Author Topic: [Gegenwartsdankbarkeit ... ]  (Read 62 times)

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[Gegenwartsdankbarkeit ... ]
« on: March 10, 2019, 12:49:44 PM »
Michel Serres (* 1. September 1930 in Agen) ist ein französischer Philosoph.
https://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Serres

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The Great Regression hat retweetet @HansHuett
9:25 vorm. · 10. März 2019 · Twitter
Michel Serres hat einen optimistischen Wutanfall.
https://twitter.com/HansHuett/status/1104659579328229378

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Quote
[...] Zu Michel Serres: Was genau war früher besser? Ein optimistischer Wutanfall. Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer. edition suhrkamp, 80 S.

Er kann es nicht mehr hören, das Gerede der Meckergreise, wie er sie nennt. Früher sei alles besser gewesen, das Zusammenleben, das Essen, die Sitten, die Nation. Alles totaler Scheiß, sagt er, allerdings in feineren Worten, er hält nichts vom Cholerischsein. In den Zeiten, die ihr verklärt, „wurden wir von Mussolini und Franco regiert, von Hitler, Lenin und Stalin, Mao, Pol Pot, Ceausescu ... alles gute Leute, ausgewiesene Spezialisten für Vernichtungslager und Folter, Massenhinrichtungen, Kriege und Säuberungen“.

Das 20. Jahrhundert sei das erste gewesen, „in dem das Grauen der Schlachtfelder mehr Tote gefordert hat als die Arglist der Mikroben“. Was die guten Manieren betrifft: „Früher durften wir unbehelligt in frei verkäuflichen antisemitischen Blättern Juden karikieren und massiv beleidigen; durften Afrikanern, Aborigines und Schwarzen im Allgemeinen mit pseudowissenschaftlichen Argumenten nachweisen, sie seien unkultiviert, stünden den Primaten nahe und kämen geradewegs aus der Steinzeit, und das, obwohl sie doch unsere Zeitgenossen sind; durften straflos behaupten, die Katholiken, diese Betbrüder, seien eine Bande von Ignoranten und Rückwärtsgewandten, die Deutschen bloß blutrünstige Bestien und wie Sozialisten und Kommunisten stets mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs – alle waren sie, wie man sich denken kann, höllisch gefährliche Leute, und es gab gar keine soziale Gruppe, die kein Komplott gegen uns schmiedete.“

Die Wahrheit lautet, sagt er, es war grauenhaft. Wir waren bettelarm, wir hatten nicht einmal Schuhe, die uns nicht drückten. Frauen waren so etwas wie Sklaven. Vom Sex hatten die meisten Menschen keine Ahnung. In den Städten, in denen man kaum Luft bekam, hätte man sich die Ökodiktatur herbeigesehnt. Und es mag ja sein, dass es lästig ist, keine Witze mehr auf Kosten von Minderheiten zu machen, aber war es denn toll, wenn man sich an der Sorbonne, also unter Geistesriesen, über den Quebecer Tonfall eines Gelehrten mokierte, „der ganz nebenbei der weltweit führende Experte auf seinem Gebiet war“.

Ach, und die Verweichlichung der jungen Leute, die ihr beklagt – ihr werdet sie noch lieben lernen, sobald es bei euch ans Sterben geht, und ein Palliativmediziner euch eine Spritze gibt, die euch erspart, beweisen zu müssen, wie gut ihr Schmerz ertragt.

Wer sagt das alles? Der französische Philosoph Michel Serres, einer der allerältesten denkenden Greise. Er ist 88 jetzt, und hundertmal gegenwartsdankbarer als Jahrzehnte Jüngere, die davon leben, ihrem Publikum den Niedergang unserer Welt auszumalen. Nicht sein Ding. Er weiß, dass in der Gegenwart zu leben mindestens bedeutet, der Vergangenheit davongekommen zu sein, und hat sich den Spaß gemacht, das einmal aufzuschreiben, in einem Essay.

Es gibt mittlerweile einige Bücher, die uns davon überzeugen wollen, dass die Gegenwart sehr viel besser ist, als wir ihr nachsagen, verglichen mit der Vergangenheit, die wir verklären, am bekanntesten ist vermutlich Hans Roslings „Factfulness“. Doch diese Bücher argumentieren mit Daten, Zahlen, Fakten. Serres macht etwas anderes. Er erzählt immer wieder aus dem eigenen Leben, das eines sehr alten Mannes, der sich aus armseligen Verhältnissen befreien musste.

Ehe er Philosoph und zu einem der „Unsterblichen“ der Academie française wurde, war Serres nämlich bettelarm, Binnenschiffer, Marinesoldat, im Sinai-Krieg, Bauarbeiter. So einer kann sich eben noch daran erinnern, wie das Früher für die meisten Menschen war – es gab eiskaltes Wasser zum Waschen, stinkende Schlafsäle im Internat, harte Knochenarbeit mit untauglichem Werkzeug.

Bei der Lektüre bleibt es nicht aus, dass einem immer wieder die Herrschaften einfallen, die durch die Talkshows rauschen, um ihre Nachgeborenenverachtung loszuwerden – hängen dauernd am Handy, haben keine Disziplin mehr, man kennt die Litanei. Was bezwecken sie damit – außer ihre Bücher an andere Meckergreise zu verkaufen? Glauben sie, dass sie eine Umkehr bewirken, und falls ja, wohin? Denken sie, dass ihr Apokalypsengerede die Welt besser macht?

Serres dagegen schafft es, einen darüber zu beschämen, dass man der Welt und ihren Fähigkeiten, sich zu verbessern, immer wieder zu wenig zutraut. ...


Aus: "Alter, weißer Mann fragt: Was genau war früher besser?" Peter Praschl  (10.03.2019)
Quelle: https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article190036315/Michel-Serres-Alter-weisser-Mann-fragt-Was-genau-war-frueher-besser.html

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Perry

 Merci M. Serres!

Genau das ist es! Ich in zwar nicht 88 aber 72 und das kann ich 100 % bestätigen. Das Deutschland der 60er begann langsam aus seiner Spiessigkeit aufzuwachen. Wir als Schüler in Baden waren froh, wenn wir damals nach Frankreich fahren konnten. Und wir fanden die Menschen viel freier als bei uns. ...


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Bernward H.

 Er hat vollkommen Recht, das wird wohl niemand ernsthaft bestreiten. Es gehört zur heutigen Zeit dass die Gesellschaft im Zustand von stetiger Erregung und Empörung über Nichtigkeiten lebt.


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Martin E. D.

 Früher war alles besser, ist der nicht ganz ernst gemeinte Spruch des Menschen, der im Jetzt nicht mehr so gut zu Recht kommt.
Der Rest ist Geschichte. ...


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Jens C.

 Alle Menschen über 40 dürfen/sollten sich über ein Phänomen des Gehirns und der Erinnerung Gedanken machen! JEDER kann es beobachten: Die schlechten Erinnerungen verblassen oft (bis zur Unkenntlichkeit) mit den Jahren und Jahrzehnten und die guten Erinnerungen bleiben.
Warum dies so ist, mag ich nicht beantworten - aber das es so ist, darf sich  ein jeder, der ein paar Jahre auf dem Buckel hat, selbst beantworten.

Wir müssen gar nicht bis Hitler und Mussolini zurückblicken, auch die 1980er reichen schon:
"Früher" gab es auch schon Fake-News, bloß anders genannt: Bild-Zeitung. Warum gab es wohl den Skandal zu Springer und Wallraff und dem Buch "Der Aufmacher"?
In den 1980ern standen sich Ost- & Westdeutschland militärisch gegenüber.
Tschernobyl. Wettrüsten. Familien- und Eherechte ("nicht existente" Vergewaltigung in der Ehe, etc.). Wo soll ich aufhören?


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Aha

 Ja in der aktuellen Diskussion ist wirklich das Vertrauen in eine positive Entwicklung der Menschheit, die sich immer wieder verbessert hat und sich aus meiner Sicht auch weiter verbessern wird, verloren gegangen. Keiner von uns möchte wirklich in der Zeit zurück, aber wir schüren Angst vor der Zukunft ohne Unterlass, statt Vertrauen in Bildung und Entwicklung zu fördern. Sicher wird es Rückschläge geben, aber auch viele Lösungen. Verbote, Gängeleien, Angst sind die wahre Gefahr. Wissen und Aufklärung bringen Menschlichkeit und Technologie und sind damit die einzige Chance mit 8 oder mehr Milliarden Menschen auf einem beschränkten Planeten klar zu kommen.


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Mr. T.

 Ach, Michel. wir wissen doch alle: Früher war einfach mehr Lametta.



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[Gegenwartsdankbarkeit ... ]
« Reply #1 on: March 12, 2019, 10:31:13 AM »
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[...] ZEIT ONLINE: Frau Fischer, ich bin 44 Jahre später auf die Welt gekommen als Sie. Habe ich es deshalb als Frau leichter?

Erica Fischer: Heute wachsen Frauen mit der Selbstverständlichkeit auf, dass sie mehr sein können als Ehefrau und Mutter. Sie verfügen über mehr eigenes Geld, gehen alleine aus und reisen. In dem Café, wo wir gerade sitzen, sind mindestens die Hälfte der Gäste weiblich. In den Sechzigern wurde eine Frau, die ohne Begleitung essen ging, oft an den "Katzentisch" gesetzt, an einen Tisch in der Nähe der Toilette oder der Küche. Oder schauen Sie mal unsere Kleidung an.

ZEIT ONLINE: Wir tragen beide schwarze Jeans und schwere Boots.

Fischer: Zu meiner Zeit wäre es unvorstellbar gewesen, dass zwei Frauen mit unserem Altersunterschied sich ähnlich anziehen. Frauen können heute tragen, was sie wollen. Dass sie einen Beruf ergreifen, ist eine Selbstverständlichkeit. Sie dürfen lieben, wen sie wollen, einen Mann, eine Frau, egal. Sie haben einfachen Zugang zu Verhütung und zu einem gewissen Grad auch zum Schwangerschaftsabbruch.

ZEIT ONLINE: Als Sie 1961 in Wien eine Schwangerschaft abgebrochen haben, hat ein Arzt Sie heimlich im Wohnzimmer operiert. "Im Nebenzimmer lief der Fernseher, für den Fall, dass ich schreien würde", schreiben Sie.

Fischer: Das ist in Österreich und Deutschland inzwischen zum Glück unvorstellbar – aber keineswegs überall ... 50 Jahre sind im Vergleich zur Menschheitsgeschichte eine sehr kurze Zeitspanne. Es ist wichtig, nicht in einen übertriebenen Optimismus zu verfallen, aber insgesamt sehe ich die Entwicklungen positiv. Viele Fragen, für die wir damals gekämpft haben, stehen inzwischen nicht mehr zur Debatte. Zum Beispiel, dass Frauen auch in der Ehe nicht zu Sex gezwungen werden dürfen oder dass sie für die gleiche Arbeit dasselbe verdienen sollen wie Männer. ... Das Schmerzliche an der heutigen Zeit ist: Wir wissen besser, wie eine gerechte Welt aussehen sollte, aber die Missstände sind immer noch da. Junge Frauen lernen: Du kannst alles werden, was du willst. Und sie sind an Universitäten in der Überzahl. Aber wenn sie anfangen, zu arbeiten, kommt der große Bruch. Sexistische Sprüche und Diskriminierung am Arbeitsplatz sind für viele Frauen immer noch Thema. Und diejenigen, die nach oben wollen, merken, dass sie die Spielregeln der Männer einhalten müssen, die immer noch die meisten Chefposten besetzen. Frauen, die Karriere machen wollen, haben oft die doppelte Arbeit: Einerseits müssen sie sich an die männliche Kultur anpassen, andererseits ihre Weiblichkeit zur Schau stellen. Angela Merkel wird für ihren praktischen Haarschnitt und die Hosenanzüge belächelt. Bei Macron interessiert sich keiner, wie er sich anzieht.

...

ZEIT ONLINE: Sie schreiben in Ihrem Buch: "Ein zentraler Antrieb für meinen Aktivismus war die Liebe. Ich wollte die Kluft zwischen Männern und Frauen überwinden, die für so viel emotionales Elend sorgte." Begegnen sich die Geschlechter inzwischen eher auf Augenhöhe?

Fischer: Ich glaube bis heute, dass Liebe zwischen Menschen, die nicht gleichwertig sind, unmöglich ist. Und die meisten Männer haben inzwischen erkannt: Mit Abhängigen zu leben, macht keinen Spaß. ... Mit der Zeit werden die Männer merken, dass ihnen die Veränderungen zugutekommen. Sie wurden ja auch jahrhundertelang dazu gedrängt, stark und hart sein zu müssen. Das ist anstrengend und macht unglücklich. Es ist trotzdem keine Lösung, einfach die Rollen zu tauschen oder das Leiden 50/50 aufzuteilen. Wir müssen die Arbeitswelt für alle humaner gestalten. ... In der heutigen Zeit, in der man den Klimawandel und Rechtsnationalismus spürt, geht es nicht mehr nur um die Gleichheit zwischen Frau und Mann. Es geht auch um Umweltthemen, Rassismus, Homo- und Transfeindlichkeit und soziale Gerechtigkeit.

...

Erica Fischer: Feminismus Revisited. Berlin Verlag, 320 Seiten



Aus: "Erica Fischer: "Die meisten Männer wollen nicht mehr mit Püppchen zusammen sein"" Interview: Wlada Kolosowa (8. März 2019)
Quelle: https://www.zeit.de/arbeit/2019-03/erica-fischer-schriftstellerin-feminismus-weltfrauentag-frauenrechte/komplettansicht

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Reflexbann #8

"Bei Macron interessiert sich keiner, wie er sich anzieht."

Mal wieder so eine absolute Unwahrheit. Nicht, dass es sinnvoll ist, darüber zu diskutieren, aber ich stell mir Macron vor, wie er beim nächsten Auftritt mit zu großem (Jogging-)Anzug vor die Presse geht oder sowas ähnliches.

Und ich würde sehr viel darauf verwetten, dass in jedem Bericht, über das, was er dann sagt, dieses Outfit erwähnen würde. ...


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dth #8.1

Sicher ist es nicht egal, wie er gekleidet ist. Aber wenn es dem üblichen Standard genügt (ordentlicher Anzug), dann redet keiner mehr darüber. Bei Damen gibt es häufiger Artikel über deren Kleidung und es wird Bedeutung hineininterpretiert. Über Merkels verschiedene Blazer wurde ja auch immer wieder berichtet, über Macrons Krawattenfarben diskutiert keiner. Allerdings scheint mir das Interesse an solchen Berichten auch vor Allem von Frauen auszugehen.


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Wolf9 #8.3

Sagen wir mal 90% aller Modeschöpfungen drehen sich um Damenmode. Bei Männer passiert nicht viel, außer irgendwelche Extremkreationen die kein Mann außerhalb des Laufsteges anzieht. Frau definieren sich 100 mal mehr über Kleidung wie Männer, deswegen wird darüber dann bei prominenten Frauen auch philosophiert.


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Benutzer_1 #8.4

https://www.brigitte.de/aktuell/buzz/augenweide--justin-trudeau-zeigt-seinen-hintern--10904022.html

https://www.20min.ch/ausland/news/story/Dieser-Po-gehoert-tatsaechlich-einem-Politiker-21593874?httpredirect


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ThoDanII #8.5

... Männer definieren sich anders über Kleidung, Jack Wolfskin sieht man eher in der Wildnis der Stadt als im Wald.


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Ginger_Collins #8.7

Die gepflegte Erscheinung eines Herrn Maas ist bei mir immer Thema.


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Nick Kopernikus #8.12

Alle Artikel geschrieben von Frauen. Mehr braucht man dazu glaube ich gar nicht zu sagen.


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Reflexbann #8.13

Sexismus pur ... man stelle sich vor, so würde über Merkel geschrieben werden...


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Ulrike Metz #20

"Mir und den Feministinnen, mit denen ich gesprochen habe, geht es darum, zusammen mit Männern, die dazu bereit sind, eine gerechtere und lebenswertere Welt zu schaffen."

Musste ja mal gesagt werden. Feministinnen sind mitnichten die männerhassenden Monster, als die sie in Kommentaren häufig dargestellt werden.


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gwrere #37

Zunächst müsste einmal mit der Täuschung aufgehört werden, beim Feminismus der heutigen Zeit in Deutschland ginge es hauptsächlich um "Gleichberechtigung" oder "Frauenrechte". Das ist schlichtweg falsch. Es geht in erster Linie um politische Macht und Veränderung (also letztendlich immer auch um die grundsätzliche "Systemfrage", Sozialismus/Kommunismus vs. Kapitalismus/Demokratie inklusive aller möglichen Abstufungen). Es ist ja kein Zufall, dass die "Frauenbewegung" und der "Feminismus" sich im wesentlichen aus dem links-liberalen politischen Spektrum heraus entwickelt haben. Interessanter Weise sind es aber in den totalitären kommunistischen und sozialistischen Diktaturen immer Männer(-Cliquen), die die Menschen unterdrücken (siehe Kuba, Venezuela, Russland, China, Nordkorea, DDR etc.). Das heißt doch im Umkehrschluss, wenn die Damen ihren Beitrag zur "Revolution" geleistet haben, sollen sie gefälligst wieder ins zweite Glied treten. Es hat auch noch keiner das Problem gelöst, wie denn in einer Welt, in der Frauen und Männer beide "gleichberechtigt Karriere machen" mental gesunde Familien und Kinder gewährleistet werden. Soweit ich das ersehen kann, entstanden immer dann Probleme, wenn Kinder zu wenig Liebe bekommen (vgl. totalitäre Staaten oder z.B. Internats-Kinder wie Donald Trump). Wir müssten einmal darüber diskutieren, wie eine "gute" Kindheit/Erziehung gewährleistet wird und gleichzeitig die Frauen sich beruflich entwickeln können.


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Herr Jemand #42

Das Wichtigste in allen Beziehungen ist, dass man sich wechselseitig respektvoll, gleichberechtigt und gleichwertig also würdig behandelt.

Dass dies für viele Menschen ein Problem darstellt, sieht man am Umgang im öffentlichen Raum, an den Scheidungsraten, an der groben Sprache, am Benehmen etc. Auch in den Medien, den Rollenvorbildern. Traurig.

Ich finde es geht vorwärts und rückwärts in allen Bereichen.


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