lemonhorse / 17 Februar 2017 / Kiel.Refugium, Visual.Notes / 0 Comments

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[Kriegsschauplätze (1947) #28… ]

“ … Einen Tag nach Borcherts Tod, am 21. November 1947, fand die Uraufführung von Draußen vor der Tür in den Hamburger Kammerspielen statt. Erst kurz vor Premierenbeginn erreichte die Todesmeldung die Mitwirkenden …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Borchert (31. Januar 2017)

“ … Kurz vor seinem Tod in Basel urteilte [Wolfgang Borchert] in einem Interview über den sich abzeichnenden Erfolg seines Stücks: „Daß eine Reihe von Bühnen mein Stück aufführt ist reine Verlegenheit – was sollen sie sonst tun?“ …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Drau%C3%9Fen_vor_der_T%C3%BCr (31. Januar 2017)

Lutz Herden „1947: Klabautermann“ (13.02.2017): “ … Das Heimkehrer-Drama „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert wird als Hörspiel ausgestrahlt [am 13. Februar 1947 vom Nordwestdeutschen Rundfunk]. … Wer den Krieg überlebt hat, ist nicht davongekommen, glaubt der Autor … Borchert wird Beckmann. Und Beckmann rettet Borchert. Für ein paar Tage zumindest, für acht, um genau zu sein, in denen Draußen vor der Tür entsteht als dramatisches Traktat, das wohl „kein Theater spielen und kein Publikum sehen will“, ist der Autor überzeugt. … Beckmann in seiner Stunde null trifft auf Deutschland im Jahr zwei nach der Stunde null, auf Menschen, befallen von der Seuche und Sucht des Vergessens, gegen die kein Krieg gewachsen ist. Und keine Not. Beckmann kann tun, was er will, bebend vor bleierner Schwere und zitternd vor angestauter Verzweiflung, immer zieht es ihn ins nasse Grab der Elbe, wo es kalt ist und er endlich wieder einschlafen kann, wenn das Vergangene hinabsinkt wie ein leerer Stiefel. … „Lass Dich auf Deinem einmal beschrittenen Weg nicht beirren. Schreibe für uns, Deine Kameraden“, verlangt einer, der mit „ein Kriegsversehrter aus Essen“ unterschreibt. Dass Borcherts expressive Sprachwut viel fatalistische Hingabe ans Unabänderliche umgibt, stört kaum. Der Zeitgeist verzeiht nicht nur, er braucht die suizidale Inbrunst. Und Bertolt Brechts Hinweis – „Die dunklen Mächte“, (…) die dich da schinden, sie haben Name, Anschrift und Gesicht“ – verblasst. …“ | Quelle: https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/1947-klabautermann

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lemonhorse / 13 Februar 2017 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

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lemonhorse / 3 Februar 2017 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

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[Zur Verortung der Seele der SPD #2… ]

(16. Januar 2017): “ … In Deutschland hätten 36 Milliardäre mit 297 Milliarden US-Dollar so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. …“ | Quelle: „Soziale Ungleichheit laut Oxfam enorm“ , http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-01/oxfam-davos-ungleichheit // SchmidchenSchleicher #15 (2017): “ … „…Die acht reichsten Männer besitzen laut einer Studie ein größeres Vermögen als die Hälfte der Weltbevölkerung….“ Die Reichen wissen halt besser, wie man mit Geld umgeht. Wenn arme Leute zuviel Geld in der Tasche haben, stellen sie damit sowieso nur Unsinn an. …“ | http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-01/oxfam-davos-ungleichheit?cid=11169171#cid-11169171

sonstwer (2017):“ … Es ist absolut unerheblich, ob jetzt 8, 50 oder 100 Menschen soviel besitzen wie die halbe Menschheit. Man muss auch nicht irgendwelche Statistiken von Oxfam glauben, sondern nur mit offenen Augen durch die Welt gehen: Ganz ohne Häme und vermeintliche Weltungergangsparanoia kann man dann erkennen, dass das aktuelle kapitalistische System ein massives globales Verteilungsproblem hat, welches früher oder später in Gewalt umschlagen wird. Um nach Lösungen zu suchen, muss man jedoch die aktuelle Realität erst einmal anerkennen. Und wenn man sich die ewig gleichen Predigten der ökonomischen Hohepriester so anguckt, können einem zukünftige Generationen nur leid tun. …“ | http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-01/oxfam-davos-ungleichheit?cid=11190647#cid-11190647

Bilkay Öney „Wir wiederholen uns. Das nervt!“ (31.01.2017): “ … die SPD zieht schon wieder mit Gerechtigkeit in den Wahlkampf. So gewinnt man nicht. … Wir wiederholen uns. Das nervt die Menschen. …“ | http://www.tagesspiegel.de/politik/spd-und-soziale-gerechtigkeit-wir-wiederholen-uns-das-nervt/19326796.html

2010ff 31.01.2017, 20:37 Uhr: “ … Merkwürdig: Frau Öney ist genervt von dem Thema soziale Gerechtigkeit. Als Sozialdemokratin. … Immer dasselbe. … Wen das als Sozialdemokraten nervt, der ist von Sozialdemokratie genervt. …“

Sebra 31.01.2017, 18:00 Uhr: “ … Endlich sagt es mal jemand, dass die SPD mit den Lebensverhältnissen der kleinen Leute nichts mehr zu tun haben will. …“

Leineweber 31.01.2017, 12:31 Uhr: “ … Sehr geehrte Frau Oney! „… natürlich ist die gesamte SPD für soziale Gerechtigkeit …“ schreiben Sie. Das ist absolut lächerlich. Die SPD ist die Partei, der wir Hartz IV verdanken, … , die sich mit Gabriel für das TTIP-Abkommen der Konzerne starkgemacht hat, … “ —> // EINSCHUB & RÜCKBLENDE (2013): Hans Monath „Schröders umstrittenes Erbe“ (11.03.2013): “ … Gabriel und Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hatten gemeinsam entschieden, den Ex-Kanzler einzuladen. Besonders über den Besuch freuen dürfte sich Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der seine Partei früher vehement vor Korrekturen der Agenda gewarnt hatte. Der Ex-Finanzminister würdigt Schröders Mut auch heute noch regelmäßig in SPD-Veranstaltungen – und erhält dann auch Applaus, der allerdings nie frenetisch ausfällt. …“ | http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-03/altkanzler-schroeder-jahrestag-agenda2010 //

Mecklenburger 31.01.2017, 15:29 Uhr: “ … Frau Öney, könnte es sein, dass Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen? Oder anders gefragt: Wo sollte Ihrer Meinung die Kernkompetenz der SPD liegen – wenn nicht auf dem weiten Feld der sozialen Gerechtigkeit? … Was nervt mich als Wähler? Ich habe es satt, vor der Wahl großartige Versprechen zu hören, die sich hinterher als Versprecher entpuppen. Soziale Ungerechtigkeit, an dieser Schraube hat die SPD seit 1998 unablässig gedreht, ohne sich Gedanken um die Konsequenzen für ihre Stammwähler und sich selbst zu machen. Nun ist der Katzenjammer groß, da sich die Wähler in hellen Scharen von ihr abwenden. Was nervt mich noch? Sie wollen auf Nebenschauplätzen Scheingefechte führen. Es ist natürlich bequem, auf die Themen Europa/EU, Migration/Flüchtlinge und Islamismus auszuweichen. … Allerdings schlägt die Stunde der Wahrheit, wenn man sich des großen Themas soziale Gerechtigkeit annimmt – nicht aus der Sicht einer gut versorgten Politikerin, sondern aus der Position von mehr als 7 Millionen prekär Beschäftigten und 1,7 Millionen Kindern, die in Armut leben müssen. Dieses Thema treibt die Menschen um, die auf die Tafeln angewiesen sind und trotzdem nicht wissen, wie sie Monat für Monat finanziell über die Runden kommen sollen. …“

MehrBeton 31.01.2017, 20:51 Uhr: “ … Irgendwie putzig, wie hier die passende Marketingstrategie für die kommende BT-Wahl diskutiert wird. … Solange die sog. Agenda 2010 als SPD-Errungenschaft nicht nur verteidigt, sondern sogar glorifiziert wird, solange wird die SPD mit der Erwähnung des Begriffes Soziale Gerechtigkeit vor allem Lach-Erfolge, aber bestimmt keine Wahl-Erfolge erzielen. Frau Merkel sahnt weiter die wirtschaftlichen Erfolge des Lohndumnpings als politisches Kapital ab, das die Südhälfte Europas in Depression und Verarmung gestürzt hat. und die deutsche Dominanz in Europa – besser gesagt: in der Europäischen Union – immer weiter zementiert hat. Kein wunder, dass sich immer mehr davon abwenden. Euer Genosse der Bosse hat für prächtige Gewinne und immer weiter steigende Exportüberschüsse der deutschen Industrie innerhallb der EU gesorgt, er war bedingungslos solidarisch mit seinen Bossen, die wie z.B. Winterkorn mit phantastischen Millionenboni die Gewinne abschöpfen durften, die die Arbeiter mit ihren immer weiter sinkenden Reallöhnen erwirtschaftet hatten. Wenn es irgendeinen Ansatz geben würde mit dem Schulz das Thema Solidarität oder wegen mir auch Gerechtigkeit auf ganz Europa – glaubwürdig – anwenden würde, dann wäre ich sogar gewillt mir so etwas mal genauer anzuschauen. Allein, nichts deutet darauf hin – bisher. …“

// Nachtrag #1
Andreas Casdorff (02.02.2017): “ … Es ist ja nicht so einfach mit der Politik – wird sich die SPD gerade sagen. Da will sie zu neuen Gipfeln empor, gar den Bundeskanzler stellen, und dann kommt: VW. Immer wieder. Was insofern misslich ist, als einer ihrer Ministerpräsidenten im Aufsichtsrat sitzt und das Unternehmen auch eine Staatsangelegenheit ist. Ausgerechnet dieser Aufsichtsrat hat gerade einer Zahlung von stolzen zwölf Millionen Euro für ein ausscheidendes Vorstandsmitglied zugestimmt: für Christine Hohmann-Dennhardt nach nur 13 Monaten. Andere, nicht zuletzt bei VW, erreichen das im Leben nicht. … Nun gibt es Gründe, rechtliche, für diese Zahlung. Aber sie kommt eben zur Unzeit, steht völlig quer zu dem, was die SPD den Wählern anbieten will: mehr Gerechtigkeit … . Ihr hilft wenig, dass Hohmann-Dennhardt Verfassungsrichterin war und Sozialdemokratin ist, im Gegenteil, das macht die Sache noch schwieriger zu erklären. Fälle wie dieser zahlen nämlich mächtig ein auf das Gefühl der Ungerechtigkeit, von dem der Kanzlerkandidat Martin Schulz jetzt dauernd spricht. …“ | http://www.tagesspiegel.de/politik/spd-ausgerechnet-jetzt-kommt-sie-sache-mit-der-hohem-abfindung/19336918.html

onkelrie 10:40 Uhr: “ … Die 12 Million fallen ja nicht von den Bäumen. Die werden erarbeitet von Leuten bei VW. Denen wird gesagt, dass sie keine Lohnerhöhung haben können, wegen der schwierigen Situation, die hohe Zahlungen erfordert. Andere kriegen keine unbefristete Stelle deshalb oder müssen weiter (schlechtbezahlte) Leiharbeit machen. Wieviel davon muss zusammen kommen, bis es 12 Million sind? …“

spreeathen 09:27 Uhr: “ … Ja, ja, die „hart arbeitenden Menschen“ … Gerade für die VW-Mitarbeiter, die im Zuge des Abgas-Skandals um ihren Arbeitsplatz bangen oder ihn schon verloren haben, muss eine solche Zahlung wie ein Schlag ins Gesicht sein. …“

// Nachtrag #2
Julia Friedrichs „Jedes 5. Kind ist arm“ (19. Januar 2017): “ … „Kinderarmut ist eines der beschämendsten Probleme in unserem Land“, sagte die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen 2007. „Für mich ist die Bekämpfung von Kinderarmut ein sehr wichtiger Punkt“, sagte die aktuelle Familienministerin Manuela Schwesig im Jahr 2014. „Kinderarmut ist ein bedrückendes Problem“, sagte Arbeitsministerin Andrea Nahles im Mai 2016. Welch große Einigkeit! Wenn aber alle ihre Bestürzung geäußert haben, wird es still, bis zur nächsten Statistik, der nächsten Welle der Empörung. Ich fühle mich dann wie in einer Zeitschleife. Denn die Zahl der armen Kinder ist bis Mitte der 2000er Jahre angestiegen und sinkt nicht. … “ | http://www.zeit.de/2017/02/kinderarmut-deutschland-eltern-chancen-sozialpolitik/komplettansicht

Immer noch Optimist #1.4 (2017): “ … kurze Geschichte aus meinem Bekanntenkreis: Michaels Mutter arbeitete als Bardame, Schwester Hartz-4, er selbst ist zeitweise im Heim aufgewachsen – also alles andere gute Voraussetzungen. Mit Willenskraft und Fleiß hat er es zu einem gut bezahlten Job im Öffentlichen Dienst geschafft. Ich bewundere ihn dafür. Es kann also klappen. …“

C.H.William #1.5 (2017): “ … „Es kann also klappen…“ Eben. Es ist also alles in Ordnung. …“

wawerka #1.10 (2017): “ … [„Es kann also klappen]…“ Hervorragender Kommentar, Sie haben „neoliberal“ zutiefst verinnerlicht! [Bei mir sah’s zuerst auch nicht so gut aus, aber dann habe ich im Lotto gewonnen. Ich bewundere mich dafür! Es kann also klappen…] … es lässt sich schon erahnen, was in diesem Land schiefläuft. „Ich kenne Leute…“, „Arbeitsmoral“ (Auch bei 4-jährigen? Oder doch erst ab 6?), man möchte Max Liebermann zitieren, wenn man solche Beiträge liest. …“

einervonvieren #24.3 (2017): “ … „Schuldigung, ich bin es leid immer von Kinderarmut zu reden. Schuld ist in den Meisten fällen nicht die Gesellschaft, sondern ganz alleine die Eltern…“ Und was kann das Kind dafür? …“

tbc.

lemonhorse / 1 Februar 2017 / Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro / 0 Comments

lemonhorse / 1 Februar 2017 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

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