[Fellini #15… ]

Nino Rota – 8½ (Filmmusik zu 8½, 1962)
1.La Passerella Di Otto E Mezzo 00:00
2.Cimitero – Cigolette 2:24
3.E Poi 7:58
4.L’ Illusionista 10:02
5.Concertino Alle Terme 12:23
6.Nell’ufficio Di Produzione Di Otto E Mezzo 14:22
7.Ricordo d’Infanzia 17:22
8.Guido E Luisa 21:10
9.Carlotta’s Galopp 24:26
10.L’ Harem 26:59
11.Rivolta Nell’harem 31:31
12.La Passerella Di Addio 36:52

lemonhorse / 27 July 2016 / Akustische.Wellen, Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

lemonhorse / 24 July 2016 / Daten.PolitixMicro, Found.Stuff, Global.Politix:Micro, Kunst.Encoder, Realitaets.Tunnel, Visual.Notes / 0 Comments

[Kriegsschauplätze #27… ]

Thorsten Jungholt (12.07.16): ” … Die Bürger müssen mit Debatten zu deutschen Interessen und deren Durchsetzung behelligt werden. …” | http://www.welt.de/debatte/kommentare/article156997830/Deutschland-neue-Ordnungsmacht-auf-Strategiesuche.html

(Kommentar, 12.07.16): ” … “Deutschland, neue Ordnungsmacht auf Strategiesuche” Ordnungsmacht? Nein, Danke! – Wer auch nur einen Hauch Ahnung von der deutschen Geschichte hat, bei dem müssen jetzt alle Alarmsirenen losgehen. Deutschland als Ordnungsmacht ist schon immer so was von denebengegangen, das hinterher Millionen von Leichen entsorgt werden mussten. …”

” … Als die Wehrmacht am 17. Mai 1940 Brüssel besetzte, konnte Sievers fliehen und versteckte sich fortan in einem nordfranzösischen Dorf. Am 3. Juni 1943 verhaftete ihn dort die Gestapo und brachte ihn zurück nach Berlin. Max Sievers blieb seiner Überzeugung treu. Auf die Frage des Volksgerichtshofpräsidenten Roland Freisler, ob er Schuld empfinde, entgegnete er: „Schuld? Schuld nur, wenn es eine Schuld ist, dass ich von einer anderen geistigen Substanz bin als die Nationalsozialisten.“ Den Nationalsozialisten war das Schuld genug. …” (Aus: “Max Sievers im kulturellen Gedächtnis”, 17. Jan 2007 | http://hpd.de/node/938) // [” … am 17. Januar 1944 [wurder Max Sievers] im Zuchthaus Brandenburg-Görden durch das Fallbeil hingerichtet. …”] | https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Sievers // [ Volker Mueller (2016): ” … Sein Andenken ist uns Verpflichtung, sich in unserer Gegenwart für ein gerechteres Miteinander in unserem Gemeinwesen, für Gewissens- und Geistesfreiheit, für einen säkularen Humanismus und für die gewaltfreie Lösung der sozialen und politischen Probleme unserer Zeit einzusetzen. …” | http://www.freidenkerbund-brandenburg.de/index.php/in-der-tradition-von-max-sievers)

” … Das Schlagwort Ideen von 1914 wurden schon während der ersten Kriegstage geprägt. Steffen Bruendel benennt als „Erfinder“ den Nationalökonomen und Soziologen Johann Plenge. Der Begriff wurde schnell von Historikern, Philosophen, Kulturschaffenden usw. aufgegriffen, die auf eine ideologische Sinnstiftung des Krieges abzielten. … Die Ideen von 1914 wurzelten in dem im 19. und frühen 20. Jahrhundert gepflegten, nationalistisch-romantischen Selbstverständnis, dass Deutschland eine Sonderkultur darstelle. In der ideologischen Fundierung der deutschen Kriegsanstrengungen durch eine intellektuelle, teilweise aber auch die jugendbewegte Elite, fand diese Theorie einen Höhepunkt. Die Ideen richteten sich propagandistisch gegen englische „Krämerseelen“, „gallische Oberflächlichkeit“ und „slawischen Despotismus“ und knüpften an „Phobien“ der Vorkriegszeit an: Englandhass und Antisemitismus, Germanisierungsdünkel und romantisierende Deutschtümelei. Dahinter steckte aber auch ein expliziter Angriff gegen den englischen Liberalismus und die französische Demokratie. Stattdessen wurde die „Schützengrabengemeinschaft“ zur Lösung für Probleme der deutschen Klassengesellschaft erhoben. … Der kriegsfreiwillige Schriftsteller Walter Flex schrieb im Frühjahr 1917 als Nachwort zu „Der Wanderer zwischen beiden Welten“, das eines der sechs meistverkauften deutschen Bücher des 20. Jahrhunderts wurde:
Ich bin heute innerlich so kriegsfreiwillig wie am ersten Tage. Ich bin’s und war es nicht, wie viele meinen, aus nationalem, sondern aus sittlichem Fanatismus. Nicht nationale, sondern sittliche Forderungen sind’s, die ich aufstelle und vertrete. Was ich von der ‚Ewigkeit des deutschen Volkes‘ und von der welterlösenden Sendung des Deutschtums geschrieben habe, hat nichts mit nationalem Egoismus zu tun, sondern ist ein sittlicher Glaube, der sich selbst in der Niederlage oder […] im Heldentode eines Volkes verwirklichen kann […]. Mein Glaube ist, daß der deutsche Geist im August 1914 und darüber hinaus eine Höhe erreicht hat, wie sie kein Volk vordem gesehen hat. Glücklich jeder, der auf diesem Gipfel gestanden hat und nicht wieder herabzusteigen braucht. Die Nachgeborenen des eigenen und fremder Völker werden diese Flutmarke Gottes über sich sehen an den Ufern, an denen sie vorwärtsschreiten. – Das ist mein Glaube und mein Stolz und mein Glück, das mich allen persönlichen Sorgen entreißt […].
Die Realität und das Scheitern der so sicher erwarteten Übernahme der geistigen Weltherrschaft durch die „sendungsvolle“ (Thomas Mann) deutsche „Wesensart“ musste die Anhänger einer weltgeschichtlichen „Missionsaufgabe“ des deutschen „Wesens“ zutiefst verstören. … Mit dem Kriegsende 1918 kam dann zu der Auffassung eines geistigen Verrats noch die Behauptung des Dolchstoßes, also die Schuldzuweisung für den militärischen Ausgang des Krieges an die vermeintlich von Juden und Bolschewisten beherrschte Sozialdemokratie. Damit war eine wichtige Basis gelegt für den späteren Erfolg völkisch nationaler Ideologie:
Eine neue Generation, gehärtet in den ‚Stahlgewittern‘ des Ersten Weltkrieges, galt nun als auserwählt zur Revision der Weltgeschichte.
Diese Vorstellungen lassen sich in eine Kontinuität mit der Argumentation der antidemokratischen Rechten in der Weimarer Republik (Konservative Revolution) und mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus stellen. …” | Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ideen_von_1914 (13. März 2016)

” … August Bebel und Wilhelm Liebknecht hatten sich 1870 im Reichstag gegen Kriegskredite für den Krieg mit Frankreich ausgesprochen. Im hurra-patriotischen Deutschland Bismarcks ein starkes Stück! Die beiden wurden verhaftet und als Landesverräter beschuldigt. … Für den Kriegsausgang blieben die Stimmen der beiden Politiker aus der Arbeiterbewegung ohne Bedeutung. Deutschland gewann und wurde zum Kaiserreich.
Doch der frischgebackene Reichskanzler Otto von Bismarck hatte den vermeintlichen Verrat der “vaterlandslosen Gesellen” Bebel und Liebknecht nicht vergessen und drängte weiterhin auf eine Verurteilung. Am 26. März 1872 verhängte eine Jury von Geschworenen in Leipzig das Urteil: zwei Jahre Festungshaft für jeden der beiden. …” | Aus: “Heute vor 140 Jahren: Hochverratsprozess gegen „vaterlandslose Gesellen”” (seniorbook-Nutzer, 26.03.2012), http://www.seniorbook.de/themen/kategorie/legenden-und-vorbilder/artikel/90/heute-vor-140-jahren-hochverratsprozess-gegen-vaterlandslose-gesellen

” … „Vaterlandslose Gesellen“ war im ausgehenden 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert unter Wilhelm II. ein Schimpfwort … Zur Zeit der Sozialistengesetze von Bismarck und unter Wilhelm II. bis zum Beginn der Burgfriedenspolitik wurden die deutschen Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten als „Vaterlandslose Gesellen“ bezeichnet. Schon in dieser Zeit wurden auch andere Gruppen als vaterlandslose Gesellen geschmäht. … Großen Rüstungskonzernen der Kaiserzeit wurde immer wieder vorgeworfen, dass sich hinter ihren patriotischen Bekenntnissen lediglich Gewinninteressen verbergen würden. Gleichzeitige Belieferung der deutschen und britischen Marine durch deutsche Unternehmen in der Zeit des Wettrüstens zwischen beiden Ländern bestätigten solche Anschuldigungen. …” | https://de.wikipedia.org/wiki/Vaterlandslose_Gesellen (24. Juni 2016)

Siegfried König (über: ‘La Grande Illusion‘ Frankreich 1937, Regie: Jean Renoir): ” … „Die große Illusion“ von Jean Renoir ist ein Kriegsfilm, in dem der Krieg kaum vorkommt. Es gibt keine Schlachten, keine Bomben, ja nicht einmal einen wirklichen Feind. Trotzdem ist „Die große Illusion“ ein Film, der die Absurdität des Krieges bloßlegt, wie selten ein anderes Werk. Der Film entstand 1937, als der 1. Weltkrieg noch „der“ Weltkrieg war, klarsichtige Zeitgenossen wie Renoir den zweiten aber schon kommen sahen. Es gab bereits Filme über den 1. Weltkrieg, die das Grauen eindringlich vor Augen führten: „Im Westen nicht Neues“ von L. Milestone etwa, oder „Westfront 1918“ von G.W. Pabst. Renoir ging es nicht darum, nochmals die Schrecken des Grabenkrieges darzustellen, ihm ging es um die Menschen, die in diesem Krieg agierten, woher sie kamen, was sie wollten und was der Krieg aus ihnen machte. … In der Gestalt Elsas und Maréchals scheint echte Völkerverständigung möglich, jenseits ritterlicher patriotischer Rituale. Und als Maréchal und Rosenthal an der Schweizer Grenze von einer deutschen Patrouille entdeckt werden, hindert einer der Soldaten den anderen am Schießen. „Mensch, hör auf. Sie sind in der Schweiz“, sagt er und der andere senkt sein Gewehr …” | http://www.filmzentrale.com/rezis/grosseillusionsk.htm

Agnieszka Brugger (Agnieszka Brugger im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann, 13.07.2016) ” … Denn auch das ist eine Lehre aus den letzten Jahren: Konflikte lassen sich nicht militärisch lösen. Und insofern versäumt das Weißbuch [https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fbuch_(Bundeswehr)] die wichtige Chance zu erklären, was eigentlich denn wirklich unser Beitrag aktiv in der Welt zu mehr Verantwortung und zu mehr Konfliktlösung ist, jenseits des Militärischen. … Ad-hoc-Koalition bedeutet übersetzt eigentlich Koalition der Willigen, außerhalb von Systemen kollektiver Sicherheit wie Vereinte Nationen, Europäische Union und NATO, und auch da haben wir ja in den letzten Jahren ein paar Auslandseinsätze gesehen, die genauso auch konstruiert sind. Und für mich steht diese Formulierung mit den Ad-hoc-Koalitionen klar im Widerspruch zu den Vorgaben aus dem Grundgesetz für die Auslandseinsätze der Bundeswehr, aber auch zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Besonders schlimm finde ich daran aber auch, dass das ja eine aktive Abkehr ist von den internationalen Organisationen, was so natürlich erst recht dazu führt, dass Institutionen wie die Vereinten Nationen eher geschwächt werden, handlungsunfähiger werden, und ich glaube, angesichts der Instabilitäten in dieser Welt ist eine funktionierende internationale Ordnung und starke Vereinte Nationen eigentlich eher die Antwort auf die Krisen unserer Zeit und man sollte nicht irgendwas tun, um sie zu schwächen. … [Sie sind der Ansicht, dass das Weißbuch in diesem Punkt gegen das Grundgesetz verstößt?] Ja, das ist meine Auffassung, weil wirklich gesagt wurde, auch in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, nur im Rahmen von Systemen kollektiver Sicherheit, und das ist für mich hier wirklich ein großer Tabubruch. …” | http://www.deutschlandfunk.de/weissbuch-zur-sicherheitspolitik-das-verstoesst-gegen-das.694.de.html?dram:article_id=359933

zappp (20.07.2016): ” [Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will 300 Millionen Euro für externe Berater ausgeben. Das geht aus der Ausschreibung für den Beraterauftrag hervor, die der ZEIT vorliegt. Demnach sollen die Berater Rüstungsvorhaben überprüfen und die Beschaffung von Rüstungsgütern neu organisieren.] … 300 Million für Berater … Im Vergleich zu den Kosten eines neuen Waffensystems…, ist die Summe sogar noch moderat. …” | http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/ursula-von-der-leyen-berater-ruestung-ausgaben?cid=7851482#cid-7851482 | Zu: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/ursula-von-der-leyen-berater-ruestung-ausgaben

joaber (20.07.2016): ” … Nun, nachdem Frau von der Leyen der Firma Airbus schon 475.000.000 Euro für Satellitendaten mit fragwürdigem Nutzen zugeschoben hat, sind die 300.000.000 Euro jetzt nur noch eine “Ergänzung”. … [Der Deal sorgt seit Monaten für Befremden – denn das Wirtschaftsministerium besitzt die Daten bereits. Der Bund hat das “Terrasar-X / Tandem-X”-Projekt zu drei Vierteln finanziert: 313 Millionen kamen aus Steuermitteln, 90 Millionen vom Projektpartner Airbus Defence & Space. Der Rüstungskonzern investierte weitere rund 70 Millionen Euro für die Vermarktung, bekam dafür aber die Exklusivrechte für die kommerzielle Nutzung der Daten. Ein blendendes Geschäft, wie sich nun herausstellt: Airbus verkauft die Daten wieder an den Bund – für beinahe das Dreifache der Summe, die das Unternehmen ursprünglich investiert hat. Dem Konzern dürfte das durchaus gelegen kommen. 2011 hatte die Bundesregierung 40 Eurofighter-Kampfjets abbestellt. Ende 2014 wurde bekannt, dass Airbus für den dafür entstandenen Verlust eine Ausgleichszahlung von rund 500 Millionen Euro fordert. Bei der Opposition sorgt der “Tandem-X”-Deal für Befremden… http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/tandem-x-bundeswehr-kauft-satelliten-hoehenmodell-a-1030171.html]” | http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/ursula-von-der-leyen-berater-ruestung-ausgaben?cid=7850192#cid-7850192

Icke123 (20.07.2016): “… Vor kurzem hat man eine McKinsey Frau zur Staatssekretärin im Verteidigungsministerium gemacht. … Nein, das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist das Geschäftsmodell. …” | http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/ursula-von-der-leyen-berater-ruestung-ausgaben?cid=7850376#cid-7850376 | >> GURKENBANANENREPUBLIK (20.07.2016) ” … Verschwörungspraxis :-) ” | http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/ursula-von-der-leyen-berater-ruestung-ausgaben?cid=7852056#cid-7852056

” … Mit dem Ende der Apartheid glaubten viele, dass das Zeitalter des Kolonialismus endgültig zu Ende gegangen sei. Andere sind der Ansicht, dass die – von ihnen als Neokolonialismus bezeichnete – fortgesetzte ökonomische und politische Abhängigkeit vieler ehemaliger Kolonien zeige, dass das Phänomen noch nicht der Vergangenheit angehöre. …” | https://de.wikipedia.org/wiki/Antikolonialismus#Nach_1945 (25. Mai 2016)

” … Auch in der Weltordnung nach 1945 werden von Wissenschaftlern wie Herfried Münkler und Hans-Heinrich Nolte imperiale Strukturen wahrgenommen, die Parallelen zu vorherigen Weltreichsordnungen aufweisen. So wäre etwa der Kalte Krieg eine Auseinandersetzung zwischen einem östlich-kommunistischen Weltreich, der Sowjetunion mit ihren Vasallenstaaten im Ostblock, und einem westlich-kapitalistischen, den USA mit ihren Verbündeten in der westlichen Welt. In dieser Interpretation ist die Herrschaft dieser postkolonialen Imperien nicht an Territorien gebunden, sondern äußert sich maßgeblich in der Kontrolle der Weltwirtschaft sowie einem überstarken und zugleich globalen Einfluss auf Politik, Technologie, Migration, Sprache und ganz besonders deutlich auf die Kultur. Münkler sprach sich 2007 für ein Amerikanisches Imperium aus, in dem die EU eine Art imperiales Subzentrum bilde. …” | https://de.wikipedia.org/wiki/Weltreich#Postkoloniale_Imperien (11. Juli 2016)

lemonhorse / 20 July 2016 / Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Lotte Lenya (60s)… ]

Lenya sings “Havana Song” (3:25) from Mahagonny and “Surabaya Johnny” (5:20) from Happy End. Introduced by Aaron Copland, who talks about opera in the 1920s.

srothbardtvor 4 Jahren: This was on tv in the 60s, Copland on the 20s.
// https://de.wikipedia.org/wiki/Aaron_Copland
“… Allgemein bekannt ist sein Werk Fanfare for the Common Man (1942 für Blechbläserensemble), das 1977 von der britischen Rockband Emerson, Lake and Palmer auf dem Album Works Volume I interpretiert wurde. …” (3. Mai 2016)

“Lotte Lenya, auch Lotte Lenja … Durch die Freundschaft mit dem Dramatiker Georg Kaiser lernte sie 1924 den jungen Komponisten Kurt Weill kennen. Auf Bitten Kaisers holte Lenya Kurt Weill, der einer Einladung Kaisers zur Besprechung der gemeinsamen Zusammenarbeit gefolgt war, am Bahnhof in Grünheide bei Erkner (südöstlich von Berlin) ab. Lenya fuhr mit einem Ruderboot auf dem Peetzsee zum Bahnhof und ruderte Weill über den See zum Haus Georg Kaisers. Kurz darauf begannen Weill und Lenya eine Liebesbeziehung. Im Mai 1925 bot Georg Kaiser beiden seine Wohnung am Luisenplatz 3 in Berlin an; dies war der Beginn ihres gemeinsamen Lebens. … 1978 hatte sie ihre letzten Auftritte. Damals war sie bereits an Krebs erkrankt, woran sie drei Jahre später in New York starb. Lotte Lenyas Grab befindet sich neben der letzten Ruhestätte ihres Ex-Ehemannes Kurt Weill auf dem Mount Repose Cemetery in Haverstraw, New York. …” | https://de.wikipedia.org/wiki/Lotte_Lenya

lemonhorse / 19 July 2016 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

[My Beautiful Laundrette (1985)… ]

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// — Post-Punk Cinema Club: My Beautiful Laundrette (1985): ” … If someone were to say, “Hey, let’s watch some postcolonial biracial queer cinema?” I’m sure most of you would just stare blankly. … The time is early 80s. The place is Thatcherite London, as seen through the eyes of Pakistani immigrants. … Even when such Big Issues as racism, homosexuality, and consumerism demand explanation in the minds of the curious (like me!), we’re given only a brief window into these people’s lives. And what a window! If you can be stoic enough to disregard the 80s cheese soundtrack (bubbles are included), this is a really fascinating and touching film. …” // comment: Anonymous: ” … I read this review several months ago, before I went to Bangalore for the summer. One night in Bangalore, I’m flicking between channnels on the TV and lo and behold, My Beautiful Laundrette comes on! I was surprised to see it on Indian television; it might have been a domestic cable/satellite channel. …” | http://p-pcc.blogspot.de/2007/03/my-beautiful-laundrette-1985.html —//

// ” … The original soundtrack, which is credited to “Ludus Tonalis” (a name associated with a work by the composer Paul Hindemith), was produced by Stanley Myers and Hans Zimmer. Non-original music included the waltz Les Patineurs, by French composer Emile Waldteufel, and excerpts from Puccini’s Madama Butterfly. …” | https://en.wikipedia.org/wiki/My_Beautiful_Laundrette

Ludus tonalis (lat. “tonales Spiel”) ist ein Klavierzyklus von Paul Hindemith aus dem Jahre 1942, der aus zwölf Fugen, elf Interludien (Zwischenspielen), sowie einem eröffnenden Praeludium[1] (Vorspiel) und einem abschließenden Postludium (Nachspiel) besteht. … Hindemiths Ludus tonalis ein musikalisches Exempel für die von ihm selbst gefundene tonale Struktur der chromatischen Tonleiter. …
https://de.wikipedia.org/wiki/Ludus_tonalis

Paul Hindemith (16 November 1895 — 28 December 1963) – Ludus Tonalis
– Performer: Sviatoslav Richter (piano)
– Year of recording: 1985 (live at “Fêtes Musicales en Touraine”, France)
https://www.youtube.com/watch?v=Sd3hvhnd7YU

London in film
https://en.wikipedia.org/wiki/London_in_film

lemonhorse / 15 July 2016 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Subjekt & Objekt (Fotografie) #5… ]

Der Pressekodex des Deutschen Presserats fordert in Ziffer 2: „Symbolfotos müssen als solche kenntlich sein oder erkennbar gemacht werden.“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Symbolfoto (10. April 2016)

” … Es brauchte noch lange Zeit, bis die Ästhetisierung der Macht nach Riefenstahl – und Hoffmann-Vorbild [https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hoffmann_(Fotograf)] verschwunden, bis der Gemütskitsch eingedämmt war. …” Norbert Denkel, 01.02.1985 (Aus: “Überwältigt vom neuen Blick – Die Photographische Sammlung in Essen”)

” … Als Fotograf, der der Beschäftigung des Fotografierens von anderen Menschen nachging, überkam mich in den Momenten des Fixierens der Fotokamera auf den Menschen, der Wahl des Bildausschnitts und des finalen Abdrückens des Auslösers nicht selten ein Gefühl des Unbehagens. Die Fotografie erwuchs zum Agens [(Verfahren, Handeln)] meiner tiefen Sehnsüchte und war zugleich die gewaltvollste Art mich mit meiner Umwelt auseinanderzusetzen. Mir wurde so bewusst, dass es nicht mal mehr konkretem Handeln oder spezifischer Worte bedurfte, um sich eine privilegierte (soziale) Position zu verschaffen und Machtstrukturen wirken zu lassen. Tatsächlich war es nur der Vorgang eines spezifischen Sehens durch die Fotokamera sowie ein von ihr gefärbter eigentümlicher Blick, der hierfür Verantwortung trug.
Der Blick eines Subjekts auf das Andere erfährt eine Wandlung, sobald er durch die Fotokamera hindurchgeht. Grund dafür ist die Fotokamera selbst, welche soziale Ungleichverhältnisse festigt und stärkt. Durch die Konstituierung des gewaltvollen Augenblicks … Was heißt es zu blicken und wo liegt die Grenze zum Sehen? Wofür stehen koloniale und touristische Blicke und wie sind sie zu verstehen? Wo liegt die Schnittmenge zum fotografischen Blick? Inwiefern wird das Blicken unter der Zunahme einer Fotokamera verändert? … „Es gibt keinen ,unschuldigen‘, ,naiven‘ Blick. Jeder Blick spiegelt eine bestimmte gesellschaftliche Struktur wider.“ (Baumgartner (2011): „Zigeuner“-Fotografie aus den Ländern der Habsburgermonarchie im 19. und frühen 20. Jahrhundert, S. 133.)
Diese zugespitzte Aussage formuliert Gerhard Baumgartner zu Beginn seines Aufsatzes über die geschichtliche Entwicklung der „Zigeuner“-Fotografie. Die Kritik ist gerichtet auf die Konstruktion und Etablierung von visuellen und narrativen Stereotypen, die sich im Laufe des 19. und 20 Jahrhunderts dank medialer Penetration in der Gesellschaft festigen konnten. Mit diesem Zitat führt er den Idealismus “Objektivität” ad absurdum und konkludiert anschließend, „Zigeuner“-Fotografien seien nur „das Produkt eines konditionierten, herrschenden und kategorisierenden Blicks auf diese Bevölkerungsgruppe.“ Nach [der] Lektüre seines Aufsatzes ist Baumgartner wie folgt zu verstehen: Es gibt diejenigen, die blicken und diejenigen, die erblickt werden. Das führt zu einem asymmetrischen Verhältnis, in dem die Verteilung von Definitionsmacht und Selbstbestimmungsrecht ungleich ist. … Da, wo der Blick zum Sujet ([Gegenstand, Motiv, Thema einer [künstlerischen] Gestaltung]) erwächst, eröffnet sich ein weites […] Themenspektrum. … Es bleibt die Frage, wie es sich verhält, wenn die Kamera im Besitz strukturell schwacher Subjekte ist. Oder um es allgemeiner zu halten: Was passiert wenn der Blick nicht mehr nur noch einseitig und strukturell singulär von oben nach unten gedacht wird, sondern die vermeintlichen ErträgerInnen des Blicks zurückblicken? … ” | Aus: “DIE ÜBERLEGENHEIT DES BLICKS – Eine transdisziplinäre Verortung des fotografischen Blicks zwischen Kolonialismus und Tourismus” Aria Sebastian Wojciechowski (2014) | http://www.whitecharity.de/wp-content/uploads/Wojciechowski.pdf

lemonhorse / 14 July 2016 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Subjektivität & Selbstverständnis (Fotografie) #4… ]

” … Die helle Kammer (La chambre claire, Paris 1980) ist ein Essay des französischen Philosophen Roland Barthes. Barthes vermittelt hier die Möglichkeit, eine Phänomenologie und ein Kompendium der Photographie entwickeln zu wollen. Der zweite Teil hingegen ist sehr intim, womit er lehrhafte Aussagen zur Photographie aus dem ersten Teil wiederum demaskiert. In diesem Teil erscheint das für seinen medientheoretischen Diskurs über die Photographie wichtigste Photo, das als einziges Photo in dem Band nicht abgedruckt ist. Es ist eine Kindheits-Photographie seiner Mutter, auf die er bei der Suche nach dem für ihn Wesentlichen seiner Mutter beim Durchstöbern der Fotos nach ihrem Tod zufällig stößt. Barthes stellt somit die Subjektivität in seinem Diskurs über die Photographie heraus: „Es existiert ausschließlich für mich (…) bestenfalls würde es für Ihr Studium von Interesse sein: Epoche, Kleidung, Photogenität; doch verletzen würde es Sie nicht im mindesten.“ …” | https://de.wikipedia.org/wiki/Die_helle_Kammer (7. Februar 2016)

lemonhorse / 14 July 2016 / Fraktal.Text, Realitaets.Tunnel, Visual.Notes / 0 Comments

[Ewigkeit & Widerspruch #1… ]

Aus: “Der gnadenlose Begriff” (Klaus Baum, 12. Juli 2016): ” … Schiller spricht von der Ausbildung des Empfindungsvermögens, damit der Reflexion aufs differenzierteste Inhalte zufließen, sie gleichsam gegen ihren Abstraktionscharakter sich zur Wehr setzt, ihn nicht als unüberwindbares Hindernis hinnimmt. Mit der Idee solcher Anstrengung, die im übrigen Ähnlichkeiten mit Buster Keatons Versuchen hat, die Schwerkraft zu besiegen, verbinde ich die Vorstellung, daß Philosophie nicht nur dazu dient, ihre jeweilige Zeit in Gedanken zu erfassen, sondern daß der Philosoph an sich selber arbeitet, das eigene Ich mit Hilfe des Denkens durchbildet, eine Art Aufmerksamkeit und selbstkritischer Wachheit entwickelt für die jeweilige Situation, für das dem Augenblick angemessene Verhalten. Philosophie ist für mich nicht nur ein Training des Denkvermögens, eine Demonstration theoretischer Stärke, sondern sie ist ebenso eine Frage des Charakters, des Verhaltens, der praktizierten Humanität. …
Es gab in den sechziger Jahren eine kleine Anzahl von Schallplatten, Jazz und Lyrik. Neben Heine, Enzensberger und Rühmkorf, gab es auch eine Platte mit Gedichten von Gottfried Benn. Ich war damals Anfang Zwanzig, als wir in einem Freundeskreis diese Platten immer wieder hörten. Als ich mit meiner ersten langjährigen Freundin Ferien in einem Jugendlager in Sanary-sur-mer machte, schworen wir uns bei französisch gesungener Rock-Musik, bunten Lampen und lauer Sommernachtsluft ewige Treue. Als wir uns dann auseinanderlebten, ich mich aber am mein Versprechen gebunden fühlte, tauchten immer wieder folgende Verse von Benn in meinem Gedächtnis auf: „Hör gar nicht hin, die leisen und die lauten Beteuerungen haben ihre Frist.“ Diese machten mir allmählich bewußt, daß die Substantialität [Wesentlichkeit] einer Beziehung einen zeitlichen Index hat, daß sie vergänglich ist. Und immer, wenn ich mich dabei ertappte, aus einem Gefühlsüberschwang heraus zu ewigen Schwüren zu neigen, tauchten diese Verse überichhaft im Bewußtsein auf, um mich von Versprechungen abzuhalten, die ich auf Dauer nicht einzuhalten vermochte. In jeder neuen Sitiuation, die anders war als die vorhergehende und doch mit ihr Gemeinsamkeiten hatte, konkretisierte sich Benns Erfahrung in meiner eigenen. …” | Quelle: https://klausbaum.wordpress.com/2016/07/12/der-gnadenlose-begriff/

lemonhorse / 14 July 2016 / Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Realitaets.Tunnel / 0 Comments

[Computer Hardware Orchestra (Floppotron)… ]


The Floppotron: Smells Like Nerd Spirit – Nirvana cover by computer hardware orchestra. (2016)
// http://silent.org.pl/home/2016/07/06/return-of-the-floppies/

Inwieweit das auf dem Scanner spazierengefahrene Multimeter Anteil am Gesamtklang hat, ist uns allerdings nicht ganz klar. Quelle: http://www.heise.de/make/meldung/Floppotron-2-0-Musik-von-64-Diskettenlaufwerken-8-Festplatten-und-2-Scannern-3263668.html

blabla0815 (12.07.2016): ” … Das Multimeter macht “legato” … Banausen :-) Das Teil erhöht einfach die bewegte Masse des Scannerschlittens, dadurch gehen die Geschwindigkeits-Änderungen nicht ganz so ruckartig. Die Tonhöhe wird ja durch die Fahrgeschwindigkeit bestimmt. Wenn die Geschwindigkeit sich jedesmal ruckartig ändert (wie beim unteren Scanner), klingen die Töne ganz abgehackt. Wenn sie sich durch das Extragewicht des Multimeters etwas gemäßigter ändert, klingt es ein bißchen “gebunden”. ….” | http://www.heise.de/forum/Make/News-Kommentare/Floppotron-2-0-Musik-von-64-Diskettenlaufwerken-8-Festplatten-und-2-Scannern/Das-Multimeter-macht-legato/posting-28889274/show/

lemonhorse / 12 July 2016 / Akustische.Wellen, Electro.Labor, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

lemonhorse / 11 July 2016 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

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