Author Topic: [Orpheus am Machtpol ... ]  (Read 153 times)

0 Members und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Textaris(txt*bot)

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 10441
  • Subfrequenz Board Quotation Robot
[Orpheus am Machtpol ... ]
« on: August 05, 2020, 11:04:50 vorm. »
Quote
[...] Es soll das meistgesuchte Foto im US-amerikanischen Bundesarchiv sein: Ein Schnappschuss von Richard Nixon und Elvis Presley, wie sie händeschüttelnd im Oval Office stehen. Der Präsident präsidial lächelnd, der King in Schlaghose und Rüschenhemd, keineswegs eingeschüchtert, einen der mächtigsten Männer der Welt zu treffen, aber warum auch? Schließlich ist er der King, weltweiter Superstar und ohne Frage beliebter als der schon damals als „Tricky Dick“ bekannte Nixon, der ein paar Jahre später über den Watergate-Skandal stolpern wird.

Die Protagonisten, die sich an diesem 21. Dezember 1970 im Weißen Haus trafen, wissen natürlich noch nichts von der zukünftigen Geschichte, als Zuschauer von Liza Johnsons „Elvis & Nixon“ denkt man das Wissen um den baldigen körperlichen Verfall Elvis Presleys und den moralischen Richard Nixons stets mit, was die schier unglaubliche Geschichte, die hier erzählt wird, zusätzlich absurd macht.

Die genauen Hintergründe sind zwar offen, nur wenige Fakten sind bekannt, ungefähr so hat es sich jedoch zugetragen: Irgendwann, Mitte Dezember 1970, schaut Elvis in Graceland Fernsehen, sieht in den Nachrichten Bilder aus Vietnam, von der Bürgerrechtsbewegung, zunehmend aggressiven Protesten gegen das Establishment, dazu Aufnahmen von langhaarigen Hippies im Drogenrausch, Gewalt auf den Straßen, dem Verfall der Ordnung. Als aufrechter Amerikaner – und Republikaner – will Elvis nicht einfach zusehen, wie sein Land verfällt, sondern aktiv helfen.

Und so schreibt er einen Brief an den Präsidenten, gibt ihn persönlich am Weißen Haus ab und wartet auf einen Anruf Richard Nixons. Dieser soll ihn zu einem Sonderagenten des FBI ernennen, damit Elvis als Undercover-Agent für die Regierung arbeiten kann.

Die Vorstellung, dass einer der bekanntesten, meistfotografierten Menschen aller Zeiten als Undercover-Agent durchgeht, ist so absurd, dass sich eine Satire praktisch von selbst schreibt. Allzu leicht wäre es nun gewesen, sich über Elvis und besonders Nixon lustig zu machen, doch dankenswerterweise wählen Johnson und ihre beiden brillanten Hauptdarsteller Michael Shannon und Kevin Spacey einen anderen Weg: Auf dem schmalen Grad zwischen Hommage und Parodie balancieren die Mimen, ahmen die Manierismen ihrer Figuren zwar perfekt nach, verleihen ihnen jedoch trotz der Absurdität der Situation Würde. ...


Aus: "Der Schnappschuss" Michael Meyns (8.12.2016)
Quelle: https://taz.de/Komoedie-Elvis--Nixon/!5364085/
« Last Edit: August 05, 2020, 11:10:01 vorm. by Textaris(txt*bot) »

Offline Textaris(txt*bot)

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 10441
  • Subfrequenz Board Quotation Robot
Orpheus am Machtpol ...
« Reply #1 on: August 05, 2020, 11:09:32 vorm. »
Quote
[...] An jenem 27. Februar schrieb Benn seinem Freund Egmont Seyerlen, einem ehemaligen Schriftsteller, der sich seinerseits soeben verwandelte, in einen Nazi-Kollaborateur nämlich, der sich anschickte, den neuen Machthabern als Spezialist für die Enteignung von Gewerkschaftsvermögen an die Hand zu gehen. "Die Revolution ist da, und die Geschichte spricht. Wer das nicht sieht, ist schwachsinnig", rechtfertigte Benn seine Metamorphose. "Dies ist die neue Epoche des geschichtlichen Seins, über ihren Wert oder Unwert zu reden, ist läppisch, sie ist da."

Ein "unheimliches Dokument" nennt Theweleit diesen Brief, der "zeigt, wie Benn zum Terroristen wird". Keine Gegenwehr mehr, keine Distanzierung, statt dessen - "beinah zufrieden" - die totale Kapitulation vor dem totalen Staat. Bis dahin waren für den Expressionisten Benn Geist und Macht, Kunst und Macht "die allergegensätzlichsten Pole". Jetzt fallen sie in eins, werden identisch.



"Es ist der Moment, in dem der Kunst-Pol ins Feuer fliegt", so Theweleit. Der Moment auch, in dem sich Gottfried Benn, "Dr. Orpheus", an den Machtpol ankoppelt und auf die Kollaboration mit dem Nazi-Staat einläßt. So, wie sich auch Knut Hamsun an den Nazi-Machtpol anschloß. So, wie sich andere mit anderen Machthabern einließen - Ezra Pound mit Mussolini, Elvis Presley mit Richard Nixon, Andy Warhol mit den Konzern-Mächten von Campbell''s bis Mercedes-Benz.

"Orpheus am Machtpol" ist der Untertitel des zweiten Teils von Klaus Theweleits "Buch der Könige", jenem monumentalen "work in progress", an dem der Freiburger Freelance-Germanist seit mindestens 16 Jahren arbeitet, fast seit seiner berühmten Doktorarbeit von 1977 über "Männerphantasien" (SPIEGEL 52/1977).

Gemeint sind die Kunst-Könige, namentlich die Dichterfürsten, die Herrscher im Kunst-Reich. Vor sechs Jahren, im ersten Band des "Buchs der Könige", untersuchte Theweleit am Modell von Orpheus und Eurydike die Paar-Beziehung zwischen Künstlern und ihren Frauen und stellte die These auf, daß Kunst mit Menschenopfern, vorzugsweise mit Frauenopfern, erkauft wird. Frauen, schreibmaschinenkundige, Manuskripte erstellende Diktat- und Aufschreibengel, kurz: Recording Angels, werden dem Hades geopfert, damit Kunst, damit Literatur zustande kommt. Orpheus ist der Überlebende, Eurydike ist das Opfer; er verwandelt Schmerz in Kunst, sie schweigt und stirbt.

Ging der erste Band des "Buchs der Könige" der Frage nach, wie Orpheus, der Prototyp des Künstlers als Weltverwandler, es mit der Liebe hält, fragt jetzt der zweite Teil (der auf zwei Bände mit insgesamt 1750 Seiten angeschwollen ist), wie Orpheus es mit der Macht hält*. Der Brückenschlag zurück zu den "Männerphantasien", in denen etwa aus der Freikorps-Literatur heraus eine neue Faschismus-Theorie entwickelt wurde, ist offensichtlich und Theweleits Absicht: "Man kann dies hier lesen als ihren genuinen dritten Band."

... Theweleit schreibt Künstler-Geschichten, Liebes-Geschichten, Macht-Geschichten - und er schreibt sie wie kein anderer im deutschen Sprachraum. Er schreibt in (* Klaus Theweleit: "Buch der Könige 2, Orpheus am Machtpol. Recording Angels'', Mysteries". Stroemfeld-Verlag, Basel und Frankfurt am Main; 1750 Seiten; zwei Teilbände, ...) Exkursen, die Differenz zwischen Zitat und Kommentar scheint aufgehoben, übergeführt in eine Art Erzählstrom, in dem die Bild-Materialien schwimmen wie Inseln.

...

Zum Glück des Buches findet Theweleit aus all den Nazi-Krämpfen wieder heraus und wendet sich einem Gott seiner Jugend zu - Elvis Presley, seinem "Orpheus in Gold", einem erholsamen Gegenstück zu den verbiesterten Faschisten Benn, Pound, Hamsun oder Celine, wiewohl auch dieser Orpheus mit der Macht gemauschelt hat.

Auf aberwitzig skurrile Weise: 1970 sprach King Elvis bei Präsident Nixon im Weißen Haus vor, um sich einen Spezialausweis als Drogenfahnder vom "Federal Bureau of Narcotics and Dangerous Drugs" zu verschaffen. Was auch gelang: Nixon lancierte eben, als Ablenkung vom Vietnamkrieg, eine Anti-Drogen-Kampagne, da kam ihm der Mega-Rocker Elvis als Kampagnereiter zupaß. Was Tricky Dick nicht wußte: Narziß Presley war selber ein schwerer Narcotic und wünschte sich das magische Emblem eines "Federal Narc" einzig, weil ihm die Plakette das Recht verlieh, jede verbotene oder verschreibungspflichtige Droge bei sich zu führen.

...


Aus: "„Wie einer zum Nazi wird“" Sigrid Löffler (05.12.1994)
Quelle: https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9293848.html

-

Quote
[...] im „Buch der Könige“ ist der Nicht-zu-Ende-Geborene die Hauptfigur, diesmal als Künstler. Statt über militärischen Drill versucht der Künstler, sich über Liebes-, Kunst- oder Machtbeziehungen weiterzugebären, zu wachsen und sich selber zu vermehren (und sei’s auf Kosten der Verminderung anderer). „Orpheus am Machtpol“ erzählt von den besonderen Gefahren, die dem Künstler drohen, wenn er sich mit der Macht verbündet ...


Quelle: https://www.kunstforum.de/artikel/der-kunstler-am-machtpol/

-

Quote
[...] Der Künstler in Teufels Küche, im Machtgehege eines launisch paranoiden Diktators: Ismail Kadare, der einzige albanische Autor mit Weltruhm und stets enttäuschter Hoffnung auf den Nobelpreis - keiner kann wie er die Konstruktion des totalitären Albtraums beschreiben, die Eingeweide des politischen Terrors. In seinem neuen Roman «Der Nachfolger» räsoniert ein «grosser Künstler», ein Architekt im Dienst des Regimes, über die «gefesselten Seelen» der Günstlinge der Macht, «Kunst entsteht am Abgrund». Kadare weiss, wovon er schreibt, denn seine Kunst entstand zugleich unter den Schikanen und Privilegien der Schreckensherrschaft von Enver Hoxha. Auch er war ein «Orpheus am Machtpol» (Theweleit) und dennoch immer mit einem Fuss vor dem Erschiessungskommando.

Wie kaum ein anderer Autor entzweit Ismail Kadare die westeuropäische Literaturkritik, vor allem, nachdem er 2005 den internationalen Booker Prize bekam, wobei sein literarischer Rang nicht in Frage steht. Die einen finden es «unerträglich, wie sich Kadare im Nachhinein als Regimekritiker feiern lässt» («Weltwoche»), die anderen meinen, «wer darüber die Nase rümpft, sollte sich prüfen, ob er den Mut aufgebracht hätte» («FAZ»), 1982 ein Buch wie «Palast der Träume» zu veröffentlichen. Ein wenig recht haben beide Fraktionen, denn Kadare war bei aller Gefahr, in die er sich wissentlich begab, auch der Paradeautor eines Gruselregimes. Aber es sollte ihm heute kein Strick daraus gedreht werden, wenn es ihm damals immer wieder gelang, den Hals aus der Schlinge zu ziehen.

Eine sehr wohlwollende und doch halbwegs objektive Darstellung von Leben und Werk Kadares unternimmt Piet de Moor in seinem Buch «Eine Maske für die Macht. Ismail Kadare - Schriftsteller in einer Diktatur». Er verschweigt nicht Kadares Stellung im offiziellen Albanien, unterstreicht aber die List des Autors und sieht in seinen Romanen «Maskenbälle, um die Zensur hinters Licht zu führen». Zu Recht würdigt de Moor die literarische Qualität dieser Bücher - zwischen albanischer Geschichte, Balkan-Folklore, historischen Travestien und Metaphern der perversen Machtstrukturen der kommunistischen Realität.

...


Aus: "Die Architektur der albanischen Tyrannei" Franz Haas (19.12.2006)
Quelle: https://www.nzz.ch/articleEOED9-1.84240

« Last Edit: August 05, 2020, 11:34:00 vorm. by Textaris(txt*bot) »

Offline Textaris(txt*bot)

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 10441
  • Subfrequenz Board Quotation Robot
Orpheus am Machtpol ...
« Reply #2 on: August 05, 2020, 11:09:47 vorm. »
Quote
Mick Jagger wurde am 12. Dezember 2003 von Prince Charles zum Ritter geschlagen und damit Sir Mick Jagger.

Seitdem werden die Songs der Stones gerne für die Zwecke des Establishments verwendet. So wurde die Vorstellung von Windows 95 vor exakt 10 Jahren mit "Start me up" von den Stones begleitet – möglicherweise als dezenter Hinweis darauf, dass der Bootvorgang von Windows etwa genauso lange wie der Musiktitel benötigt. Bill Gates zahlte dafür auch entsprechend Tantiemen an die Plattenfirma der Rolling Stones.

Die Kanzlerkandidatin Angela Merkel und ihre Partei, die CDU, möchte sich auch gerne mit einem Stones-Song schmücken: Der Welthit "Angie" von 1973 läuft zum Ende der aktuellen Wahlkampfveranstaltungen, damit ihn die Besucher auf dem Heimweg vor sich hin summen und so am 18. September singend wählen gehen. Die anfallenden GEMA-Gebühren zahlt die Partei, eine GEMA-Sprecherin bestätigte der DPA, die CDU habe mit der Organisation einen Pauschalvertrag für die Nutzung der Musik und deren Abgeltung geschlossen. Dieser schließe auch Musikaufführungen bei Wahlkampfveranstaltungen ein.

Dass die Rolling Stones keinen Einspruch erhoben haben, sondern vermutlich vor Lachen auf dem Boden liegen, was für eine komische Partei wohl ausgerechnet dieses Lied im Wahlkampf spielen will, erklärt sich allerdings, wenn man sich den Song einmal genauer anhört. Ähnlich wie Ronald Reagan, der einst Bruce Springsteens bitterböses Vietnam-Veteranenlied "Born in the USA" nur aufgrund des Titels als vorbildlich-positiv-patriotisch lobte, will die CDU nun Angela Merkel mit einem zugegeben wunderschönen Musikstück assoziieren, das von leeren Taschen, Ziellosigkeit und in (Marihuana-) Rauch aufgegangenen verlorenen Träumen handelt.
Aus: "All die Träume, die wir einst hatten, sind in Rauch aufgegangen!" von Wolf-Dieter Roth (24.08.2005)
Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20792/1.html


Quote
Schröder könnte "Age of Aquarius" als Intro wählen.
ein Kommentar von 'leider bereits' (24. August 2005 6:49)
Quelle: http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&msg_id=8681092&forum_id=83671

-

Quote
[...] Los Angeles/Washington – Die Familie des 2017 gestorbenen Sängers Tom Petty will US-Präsident Donald Trump untersagen, Lieder Pettys im Wahlkampf einzusetzen. Trump habe bei seiner Wahlkampfkundgebung in Tulsa (Oklahoma) am Samstagabend (Ortszeit) den Tom-Petty-Hit "I Won't Back Down" ohne Genehmigung verwendet, hieß es in einer Erklärung auf der Facebook-Seite der Band Tom Petty and the Heartbreakers.

Petty hätte es niemals zugelassen, einen seiner Songs für eine "Kampagne des Hasses" zu benutzen. Er wollte Menschen zusammenbringen. Petty (1950-2017) und seine Familie würden "fest gegen Rassismus und Diskriminierung jedweder Art" stehen. Sie hätten Trumps Wahlkampfteam eine Unterlassungserklärung geschickt, hieß es weiter. Der Brief wurde von Pettys Töchtern, Ex-Frau Jane und Witwe Dana unterschrieben.

Immer wieder beschweren sich Musiker, dass Politiker ihre Songs ohne Genehmigung für Wahlkampfauftritte nutzen. So hatten etwa die Rolling Stones, Elton John, Ozzy Osbourne und Adele den US-Präsidenten dafür kritisiert. (APA, 22.6.2020)


Aus: "Trump verwendete unerlaubt Tom-Petty-Song bei Wahlkampf" (22. Juni 2020)
Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000118227028/trump-verwendete-unerlaubt-tom-petty-song-bei-wahlkampf

Quote
Morpheus Sandman

Er sollte lieber Free Fallin' verwenden, das käme der Realität näher.


Quote
Dilbert

Interessant, dass immer wieder law and order Politiker Probleme mit dem Rechtsstaat haben.


Quote
Rainer Freiherr von Risach

Nein, denn L&O ist ja immer nur für die anderen, nie für sich selbst.


...

Offline Textaris(txt*bot)

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 10441
  • Subfrequenz Board Quotation Robot
[Orpheus am Machtpol ... ]
« Reply #3 on: August 05, 2020, 11:14:52 vorm. »
Quote
[...] Der Musiker Neil Young verklagt US-Präsident Donald Trump, weil sein Wahlkampfteam seine Songs bei Wahlkampfveranstaltungen verwendet hat. Der 74-jährige Musiker veröffentlichte auf seiner Website eine Klageschrift gegen Trumps Wiederwahlkampagne. Sein Anwalt bestätigte der Nachrichtenseite The Hill, dass die Klage bei einem Bezirksgericht in New York eingereicht wurde.

Die Vorwürfe drehen sich um die nicht genehmigte Verwendung der Songs Rockin' in the Free World und Devil's Sidewalk. Sie wurden etwa im Juni bei einer Trump-Kundgebung in Tulsa gespielt. Young wirft Trump Urheberrechtsverletzungen vor und verlangt für jeden weiteren Verstoß 150.000 Dollar Schadensersatz.

Young könne nicht zulassen, dass seine Musik "als 'Titelsong' für eine spalterische, unamerikanische Kampagne der Ignoranz und des Hasses" verwendet werde, heißt es in der Klageschrift. Der in Kanada geborene Musiker, der inzwischen auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, hatte Trump in der Vergangenheit als "Schande" für die USA bezeichnet. Schon 2015 hatte er sich beschwert, als Trump im Wahlkampf seine Songs verwendete.

Zahlreiche Musiker hatten sich bereits darüber beklagt, dass Trump bei Wahlkampfauftritten ihre Songs spiele, darunter Pharrell Williams, Rihanna, Aerosmith und Adele. Im Juni drohten die Rolling Stones Trump eine Klage an, sollte der Präsident im Wahlkampf noch einmal auf ihren Kultsong You Can't Always Get What You Want zurückgreifen.


Aus: "Neil Young verklagt Trump-Team wegen Nutzung seiner Songs" (5. August 2020)
Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-08/us-wahlkampf-neil-young-klage-donald-trump-kampagne-musik

Quote
ove.w #9

Neil Young - mein Held. ...


Quote
annoo #12

Gibt es außer Kayne West überhaupt einen nennenswerten Künstler, der seine Kunst für Trumps Wahlkampf opfern möchte und überhaupt in einem Atemzug mit Trump genannt werden möchte? Also für Geld? Kaum vorstellbar.


...