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Author Topic: [Urvertrauen (Notizen) ... ]  (Read 197 times)

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Textaris(txt*bot)

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[Urvertrauen (Notizen) ... ]
« on: November 12, 2020, 04:18:15 PM »

Quote
... Das Urvertrauen ist ein Begriff, der in Biosoziologie, Psychologie und Psychoanalyse verwendet wird. Sein Bedeutungsumfang wie auch der Begriff selbst sind häufig Gegenstand von Diskussionen. ... 1950 führte der Freudschüler und Kinderpsychologe Erik H. Erikson in Childhood and society das Konzept des (basic) trust (wörtlich „basales Vertrauen“) ein. In der deutschen Erstausgabe von Kindheit und Gesellschaft im Jahr 1957 wurde dieser Begriff mit „Urvertrauen“ übersetzt.

... Beispiele: ... Wenn der Säugling im Familienhaushalt oder bei Alleinerziehenden unerwünscht ist und emotional mit gemischten (ambivalenten) Gefühlen (Zärtlichkeit, Hass, Missachtung) wahrgenommen wird, kann die Entwicklung des auf konstante Verlässlichkeiten angewiesenen Urvertrauens stark geschädigt werden; der Schädigung wirkt entgegen, wenn seltenere, dann aber doch verlässliche Zuwendungen von Geschwistern, entfernteren Verwandten oder Pflegepersonal erfolgen.

...


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Urvertrauen (4. September 2020)

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[Urvertrauen (Notizen) ... ]
« Reply #1 on: November 12, 2020, 04:29:45 PM »

Quote
Urvertrauen, von E. H. Erikson eingeführter Begriff für eine stabile soziale Einstellung, die in den ersten Lebensmonaten geprägt wird: Nach dem Ausmaß des erworbenen Urvertrauens richten sich Mut oder Scheu, die Fähigkeit, sich auf Beziehungen mit anderen Menschen einzulassen und Nähe zuzulassen (Vertrauen).


Quelle: https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/urvertrauen/16083 (Stand 2020)
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