[Journalismus (und Pressefreiheit) #19 … ]

Peter Limbourg (3. Mai 2016): ” … Weltweit aber ist die Lage dramatisch. Gefälligkeitsjournalismus und Selbstzensur sind auf dem Vormarsch. Kritischen Medienhäusern wird die wirtschaftliche Basis entzogen. Staatliche Eingriffe, Verhaftungen, Einschüchterungen und körperliche Übergriffe bis hin zum Mord sind leider keine Ausnahme. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/welttag-pressefreiheit-limbourg

ChrisHamburg #25: ” … Ich wohne in Thailand. Hier soll demnächst über eine neue Verfassung abgestimmt werden. General Prayuth, der aktuelle Machthaber, verbittet sich aber jegliche Diskussion über das Thema. Sowohl in der Presse, als auch auf Facebook oder in politischen Parteien. Zuwiderhandlungen werden bestenfalls mit Umerziehungslagern (ist wirklich so), schlimmstenfalls mit Gefängnis bestraft. Darüber liest man in der deutschen Presse kein Wort, obwohl nach Thailand jedes Jahr hunderttausende Deutsche in den Urlaub fahren. Solche Presse- und Demokratieeinschränkungen interessieren in Deutschland keinen Menschen. … Wenn sich Deutsche über die angeblich fehlende Pressefreiheit echauffieren, lächelt ein thailändischer oder türkischer Journalist nur müde. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/welttag-pressefreiheit-limbourg?cid=6601350#cid-6601350

EinärgerlicherBürger #24: ” … Wie frei ist die Presse wirklich? In Deutschland gehören die allermeisten Zeitungen riesigen Verlagskonzernen, die wiederum wenigen sehr Reichen gehören. Der Staatsfunk ist von der Politik abhängig, die sie mit den Gebühren fürstlich entlohnen. Die Privatsender im Fernsehen gehören ebenfalls Konzernen. … Für mich ist die Pressefreiheit von der Meinungsfreiheit abgeleitet, … Alles in allem hat sich die Presse in Deutschland mit dem bestehenden System so gut arrangiert, dass echte Kritik kaum mehr zu lesen ist. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/welttag-pressefreiheit-limbourg?cid=6600686#cid-6600686

Zeitzeichenselbstmitdenker #17: ” … Journalisten, die Missstände beim Waffenhandel oder bei den Geheimdiensten, Großkonzernen und Banken aufdecken, müssen mit massiven Behinderungen in ihrer Karriere rechnen. Alles das und noch viel mehr (z.B. die gezielte Desinformation durch bestimmte Massenblätter) müsste am “Welttag der Pressefreiheit” genannt und sehr viel breiter und nachhaltiger diskutiert werden. Ein “Gastbeitrag” allein ist da ein bisschen arg wenig. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/welttag-pressefreiheit-limbourg?cid=6600203#cid-6600203

weisse Blume #10: ” … Mich interessiert auch wem gehört denn eigentlich die “Presse”, wer bezahlt die Journalisten, wer ist und warum der Chef… Ist nach den Antworten die Presse wirklich frei? Wer kauft und sendet eine Recherche wenn sie kritisch ist und nicht zum Stil des Vorstands des Senders passt?? …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/welttag-pressefreiheit-limbourg?cid=6599715#cid-6599715

“Studie: Deutsche halten Nachrichtenmedien für gelenkt” (ZEIT ONLINE, 2. Mai 2016): ” … Die Mehrzahl der Menschen in Deutschland hält Nachrichtenmedien laut einer Studie für gelenkt, zu einseitig berichtend und zu wenig lösungsorientiert. Sechs von zehn Befragten sind sicher, dass auf Nachrichtenmedien Einfluss genommen werde, worüber oder auf welche Art sie berichten sollen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts TNS Emnid für die Medienforschung des Bayerischen Rundfunks. Nur gut ein Drittel der Befragten (34 Prozent) hält die Berichterstattung der deutschen Nachrichtenmedien für wirklich unabhängig. Als Handelnde im Hintergrund gelten insbesondere Regierung und Parteien und Wirtschaft – über Lobbyverbände und über den Druck von Werbekunden. Eine gesellschaftliche Kontrollfunktion im Sinne einer vierten Gewalt wird der Erhebung zufolge am ehesten Wochenzeitungen und Nachrichtenmagazinen, öffentlich-rechtlichem Fernsehen und Tageszeitungen zugestanden. Die Forscher bilanzieren in der Studie, es gebe ein allgemeines “Unbehagen gegenüber Politik, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Eliten, das sich im Zuge der Krisen der vergangenen Jahre nun auch offensiv manifestiert”. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen

Kapaster #108: ” … Merkwürdigerweise kommen die “Lügenpresse”-Vorwürfe häufig von denjenigen, die sich dann tatsächlich auf Propaganda-Medien beziehen. … Letztlich stellt sich sehr häufig heraus, dass diesen Leuten gar nicht an einer objektiven Wahrheit gelegen ist, sondern einfach am Lesen ihrer Meinung. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6592488#cid-6592488

benyakov #111: ” … Ein Merkmal solcher Befragungen liegt darin, dass die Menschen aus völlig entgegengesetzten Motiven in die gleiche Befragtenkohorte gelangen können. Z.B. die Menschen, die manipulationsvorwürfe erheben, können dafür wahlweise die “reichen Besitzer der Medien”, die “links-grünen Redakteure” oder die “Gruppe der Atlantiker” verantwortlich machen, um nur einige Gruppen der Verdächtigen zu nennen. Ich selbst nehme in den Medien eher weniger Manipulation wahr, als eine Verengung der Kommentierung und Berichterstattung auf visionäre Zielsetzungen und Teilansichten der Wirklichkeit. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6592532#cid-6592532

humeric #112: ” … Die Umfrage wurde sicher von Russland bezahlt. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6592669#cid-6592669

Mainte #3: ” … Man kann die Parteilichkeit der Medien leicht an einem aktuellen und nicht so brisante Themen nachweisen. Der einseitigen Berichterstattung darüber, dass Gerichte die illegale Beteiligung der Verleger an den VG Wort Einnahmen der Autoren stoppen. Kein Wort der Entschudligung über den Raubzug, statt dessen eine flächendeckende Urteilsschelte. … Konklusio: Wer schon bei solchen Bagatellen einen PR Kriegszug los tritt, der wird bei den ganz großen Fragen dann objektiv sein? …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6590472#cid-6590472

Naseschwarz #7: ” … Darüberhinaus geht eine Mehrheit (60 Prozent) der Befragten davon aus, dass Medien berechtigte Meinungen ausblendeten, die sie für unerwünscht hielten. Ist schon ne Weile her, dass ich z.B. bei Themen der Außenpolitik (und hier ist die Berichterstattung besonders zweifelhaft) einen Artikel gelesen habe, bei dem zwei Meinungen gegenüber gestellt wurden. Eine solche Form der Berichterstattung (Meinung A gegen Meinung B) mit Nennung möglichst vieler Fakten, ist aber die beste Möglichkeit für den Medienkonsument, sich eine Meinung zu bilden. Was ich in 99% der Fälle lese ist Meinung A oder Meinung B, wobei Meinung B meist nur in ausländischen Medien zu finden ist. Und deshalb wundert es mich nicht, dass die Befragten so antworten. Denn flächendeckend nur eine Meinung zu lesen über längere Zeit, macht schon stutzig. Vorallem, wenn diese Meinung dann der offiziellen Meinung der Regierung entspricht. Aber immerhin ist Medienkritik wieder mehrheitsfähig. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6590491#cid-6590491

chagall1985 #28: ” … Das eigentliche Problem ist, das Journalismus von Journalisten betrieben wird. Also per Definition von studierten Menschen der Oberschicht die überhaupt kein Interesse daran haben, dass sich etwas ändert oder gerechter wird genausowenig wie die Eigner der Zeitungen die zu 80% 5 Familien gehören die allesamt Milliardäre oder Multimillionäre sind. Unser System versagt und steuert von Kollaps zu Kollaps und produziert unvorstellbare Ungleichheit in der Gesellschaft. Es wird nichts aber auch gar nichts ernsthaftes in den Leitmedien diskutiert um dieses System in Frage zu stellen. Musterbeispiel für mich sind immer die Arbeitslosenzahlen! Jeder Journalist mit einem Restfunken Anstand im Körper müsste sich übergeben oder lachen wenn er solche Zahlen ernsthaft und unkommentiert berichtet. Arbeitslos ist jeder der nicht in der Lage ist mit seiner eigenen Arbeit ein menschenwürdiges Leben mit Partizipation am gesellschaftlichen Leben zu führen. Das sind in Deutschland mindestens 10 Millionen die das nicht mehr selbstständig können. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6590720#cid-6590720

Garfield1 #35: ” … Die “Berichterstattung” über die Vorgänge auf der Krim waren da “nur” noch der Gipfel der Manipulation – und ja: der einseitigen Propaganda (wie z.B ständig den Menschen eine “Annexion” eingehämmert wird, und die Lüge durch hundertfache Wiederholung zur “Wahrheit” geworden ist – aber lassen wir das hier mal beiseite, da schon ausreichend diskutiert). Allerdings würde ich nicht unbedingt sagen, dass die Nachrichtenmedien GELENKT sind – jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinne, wo man sich eine SED vorstellt, die den Nachrichtensprechern und Redakteuren in den Block diktiert. Diese Einseitigkeit hat andere und mehrere Ursachen, ich würde sogar sagen, der Einfluss der Politik ist eher der geringere. Viel gewichtiger sind die – selten direkten Vorgaben von Medieneignern oder Chefredakteuren, welche “Schreibe” im Hause goutiert wird und welche nicht. Mit anderen Worten: wer sich bei Springer bewirbt, weiß durchaus, in welche Richtung die zu erwartenden Beiträge zielen sollen. Die angesprochenen Werbekunden haben natürlich auch enormen Einfluss. Und schließlich kommt eine Verflachung bei den Journalisten selber hinzu, die oft genug nur Agenturmeldungen abschreiben und bestenfalls “garnieren”. Der Papageien-Effekt ist enorm. Die wenigsten recherchieren selber nach, ob z.B. die “Annexion” der Definition standhält usw. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6590778#cid-6590778

Sinnsuche #46: ” … Was ich heute bei den meisten Nachrichtenmedien vermisse ist echter kritischer Journalismus. Kritik wird meist sehr selektiv ausgeübt und richtet sich häufig gegen Russland und China (bereits seit Olympia 2008), selten aber gegen westeuropäische Staaten oder die USA. Dabei gibt es überall Missstände. Wenn ich sehe, wie Verdi-Streikende bei RTL immer als böse Quälgeister dargestellt werden, die kein Recht hätten, gegen niedrige Löhne anzukämpfen, wird mir ganz übel. Da kann mir keiner erzählen, dass hier nicht bewußt Meinungsmache betrieben wird…” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6590953#cid-6590953

Robert_Muc #37: ” … Spätestens bei der , meines Erachtens, skandalös einseitigen “Berichterstattungen” in vielen deutschen “Leitmedien” über die Ukrainekrise haben sich bzw. wurden diese Berichte als eindeutig nicht objektiv geoutet. Wenn es um Nato-Politik oder EU-Richtlinien von einer EU-Kommission erteilt, geht, – spätestens dann halte ich unsere Medien für meist unbrauchbar. Nein, – es wird nicht dauernd linientreu berichtet (das würde ja dann auch dem Dümmsten auffallen). Und gelogen wird auch meist nicht. Es wird bei Bedarf, meines Erachtens, die Wahrheit dann halt weggelassen. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6590814#cid-6590814

GrafRotz #51: ” … Es gibt selbstverständlich kaum staatliche Zensur in Deutschland, es ist selten, dass eine Pressekammer eines Gerichts tatsächlich eine Publikation verbietet. Aber was mir schon immer fehlt ist ein Journalist, der sich als Berichterstatter und Beobachter versteht. Alle Journalisten, so scheint es, lieben es hingegen Leitartikel und Kommentare zu verfassen. Meinung, Meinung, Meinung. Das wurde in den letzten Jahren sogar noch mehr, man sprach da vornehm von Dingen wie “Filterfunktion” oder “die Dinge einordnen”. Aber wenn ich mir eine eigene Meinung bilden möchte und dazu einen Journalisten als recherchierenden, prüfenden und darstellenden Dienstleister verstehe, dann habe ich in Deutschland ein Problem. Das beginnt mit vergleichsweise harmlosen Dingen, wie dem informellen “Paket” nicht über Selbstmorde zu berichten, geht über klar sichtbare “Kampagnen” einzelner oder gleich mehrerer Redaktionen und reicht bis hin zu eindeutig sichtbarer sprachlicher Manipulation des Lesers (wenn ein Journalist etwas kann, dann präzise und subtile Subtexte gewünschter Art zu transportieren). Und da fühle ich mich in der Tat verschaukelt. Nicht nur will man mich manipulieren, man hält mich auch noch für doof genug das gar nicht zu bemerken. … und dann natürlich noch das Eigentor der kaputtgesparten Redaktionen, die großteils nur noch Agenturmeldungen durchschleifen, das mag nach “die stecken alle unter einer Decke” riechen, ist aber einfach ungeschickt. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6591103#cid-6591103

messokrat #65: ” … Ich erinnere mich an die Anfänge der Ukraine-Krise als die Medien von der Welle der Kommentare überrollt wurden. Was hat man gemacht: Kommentarbereiche gesperrt und alles wegmoderiert was nicht der Redaktionsmeinung entsprach. Die Kritiker wurden als [] Putin-Trolle, Alt-Stalinisten und rechte Spinner bezeichnet. … Es sollte die Medienmacher also nicht verwundern wenn das Misstrauen so groß ist sie haben dazu ganz gut beigetragen. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6591452#cid-6591452

MarkVander #68: ” … Und heute hat man wieder den Eindruck dass der Zensurhammer nicht nach den Regeln der Nettiquette geschwungen wird wie behauptet, sondern nach der aktuellen Befindlichkeit der Moderation. Wo wir wieder bei dem Punkt sind warum man den Medien, in diesem Falle der ZON nicht so recht trauen mag: Weil die Messlatte bei den Kommentatoren wesentlich höher liegt im Vergleich zu den Artikeln. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6591578#cid-6591578

Boing0815 #58: ” … In wie weit die Medien nun “gesteuert” sind oder die “Unwahrheit” schreiben, kann ich nicht beurteilen. Jedoch musste ich die letzten Jahre feststellen, dass eine Krise die nächste jagt und eigentlich genug Stoff vorhanden ist, bei denen sich die Medien richtig austoben könnten. Griechenland-Rettung, Ukraine-Krise, Flüchtlingskrise, TTIP… Alles Themen, die alles andere als eindeutig und leicht zu durchschauen sind. Alles Themen, die sehr komplex und je nach Blinkwinkel verschiedene Problemfelder aufweisen. Aber trotzdem hat man immer mehr das Gefühl, dass es keine Rolle mehr spielt, ob man nun die Nachrichten bei ZON, SPON oder sonstwoher bezieht. Die Berichte sind teilweise fast identisch. Ob es nun Gleichschaltung ist, oder einfach nur die Tatsache, dass alle voneinander abschreiben, weiß ich nicht. In jedem Fall beschleicht einem der Verdacht, dass unsere sogenannte 4. Gewalt ihren Job nicht mehr richtig macht, vollkommen egal was der Grund dafür ist. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6591206#cid-6591206

Pantharadhei #57: ” … Der Wahrheit kann man sich immer nur annähern, indem man sich aus vielen verschiedenen Quellen informiert, nachdenkt und für sich selbst daraus Schlüsse zieht. Wer denkt, die Tagesschau könnte ihm DIE Wahrheit sagen, muss enttäuscht werden. ” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6591203#cid-6591203

Wendelin Wiedeking #59: ” … Pressefreiheit: Als Gastredner einer Medienpreisverleihung sprach Vizekanzler Steinmeier Klartext über die Einengung des Meinungskorridors in Deutschland. Wörtlich zitiert die FAZ am 14.11.2014 einen Redeauszug Steinmeiers : … “Wenn ich morgens manchmal durch den Pressespiegel meines Hauses blättere, habe ich das Gefühl: Der Meinungskorridor war schon mal breiter. Es gibt eine erstaunliche Homogenität in deutschen Redaktionen, wenn sie Informationen gewichten und einordnen. Der Konformitätsdruck in den Köpfen der Journalisten scheint mir ziemlich hoch.“ (Zitat Ende)
Klar sprach Steinmeier an, was da in Deutschland derart limitierend auf die journalistischen Bewegungsspielraum wirkt: Der wirtschaftliche Existenzkampf, bei dem “Chefredakteure fast so häufig gefeuert werden wie Trainer in der Bundesliga, wenn der Abstieg droht” … Im nun vorliegenden Artikel fehlt der Hinweis auf schnöde wirtschaftliche Zwänge. Heroischer klingt da die Fiktion, von radikalen Bösewichten in der Pressefreiheit behindert zu werden. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6591217#cid-6591217

Reverend Wicks Cherrycoke #76: ” … Zentral gelenkt sind die Medien sicher nicht. In manchen Punkten aber sind sie sich verdächtig einig. Das betrifft vor allem geopolitische Brennpunkte und dabei vor allem das Weglassen von für die Meinungsbildung des Lesers entscheidenden Informationen. Es stehen drängende Fragen im Raum, die die Medien qua ihres Selbstverständnisses versuchen sollten zu beantworten, die sie aber, so will es scheinen, scheuen wie der Teufel das Weihwasser. … In diesen Angelegenheiten sind sich die Medien recht einig im Wegsehen. Das wiederum leistet, wie es immer so schön mit Bezug auf den NSU heißt, Verschwörungstheorien Vorschub. Ich mag mir aber nicht vorstellen, dass den Redaktionen in geopolitischen Fragen ein Maulkorb umgebunden wurde. Deswegen als freundlicher Hinweis: … Fragen harren der Beantwortung. Und, nein, sie gehen nicht weg. Und, ja, wenn man sich damit investigativ befasst, gewinnt man an Glaubwürdigkeit. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6591760#cid-6591760

fufuvogel #80: ” … Fundsache: Bernd Ulrich (DIE ZEIT): Ulrich bestätigt das „journalistische Eingebettetsein“ von Journalisten in „amerikanische Denkart der Außenpolitik“ durch die Mitwirkung in amerikanischen Thinktanks als Grund für die Einseitigkeit und Gleichförmigkeit der Leitmedien. „Durch dieses journalistische Eingebettetsein hat die außenpolitische Debatte hierzulande zuweilen einen merkwürdigen amerikanischen Akzent, oft gewinnt man beim Lesen den Eindruck, als würde einem in Leitartikeln etwas beigebogen, als gäbe es Argumente hinter den Argumenten, fast glaubt man, eine Souffleur-Stimme zu hören. Das spüren auch jene, die von der Atlantik-Brücke gar nichts wissen, und das macht sie misstrauisch. Insofern sind auch die Journalisten in der Bringschuld, wenn es um einen neuen realistischen und ehrlichen Diskurs in der Außenpolitik geht und darum, Leservertrauen zurückzugewinnen: Sie müssen sich aus diesen Institutionen verabschieden.“ – Das ist doch mal Selbstkritik! …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6591817#cid-6591817

sqrt #81: ” … Es bedarf keine parteidiktatorischen Zensurgremien wie in Nord Korea, um begreifen zu können, dass Journalisten nun mal bei den großen Verlagshäusern anheuern, und nur bei entsprechender Einstellung auch weiter kommen, und befördert werden. Die hiesigen Eliten halten keine Zentralkomitee-Sitzungen, und verhaften keine Journalisten. sondern ziehen die Fäden im Hintergrund: niemand sagt einem Redakteur, was unerwünscht ist, und was er zu schreiben hat. Denn das findet er schon selber in aller Stille heraus. … Die Eigentümer und ihre Netzwerke gehören zu dieser Elite. Und steuern das Geschehen subtil. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6591819#cid-6591819

vincentvision #89: ” … Der große Verschwörungs- und Sinnsucherwahn der satten Wohlstandsbürger macht eben auch vor den Medien nicht halt. In Ermangelung echter Probleme und ausgestattet mit Meinungsfreiheit hebt so mancher sein Ego durch das zweifelhafte Hobby, hinter etwaige Kulissen schauen zu wollen – unabhängig davon, ob dort wirklich etwas zu finden ist. Und dass dort etwas zu finden ist, dafür sorgt schon das explodierende Internet, in dem jeder der etwas sucht, auch stets das passende findet. Und in selbsterfüllender Prophezeiung ist dann natürlich auch der krudeste Blog des noch so seltsamsten Vereins vielfach glaubwürdiger als etwa profane offizielle Statistiken. So sind sich die Wutbürger, Impfskeptiker, Medienkritiker oder Reichsbürger einig: die Wahrheit liegt in den Zeilen einzelner verirrter Zeitgenossen bar jeder Belege – jegliche offizielle Fakten sind in Bausch und Bogen gelogen, und die Presse ist das ausführende Organ der großen Lügenverschwörung des “Systems”. Aber sie, sie sind die einzigen, die das üble Spiel durchschaut haben… Denn wer sonst keine Probleme hat, der muss sich welche schaffen, um sich zu spüren. Und es wäre ja noch schöner, wenn sich auf der Insel der Glückseligen nicht irgendetwas fände, was das Glück trübte – so einfach kann, ja darf das ja alles nicht sein. … [ louder-than-bombs #89.1: ” … “Der große Verschwörungs- und Sinnsucherwahn der satten Wohlstandsbürger macht eben auch vor den Medien nicht halt.” Verschwörungstheorien waren, bis zu deren Aufdeckung, auch mal, daß die NSA flächendeckend überwacht. …] ” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6592036#cid-6592036

FreundHein #116: ” … Ich glaube eher, daß es die gemeinsame Sozialisation der Journalisten und die Fraternisierung für die Homogenität der veröffentlichen Meinung verantwortlich sind. Die Leitungsebene wechselt problemlos von einer Zeitung zur anderen, auch wenn deren Ausrichtung angeblich ganz unterschiedlich ist, wie z. B. Stefan Austs Wechsel vom “Spiegel” zur “Welt”, Nikolaus Blomes Sprung von “Bild” zum “Spiegel” oder Georg Löwischs von “Cicero” zur “taz”. Weltanschauliche Bedenken gibt es da anscheinend nicht, solange das Gehalt stimmt. Der Nachwuchs-Journalist lernt dann sein Handwerk von den älteren, und bekommt dabei mit, was man schreiben darf und was nicht. In der Regel wird es da keine konkreten Vorgaben geben, aber doch Lob oder Tadel , oder der Zugang zu Mächtigen wird dem einen leichter, dem anderern schwerer gemacht. Und man fühlt sich ja auch toll, wenn man mal in der Kanzlerinnenmaschine mitfliegen darf. So ist ein homogener Sumpf entstanden …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6593043#cid-6593043

kappkeik #134: ” … Wie immer eine Frage der Perspektive. Man kann angesichts die Tatsache, dass ein und der gleiche Sachverhalt in verschiedenen Ländern anders und jedes Mal eine bestimmte Meinung (subtil) vertretend, berichtet wird – unter Umständen auch gar nicht erwähnt wird, nun einmal nicht umdeuten.
Dass so ziemlich jedes Vergehen eines Staates sehr davon abhängt, welcher Staat es zu welcher Zeit begeht ist wohl kaum zu bestreiten. Und dass z.B. Staaten mit hoher Erdölproduktion oder Abnahme von Rüstungsgütern Narrenfreiheit genießen, dürfte auch nicht gerade zu den gut gehüteten Geheimnissen zählen. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-05/studie-medien-deutsche-sinkendes-vertrauen-luegen?cid=6594861#cid-6594861

to be continued …

lemonhorse / 4 May 2016 / Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro / 0 Comments

lemonhorse / 3 May 2016 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Zum Wahn der Liebe (Frühling) #54… ]

kiezneurotiker Die Balzbude (Dienstag, 3. Mai 2016): ” … Frühling. Das Tierreich balzt. Wie die Scheißvögel vor meinem Schlafzimmerfenster so auch mein verdammter Arbeitsplatz. Mein Büro hat nie mehr Besucher als an dem ersten Tag einer attraktiven Auszubildenden, die mir gegenüber sitzt. Ein Reigen komplett verstrahlter Hormonopfer tanzt vor meinen Augen umher. Die Männer geben sich die Klinke in die Hand, um ihren Arbeitsbereich vorzustellen. Das machen sie sonst nie … Mir gegenüber sitzen Titten. Jetzt tanzen die Verhältnisse. Jeder Lackaffe, der zu Balzzwecken die Schwelle meiner trostlosen Bürotür übertritt, mutiert zu einer Art krawattentragendem Pavian. Sie schneiden auf, die Schultern wachsen in die Breite, der Brustkorb steht hervor. Ich warte noch darauf, dass sie sich jeden Moment mit den Fäusten auf die Brust trommeln und kreischend die Lamellen der Jalousie hochklettern. … Natur. Evolution. Ein Irrenhaus. Es gibt Spielregeln, aus denen sie alle nicht ausbrechen können, Rituale, Instinkte und das alles zusammen ist natürlich nicht fair. …” | Quelle: http://kiezneurotiker.blogspot.de/2016/05/die-balzbude.html

lemonhorse / 3 May 2016 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung / 0 Comments

lemonhorse / 1 May 2016 / Visual.Notes / 0 Comments

[Paris #9… ]

Paris a l’aube
// [aube f. = die Morgendämmerung, Morgengrauen, Tagesanbruch]
// Johan van der Keuken & James Blue (1957)

lemonhorse / 28 April 2016 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 22 April 2016 / Akustische.Wellen, Found.Stuff / 0 Comments

[The Hammond Sound #5… ]

Song is called “Slums on Wheels” (7:42 Min.), 1969 (NDR)

Dave Pike (Vibraphone) | https://de.wikipedia.org/wiki/Dave_Pike
Ingfried Hoffmann (Hammond Organ) | https://de.wikipedia.org/wiki/Ingfried_Hoffmann
Volker Kriegel (Guitar) | https://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Kriegel
Hans Rettenbacher (Bass) | https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Rettenbacher
Peter Baumeister (Drums) | https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Baumeister

Andreas Dükervor 2 Jahren
Early German Boogaloo !

lemonhorse / 19 April 2016 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Auf den Brettern des Abstrusen (#2)… ]

” … Ein Clowndoktor oder Klinikclown ist ein Clown, der in Spitälern und Pflegeinstitutionen auftritt, um dort kranken Menschen mittels Humor wieder Hoffnung und Lebensmut zu schenken. … Unter dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ wird versucht, die emotionale Situation der Patienten zu verbessern, die oft mit Langeweile und Trostlosigkeit verbunden ist. … Diese Spielart des therapeutischen Humors wird unter dem Begriff Clowntherapie mittlerweile auch wissenschaftlich erforscht. … So wurde bei einer Studie an einer israelischen Klinik beobachtet, dass sich der Prozentsatz erfolgreicher In-vitro-Fertilisationen [„Befruchtung im Glas“] mit dem Besuch von Clowndoktoren von 20 % auf 36 % steigerte. … ” (https://de.wikipedia.org/wiki/Clowndoktor#In-vitro-Fertilisation) (04/2016)

” … Wenn selbst Beatrix von Storch auf einmal mit erhobenem Mauszeiger auf Seiten der Satire kämpft, über wen soll ich dann noch Witze machen? Nicht auszudenken, wenn sich auch noch Til Schweiger zwischen zwei Flaschen Emma Cuvé aus dem mallorquinischen Frühling melden würde, um mir beizustehen …” Quelle: https://www.facebook.com/jboehmermann/ (04/2016) | via

Peter Glaser “Zukunftsreich: Moderne Heiterkeit” (16.04.2016): ” … „Das Traumziel der Künstlichen Intelligenz wäre erreicht, wenn ein Computer einen Stummfilm mit Buster Keaton sieht und an den richtigen Stellen lacht“, skizzierte Professor Wolfgang Wahlster, damals Vorstandsmitglied im Sonderforschungsbereich „Künstliche Intelligenz“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Ende der Achtzigerjahre das große Ziel. … Bisher hat man [Jan Böhmermann], erstaunlich genug, in seiner ganzen hochvergnügten Schärfe unterstützt, weil er getan hat, wofür er engagiert wurde, nämlich ein junges, medienversiertes Publikum auch weiter ans Fernsehen zu binden. Nun liegt genau deshalb eine einstweilige Vergnügung wegen Majestätsbeleidigung gegen ihn vor und es ist einfach nicht zu fassen, dass jemand bei einem Satiriker so tut, als wäre alles ernst gemeint. Zudem weiß jedes Kind, dass bei dem Versuch, einen Witz und seine scharfe Würze zu übersetzen, zumeist alles verloren geht. Humorlosigkeit ist, nebenbei gesagt, ein zuverlässiges Merkmal, an dem man Fundamentalismus jeder Schattierung erkennen kann. … Ich bin vor einiger Zeit von Facebook für ein paar Tage gesperrt worden, weil ich das Foto eines Hundes gepostet hatte, der zufällig so dalag, dass seine Umrisse einem riesigen, flauschigen Penis ähnelten. Um sicherheitshalber noch einen Hinweispfeil „Achtung, Witz!“ dranzumontieren, hatte ich als Bildunterschrift einen Link auf den Loriot-Filmausschnitt gewählt, in dem Tante Mechthild beim Scrabble-Spielen das Wort „Schwanzhund“ erfindet. Wie ich danach herausgefunden habe, gibt es eine Facebook-Antipornobrigade, die aus schlecht bezahlten Mitarbeitern, rekrutiert in Marokko oder Pakistan, bestand. Wie soll ein Pakistani die für einen Deutschkundigen unmissverständliche Ironie erkennen, die in der Bildunterschrift zum Ausdruck kommt? – Eine Humor-dekontaminierte Welt wäre ein deutlich zu hoher Preis für die Globalisierung. Humor, das Herzeigen der Zähne, ist die friedlichste Art der Aggressionsäußerung, die es gibt. Humor ist Zivilisiertheit, und Humor erfordert Toleranz, und zwar tatsächliche, nicht jeweils die, die einem gerade in den Kram passt. …” | http://futurezone.at/meinung/moderne-heiterkeit/193.060.583

Nachtrag #1
Axel Brüggemann “Realpolitisches Drehbuch” (18.04.2016): ” … Böhmermann … macht keine Satire – sondern er legt die Satire unserer Realität offen. … Er führt den Beweis für Guy Debords Diktum von der „Gesellschaft des Spektakels“. Das realpolitische Drehbuch, das Böhmermann losgetreten hat, konnte er sich an einem Stinkefinger abzählen: Während er abtaucht – und mittlerweile unter Polizeischutz steht –, löscht das ZDF seinen Beitrag, Erdoğan klagt, Merkel steckt in der Bredouille, Yanis Varoufakis und Springer-Chef Mathias Döpfner solidarisieren sich, und selbst deutsche Komiker, die in den letzten Jahren eher Honig im Kopf hatten, werden zu Bekennern. Wie in einem Tatort, in dem alle behaupten, der Mörder zu sein, verfassen nun Alt-68er wie Didi Hallervorden Solidaritäts-Schmähgedichte. Einer meiner Facebook-Freunde witzelte: „Solange Bob Geldof kein Benefiz-Konzert macht, kann es nicht so ernst sein.“ Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich: Ein großer Teil Deutschlands reagiert in der Böhmermann-Debatte wie die beflissene Putzfrau beim Beuys-Fettfleck. Freuen wir uns, dass Kunst noch diese Kraft hat! …” https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/realpolitisches-drehbuch-boehmermann-ist-schlingensiefs-kleiner-bruder-im-geiste

balsamico 18.04.2016 ” …Sind Satiriker dafür veantwortlich, dass das Publikum teilweise eine falsche Vorstellung von und ein falsches Bewusstsein über Satire hat? Wenn Satiriker bedenken (müssen), dass ihre Satire in einem zwar undefinierten aber gleichwohl grünen Bereich liegen müsse, kann man Satire als solche vergessen. Weil dann jeder Hinz und jeder Kunz seinen ganz persönlichen grünen Bereich zum Maßstab macht. Das geht schlicht nicht. Wer sich über Satire aufregt hat etwas nicht kapiert. Und eine Politikerin, die Satire gegenüber einem Despoten als “bewusst verletzend” bezeichnet, ganz besonders. Merkel hätte Erdogan sagen können: Ok, mir gefällts auch nicht. Aber es ist Satire, nichts weiter. Weißt Du nicht, Erdogan, was Satire ist? Stattdessen hat sie gemeint, ihren guten Geschmack demonstieren zu sollen …”

Joachim Petrick 18.04.2016 : ” … Was Jan Böhmermann, ungeachtet der Qualität seines Schmähgedichts, gelungen scheint, ist offenzulegen, dass von Ankara bis Berlin, Erdogan bis Merkel, alle postmonarchistischen Majestäten sein wollen und zu prachtvollem Hofe in Pressekonferenzen laden, nur Hofnarren, Harlekine, Eulenspiegel, die ihnen ihre Existenzen bei Gelagen geladen spiegeln, direkt ins Gesichts speien, wollen sie, bei Anrufung des § 103, 104 a StGB seit 1876 im II. Deutschen Kaiserreich, die vermaledeit monarchistisch missratene 1848er Brut in die Zucht zu nehmen, nicht. Da waren einst wirklichen barocken Mahjestäten im Mittelalter toleranter, die hielten sich Hofnarren, Hofschranzen, Harlekine, Eulenspiegel zum Wohlgefallen ihres dröhnend krachenden Gelächters in geheiligten Hallen an ihrer üppig gedeckten Tafeln bei Wein, Weib, Gesang und Trank, um auf eine kurze Weile einmal so richtig deftig Mensch zu sein …”

lemonhorse / 18 April 2016 / Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Kunst.Encoder / 0 Comments

[La Lune #7… ]

Good-Night Moon (Donaldson) by Jack Denny & his Orchestra
Vocal by Rob May, recorded in Montreal, January 1932

lemonhorse / 17 April 2016 / Akustische.Wellen, Found.Stuff / 0 Comments

[Mulatu Astatke… ]

New York–Addis–London: The Story of Ethio Jazz 1965–1975 is a compilation album of work by jazz artist Mulatu Astatke. The album covers his early recordings in the UK in 1965, his work on the Worthy label in New York and his recording in Addis on Amha, Phillips and Axum in the 1970s. … https://en.wikipedia.org/wiki/New_York%E2%80%93Addis%E2%80%93London:_The_Story_of_Ethio_Jazz_1965%E2%80%931975 | https://www.discogs.com/de/Mulatu-Astatke-New-York-Addis-London-The-Story-Of-Ethio-Jazz-1965-1975/release/1997304

lemonhorse / 15 April 2016 / Akustische.Wellen, Found.Stuff / 0 Comments

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