2014
08.31

” … Helmut Lethen hatte … im Herbst 2007 eine Rückkehr zur Wirklichkeit gefordert und den Kulturwissenschaften dabei vorgeworfen, zu leichtfertig alle “sozialen Phänomene zu rhetorischen Inszenierungen zu machen”. In den Kulturwissenschaften, so der Ausgangsbefund auch bei der Tagung des Wiener Wissenschaftskollegs, hätten konstruktivistische Ansätze in den letzten Jahren den Ton angegeben: “Wir konstruieren die Welt durch Symbole. Das heißt aber auch, dass wir das Reale ‘als solches’ von uns fernhalten und ungreibar machen.” Versagten diese Verfahren, dann käme es zum “Einbruch des Realen” …” | Aus: “Schwierige Datenverarbeitung: Das Reale” (futurezone/Gerald Heidegger, 14.12.2008) | http://www.fuzo-archiv.at/artikel/1500733v2

Eine zentrale Rolle im Denken Žižeks spielt das auf Lacan zurückgehende triadische Modell der drei Strukturbestimmungen der Psyche: Reales, Symbolisches und Imaginäres (RSI). Auch hier besteht Žižeks Leistung vor allem in der Übertragung der abstrakten Lacanschen Begriffe auf Phänomene aus Politik, Philosophie, Alltag und Populärkultur.
http://de.wikipedia.org/wiki/Slavoj_%C5%BDi%C5%BEek

Jacques-Marie Émile Lacan, bekannt unter dem Namen Jacques Lacan (* 13. April 1901 in Paris; † 9. September 1981 ebenda)
http://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Lacan

Das Reale ist in der Theorie des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan eine der drei Strukturbestimmungen des Psychischen. Das Reale ist der unauflösbare Rest, der in den übrigen beiden Ordnungen des Imaginären und des Symbolischen nicht aufgeht. Der Begriff des Realen ist nicht mit dem der Realität zu verwechseln, welcher eher der symbolischen Ordnung zuzurechnen ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Reale

LINK ACCUMULATOR :: Slavoj Žižek – der „Bud Spencer der Psychoanalyse“ (G. Seeßlen)
http://www.subf.net/linklist/index.php/topic,165.0.html

2014
08.31

Werbung, Umgebung und Raum
Kontraste der Einkaufsstraße…
http://www.subfrequenz.net/visuals/thumbnails.php?album=31

2014
08.31

BitterMoon001

BitterMoon002

BitterMoon003

Bitter Moon (Roman Polański, 1992)

2014
08.31

[UFO Art #29... ]

Paul Lehr – Close to critical, 1964.

via http://sciencefictiongallery.tumblr.com/post/91622360500/paul-lehr-close-to-critical-1964

2014
08.31

Exposition du Centenaire de la Lithographie (1895). Frédéric Hugo d’Alési (Romanian-French, 1849-1906). Colour lithograph. V&A.
A poster advertising a centennial exhibition of Lithography at the Galerie Rapp, Paris, in 1895. Frédéric d’Alési worked mainly in Paris. In this Paris scene (the Eiffel Tower is in the distance), he depicts a fashionably dressed woman of the 1890s admiring prints at an outdoor print booth. Although the place where the exhibition is being held – Galerie Rapp – is mentioned, no dates or opening times appear.

found: http://moika-palace.tumblr.com/image/94000274351

2014
08.28

Frédéric Chopin komponierte die 21 Nocturnes als Solostücke für Klavier zwischen 1827 und 1846.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nocturnes_%28Chopin%29

2014
08.26

Ennio Morricone “Le clan des Siciliens” (1969)

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” … the melding of both classical and non–classical traditions such as jazz, pop, and avant–garde into a unique musical landscape … Leinberger points out that Morricone’s film music used melodic– or song–based elements found in the Italian operatic tradition as opposed to the more commonly used leitmotiv that hails from the Wagnerian tradition. This fascinating fusion of song and pop in the film score created a new musical medium which was more accessible to public tastes as stand alone music, enjoying exposure over the airways as well as the screen. …” | Source: The Journal of Film Music Volume 2, Numbers 2-4, Winter 2009 Pages 283-4 – “Charles Leinberger. Ennio Morricone’s “The Good, the Bad and the Ugly”: A Film Score Guide”

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” … Morricones Ästhetik des Unberechenbaren, des revolutionär mit- und hinreißenden Momentes eines völligen stilistischen Umbruchs und der Verfremdung, bis hin zum Abbruch und zur Stille, die das Filmbild mit einer Wucht ausleuchtet, ist auch ein Vermächtnis für die gegenwärtige Musik und Filmkultur im Zeitalter des i-Pod: Scheinbar alltägliche Mannigfaltigkeit nicht als Beliebigkeit, sondern als tieferliegende Notwendigkeit einer Kunst der Camouflage zwischen Hohem und Niederem zu komponieren. …” | “Der Morricone-Effekt” Peter V. Brinkemper (Online-Flyer Nr. 104 vom 18.07.2007) | http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=11210

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” … Musik ist nicht nur bloßes zweckdienliches Beiwerk und schmückt den Film, um die Bilder herauszustellen, sondern sie bildet im Film den entscheidenden Part des Erzählers, der eigenständig fungiert und somit eine Art Parallelhandlung hervorruft. … Wünschenswert wären [ ] weitere Studien, die [...] Morricones musikalische Ideen und seine Umsetzungen zwischen „Hohem und Niederem“ genauer betrachten. …” | Aus: “Ennio Morricones Musik in C’era una volta il west” Bianca Busch, Köln im Dezember 2012 | http://kups.ub.uni-koeln.de/5628/1/Examensarbeit.pdf

2014
08.16

Hans Fallada “Jeder stirbt für sich allein” (Aufbau-Verlag, 1947 (2011)): “… Er weiß schon, wie man es anpacken muss bei diesen Weibern: Lieben und Lügen, das geht alles in einem hin. Es muss ein bisschen Wahres dazwischen sein, sie muss nur ein bisschen von dem Zeug glauben können, das man erzählt, und vor allem muss man die Tränen bereithalten und die Hilflosigkeit … Ihr Instinkt sagt ihr, dass sie ihn wegschicken muss, dass ein Mann, der fähig ist, eine Frau vom ersten Anfang an so bedenkenlos zu täuschen, auch stets bereit sein wird, sie später zu belügen. … Sie hört auf sein Atmen, es ist schön, wieder einen Mann bei sich atmen zu hören, ihn so nahe im Bett zu haben. Sie war so lange sehr allein. Nun hat sie wieder jemand, für den sie sorgen kann. … ”

2014
08.04

2014
07.28

Die Wohnzimmer-Schrankwand via
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// Kontext: ” … Der Begriff der Lebenswelt bezeichnet die menschliche Welt in ihrer vorwissenschaftlichen Selbstverständlichkeit und Erfahrbarkeit in Abgrenzung zur theoretisch bestimmten wissenschaftlichen Weltsicht. … Husserl verwendet den Begriff der Lebenswelt in einem doppeldeutigen Sinn: Er meint einerseits das Universum des Selbstverständlichen, als anthropologisches Fundament jeder Bestimmung des Verhältnisses des Menschen zur Welt, und er bezeichnet andererseits die praktische, anschauliche und konkrete Lebenswelt. Diese Doppeldeutigkeit spannt den Lebensweltbegriff in die Gegensatzspannung zwischen Ahistorischem und historisch Wandelbarem, Universellem und Konkretem, zwischen Singulärem und historisch Vielfältigem ein. … Der Lebenswelt als der unveränderlichen Wahrnehmungswelt des gegenständlich Seienden steht die durch den Menschen geprägte soziohistorisch-kulturelle Umwelt gegenüber. …” | https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenswelt