher Innenstadt am Gründonnerstag des Jahres 1977 vom Rücksitz eines Motorrades aus mit einer Maschinenpistole seinen Vater ermordet hat. Die Bundesanwaltschaft bestreitet das. Doch der Göttinger Chemie-Professor glaubt gar zu wissen, dass Becker geschützt wird, weil sie als Informantin für den Verfassungsschutz tätig wurde. … Beckers Geheimdienstkontakte waren einigen wenigen RAF-Gefangenen bekannt. Nach der Ablehnung einer vorzeitigen Haftentlassung hatte sie sie selbst den Mitgefangenen gebeichtet und als „Sühne“ vorgeschlagen, sich umzubringen. Die GenossInnen lehnten ab, kappten aber jeden weiteren Kontakt. … Die Befragung beim Verfassungsschutz vor 30 Jahren füllt eine 82-Seiten-Akte vom 4. März 1982. Außerdem gibt es in Köln noch eine Fallakte, gut 200 Seiten, mit den Originalaussagen. Beides trägt seit beinahe drei Jahrzehnten den Stempel „Geheim“. Die Aufzeichnungen wurden nach langem Hin und Her vom CDU-Bundesinnenminister Thomas de Maizière zwar im März 2010 den Prozessbeteiligten zur Verfügung gestellt, deren Geheimhaltung aber nicht aufgehoben.” | Aus: “Die Agentin” von Wolfgang Gast (14.05.2012) https://www.taz.de/Fruehere-RAF-Terroristin-Verena-Becker/!93277/

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An Bubacks Sohn Michael gerichtet, der als Nebenkläger auftritt, sagte sie: “Wer Ihren Vater getötet hat, kann ich nicht beantworten. Ich war nicht dabei.” …
Aus: “Verena Becker bestreitet Beteiligung an Buback-Mord” (14.05.2012) | (ZEIT ONLINE, dpa, 14.05.2012) http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-05/becker-buback-prozess

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” … Pokatzky: Die letzten Sätze in Ihrem Buch lauten, der Verdacht, dass Becker bereits vor 1977 für den Verfassungsschutz gearbeitet haben könnte, ist und bleibt eine begründete Vermutung, nicht mehr, aber auch nicht weniger. …”
Aus: “Stoff für einen Polit-Thriller” (06.10.2010) | Wolfgang Kraushaar glaubt im Fall Verena Becker an eine Geheimdienstaffäre – Wolfgang Kraushaar im Gespräch mit Klaus Pokatzky | http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1290145/

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Gerd Meier (Gerd_Meier) – 14.05.2012 10:39 Uhr
… Wer und aus welchen Gründen hat beim Verfassungsschutz oder der aufsichtführenden Behörde, dem Bundesinnenministerium, ein Interesse daran, diese beim Verfassungsschutz vorhandenen Erkenntnisse nicht frei zu geben? Es kann nicht sein, dass ein Behörde, aus welchen Gründen auch immer, in diesem demokratisch verfassten Staat, irgendwelche Erkenntnisse nach mehr als 30 Jahren zurück hält! …

Phillip Stolze (philze) – 14.05.2012 11:55 Uhr
vollkommen klar ist, dass die Gesellschaft viele der noch bestehenden Geheimnisse weder verkraftet noch verarbeiten könnte. Also warum muss man sie aufschrecken und ihnen zeigen wie unwissend sie eigentlich sind? Sie schaffen es doch nicht einmal sich richtig über Politik oder Wirtschaft zu informieren, warum sollten sie dann wichtige Informationen erhalten wenn sie diese nicht verknüpfen und in Bezug setzen können?

Aus Kommentaren zu: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/raf-prozess-verena-becker-ich-war-nicht-dabei-11750755.html?selectedTab=comments

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kaschperle, 14.05.2012 um 10:07 Uhr
Kraushaars Theorie ist alles andere als unglaubwürdig. … Wahrscheinlicher ist eher noch, daß ihre Aussage vorab mit den Sicherheitsbehörden abgesprochen wurde. Glaubt irgendwer, daß Beckers Anwalt NICHT abgehört wird? | http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-05/becker-buback-prozess?commentstart=1#cid-2058489

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gerhard berlin, 14.05.2012: … Die RAF-Akten wurden aber für weitere 30 Jahre gesperrt – »um Schaden von der BRD abzuwenden«. … Schaden könnte man abwenden, wenn man endlich alles publizieren würde … | http://forum.spiegel.de/f22/prozess-stuttgart-ex-raf-terroristin-becker-bestreitet-buback-mord-60931.html#post10180145

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… Michael “Bommi” Baumann, Mitbegründer der Terrorbewegung “2. Juni” lernt sie in den 1960ern kennen. Mit anderen Frauen bildet sie die radikale Gruppe “Schwarze Braut” und sucht die Nähe zu Baumann. “Sie waren alle in Wohnungen, die dem Verfassungsschutz gehört haben”, sagt Ex-Terrorist Baumann. “Das haben wir erst jetzt herausgefunden. Die ganzen Häuser in der Köpenicker Straße und in der Eisenbahnstraße, wo die Damen alle saßen, haben Volker von Weingraber gehört [http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Weingraber], der auch in den Schmücker-Mord [Der Schmücker-Prozess bestand aus insgesamt vier Strafverfahren >> http://de.wikipedia.org/wiki/Schm%C3%BCcker-Prozess] involviert ist und vom Verfassungsschutz Unsummen gekriegt und jetzt ein Weingut in der Toscana hat.” Ulrich Schmücker war Geheimdienstspitzel und Weggefährte von Verena Becker. Er wurde ermordet. Die Tatwaffe fand sich später im Tresor des Verfassungsschutzes. … “Wir haben gedacht, wir handeln autonom”, so Baumann. “Der Gedanke ist unheimlich, dass man irgendwo auf dem Schachbrett hin- und hergeschoben worden ist oder zwar über das Schachbrett rennen durfte, aber immer noch eine Figur war.” Es ist anzunehmen, dass der Verfassungsschutz es auch bei Verena Becker versuchte – vielleicht als sie 1974 eine Jugendstrafe absaß. Sie war es, die immer wieder mit harten Worten Militanz einpeitschte.” … | http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/148468/index.html / http://de.wikipedia.org/wiki/Bommi_Baumann#cite_note-Becker-Prozess-6

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Nachtrag I (21.05.2012)

“…Längst ist auch die Stimme der Opferangehörigen lauter geworden. Im September 2010 wandten sich Corinna Ponto, Michael Buback und Jörg Schleyer – allesamt Kinder der Opfer aus den Anschläge der RAF – in einem offenen Brief, der in der Bild-Zeitung veröffentlicht wurde, an die Kanzlerin mit der Bitte um eine Aufklärung der Morden an ihren Vätern durch ein unabhängiges Forscherteam. Doch bis heute, beinahe zwei Jahre danach, haben weder die Kanzlerin noch ein anderer Parlamentarier sichtbare Schritte unternommen, um eine unabhängige Kommission einzusetzen, die auf historisch-kriminologischer Basis die Geschichte des RAF-Terrors aufarbeitet. Müssen die Opferangehörigen erst vor den Kameras der TV-Sender auf Knien rutschen, bis sich politischen Funktionsträger bequemen, eine Kommission einzurichten, die mit voller staatlicher Unterstützung, aber völlig unabhängig von staatlichen Eingriffen, die Geschichte des Terrors in der Bundesrepublik aufarbeitet? Solange eine unabhängige Untersuchungskommission nicht eingerichtet wird, solange wird wohl Rechtsanwalt Matthias Rätzlaff, der den Bruder von Siegfried Buback vertritt, die Frage auch anderen Medienvertretern stellen müssen, die er gegenüber Telepolis am Rande der Verhandlung äußerte: Warum dient es dem Wohl der Bundesrepublik Deutschland, in einem dreifachen Mord nicht alle Unterlagen offen zu legen? (Matthias Rätzlaff) …”
Aus: “Wenn eine Ex-Terroristin und ein Staat gemeinsam auf halbem Weg stehen bleiben” Marcus Klöckner (19.05.2012) | Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/36/36961/1.html

Artur_B, 19. Mai 2012 08:08

“Ich halte ihn für verbohrt, wenn nicht gar krank. Eigentlich ist es
doch egal, wer seinen Vater erschossen hat. Ich kann nicht
nachvollziehen, warum er das unbedingt wissen will.”
[(Wolfgang Steinke, ehemaliger Abteilungsleiter beim Bundeskriminalamt, in der ZDF-Dokumentation "Buback - Die Suche nach der Wahrheit")]

Man kann ja auch umgekehrt fragen, warum der Staat das nicht so
locker sieht und bei der Aufklärung in einer Weise mauert, dass es
auch dem Dümmsten auffällt. Fakt ist, dass nur die Kinder der
RAF-Opfer in der Lage sind, hier noch Licht ins Dunkel zu bringen.
Ein aufklärungswilliger Journalist hätte keine Chance, auch keine
politisch motivierte Gruppierung. Deshalb: weitermachen Siggi. Wir
anderen wollen das auch wissen.

Nicht so sehr, weil das Geschehen von vor 35 Jahren an sich so
interessant wäre. Vielmehr geht es ums Prinzip: kommen deutsche
Geheimdienste mit getürkten Anschlägen durch, deren einziger Zweck
die Täuschung der Öffentlichkeit war? Darauf kommt es an. Deshalb
ist es nicht belanglos, ob das auffliegt oder nicht. Wenn es
auffliegt, ist es für die Geheimdienste eine Warnung. Auch nach so
langer Zeit.

Die Krönung wäre natürlich der Missing Link zur NSU. Das BfV steckt
bis zum Hals in der Sache, es ist ihm aber auch nach den Erfurter
Vorfällen gelungen, völlig ungeschoren aus der Sache herauszukommen.
Ein Skandal ohnegleichen.

In beiden Fällen müsste die Presse Sturm laufen und entschieden
Aufklärung verlangen. Schlapp wie sie ist, ist sie aber geradezu der
Haupttäter bei der Vertuschung. Unglaublich.

Gruß Artur

http://www.heise.de/tp/foren/S-Anders-erfahren-wir-nichts/forum-229056/msg-21854188/read/

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Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht. Kurt Tucholsky in einem Brief an Herbert Ihering vom 10. August 1922. | http://de.wikipedia.org/wiki/Nestbeschmutzer | http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Tucholsky

2012
05.10

Man trägt immer diese Reste mit sich herum. Sie vervollständigen lückenhafte Bilder und manchmal sind sie sehr nahrhaft. Manchmal bleiben sie allerdings im Halse stecken, mal im eigenen und ein anderes Mal in dem von einem anderen.

Aus: “Reste” (muetzenfalterin, März 28, 2012)
https://muetzenfalterin.wordpress.com/2012/03/28/reste/

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Als ich tot war, konnte ich in der Luft tanzen. Oh mein nicht existierender Gott im Himmel – ich denke Burnt Weeny Sandwich wird mit jedem Jahr besser. Die letzten 4 Jahre hatte ich vergessen Burnt Weeny Sandwich zu hören. Es gibt Unkraut auf dem Balkon. Die Blumen auf diesem blauen Planeten sind ein Wunder. Aber ich bin nicht auf dem Balkon. Ich muss ja arbeiten. Ich hatte vergessen, das es Burnt Weeny Sandwich überhaupt gibt. Da hilft kein Schmetterling-Sammeln und aufspießen. Das würde ich nie tun. Jede lebendige gelbe Löwenzahnblume hebt mich aus der Umlaufbahn der Gefühle. Julietta verschlag und rettete mich. Es ist Frühling.
Der Sonderbare Kerl biegt in die Seitenstraße ein. Er murmelt “Ja, ja, die nicht lösbaren Verwirrungen.” – Er hält einen blauen Wagen an: “Bitte kurbeln Sie mal die Scheibe herunter – keine Angst. Ich werde ihre Probleme nicht lösen.”
Er beugt sich zum Fahrer: “Wenn ein Gedankenmodul ungefragt anspringt und eine Situation, mag sie in der Kindheit liegen, mag sie Teil einer Liebe gewesen sein, oder mag sie ein wie immer gearteter Ausdruck eines Konfliktes gewesen sein – und die Verwirrungen, die Verletzungen, das Verlangen, die Freuden, das Verbotene kennt viele Abstufungen. Schauen Sie mir in die Augen. Nur Mut! Wie sieht er aus? – Ich meine ihr ganz persönlicher seelischer Müllhaufen. Warum fahren sie weg?! – Wenn Sie die Welt zur Seite schieben verbrauchen Sie nur viel zu viel Energie!”
Der Wagen fährt weiter. Die letzten Worte verhallen in der Elisabethstraße. Der Fahrer schüttelt den Kopf und verdreht die Augen. Immer diese armen Irren. Ein anderer sonderbarer Kerl ruft von der anderen Seite des Bürgersteigs: “Aber der Gedankenapparat wird wieder und wieder alles Unverdaute durchspielen, es bekommt dann den Charakter einer automatisierten Gedankenarbeit. Es ist fast wie beim automatischen Schreiben. Dem einen nutzt es, den anderen quält es.”
Der andere sonderbare Kerl hebt seine Arme zum Himmel und ruft: “Wäre die Unlösbarkeit eines Konfliktes die Voraussetzung für die Gedankliche Wiederholung der Erinnerung – so ist jedoch der Charakter unser Erinnerungen durchaus verschieden. Nur unsere Köpfe lassen uns keine Ruhe – sieh dir Trinker an – wenn sie schon ganz betäubt sind – meistens müssen sie immer noch reden – aber die routinemäßigen Aufräumarbeiten des Geistes stoßen durchaus an ihre Grenzen!”
Ein Passant bringt sich in die Unterhaltung ein: “Der blaue Wagen ist weg. Aber ich bin mir manchmal selbst begegnet – als Kind. Ich hatte plötzlich dieses ungeheure Gefühl. Ich wusste intuitiv wie schwer es ist in einem solchen Alter. Ich konnte kaum an mich halten. Als mir die Tränen kamen, war es so ein befreiendes Gefühl.” – “Warten Sie mal.” sagte eine Frau mit Einkauftüten. “Meistens überfährt uns das Leben, wir kommen nicht mehr hinter her, die Dinge überholen uns, manchmal denken wir daran, aber es gibt diese Augenblicke, da kann ich ganz losgelöst sein, dann ist es als würde ich in der Luft tanzen. Alle Last fällt von den Schultern. Und wer will schon in einer Familie groß werden? Das muss man allein tun – Familien sind getränkt mit Wahnsinn – und jede große Liebe wird im Himmel beschlossen.”

Es ist Mai. Die Luft ist feucht. Und auf dem gegenüberliegenden Balkon, singt jemand mit einem weißen T-Shirt leise während er sich eine Zigarette dreht (from: “Valarie”; Burnt Weeny Sandwich, 1970):
Although you don’t want me no more
Oh, but it’s alright, alright with me
‘Cause you know, you’re gonna want me some day
Yes, you will want me, and I’ll run away

2012
05.08

” … Das Stück 4′33″ wurde am 29. August 1952 in der Maverick Concert Hall in Woodstock, New York uraufgeführt, wobei sich John Cage bei seiner Partitur von den White Paintings von Robert Rauschenberg anregen ließ. Der Titel gibt eine Zeitlänge von vier Minuten und 33 Sekunden vor, wobei die Länge der drei Sätze – mit der Anweisung Tacet, das heißt es werden keine Töne erzeugt – mit dem I Ging ermittelt wurden. In der Uraufführung zeigte der Pianist David Tudor die drei Sätze durch Schließen und Öffnen des Klavierdeckels an. Laut Partitur ist die Dauer des Stückes frei wählbar und nur der Titel soll diesen Wert in Minuten und Sekunden genau angeben. Obwohl also streng genommen der Titel je nach gewählter Dauer variieren kann, hat sich die Bezeichnung 4’33″ durchgesetzt, der Wert der Uraufführung. Ebenso frei wählbar ist die Zahl der Ausführenden und die Art der (nicht) benutzten Instrumente. …” | http://de.wikipedia.org/wiki/John_Cage#4.2733.22 (6. Mai 2012)

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via http://www.adamlucas.info/

2012
05.06

Via Flur & Wohnungspost (eine visuelle Einreichung von Theo zur Wahl in Schleswig-Holstein)

2012
04.28

Blanca Viñas Alcoz
Fotografía analógica
http://www.blancavinas.com/

2012
04.19

“… Dieser Zustand [des Flanierens] ist unmittelbar mit der Art der Fortbewegung verbunden und kommt dem Rausch nach der Einnahme halogener Drogen gleich.

Ein Rausch kommt über den, der lange ohne Ziel durch Straßen
marschierte. Das Gehn gewinnt mit jedem Schritte wachsende
Gewalt; immer geringer werden die Verführungen der Läden, der
Bistros, der lächelnden Frauen, immer unwiderstehlicher der
Magnetismus der nächsten Straßenecke, einer fernen Masse
Laubes, eines Straßennamens.

Es lässt sich also für die Belange dieser Arbeit festhalten, dass Benjamins Flaneur sich auf eine ganz bestimmte Weise fortbewegt, dabei in einen Rauschzustand verfällt, der es ihm ermöglicht, Personen, Objekte und ganz besonders die Orte auf eine veränderte Weise wahrzunehmen. Er präformiert damit die Figur des Detektivs und ist mit diesen Eigenschaften auch dem Dandy ähnlich, für den allerdings, anders als für den Flaneur, die Kommunikation eine entscheidende Rolle spielt. … Das Flaneurprinzip ist eine besondere Form der Metaphorisierung, wobei das physische Flanieren als Bildspender funktioniert und die Erinnerung als Bildempfänger. … „Die Stadt ist die Realisierung des alten Menschheitstraumes vom Labyrinth. Dieser Realität geht, ohne es zu wissen der Flaneur nach.“

Das klassische Labyrinth aus Mauern wird ersetzt durch das Labyrinth der Straßennamen und diese Übertragung des Labyrinths auf die Straßen der Stadt bildet die Grundlage für Benjamins Überlegungen zum Flaneur. … Die Studien der Menschen und Orte, die für solch ein Konzept nötig sind, kann nur der Flaneur betreiben. So schreibt Benjamin:

Landschaft – das wird sie in der Tat dem Flanierenden. Oder genauer: ihm tritt die Stadt in ihre dialektischen Pole auseinander. Sie eröffnet sich ihm als Landschaft, sie umschließt ihn als Stube … ”

Aus: “Der Flaneur in Walter Benjamins Berliner Kindheit um neunzehnhundert – Von der Figur zur Struktur” Doreen Lutze (2004) | http://www.maikatze.de/grafik/Flaneur.pdf

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Kontext | LASER #17 [Der Flaneur und die Architektur der Großstadt... ]
http://www.subf.net/forum/index.php/topic,571.0.html

2012
04.18

»Andere Welten, andere Sitten.« (Blasphemische Mundart)
Aus: GOLEM COGITATIONES #44

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[...] Über den Prozeß der Zivilisation (1939) ist das bedeutendste Werk des deutschen Soziologen Norbert Elias [(* 22. Juni 1897 in Breslau; † 1. August 1990 in Amsterdam)] und begründete seine Zivilisationstheorie. In diesem Werk beschreibt er den langfristigen Wandel der Persönlichkeitsstrukturen in Westeuropa im Zeitraum von etwa 800 bis 1900 n. Chr., dessen Richtung er mit dem Begriff Zivilisation kennzeichnet. … In der Entwicklung der abendländischen Gesellschaft „differenzieren sich die gesellschaftlichen Funktionen unter einem starken Konkurrenzdruck mehr und mehr.“ (Ebenda). Die Ausdifferenzierung gesellschaftlicher Funktionen bestimmt die Richtung der „Veränderung des Verhaltens im Sinne einer immer differenzierteren Regelung der gesamten, psychischen Apparatur.“ (Bd. II, S. 322). Und diese differenziertere und stabilere Regelung wird dem einzelnen Menschen von klein auf mehr und mehr, als ein Automatismus angezüchtet, „als Selbstzwang, dessen er sich nicht erwehren kann, selbst wenn er es in seinem Bewußtsein will.“ (Ebenda). … | http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber_den_Prozess_der_Zivilisation (31. März 2012)

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[...] Die Wartezeiten beim PKW-Erwerb änderten sich je nach Nachfrage und vor allem Produktionskapazität. Außerdem erhöhten sich die die Wartezeiten durch den Auftragsstau, so dass am Ende der DDR die wohl längsten Wartezeiten zu verzeichnen waren. Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über übliche Wartezeiten in Jahren (Stand: Ende der 1980er Jahre).
Pkw-Typ ……. kürzeste Wartezeit … längste Wartezeit
Trabant Limousine ……. 12,5 ……………….. 14
Trabant Universal ……. 13,5 ……………….. 15
Wartburg Limousine …… 14 …………………. 16
Wartburg Tourist …….. 14,5 ……………….. 16,5
Škoda …………………. 15 …………………. 16,5
Lada 21013 ………….. 14,5 ……………….. 16,5
Lada 2105 …………… 15,5 ……………….. 17
Lada 2107 …………… 15,5 ……………….. 17
Dacia 1300 ………….. 13,5 ……………….. 16

Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Pkw-Kauf_in_der_DDR (31. August 2011)

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” … Der Trend, immer mehr Neuwagen in den Markt zu pumpen, für die es im Grunde keinen Bedarf und keine Käufer gibt, schädige auf längere Sicht das Gebrauchtwagengeschäft, beklagte Rademacher. … “In Europa haben wir derzeit Überkapazitäten von mindestens 25 Prozent”, erläutert Professor Stefan Bratzel, der das Center of Automotive an der Fachhochschule für Wirtschaft in Bergisch Gladbach leitet. Betroffen sind insbesondere Volumenhersteller im Kleinwagensegment, da die Märkte in Frankreich, Italien und Spanien in der Krise stecken. Überkapazitäten seien wegen der hohen Fixkosten in der Produktion ein großes Problem für die Industrie, so Bratzel. … ”
Aus: Wie Autobauer ihren Absatz künstlich aufblasen, Susanne Kilimann (18.04.2012): http://www.zeit.de/auto/2012-04/neuwagen-absatz-rabatte

” … Der Studie zufolge wurde im November mehr als jedes vierte neue Auto taktisch zugelassen – das sind 76.730 Zulassungen. Mit taktischen Zulassungen bezeichnet CAR Fahrzeuge, die zunächst auf Händler oder Hersteller angemeldet und dann in der Regel mit großen Nachlässen als Tageszulassung oder junge Gebrauchte an die Kunden gebracht werden. …” | Aus: “Hersteller drücken Autos mit Rabatt in den Markt” (28.12.2011): http://www.zeit.de/auto/2011-12/hersteller-auto-rabatt

Bucklige Welt, 18.04.2012 um 9:08 Uhr
Rohstoffe und Energie werden verbraucht, um Güter herzustellen, für die kein Bedarf besteht … | http://www.zeit.de/auto/2012-04/neuwagen-absatz-rabatte?commentstart=1#cid-2006387

2012
04.17


Die Hände voll gekochtem Mais, Bildquelle Twin Peaks (1990–1991)

& Als Realitätstablette gibt es heute morgen mal eine Kanne Kaffee und Supertramp (Frühstück in Amerika) über Kopfhörer. Seltsames Gefühl. Das Hören der Musik gleicht einem alten Treppenhaus, dessen Geruch ein paar verschüttete Erinnerungen bruchstückhaft zurück ins Gehirn schleudert.
Seit einiger Zeit wird mir “ironisches Hören” mehr und mehr zum Bedürfnis. Ich könnte kotzen, wenn ich mich zwingen würde, dauernd Musik hören zu müssen, die ich “mag”. Es ist verwirrend – ich “mag” nicht mehr die Musik, die ich dachte zu mögen. Es ist auf das Auge übertragen in etwa so, wie beim ansehen von Filmen mit Hans Albers oder “Twin Peaks”. Es kann dabei nicht mehr um das Mögen gehen. Aber die Beschreibungen sind nur Annäherungen. Es ist als schöbe sich eine Zeitschicht oder sogar mehrere Zeitschichten übereinandergelagert in die unmittelbare Wahrnehmung. Und wir sitzen auf einem riesigen Trümmerfeld von Artefakten. Da macht es Sinn das Hören und Sehen ganz neu zu sortieren.

& Als ich mit meinem Sohn und Kumpel Theo eine Pizza gegenüber dem Prinz Willy am Südfriedhof esse, kommt ein langhaariger blonder Typ mit Tattoos im Gesicht an die Theke und erklärt kurzatmig, das er kein Geld mehr hat.

Aber er hätte draußen vor der Tür einen Bambusschaukelstuhl. Das “Ding” sei völlig okay. “Nein wirklich, völlig einwandfrei.” Es fehle nur so ein Sitzkissen, aber das können man überall günstig bekommen. Theo steht auf und guckt durch die Glastür – und tatsächlich da steht ein völlig intakter Bambusschaukelstuhl. Theo setzt sich wieder und nimmt das nächste Stück Pizza in die Hand.

Er bräuchte nur 2, nein 3 Euro. “Wegen Tabak”. Die Verkäuferin hinter der Theke will keinen Ärger und ist gerade dabei ihm die 2 Euro für den Bambusschaukelstuhl zu geben. Er kneift die Augen zusammen und überfliegt die Speisekarte – “Nein, ‘Tschuldigung, aber ich ‘nehm doch lieber einen Kinderdöner” – er lächelt etwas debil in den Raum und wippt von einem Fuß auf den anderen. Schon ist er mit dem “Kinderdöner” an uns vorbei und zur Tür hinaus. Als Theo mit der Pizza fertig ist und sagt “Ich kann nicht mehr”, sehe ich den Bambusschaukelstuhl aus den Augenwinkeln draußen vor der Tür, wie er im kühlen Wind sanft schaukelt wie von Geisterhand.

2012
04.12

Auch davon hat FAKT ein neues Beispiel:

Wie die deutsche Überwachungstechnik offensichtlich eingesetzt wird, schildert der Syrer Mohammed, der nach Deutschland geflüchtet ist. Er erzählt, dass er im Internet Videos von Demonstrationen gegen das Assad-Regime bereitgestellt hat. Als er später verhaftet worden sei, habe man ihm jeden einzelnen Schritt genannt, den er im Internet unternommen habe. Amnesty International kennt nach eigenen Angaben viele solcher Fälle.

Via http://netzpolitik.org/2012/ard-magazin-fakt-deutsche-firmen-liefern-uberwachungstechnologie-an-syrien/ | http://netzpolitik.org/2012/siemens-und-syrien-was-die-uberwachungstechnik-kann/

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… In Bulgarien soll die Vorratsdatenspeicherung auch bei kleinen Vergehen genutzt werden können und das Innenministerium direkten Zugriff auf die Daten erhalten. Die EU-Richtlinie verlangt dagegen eine Beschränkung des Zugriffs auf die Verfolgung „schwerer Straftaten“. …In Ungarn trat das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung am 15. März 2008 in Kraft. Ermittler dürfen ohne Angabe von Zwecken auf die Daten zugreifen. … In Rumänien wurde ein Gesetz zur sechsmonatigen Vorratsdatenspeicherung vom Verfassungsgericht aufgehoben. In dem Urteil des rumänischen Verfassungsgerichtshof heißt es, eine verdachtslose Vorratsdatenspeicherung drohe die Unschuldsvermutung “auszuhebeln”, erkläre die gesamte Bevölkerung zu potenziellen Straftätern, erscheine “exzessiv” und verstoße gegen Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention … Im Vereinigten Königreich werden die Vorratsdaten zwölf Monate lang gespeichert. 2009 gab es dort Pläne, wonach die Speicherung auch auf soziale Netzwerke wie Facebook oder MySpace ausgeweitet werden sollte. 2010 vereinbarte die neue Regierung aus Konservativen und Liberaldemokraten, die “Speicherung von Internet- und E-Mail-Protokollen ohne begründeten Anlass zu stoppen”. … | Aus: “Vorratsdatenspeicherung” (Stand: 10. April 2012) | http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung

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… Obwohl die Mobilfunknetze die am intensivsten überwachten Kommunikationskanäle sind, ist es sogar mit Handys möglich, kurze Botschaften unter dem Radar der Überwacher durch zuschicken. Das gilt auch für die Vorratsdatenspeicherung in Österreich, wo erfolglose Anrufe – wie in den meisten anderen Staaten – nicht mitprotokolliert werden. Damit lässt sich das Handy als Signalgeber benutzen, das auf den nächsten Kommunikationskanal verweist: Einmal läuten lassen bedeutet Wechsel in einen bestimmten Chatroom, zweimal läuten denotiert “E-Mail” usw. … Die hier angerissenen Wege und Methoden, die Analyse von Verkehrsdaten zu erschweren bis unmöglich zu machen, sind ebenso dem militärischen Bereich entlehnt, wie die Verkehrsdatenanalyse selbst ein Produkt des Krieges ist. Mit dem Beginn der verschlüsselten Funkkommunikation war es periodisch immer wieder unmöglich, die Verschlüsselung des Gegners zu brechen.
Daher verfeinerte man die Analyse jener Daten, die trotz Verschlüsselung anfallen, immer mehr: Häufigkeit und Länge der Funksprüche, Anzahl der beteiligten Funkgeräte, Standorte und Bewegungen wurden durch Kreuzpeilung ausgeforscht. Das Ganze nannte und nennt sich “Signals Intelligence” (SIGINT) und ist neben dem Codeknacken Kernaufgabe aller militärischen Nachrichtendienste.
Als Mittel gegen die SIGINT des Gegners setzten sowohl Alliierte wie Deutsche im Zweiten Weltkrieg auf immer schnellere Wechsel und Kombinationen der Funkkanäle (Frequency Hopping bzw. Multiplexing). Um die Signalanalysten der Gegenseite irrezuführen, wurden auch in Ruhezeiten permanent Verkehrsdaten produziert, indem so lange verschlüsselter Nonsense ausgestrahlt wurde … | Von Erich Moechel
Netzpolitik, Datenschutz – und Spaß am Gerät – Aus: “Wie man die Vorratsdatenspeicherung umgeht” (29. 3. 2012) | http://fm4.orf.at/stories/1696586/ | & Um ihre Berufs- und Schweigepflichten künftig zu erfüllen, werden Anwälte, Journalisten etc. im Umgang mit Informanten und Klienten ähnlich konspirative Kommunikationsmethoden verwenden müssen wie Berufsverbrecher oder Agenten => http://fm4.orf.at/stories/1696431/ (26. 3. 2012)

2012
04.12

[...] Das vielleicht bekannteste Zitat aus seinem [Alfred Korzybski's] Hauptwerk Science and Sanity lautet: „Die Landkarte ist nicht das Gebiet, aber wenn die Landkarte brauchbar ist, ist sie der Struktur des Gebietes ähnlich“. Es zielt darauf ab, dass der Mensch in zwei Welten lebt: in der Welt der Sprache und der Symbole und in der realen Welt der Erfahrung. Korzybski legte dar, dass die Welt der Sprache eine Abstraktion der Welt der Erfahrung ist und daher die Abstraktion (die Landkarte) niemals mit der Erfahrung (dem Gebiet) identisch sein kann. Und er wies auf folgendes hin: Wenn die sprachliche Welt die Welt der Erfahrung nicht adäquat abbildet, läuft der Mensch, geleitet von einer falschen Landkarte, in die Irre. | Aus: “Allgemeine Semantik”, 22. März 2012 | http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Semantik#Allgemeine_Semantik

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[...] Nichts ist den Chinesen wichtiger als Stabilität – wirtschaftlich, sozial oder politisch. Nach Jahrhunderten von Aufruhr im Land werden chinesische Politiker heute alles tun, um die Stabilität zu erhalten. … | Stephan Roach; “Der Wert der Stabilität”, 27.03.2012 | http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/china-der-wert-der-stabilitaet/6442244.html

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[...] Merkel sagte, es gebe keinerlei Druck aus Deutschland auf Tschechien. Wichtig sei, dass Prag den Stabilitätspakt ernst nehme. | Aus “Stabilität versprochen”, 03. April 2012 | http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Stabilitaet-versprochen-id19498611.html

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[...] Der entscheidende Punkt ist die Frage: Wie interpretiert man ‘Stabilität’? Welche funktionale Bedeutung hat das Wort? Mit dem Begriff ‘Stabilität’ verhält es sich ähnlich wie mit dem Begriff Demokratie’. ‘Stabilität’ bedeutet, dass eine Sache im Sinne unserer Interessen läuft. Wenn der Iran versucht, seinen Einfluss in Afghanistan und anderen Nachbarstaaten auszudehnen, heißt es, er destabilisiere die Region. Wenn die USA in diese Länder einmarschieren und sie besetzen, sie halb zerstören, so dient dies der Stabilität. Diese Sichtweise hat sich eingebürgert – so sehr, dass der ehemalige Redakteur von ‘Foreign Affairs’ über den Sturz der chilenischen Regierung durch die USA und die Einsetzung einer üblen Diktatur schreiben konnte, dies sei geschehen, weil die USA Chile destabilisieren mussten, um Stabilität zu erreichen. Er brauchte nur einen Satz, um dies alles unterzubringen. Dennoch fiel es niemandem auf. Im Grunde ist es korrekt – vorausgesetzt, man versteht die Bedeutung des Wortes ‘Stabilität’ richtig. Yeah, stürze eine parlamentarische Regierung, installiere eine Diktatur, marschiere in ein Land ein, töte 20 000 Menschen, marschiere in den Irak ein und töte Tausende – und das alles zum Nutzen [...] der Stabilität. Instabilität bedeutet: Jemand kommt uns in die Quere. … | Aus einem Auszug aus Chomskys Rede zum 25. Jubiläum von FAIR | http://www.zmag.de/front-page/artikel/die-usa-und-ihre-verbuendeten-werden-alles-tun-um-demokratie-in-der-arabischen-welt-zu-verhindert-sagt-noam-chomsky