Author Topic: [Dr. Jekyll and Mr. Hyde ... ]  (Read 7439 times)

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[Dr. Jekyll and Mr. Hyde ... ]
« on: October 08, 2008, 11:03:55 AM »
Quote
[...] Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde (The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde) ist eine Novelle des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson (1850–1894) aus dem Jahr 1886. Sie ist eine der berühmtesten Ausformungen des Doppelgängermotivs in der Weltliteratur.

[...] Dr. Henry Jekyll ist ein angesehener Mensch, eine der Stützen der Gesellschaft, im Beruf äußerst erfolgreich, in seiner Tugendhaftigkeit vorbildlich und in seinen karitativen Bestrebungen ein Muster christlicher Nächstenliebe. Seine Neigung zur Gewalttätigkeit spaltet er von sich ab, indem er sich eine zweite Gestalt erfindet. ...


Aus: "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" (14. Dezember 2008)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Jekyll_and_Mr._Hyde

-.-

Quote
[...] Deacon William Brodie (* 1741; † 1788) war ein schottischer Tischler und Stadtrat von Edinburgh, der ein heimliches Leben als Einbrecher führte, zum Teil um den Reiz des Verbotenen auszuleben, zum Teil um seine Spielsucht zu finanzieren.

Tagsüber war Brodie ein respektabler Geschäftsmann, Mitglied des Stadtrats und führend in der örtlichen Handwerkerinnung tätig. Ein Teil seiner Tätigkeit als Tischler von Schränken war es, Schlösser und andere Sicherheitsvorrichtungen zu installieren und zu reparieren.

Nachts wurde Brodie zum Einbrecher und Dieb. Er nutzte seinen Beruf, um die Sicherheitsvorkehrungen seiner Kunden auszukundschaften und kopierte Schlüssel mittels Wachsabdrücken. Als einer der führenden Handwerker der Stadt bekam er Aufträge aus den reichsten Familien der Edinburgher Gesellschaft. Das erbeutete Geld seiner Einbrüche nutzte Brodie, um sein geheimes zweites Leben und seine Spielleidenschaft zu finanzieren, einschließlich fünf Kindern und zweier Geliebten, die nichts voneinander wussten. Seine kriminelle Karriere begann um 1768, als er die Eingangsschlüssel einer Bank kopierte und 800 £ stahl. 1786 engagierte er eine Bande von drei Dieben: Brown, Smith und Ainslie.

Später, im Jahr 1786, organisierte Brodie einen bewaffneten Überfall auf das Akzisenamt in Chessel's Court. Der Plan misslang und Ainslie wurde gefangengenommen. Ainslie stimmte einer Kronzeugenregelung zu und verriet seine Mittäter. Brodie entkam in die Niederlande mit dem Plan, nach Amerika zu fliehen, wurde aber in Amsterdam verhaftet und nach Edinburgh zurückverbracht und dort angeklagt.

Das Verfahren begann am 27. August 1788. Zuerst gab es gegen Brodie keine greifbaren Beweise, bis in seinem Haus kopierte Schlüssel, Verkleidungen und Pistolen gefunden wurden. Das Gericht sprach Brodie und seinen Kumpanen George Smith, einen englischen Schlosser, der für eine Reihe von Diebstählen wie z. B. den eines silbernen Streitkolbens aus der Universität von Edinburgh verantwortlich war, schuldig.

Brodie und Smith wurden am 1. Oktober 1788 an einem Galgen gehenkt, den Brodie angeblich im Vorjahr selbst entworfen und gebaut hatte. Angeblich soll Brodie ein stählernes Halsband getragen haben, um die tödliche Wirkung des Galgens zu vermeiden und sich mit dem Henker arrangiert haben, dass sein lebloser Körper schnell entfernt werden solle, um eine Wiederbelebung einzuleiten. Falls die Geschichte wahr sein sollte, dann schlug dieser Plan fehl. Brodie wurde in einem anonymen Grab bei der Parish Church in Buccleuch begraben. Gerüchte, er sei später in Paris gesichtet worden, gaben den Geschichten Auftrieb, er hätte es doch geschafft, dem Tod zu entrinnen.

Brodies Leben diente Robert Louis Stevenson als Inspiration für Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

...


Aus: "William Brodie" (31. August 2008)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/William_Brodie

« Last Edit: December 24, 2008, 01:15:27 PM by Textaris(txt*bot) »

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[Die kompromisslose Linie... ]
« Reply #1 on: October 08, 2008, 11:13:01 AM »
Quote
[...] Jahrelang hatte er alles bestritten, am Montagabend aber brach seine Verteidigungshaltung in sich zusammen. Der CDU-Ortsvorsitzende des in Hamburg-Altona gelegenen Stadtteils Nienstedten, Lars M., war vom Kreisvorstand seiner Partei einbestellt worden, um Stellung zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen zu nehmen.

Der Spiegel hatte in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, der heute 47-jährige, der für seine Partei als Sprecher für Integration und Gleichstellung auftritt, habe eine afrikanische Asylbewerberin geschwängert und sich anschließend um die Unterhaltszahlungen gedrückt. Doch damit nicht genug: Der Oberstleutnant der Reserve soll mithilfe von vertraulichen Behördendokumenten, zu denen er als Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Zugang hatte, die Abschiebung der Frau samt seiner eigenen Tochter betrieben haben. Vor Gericht hatte Lars M. die Vaterschaft zwei Jahre lang abgestritten, am Montag vor der Altonaer CDU-Spitze aber räumte er sie - so ein Teilnehmer der Runde - schließlich ein.


[...]  Selbst nachdem ein angeordneter Bluttest im April 2008 seine Vaterschaft bestätigt hatte, leugnete er weiter und behauptete, die Blutproben müssten vertauscht worden sein. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht stellte fest, dass Lars M., der auch als ehrenamtlicher Richter des Hamburger Oberverwaltungsgerichts fungiert, sich durch "wahrheitswidrige Behauptungen Vorteile verschaffen wollte".

Vor Gericht zitiert Lars M. zudem freimütig aus der Asylverfahrensakte seiner ehemaligen Geliebten, die er sich nur über seinen Job im BAMF besorgt haben kann. "Zwischen den Zeilen hat er dem Gericht nahegelegt, Rachel L. samt der gemeinsamen Tochter sei in den Kongo abzuschieben", erinnert sich der Duisburger Anwalt der Afrikanerin, Michael Kosthorst.

Ende 2007 kam das Düsseldorfer Gericht deshalb zu der Einschätzung, Lars M. habe durch "Auswertung verwaltungsinterner Akten für private Zwecke" mit "unlauteren Mitteln" agiert. Das Bundesamt leitete disziplinarrechtliche Ermittlungen gegen M. ein. "Die Vorwürfe gegen den Mitarbeiter wurden entsprechend der Vorschriften nach dem Bundesdisziplinargesetz behandelt", teilt BAMF-Sprecherin Claudia Möbus mit.

"Der Verdacht des Amtsmissbrauchs steht im Raum", weiß auch ein Parteikollege von M und beklagt, dass dieser Unterlagen über das Disziplinarverfahren am Montag nicht beibrachte. Er habe sich "an der Aufklärung des Sachverhalts nur teilweise beteiligt", heißt es aus der CDU.

...


Aus: "Ausweisung auf eigene Rechnung: Lieber ohne meine Tochter" (07.10.2008)
Weil ein Hamburger Politiker seine afrikanische Ex-Geliebte samt gemeinsamer Tochter mit Hilfe illegal verwendeter Dokumente abschieben lassen wollte, stellt seine Partei ihn nun kalt. VON MARCO CARINI
Quelle: http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/lieber-ohne-meine-tochter/

-.-

Quote
[...] Schockiert gaben sich am Montag viele CDU-Parteifreunde. M. hätte, gerade wegen seiner besonderen Stellung im Bundesamt, sich niemals auf eine solche Affäre einlassen sollen. Der Politiker soll in seiner Partei gerade in Asylrechtsfragen eine strikte und kompromisslose Linie vertreten haben.

...


Aus: "Vaterschaftsklage: CDU-Ortschef lässt alle Ämter ruhen"
Von Florian Hanauer (7. Oktober 2008)
Quelle: http://www.welt.de/welt_print/article2539966/Vaterschaftsklage-CDU-Ortschef-laesst-alle-Aemter-ruhen.html

« Last Edit: October 08, 2008, 11:16:27 AM by Textaris(txt*bot) »

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[Ausweichmanöver und Einschätzungen... ]
« Reply #2 on: October 15, 2008, 12:51:05 PM »
Quote
[...] Der 85-Jährige äußert sich in Stephan Lambys Dokumentation "Henry Kissinger: Geheimnisse einer Supermacht" zum ersten Mal zu zahlreichen Episoden seines politischen Lebens, aber am nachdrücklichsten wirken seine Ausweichmanöver.

[...] Aufschlussreich sind die Passagen, in denen Lamby Äußerungen des Protagonisten und seiner Kollegen zu bestimmten Themen gegenüberstellt. Willy Brandt etwa habe er sehr bewundert, sagt Kissinger, aber die übrigen Befragten haben das etwas anders in Erinnerung. Wenn man eine knapp vier Jahrzehnte alte Tonbandaufnahme aus dem Weißen Haus als Maßstab nimmt, klingen ihre Einschätzungen plausibler: Brandt, sagt Kissinger in diesem Gespräch mit Richard Nixon, sei "ein Trinker", "dumm" und "faul".


Aus: "Der Geheimniskrämer: Arte zeigt ein Porträt des ehemaligen US-Außenministers Henry Kissinger"
VON RENé MARTENS (14.10.2008)
Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/1613334_Der-Geheimniskraemer.html


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[Er hat ein Doppelleben geführt... ]
« Reply #3 on: December 24, 2008, 01:12:44 PM »
Quote
[...] Der Festgenommene ist nach Angaben der Polizei nicht einschlägig vorbestraft, lebt allein und hat eine sechsjährige Tochter. "Er hat ein Doppelleben geführt und war nach eigenen Aussagen froh, dass er gefasst wurde", sagte der ermittelnde Staatsanwalt Christian Braunwarth.

...


Aus: "23 Straftaten - Polizei schnappt Sex-Verbrecher" (23. Dezember 2008)
Quelle: http://www.n-tv.de/1075540.html

« Last Edit: February 11, 2009, 12:13:40 PM by Textaris(txt*bot) »

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[Der Anästhesist ... ]
« Reply #4 on: April 21, 2009, 10:02:07 AM »
Quote
[...] Amberg - In der Amberger Klinik war er ein geachteter Narkose-Arzt. Doch Joachim S. führte ein perfides Doppelleben. Er missbrauchte unter dem Vorwand einer "wissenschaftlichen Studie" neun Mädchen. Seit gestern steht er vor Gericht.

Gleich zu Beginn des Prozesses gab es ein umfassendes Geständnis. Der Verteidiger von Joachim S. erklärte, dass sein Mandant die insgesamt 13 Missbrauchsfälle einräume: "Wir wollen den Opfern die Aussagen ersparen." Der Anästhesist (49) hatte sich über drei Jahre hinweg an den zehn bis zwölf Jahre alten Mädchen vergriffen, teilweise in seinem Büro im Amberger Klinikum. Dafür organisierte er auch Scheinuntersuchungen für eine angebliche Studie über die Reanimationsfähigkeit von Kindern.

Mehrere Taten filmte er heimlich mit einer versteckten Kamera. In den meisten Fällen fasste der Arzt die Kinder unsittlich an. In zwei Fällen ging er allerdings auch weiter.

Joachim S. droht eine langjährige Gefängnisstrafe. Das Urteil soll am kommenden Montag fallen.

Der Anästhesist hatte 17 Jahre in der Oberpfälzer Klinik gearbeitet. Nach der Aufdeckung seiner Taten war ihm sofort gekündigt worden.



Aus: "Amberg - Narkosearzt missbrauchte neun Mädchen" (Berliner Kurier, 21.04.2009)
Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/nachrichten/260612.html


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[Die Motivation des Bundespolizisten... ]
« Reply #5 on: May 07, 2009, 12:26:02 PM »
Quote
[...] Berlin (ddp-bln). Bei den Mai-Krawallen ist offenbar auch ein Bundespolizist in das Visier von Staatsschutzermittlern gekommen. Das berichtete das Internetportal «Morgenpost Online» am Mittwoch unter Berufung auf ranghohe Kreise der Bundespolizei. Demnach war ein 24-jähriger Beamter, der seinen Dienst als Bundespolizist auf dem Flughafen Frankfurt/Main versieht, dabei beobachtet worden, wie er in mindestens zwei Fällen Steine auf Einsatzkräfte im Bereich des Kottbusser Tores in Kreuzberg schleuderte. Ein Bundespolizist aus Berlin, der sich privat in Kreuzberg aufgehalten hatte, nahm den mutmaßlichen Täter fest und übergab ihn Berliner Einheiten. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen, er erhielt allerdings Haftverschonung. Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte den Vorgang auf Anfrage, wollte sich zu Einzelheiten aber nicht äußern. Die Motivation des Bundespolizisten für den Angriff auf Kollegen in Berlin sei unklar. (ddp)

...


Aus: "Die Motivation des Bundespolizisten für den Angriff auf Kollegen in Berlin ist unklar - «Morgenpost Online»: Auch Bundespolizist unter Randalierern am 1.Mai" (06.05.2009)
Quelle: http://www.pr-inside.com/de/laquo-morgenpost-online-raquo-auch-r1234461.htm

-.-

Quote
[...] An MP who was involved in last month's G20 protests in London is to call for an investigation into whether the police used agents provocateurs to incite the crowds.

Liberal Democrat Tom Brake says he saw what he believed to be two plain-clothes police officers go through a police cordon after presenting their ID cards.

Brake, who along with hundreds of others was corralled behind police lines near Bank tube station in the City of London on the day of the protests, says he was informed by people in the crowd that the men had been seen to throw bottles at the police and had encouraged others to do the same shortly before they passed through the cordon.

Brake, a member of the influential home affairs select committee, will raise the allegations when he gives evidence before parliament's joint committee on human rights on Tuesday.

"When I was in the middle of the crowd, two people came over to me and said, 'There are people over there who we believe are policemen and who have been encouraging the crowd to throw things at the police,'" Brake said. But when the crowd became suspicious of the men and accused them of being police officers, the pair approached the police line and passed through after showing some form of identification.

Brake has produced a draft report of his experiences for the human rights committee, having received written statements from people in the crowd. These include Tony Amos, a photographer who was standing with protesters in the Royal Exchange between 5pm and 6pm. "He [one of the alleged officers] was egging protesters on. It was very noticeable," Amos said. "Then suddenly a protester seemed to identify him as a policeman and turned on him. He ­legged it towards the police line, flashed some ID and they just let him through, no questions asked."

...


From: "G20 police 'used undercover men to incite crowds'"
Jamie Doward and Mark Townsend
The Observer, Sunday 10 May 2009
Source: http://www.guardian.co.uk/politics/2009/may/10/g20-policing-agent-provacateurs

« Last Edit: May 11, 2009, 11:44:55 AM by Textaris(txt*bot) »

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[Nothing is as it seems (Södertälje bei Stockholm)... ]
« Reply #6 on: June 30, 2010, 04:01:09 PM »
Quote
[...] Der Vorzeigepolizist als mutmaßlicher Vergewaltiger: Der am Dienstag angelaufene Prozess gegen einen der höchsten Polizeibeamten Schwedens in Södertälje bei Stockholm gilt schon jetzt als größter Skandal der Exekutive.

Wegen steigendem Drucks der Öffentlichkeit entschied das Gericht am Montag, den zunächst geheimen Voruntersuchungsbericht in großen Teilen zu veröffentlichen. Was dort über den ehemaligen 64-jährigen Polizeichef der Stadt Uppsala auf 2700 Seiten steht, könnte aus einem Stieg-Larsson-Krimi stammen.

Der seit Januar in Haft sitzende Göran L. führte anscheinend ein Doppelleben. Öffentlich setzte er sich für die Rechte der Frauen ein, hielt gar Reden über Frauenhandel vor der Uno. Gleichzeitig soll er jahrelang vergewaltigt und gefoltert haben.

Damit nicht genug. In Schweden, wo bereits der Kauf von Sex mit Gefängnis bedroht ist, soll L. auch minderjährige Frauen zur Prostitution überredet oder gezwungen haben. Drei weiteren Angeklagten soll der Top-Polizist Gruppensextreffen mit Frauen - darunter Minderjährige - vermittelt haben. Laut Voruntersuchungsprotokoll war der Ex-Polizeichef bei seiner Verhaftung im Januar gerade auf dem Weg zu einer 14-jährigen Internetbekanntschaft. Bei sich hatte er eine Tasche mit Viagra-Pillen und Sexspielzeug, mit denen er die Schülerin misshandeln und vergewaltigen wollte, so die Staatsanwaltschaft.

In der Zeitung Expressen beschreibt eine der misshandelten Frauen die Treffen: Ihr Gesicht sei von dem Würgegriff und den Schlägen des Beamten ganz blau geworden, wird die 17-Jährige zitiert.

Auf die Spur des Vorgesetzten kamen die Ermittler im Vorjahr durch einen Zufall. Damals wurde ein 60-jähriger Millionär und Zuhälter tot aufgefunden. Er gehörte zu einem Kreis älterer Männer, die sadistische Orgien durchführten. Bei dem Toten wurde ein Handy sichergestellt - das Zeugnis vom engen Kontakt zum Ex-Polizeichef ablegte. Die Beschattung begann.

In der Öffentlichkeit trat der 64-Jährige ganz anders auf. Der Spitzenbeamte und ehemalige Polizeihochschulrektor hatte sich bei seiner Behörde und dem Innenministerium einen Namen als Feminist und Vorkämpfer der Gleichstellung von Frauen gemacht. "Kapitän Kleid" wurde er genannt. Sein Amt als Polizeichef von Uppsala wurde dennoch oder gerade deshalb nach 2006 nicht verlängert. Bis zu seiner Pensionierung im vergangen Herbst stand er aber weiter im Polizeidienst - so leitete er ein EU-Projekt namens Gender Force.

Erst im Januar 2009 hielt er Vorlesungen vor Richtern, Staatsanwälten und Verteidigern. Thema: Misshandlung von Frauen. Laut Anklage soll der Beamte nur Tage zuvor eine Minderjährige vergewaltigt und misshandelt haben. Auch die Vergewaltigung eines Kindes wird ihm im Prozess zur Last gelegt.

Wegen 23 Anklagepunkten steht der 64-Jährige vor Gericht, acht gesteht er ein. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahren Gefängnis. Ein Termin für die Urteilsverkündung ist noch nicht bekannt.

Quote
30.06.2010 13:47, Spider_Jerusalem

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

– Helmut Qualtiger


Quote
30.06.2010 15:00, Vorpotsky

Ich bin auch für Gleichberechtigung

Macht mich das jetzt verdächtig?


Quote
30.06.2010 09:05, Thousand


nothing is as it seems



Aus: "Polizeichef als Zuhälter und Vergewaltiger"
André Anwar aus Stockholm/DER STANDARD (Printausgabe, 30. Juni 2010)
Quelle: http://derstandard.at/1277337018519/Schweden-Polizeichef-als-Zuhaelter-und-Vergewaltiger


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[Er hatte die Aura eines Helden... ]
« Reply #7 on: January 01, 2011, 07:02:40 PM »
Quote
[...] Am 14. Oktober 2010 verurteilte ein Gericht in Lüttich einen Mann namens Victor Hissel zu einer zehnmonatigen Haftstrafe. Der Anwalt hatte zwischen 2005 und 2008 mehr als 7500 kinderpornografische Bilder angesehen. Hissel war nicht irgendein Jurist, er vertrat die Familien der Opfer von Marc Dutroux vor Gericht. Ein Pädophiler also, der für die Verurteilung eines Kinderschänders kämpfte. Der eigene Sohn stieß ihm dafür fünfmal ein Messer in den Leib und muss sich nun seinerseits vor Gericht verantworten.

"Hissel war ein bekannter Aktivist gegen Kindesmissbrauch, er hatte die Aura eines Helden", sagt Dirk Depover von der Kinderschutzorganisation "Child Focus". "Wenn jemand wie er sich als Pädophiler erweist, ist das ein verheerendes Signal." Vor Gericht versuchte Hissel sich damit herauszureden, dass er ja keine kinderpornografischen Darstellungen gekauft, sondern sie nur angeschaut habe. Er ist inzwischen gegen das Urteil in Berufung gegangen.

Julies Vater Jean-Denis Lejeune will nicht mehr viel über Hissel reden und endlich mit der Vergangenheit abschließen. "Selbstverständlich haben wir nichts von den pädophilen Neigungen unseres Anwalts geahnt, sonst hätten wir ihn nie beauftragt", sagt er heute. "Wir hatten das Gefühl, der Alptraum würde nie enden."

...


Aus: "Fall Marc Dutroux: Der Alptraum endet nie" (24.12.2010)
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,735731,00.html


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[In der Nachbarschaft galt Olaf H. als unauffällig... ]
« Reply #8 on: January 28, 2011, 04:33:56 PM »
Quote
[...] In der Nachbarschaft galt Olaf H. als unauffällig und als treusorgender Familienvater. Doch der 45-Jährige war eine tickende Zeitbombe, wie es Sokoleiter Ingo Thiel am Freitag auf der Pressekonferenz formulierte. Das ahnte niemand - und wohl erst recht nicht seine eigene Familie. ... Fasern der Kleidungsstücke Mircos wurden in dem Auto gefunden. Schnell kamen die Ermittler dann auf Olaf H. - ein Mann, der eigentlich ein unauffälliges Leben geführt hatte, mit seiner Familie.


Aus: "Ermordeter Mirco - Olaf H. war eine tickende Zeitbombe" Ina Kresse (28.01.2011)
Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Fall-Mirco-Taeter-Olaf-H-Pressekonferenz-Polizei-_arid,2355048_regid,2_puid,2_pageid,4293.html

-.-

Quote
[...] Nach der Tat lebte der Mann sein Leben normal weiter, die Familie bemerkte zunächst nichts. ... Als die Polizei am Mittwochmorgen vor dem Haus des Tatverdächtigen erschien, öffnete ihnen Olaf H. die Tür,  seine Familie schlief zu dem Zeitpunkt noch. Wortlos sei er mitgefahren, habe bei der Vernehmung dann aber schnell alles gestanden und die Ermittler zu der Leiche geführt. „Seine Familie war geschockt und völlig überrascht“, erklärte Thiel.

Der Tatverdächtige selbst hatte bei der Vernehmung Reue und Bedauern gezeigt. Seit Donnerstagabend sitzt er wegen Freiheitsberaubung, sexuellem Missbrauch, sexueller Nötigung und Mordes in Untersuchungshaft. Für die Familie Mircos endet damit eine Zeit der quälenden Ungewissheit.


Aus: "Olaf H. soll Mord an Mirco aus Frust über beruflichen Stress begangen haben" (01/2011)
Quelle: http://www.welt.de/aktuell/article12373380/Olaf-H-soll-Mord-an-Mirco-aus-Frust-ueber-beruflichen-Stress-begangen-haben.html

« Last Edit: January 28, 2011, 04:42:19 PM by Textaris(txt*bot) »

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[Nachbarn und Arbeitskollegen... ]
« Reply #9 on: February 19, 2011, 08:49:42 PM »
Quote
[...] Nachbarn und Arbeitskollegen beschrieben den Autolackierer, der über 30 Jahre bei derselben Firma arbeitete, als unauffälligen "netten Kerl".

Mit seiner dritten Ehefrau, einem Pudel und zwei Katzen lebte er in einem ruhigen Vorort von Seattle, als die Polizei im November 2001 zugriff. Sein Geständnis machte Ridgway zum vermutlich schlimmsten Massenmörder Amerikas.

...


Aus: "US-Serienkiller gesteht 49. Mord" (19.02.2011)
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/usa-us-serienkiller-gesteht-mord-1.1062316


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[Höchst unauffällig ... ]
« Reply #10 on: April 15, 2011, 08:21:05 PM »
Quote
[...] Jetzt, da der Mann gefasst ist, dreht sich alles um die Frage: Wer tut so etwas abgrundtief Böses? Wer ist der "Maskenmann"?

Die Antwort der Ermittler verstört. Denn das Böse gab sich zumindest in seinem Alltag nicht als finsteres Monster, sondern war höchst unauffällig.

...


Aus: "Der nette Serienkiller von nebenan" Von Manuela Pfohl (15. April 2011)
Quelle: http://www.stern.de/panorama/mordfall-dennis-aufgeklaert-der-nette-serienkiller-von-nebenan-1675265.html


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[Sheriff des Jahres verhaftet... ]
« Reply #11 on: December 01, 2011, 09:52:05 AM »
Quote
[...] Patrick Sullivan, einst der nationale "Sheriff des Jahres" in den USA, befinde sich in Centennial im US-Bundesstaat Colorado in Untersuchungshaft, berichtete die "Denver Post". Der 68-Jährige war früher ein gefeierter Held und Anti-Drogen-Kämpfer, sogar ein Gefängnis wurde nach ihm benannt.

Ausgerechnet in dieser Strafanstalt sitzt Sullivan nun hinter Gittern. Er soll sich wegen versuchten Verkaufs von Methamphetaminen - auf der Straße als Meth oder Chrystal bezeichnet - vor Gericht verantworten. Laut dem Bericht wirft ihm die Anklage vor, einem Mann das Rauschgift im Gegenzug für Sex angeboten zu haben. Demnach setzte der zuständige Richter in Centennial die Kaution für Sullivan auf 500.000 Dollar fest. Kann er sie nicht aufbringen, bleibt er zumindest bis zum Prozess in der "Patrick J. Sullivan Jr. Detention Facility".

Die Nachricht von der Festnahme am Dienstag sorgte laut "Denver Post" bei den Bewohnern von Arapahoe County für Aufregung. Demnach war Sullivan von 1984 bis 2002 der hochrespektierte Sheriff des Bezirks. Ein Jahr vor seinem Ausscheiden kürte ihn die Nationale Sheriff-Vereinigung zum "Sheriff of the Year". 1989, so schilderte die Zeitung, hatte Sullivan mit einem Jeep den Gartenzaun eines Hauses durchbrochen, um zwei Hilfssheriffs und einen Jungen aus der Gewalt eines bewaffneten Geiselnehmers zu befreien.

Sullivan habe sich auch in Fachkreisen als nationaler Cyberterrorismus-Experte einen Namen gemacht und in einer staatlichen Anti-Drogen-Arbeitsgruppe mitgearbeitet, hieß es in der "Denver Post". Zwischen 2002 und 2008 sei er in einem Bezirk für Schulsicherheit zuständig gewesen.

wit/dpa


Aus: ""Sheriff des Jahres" verhaftet" (01.12.2011)
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,800987,00.html


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[Er hat mir immer die Tasche raufgetragen... ]
« Reply #12 on: January 05, 2012, 02:00:53 PM »
Quote
[...] Die Beweislage im Fall des Augsburger Polizistenmordes wird immer erdrückender: Ermittler haben acht Handgranaten, zehn Schusswaffen sowie eine Tasche mit Blutspuren des erschossenen Beamten gefunden. Die Nachbarn des Hauptverdächtigen sind fassungslos. Sie hätten nie gedacht, wer hinter dem stets freundlichen Rudi R. wirklich steckt. 

... "So etwas hätte ich diesem Mann nie zugetraut, aber das ist ja meistens so", sagt die Frau mit dem Hund an der Leine nachdenklich. Eine ältere Dame, die im selben Hauseingang wohnt wie Rudi R., kann über den Polizistenmörder nur Gutes berichten: "Er hat mir immer die Tasche raufgetragen, er ist sogar extra zurückgekommen, wenn er gesehen hat, dass ich Hilfe brauche.

...


Aus: "Augsburger Polizistenmord: "Er hat mir immer die Tasche raufgetragen"" (04.01.2012)
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburger-polizistenmord-der-hilfsbereite-moerder-von-nebenan-1.1250928-2


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[Noch am Sonntag... ]
« Reply #13 on: November 07, 2013, 11:22:28 AM »
Quote
[...] Die Polizei hatte der Justiz in der vergangenen Woche 500 Seiten Ermittlungsakten sowie Videos übermittelt, die nach der Festnahme mehrerer Drogendealer beschlagnahmt worden waren. Mindestens eines der Videos soll Ford zeigen, wie er in einem als Drogenhöhle bekannten Haus mit einer Glaspfeife Crack raucht. Noch am Sonntag hatte Ford jeglichen Konsum des Kokainderivats abgestritten. (APA, 7.11.2013)


Aus: "Stellvertreter legt Torontos Bürgermeister nach Crack-Konsum Auszeit nahe" (7. November 2013)
Quelle: http://derstandard.at/1381371132884/Stellvertreter-legt-Torontos-Buergermeister-nach-Crack-Konsum-Auszeit-nahe

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[Dr. Jekyll and Mr. Hyde ... ]
« Reply #14 on: April 05, 2019, 03:23:37 PM »
Quote
[...] Beim ersten Auftrag stand er Schmiere. Eric P. saß im Streifenwagen und hörte den Polizeifunk ab, während seine Mittäter einen Geldautomaten knackten.  Beim nächsten Mal fälschte er einen amtlichen Durchsuchungsbeschluss und fingierte mit seiner Bande eine Hausdurchsuchung – er in seiner Polizeiuniform, die anderen als Polizisten getarnt. Ein halbes Jahr lang ging das so. Neun Mal nutzte der 31-Jährige seine Rolle als Polizist für Straftaten aus. Nun kommt er ins Gefängnis. Das Hamburger Landgericht verurteilte ihn wegen schweren Bandendiebstahls, Amtsanmaßung und Bestechlichkeit zu drei Jahren und acht Monaten Haft.

Eric P., sagt die Vorsitzende Richterin, habe seine besondere Vertrauensstellung als Polizist für persönliche Vorteile missbraucht. Der Rechtsstaat könne aber nur funktionieren, fügt sie hinzu, wenn man sich darauf verlassen könne, dass seine Repräsentanten selbst nach Recht und Gesetz handeln.

Eric P. hat ein Doppelleben geführt. Als Kriminalbeamter hat er Verbrechen aufgeklärt, als Privatmann hat er selbst welche begangen. Der 31-Jährige stand noch am Anfang seiner beruflichen Laufbahn, als er im August 2017 auf dem Hamburger Kiez Mehrad K. kennenlernte, einen der Mitangeklagten. Eric P. jobbte damals nach seinem Dienst in einer Bar,  sein Verdienst als Kriminalbeamter genügte ihm nicht. Mit Mehrad K. stand er nachts hinter dem Tresen.  "Er hat mich als Lebemenschen kennengelernt, der mehr ausgibt als einnimmt", erzählte Eric P. zum Prozessauftakt im Januar. Mehrad K. erkannte schnell, welch seltene Gelegenheit sich ihm bot: ein Polizist, mit dem er beim Bier vertraulich sprechen konnte. Der offensichtlich Geld benötigte – und sogleich hellhörig wurde, als Mehrad K. ihm gemeinsame Geschäfte anbot. Kurz darauf kam es zu einem ersten Treffen mit Bekannten von Mehrad K., darunter zwei Zuhälter. Die vier Männer versprachen Eric P. 1.500 Euro monatlich, wenn er bereit sei, ihnen gelegentlich als Polizist zur Seite zu stehen. Man wurde sich einig. 500 Euro gab es als Anzahlung.

Was sich anschließend ein halbes Jahr lang abspielte,  ist beispiellos in der Geschichte der Hamburger Polizei. Insgesamt neun Mal bewachte Eric P. für die Bande Tatorte, gab interne Informationen aus polizeilichen Datenbanken preis oder inszenierte Hausdurchsuchungen, bei denen seine angeblichen Kollegen an die 13.000 Euro stahlen.

 Nun sitzt Eric P. auf der Anklagebank in Saal 337 des Landgerichts, und alles ist vorbei. Das Doppelleben, die Sorge, dass alles auffliegen könnte – aber auch seine Laufbahn als Polizist. Er sei seit Jahren spielsüchtig gewesen, habe daher viel Geld gebraucht, sagt P. Er spielte Poker und Roulette, online und im Kasino. Um seine Sucht zu finanzieren, hatte er mehrere Kredite aufgenommen. An die 60.000 Euro Schulden hatten sich bereits angehäuft, als er an jenem verhängnisvollen Augustabend 2017 auf seine späteren Komplizen traf.

Wie das Ganze aufgeflogen ist: Der Polizist nahm Mehrad K. einmal zu viel einem echten Einsatz mit, auf der Rückfahrt mit seinem Wagen gerieten beide in eine Radarkontrolle. Den unbekannten Mann auf dem Beifahrersitz, der auf dem Foto zu sehen war, gab Eric P. als Auszubildenden an. Dabei hatte er gar keinen.

Nun hat der 31-Jährige reinen Tisch gemacht. Er hat alles gestanden, gleich nach seiner Verhaftung. Anderenfalls wäre seine Strafe wohl um einiges höher ausgefallen. Die Staatsanwältin hatte in ihrem Plädoyer vier Jahre und drei Monate verlangt. Doch sein Geständnis rechnete ihm die Strafkammer hoch an – sie verschonte Eric P. bis zur Rechtskraft des Urteils von einer weiteren Untersuchungshaft, sodass er nun erst einmal in Freiheit ist.


Aus: "Das Doppelleben des Eric P." Elke Spanner, Hamburg (4. April 2019)
Quelle: https://www.zeit.de/hamburg/2019-04/korruption-polizist-gefaengnis-hamburg

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  SidesshowBob3526 #4

Also ehrlich gesagt macht mir ein Polizist der sich aufgrund einer Suchtkrankheit als Räuber und Komplize betätigt (und augenscheinlich nicht gewalttätig geworden ist) deutlich weniger Sorgen als Polizisten die gefesselte Frauen und Jugendliche krankenhausreif prügeln (München, Rosenheim), Datenbankeinträge fälschen um die Inhaftierung (und anschließenden Tod) von Unschuldigen zu vertuschen (Kleve), an spontanen Selbstverbrennungen beteiligt sind (Dessau) oder in ihrer Freizeit beim KKK abhängen oder im Dienst Morddrohungen an Anwälte verschicken.


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Anni Kravalli #4.1

"Also ehrlich gesagt macht mir ein Polizist der sich aufgrund einer Suchtkrankheit als Räuber und Komplize betätigt (und augenscheinlich nicht gewalttätig geworden ist) deutlich weniger Sorgen als Polizisten die gefesselte Frauen und Jugendliche krankenhausreif prügeln "

Eine schließt die andere nicht aus


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pryor #6

Rechte Polizisten überall in Deutschland (u.a. in Frankfurt), "Hanibals Armee" mit Ex-Elitesoldaten, NSU 2.0 (1.0!) mit unserem komischen Verfassungschutz, welches immer öfters Akten shreddert (unabsichtlich), das Verteidigungsministerium Österreich und die Identitären, die im Bundestag nun hausieren.
Wohin soll das alles noch führen? ...


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Willkommen im Kommentarbereich #6.1

Was hat der Fall mit rechten Polizisten zu tun? Eric P. hat, dem Namen nach, mit arabischen Verbrecherbanden zusammengearbeitet. Auch kein Einzelfall, dass sich arabische Familienbanden Komplizen bei der Polizei suchen bzw. direkt Familienmitglieder einschleusen.


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hyperion55 #9

"Quis custodiet ipsos custodes?" ("Wer überwacht die Wächter?") wusste schon der römische Poet Juvenal im 1. Jahrhundert vor Christus. Und für dieses Problem gibt es bis heute und natürlich prinzipiell keine wirkliche Lösung, solang Wächter und Bewachte dieselben Bedürfnisse, und damit auch dieselben Schwächen haben (können).
Deshalb sollte in einem von freien, zum 'selbst-denken' fähigen Menschen bevölkerten Gemeinwesen eigentlich auch überall das Grundprinzip gelten: "Misstraue Autoritäten!". Die Realität sieht natürlich anders aus, da es selbst unter Hochgebildeten immer auch genug Leute gibt, die im Zweifelsfall lieber im Licht einer - auch vermeintlichen und unbewiesenen - Autorität sonnen, und ihrem kritischen Geist jederzeit eine Pause gönnen, wenn das joviale Schulterklopfen und die Bestätigung der eigenen Eitelkeit und Wichtigkeit aus der 'richtigen' Richtung kommt.


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