Author Topic: [Das Wort der Woche... ]  (Read 75447 times)

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[Das Wort der Woche (KW32/2016)... ]
« Reply #140 on: August 11, 2016, 09:32:22 vorm. »
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Sandbaenker 10.08.2016, 12:36 Uhr
Wenn sich im Dschungelcamp dann zu Frau Lohfink noch Frau Schwarzer und Herr Kachelmann gesellen, dann schau ich mir die Sendung an. Schön wär's noch wenn Herr Hoeneß dazu stieße, aber man kann halt nicht alles haben.


Kommentar zu: "Pfui Teufel! Her damit!" Gina-Lisa Lohfink steht wegen Falschaussage gerade vor Gericht. Zur Belohnung wartet das "Dschungelcamp". Zeit für eine gewaltige Entrüstung? von Joachim Huber (10.08.2016) http://www.tagesspiegel.de/medien/zieht-gina-lisa-lohfink-in-den-rtl-dschungel-pfui-teufel-her-damit/13992826.html

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[Das Wort der Woche (KW35/2016)... ]
« Reply #141 on: September 03, 2016, 11:55:26 vorm. »
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Charlie Schulze 20.08.2016 | 14:51 @Richard Zietz

Jedes Mal, wenn ein Avangardist verspießert, wird irgenwo ein Punk geboren.


Kommentar zu einem Kommentar zu einem Text über ein Buch von Jens Balzer von Georg Seeßlen "Sampeln des Subjekts" (19.08.2016)
www.freitag.de/autoren/der-freitag/sampeln-des-subjekts

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[Das Wort der Woche (KW1, 2017)... ]
« Reply #142 on: Januar 05, 2017, 11:06:19 vorm. »
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Und nur etwas für Leute, deren PC-Macke sich auch schon ins Tierreich erstreckt: sie sprechen dann nicht mehr von Ratte, sondern nur noch von “Nagetier mit Kanalisationshintergrund”…

(Mathias Broeckers, 02.01.2017)



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[Das Wort der Woche (KW2/2017)... ]
« Reply #143 on: Januar 09, 2017, 04:02:27 nachm. »
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Atompunk. Das Wort ist, wie wir alle auf Wikipedia nachsehen können, eine Analog­bildung zu Dieselpunk als 40er und 50er Jahre Retrofuturismus, Steampunk als viktorianischem Retrofuturismus und Cyberpunk als Projektion des frühen Internet in eine Zukunft der technisch begründeten Magie mit künstlichem Bewusstsein und autonom handelnden Computerpersonen.


Aus: "Atompunk, in Bronze gegossen" (09.01.2017, Fritz), https://11k2.wordpress.com/2017/01/09/atompunk-in-bronze-gegossen/

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[Das Wort der Woche (KW13/2017)... ]
« Reply #144 on: M?RZ 30, 2017, 12:13:58 nachm. »
Quote
[ Selma Mahlknecht (30. März 2017): Mit der Wahl von Julia Samoilowa ist den Russen ein Schachzug gelungen, der auch den Gastgeber Ukraine in Bedrängnis bringt. Erstens ist die Songwriterin Samoilowa kein unbeschriebenes Blatt. Bei der russischen Ausgabe von "The X-Factor" kam sie bis ins Finale, bei der Eröffnung der Paralympischen Spiele in Sotschi sang sie das Lied "Together". Wie kaum eine zweite verkörpert sie zudem den Slogan, den die ukrainischen Veranstalter des ESC ausgerufen haben: celebrate diversity. Samoilowa ist seit ihrer Kindheit auf einen Rollstuhl angewiesen. Ihrem Auftritt Steine in den Weg zu legen, wirft ein schlechtes Licht auf die Organisatoren des Events. https://www.heise.de/tp/features/ESC-2017-Der-nackte-Affe-tanzt-3670415.html]

     
     Der ESC verhält sich zur Musik wie Profi-Wrestling zum Ringsport. (Mario de Monti, 30.03.2017 11:31)


https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/ESC-2017-Der-nackte-Affe-tanzt/Re-Echt-jetzt-Diese-Kulturleiche/posting-30175858/show/

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[Das Wort der Woche (KW21/2017)... ]
« Reply #145 on: Mai 30, 2017, 12:07:51 nachm. »
Quote
... Der bärtige Mann schwitzt, schnieft und fuchtelt sich in Großaufnahme durch seine Assoziationsketten, die körperliche Präsenz unterstreicht das Gesagte. Zizek hält auch die inoffiziellen Intellektuellen-Rekorde im erstens Sich-an-die-Nase-Fassen und zweitens im Wuchtel-Drucken [Eine Wuchtel drucken: einen (billigen) Scherz machen «-WUchteldrucker, der -s, – Scherzbold ]. Dank seines nach allen Seiten ausschlagenden Humors ist seine Botschaft gut annehmbar und die Stimmung heiter - vielleicht hat Zizek ja mittlerweile so etwas wie die Rolle eines Antidepressivums für die radikale Linke übernommen. ... Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Linken, die sich von den universalistischen Werten der Aufklärung verabschiedet und sich im Gewirr von Multikulti und Identitätspolitik verheddert haben, hält Zizek an ihrem Kern fest. Die westliche Linke solle aufhören, sich ständig als Teil des imperialistischen Kapitalismus selbst zu kasteien und jede Barbarei als „unterschiedlichen Lebensstil“ zu tolerieren, und stattdessen an einem neuen Projekt arbeiten. Das Wort „Kommunismus“ nimmt Zizek in der Wiener Arbeiterkammer zwar nicht in den Mund, aber seine positive Bezugnahme darauf ist bekannt. ...

(Lukas Wieselberg, 21.05.2017), http://science.orf.at/stories/2844622/

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[Das Wort der Woche... ]
« Reply #146 on: September 20, 2017, 12:23:13 nachm. »
Quote
Laurie Penny:  Die Alt-Right-Bewegung ist besessen von der Eugenik und von der Panik davor, auszusterben. Wenn weiße Frauen Babys mit Men of Color haben, oder sich gegen Kinder entscheiden, halten die Rechten das für „White Genocide“. Es ist wirklich entsetzlich. ... Ich habe noch nie eine faschistische Bewegung entdeckt, die nicht vehement gegen Abtreibungsrecht oder die Unabhängigkeit von Frauen ist. Interessanterweise stammt das zum größten Teil aus sexueller Frustration. Der „Islamische Staat“ funktioniert genauso: Junge Männer, die das Gefühl haben, ihnen stehe mehr Sex zu, radikalisieren sich schneller. ... Ich habe noch keine Person kennengelernt, die glaubt, dass sie genauso häufig Sex hat wie sie eigentlich will, und es genauso läuft, wie sie es sich wünscht. Aber offenbar sind es nur Männer, die das für ein politisches Problem halten. Und die denken, einen Anspruch darauf zu haben, sich das zu nehmen. Ich habe mich seit ein paar Wochen nicht flachlegen lassen, habe aber kein Bedürfnis, aus diesem Grund zu einer Faschistin zu werden. Ich gehe einfach nach Hause, schaue mir „BoJack Horseman“ an und masturbiere, so wie es normale Menschen halt tun.


Aus: "„Warum sollte ich mich bremsen?“"
Das Interview führte Sibel Schick (20. 9. 2017)
Quelle: https://www.taz.de/Laurie-Penny-ueber-Kaempfe-unter-Linken/!5445597/

https://de.wikipedia.org/wiki/Laurie_Penny

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[Das Wort der Woche (KW39/2017)... ]
« Reply #147 on: September 25, 2017, 02:59:21 nachm. »
Quote
Die klugen Sätze, die ich von mir gebe, und die dummen Dinge, die ich tue. 

Aus: https://muetzenfalterin.wordpress.com/2017/09/21/kampf/ (Die Mützenfalterin, 2017)

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[Das Wort der Woche (KW44/2017)... ]
« Reply #148 on: November 02, 2017, 09:52:52 vorm. »
Quote
nerf this!, 02.11.2017

Wenn unser Gehirn so einfach wäre dass wir es verstehen könnten, wären wir so einfach dass wir es nicht verstehen könnten. (-irgendwer gscheites)


Kommentar zu: https://derstandard.at/2000066910332-2000016804768/Hirnforscher-Sollten-uns-wohlfuehlen-nicht-alles-zu-wissen

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[Das Wort der Woche (2017 / KW47)... ]
« Reply #149 on: November 21, 2017, 12:28:21 nachm. »
Quote
[...] Wie viel Machtbehauptung, oder auf Deutsch, wie viel Arschlochhaftigkeit halte ich aus?

[Armin Chodzinski]

 

Aus: "„Man kann Theorie tanzen“" Jürgen Ziemer Im Gespräch mit Armin Chodzinski (Ausgabe 12/2014)
Quelle: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/man-kann-theorie-tanzen

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[Das Wort der Woche (KW2/2018)... ]
« Reply #150 on: Januar 12, 2018, 03:12:10 nachm. »
Quote
Kritik am angeblichen Narzissmus und der emotionalen und ökonomischen Unreife der heute Achtzehn- bis Achtunddreißigjährigen war in den letzten Jahren so omnipräsent wie Schminktutorials auf YouTube.


Aus: "Eine Serie voll Selbsthass" Patrik Schmidt (11. Januar 2018)
Quelle: http://www.zeit.de/kultur/film/2018-01/search-party-serie-millenials-kritik

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[Das Wort der Woche (KW6/2018)... ]
« Reply #151 on: Februar 07, 2018, 10:26:09 vorm. »
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Ein Mann soll sich laut „Frankfurter Rundschau“ mit Scheiblettenkäse belegt, eine Nylonstrumpfhose über den Oberkörper gezogen und einen Plastikregenmantel angezogen haben, in einen Taucheranzug gestiegen sein und sich dann mit einer Plastiktüte über dem Kopf vor die eingeschaltete Heizung gesetzt haben.


Aus: "Autoerotische Todesfälle: Sterben für den Orgasmus" Von dpa (07.02.2018)
Quelle: https://www.noz.de/deutschland-welt/vermischtes/artikel/1016735/autoerotische-todesfaelle-sterben-fuer-den-orgasmus

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[Das Wort der Woche (KW9/2018)... ]
« Reply #152 on: Februar 28, 2018, 05:21:54 nachm. »
Quote
Nicole und ich haben eine eigene Sprache für unsere Wertschätzung. Wenn sie sagt "Ich hasse dich", weiß ich, ich habe alles richtig gemacht.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/leben/reden-wir-ueber-liebe-sadomasochisten-sind-die-letzten-romantiker-1.3849738 Violetta Simon, 28. Februar 2018

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[Das Wort der Woche (KW11/2018)... ]
« Reply #153 on: M?RZ 15, 2018, 04:08:51 nachm. »
Quote
[...] Rainer Herzog, Samstag, 10. März 2018 um 18:35:00 MEZ
"Beide haben diesen distinguierten Mr- Spock- Look..."..."ein Look und Style für den ergrauten Denker und Wirker..."
Sehr gut, Michael! Der Hass auf Steiner und die Anthroposophen hat endlich ein neues Objekt im Visier: Das Aussehen! Nicht nur, dass das alle Rassisten, Antisemiten und/oder mystisch durchgeknallte Schwärmer sind - die sehen auch noch alle scheisse aus. ...

Stephan Birkholz, Montag,  ... 2018: ... 
Gesinnungsspanner  ... seine Selbstdarstellungsnotdurft verrichten ... Die eigentlich elementare Frage, welche mich ganz persönlich betrifft und seit langer Zeit begleitet ist, warum rational-intellektuelle Betrachtungen im anthroposophischen Kontext so oft wie die Bedrohung mit einer Waffe erlebt werden und entsprechende Reaktionen von Flucht bis Selbstverteidigung mit okkulten Kampfsportarten hervorrufen.

Michael Eggert, Montag, 12. März 2018 um 00:41:00 MEZ
Der anti- intellektuelle Beißreflex erscheint mir vor allem ein Ersatz zu sein für die, die den Inneren Zugang zum substantiellen Quell verfehlen. Das ist das Lärmen des enttäuschten Kindes, so wie die Verschwörungstheorien der Ersatz für reales spirituelles Empfinden sind. Das frustrierte Ego türmt den Unsinn auf und füttert sich selbst mit dem süßen Brei des vernebelten Bewusstseins.


Zusammenhangslose Wortklauberei aus Kommentaren zu: https://egoistenblog.blogspot.de/2018/03/mr-spock-und-andere-auerirdische-im.html

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[Das Wort der Woche (KW15/2018)... ]
« Reply #154 on: April 10, 2018, 05:03:45 nachm. »
Quote
[...] Derzeit bewegen die US-Medien Behauptungen des ehemaligen Pornostars Stephanie Cliffords alias "Stormy Daniels", sie habe Mitte der Nuller Jahre nach einem Golfturnier einen One-Night-Stand mit dem jetzigen Präsidenten gehabt und ihm mit einer Zeitschrift den Hintern versohlt - was dieser bestreitet. Trumps Rechtsanwalt Michael Cohen zahlte ihr 2016 trotzdem 130.000 Dollar, damit sie Ruhe gibt, wie er sagt.

Quote
     mind.dispersal, 10.04.2018 16:56

... Für die sexuelle Selbstbestimmung von weißen, heterosexuellen, privilegierten Männern ist aber natürlich niemand zuständig. Typisch.



Quelle:  https://www.heise.de/tp/features/FBI-Durchsuchung-bei-Trumps-Anwalt-4014901.html Peter Mühlbauer (10. April 2018)

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[Das Wort der Woche (KW15/2018) II... ]
« Reply #155 on: April 12, 2018, 09:54:37 vorm. »
Quote
Experten sagen, Gangsta-Rapper singen schlimme Sachen, aber sie meinen es nicht so. ... Die narzisstische Zurschaustellung abgeklärter Verantwortungslosigkeit ist allerdings kein Privileg eines hemmungslos kalkulierenden Segments der Musikindustrie. Vielmehr hat es den Anschein, als sei der einheimische Rap nur die Avantgarde einer neuen Rhetorik der Selbstbehauptung, die sich als Hass-Kommunikation in den sozialen Medien breitgemacht und längst auch im Deutschen Bundestag eine Bühne gefunden hat. Wie anders soll man die Twitter-Nachrichten der AfD-Abgeordneten Beatrice von Storch verstehen, die keine Gelegenheit auslässt, sich als Domina einer rechtspopulistischen Gangsta-Kultur zu präsentieren.


Aus: "Gangstarap - Avantgarde der Verachtung" Harry Nutt (10.04.2018)
Quelle: http://www.fr.de/kultur/musik/kollegah-und-farid-bang-gangstarap-avantgarde-der-verachtung-a-1483704

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[Das Wort der Woche (KW18/2018)... ]
« Reply #156 on: Mai 03, 2018, 10:15:54 vorm. »
Quote
Sie unterscheiden zwischen kalter und warmer Wut.

Warm ist zu gemütlich. Heiß. Die Wut ist heiß, wenn sie nicht denkt, nur wütet. Kalt ist sie, wenn sie sich Zeit nimmt, ihren Gegenstand zu zerlegen.


Dietmar Dath (2018), Quelle:  https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kalte-wut-kaempf

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[Das Wort der Woche (KW18a/2018)... ]
« Reply #157 on: Mai 03, 2018, 11:55:33 vorm. »
Quote
Hormone sind, wie mir scheint, weltanschauungsmäßig flexibel.


Quelle: http://berndohm.de/che-und-ich/  Bernd Ohm (29. April 2018)

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[Das Wort der Woche (KW 20 / 2018)... ]
« Reply #158 on: Mai 17, 2018, 11:24:29 vorm. »
Quote
Ich bin unter Cholerikern aufgewachsen, da habe ich gelernt, das wegzuatmen.


Meret Becker (08.05.2018)

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/interview-mit-meret-becker-holt-die-waesche-rein-die-artisten-kommen/21242168.html

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[Das Wort der Woche (KW22 / 2018)... ]
« Reply #159 on: Juni 02, 2018, 05:51:23 nachm. »
Quote
Großartig böse etwa sein untypischer Heißhunger-Abstecher in eine Vapiano-Filiale mit Seitenhieben auf die Heroinfixierung der BRD, menschenverachtende Arbeitsbedingungen und das Corporate Design der Restaurantkette, an dessen Ende "die Vapiano-Carbonara wie ein marktradikaler Pflasterstein in seinem Magen" liegt.


Aus: "Endlich wieder Deutschland-AG" Felix Bayer (24.03.2018)
Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/hochdeutschland-von-alexander-schimmelbusch-populismus-satire-a-1199381.html

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[Das Wort der Woche (KW23/2018)... ]
« Reply #160 on: Juni 05, 2018, 09:43:16 vorm. »
Quote
[...] Der Oberste Gerichtshof der USA hat einem Bäcker Recht gegeben, der einem schwulen Paar aus religiösen Gründen keine Hochzeitstorte backen wollte.


Aus: "US-Bäcker darf Schwulen Hochzeitstorte verweigern" (04.06.2018)
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/oberster-gerichtshof-us-baecker-darf-schwulen-hochzeitstorte-verweigern/22642668.html
« Last Edit: Juni 05, 2018, 09:52:07 vorm. by Textaris(txt*bot) »

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[Das Wort der Woche (KW23/2018)... ]
« Reply #161 on: Juni 06, 2018, 09:04:54 vorm. »
Quote
Es gibt sehr gute dumme Schauspieler ... Die haben mitunter eine andere Leichtigkeit.


Laura Tonke (05.06.2018), Quelle: https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/interview-mit-schauspielerin-laura-tonke-ich-starrte-das-telefon-an-das-nicht-klingelte/22630850.html

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[Das Wort der Woche (KW25/2018)... ]
« Reply #162 on: Juni 21, 2018, 11:32:52 vorm. »
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Wim Wenders ... seine Werke [sind] schon zu Lebzeiten gealtert, Wohlfühlwerke für das bildungsbürgerliche Seniorenkino. In der Schamecke des DVD-Regals stauben seine Filme vor sich hin.


Aus: "Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes" Rüdiger Suchsland (20. Juni 2018)
Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Papst-Franziskus-Ein-Mann-seines-Wortes-4080222.html

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[Das Wort der Woche (KW27/2018)... ]
« Reply #163 on: Juli 04, 2018, 12:59:40 nachm. »
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Die Haut hat Eigenschutzmechanismen, auf die man bauen darf. Zum Beispiel, dass sie bräunt und die Bräunung Melanin bildet. ... Wenn der Käseweiße mit der geringen Melaninproduktion trotzdem nach Gran Canaria reisen will, dann macht er etwas, was die Evolution für ihn nicht vorgesehen hat.


Hautärztin Yael Adler, 4. 7. 2018



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[Das Wort der Woche (KW30/2018)... ]
« Reply #164 on: Juli 23, 2018, 07:04:33 nachm. »
Quote
In der Beziehung zwischen Arschloch und Depp ist der Depp zwar unglücklich, aber total treu.

Bernd Paysan, 23.07.2018

https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Ecuador-will-Julian-Assange-aus-der-Londoner-Botschaft-werfen/Re-Die-gluecklichen-Sklaven-sind-die-erbittertsten-Feinde-der-Freiheit/posting-32753354/show/

Aus einem Kommentar zu: "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit [... Es wundert mich daher nicht, so viel Widerwärtiges von Foristen zu lesen über jemanden, dem man sehr viel zu verdanken hat. Dass unsere Politelite sich nicht für ihn einsetzt, soll niemanden wundern. Immerhin sind sie ein Teil des Terrors gegen die Menschen. Assange und Snowden haben genau das aufgedeckt, was die Mehrheit als Aluhut-Verschwörungstheorie abgetan hat. Diese Erkenntnis lässt die kalte Wut in all diesen Dummköpfen nun aufsteigen, denen sie es mit ihren Enthüllungen gezeigt haben. Diese Schwachköpfe würden ihn gerne brennen sehen. ...]" (ricciscalar, 23.07.2018)
https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Ecuador-will-Julian-Assange-aus-der-Londoner-Botschaft-werfen/Die-gluecklichen-Sklaven-sind-die-erbittertsten-Feinde-der-Freiheit/posting-32752296/show/

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[Das Wort der Woche (KW31/2018)... ]
« Reply #165 on: Juli 31, 2018, 03:25:22 nachm. »
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Offensives Botoxen, so ihre Schlussfolgerung, kann irgendwie auch ermächtigend sein.


Lisa Andergassen (30. Juli 2018)

Quelle: https://www.zeit.de/kultur/2018-07/botox-schoenheitsindustrie-weiblichkeit-koerper-unterdrueckung-10nach8/komplettansicht

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[Das Wort der Woche (KW31/2018/A)... ]
« Reply #166 on: Juli 31, 2018, 03:57:51 nachm. »
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Links und rechts werden wir flankiert von großflächigen Glasscheiben, dahinter arbeiten Start-up-Menschen fleißig an ihrem nächsten heißen Ding. ... Ist Wework also nur das domestizierte Abziehbild einer einst radikalen New-Work-Pose? Outgesourcte Hippness als zubuchbares Businessmodul?


Aus: "Die Kaffeeautomatisierung des Lebens" Michael Seemann (28. Juli 2018)
Quelle: https://www.zeit.de/digital/internet/2018-07/wework-sharing-economy-service-software-netzwerk-plattform-coworking/komplettansicht

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« Reply #167 on: August 09, 2018, 12:23:57 nachm. »
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life_is_short #8

In der Titanic hat das Orchester bis zum Schluss noch gespielt, Katastrophe hin oder her.


Kommentar zu: https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-08/klimawandel-erderwaermung-duerre-risiko-klima-forschung-kippelemente

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[Das Wort der Woche (KW 42 / 2018) ... ]
« Reply #168 on: Oktober 18, 2018, 11:23:44 vorm. »
Quote
Al.Dente 18.10.2018 10:14 Uhr

Die wirkliche Einstiegsdroge ist die Muttermilch.


Kommentar zu: https://www.tagesspiegel.de/politik/legalisierung-von-cannabis-kiffen-kommt-der-koalition-nicht-in-die-tuete/23198624.html

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[Das Wort der Woche (2018 / KW 44)... ]
« Reply #169 on: Oktober 29, 2018, 04:14:11 nachm. »
Quote
Duruti #4

Angela Merkel hat ihren Abschied angekündigt: Als CDU-Chefin will sie nicht mehr kandidieren – das Kanzleramt will sie am Ende der Legislatur abgeben.

Ich freue mich schon auf eine Koalition aus CDU, AFD und FDP unter dem Bundeskanzler Friedrich Merz. Als bekennender Pessimist bewahre ich für Gelegenheiten dieser Art stets eine Kapsel Zyanid in meinem Nachtzimmerschrank auf. Die Alternative wären Alkoholismus und das innere Exil.


https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-10/cdu-angela-merkel-parteivorsitz-liveblog?cid=22743539#cid-22743539 (29.10.2018)

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[Das Wort der Woche (2018 / KW 44a)... ]
« Reply #170 on: Oktober 29, 2018, 04:44:18 nachm. »
Quote
BeautifulDay 26.10.2018

Trump ist medial inzwischen Teil des normalen Alltags, ganz wie zu jedem Kasperletheater ein Krokodil gehört. Man schüttelt den Kopf, man lacht, man runzelt die Stirn, man gruselt sich, man fühlt sich unterhalten.


https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ueberall-terroristen#1540571244988634

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[Das Wort der Woche (2018 / KW 52)... ]
« Reply #171 on: Dezember 25, 2018, 10:43:30 nachm. »
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Algorithmen sind für die digitalisierte Welt das, was für den Gläubigen die Hand Gottes ist. ... Moderne Technik hätte es Herodes auch leichter gemacht, den Kindsmord auf den GPS-Punkt genau zu befehlen – er hätte nur die Smartphones von Caspar, Melchior und Balthasar tracken müssen. Die halbe (eurozentrische) Menschheitsgeschichte hätte umgeschrieben werden müssen: keine Flucht nach Ägypten, keine Jünger, kein Neues Testament, kein christlicher Glaube, kein christliches Abendland, kein Papst, keine Kreuzzüge, keine Inquisition, keine Reformation, kein Weihnachten, kein "Konsumfest", kein Last Christmas von Wham!, nicht einmal Driving Home for Christmas von Chris Rea. Was für eine Bescherung.


Dirk Peitz  (25. Dezember 2018)
https://www.zeit.de/digital/internet/2018-12/algorithmen-digitalisierung-zufall-gott-schicksal

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Nachtrag:

Quote
coldplay #12

"Datingseiten versprechen, den Zufall in all seinen Unwägbarkeiten und möglichen Folgen beherrschbar zu machen. Die Filter und Algorithmen des Netzes bieten mehr Effizienz bei der Suche nach dem oder der Einen. "

Das Problem ist, dass die Dateneingeber nicht ehrlich oder gar überfordert sind. Manche Leute wissen noch nicht einmal, was sie wirklich wollen.


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[Das Wort der Woche (KW04/2019)... ]
« Reply #172 on: Januar 23, 2019, 01:06:21 nachm. »
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„ ... Ich möchte die geneigte Leserinnenschaft nicht langweilen mit Katastrophen menschlicher und büroratischer Natur. Meine Altvorderen waren Nazis, die Männer in meiner Familie sind es wieder oder noch. Soweit wäre immerhin das geklärt, und wenn ich Nazi schreibe meine ich Nazi. Selber würden sie das wahrscheinlich anders nennen. Aber man darf ja nirgends mehr seine Meinung sagen in diesem mainstreamdiktierten, intoleranten System und wieso sollte man nicht stolz auf sein deutsches Vaterland sein. ... An manchen Tagen stelle ich sogar Deutschlandfunk an und fühle mich beim Betrachten meines Gesichtes im Spiegel wie Jemand, der spielt erwachsen zu sein.“

...



Veröffentlicht am 15. Januar 2019 von tikerscherk
Quelle: https://kreuzbergsuedost.wordpress.com/2019/01/15/versicht/

Quote
Censay schreibt:   
16. Januar 2019 um 12:38

Ich finde alle, die sich über Flüchtlinge etc aufregen gehören in die Gaskammer. Wird man ja wohl noch sagen dürfen!

So, oder ähnlich, reagiere ich nur noch bei diesen Menschen.
Zumeist amüsant.


...

Nachtrag:

Quote
[...] Bini Adamczak: ... Die Rechten haben die politische Provokation vereinnahmt. Sie inszenieren sich als Tabubrecherin, versuchen sagbar zu machen, was innerhalb des Diskursrahmens nicht sagbar ist. Dabei geht es ihnen explizit darum, die Errungenschaften von 1968 rückgängig zu machen. Viele Linke sehen es demgegenüber als ihre Aufgabe, die tatsächlichen Tabus zu bestätigen oder sich immer wieder fast ängstlich bei der Mehrheit rückzuversichern, ob das, was sie sagen, noch im Rahmen des Sagbaren bleibt. Bei vielen Linken scheint die Angst vor dem Shitstorm zu herrschen. Das war ’68 anders. Da ging es gerade um den Shitstorm, um die Provokation, die nach vorne geht und eine heftige Reaktion in Kauf nimmt, um etwas zu öffnen.  ... Ich möchte den Zweischritt verlassen und einen Blick auf etwas anderes lenken. Es geht weder um die Totalität noch um die einzelnen Subjekte, sondern um die Verhältnisse zwischen Menschen, zwischen Subjekten, zwischen Lebewesen oder zwischen Institutionen. Es geht um das Relationale, also die Beziehungen selbst, die überhaupt erst das konstituieren, was wir Gesellschaft nennen. Meine Hoffnung ist: Wir sind erfolgreicher darin, gesellschaftliche Veränderungen zu denken und zu realisieren, wenn wir klar haben, dass es nicht darum geht, Menschen umzuformen, nicht darum, den Staat zu erobern, sondern darum, die Beziehungen zu verändern. Der Begriff der Beziehungsweise erlaubt es, auch die Beziehungen zwischen Leuten in den Blick zu nehmen, die sich gar nicht persönlich kennen.


Quelle: https://kritisch-lesen.de/interview/der-mut-dem-gegner-in-die-augen-zu-schauen (15. Januar 2019)

« Last Edit: Januar 23, 2019, 01:33:45 nachm. by Textaris(txt*bot) »

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[Das Wort der Woche KW7/2019... ]
« Reply #173 on: Februar 13, 2019, 11:34:50 vorm. »
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Das Kino und seine Verfechter verhalten sich wie Gehörnte. Sie wollen sich nicht daran gewöhnen, dass dem Film die Monogamie fremd ist.


https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-sinn-des-sehens Wolfgang M. Schmitt (06/2019 )

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[Das Wort der Woche (KW8/2019)... ]
« Reply #174 on: Februar 21, 2019, 09:40:27 vorm. »
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Tobias hat den Kopf im Himmel und begreift das, was im All vor sich geht, wahrscheinlich besser als seinen eigenen Unterleib.

Aus: "Ein Bilderbogen der BRD" (20. Februar 2019)
Aus einer Rezension von Christoph Schröder zu Ulrich Woelks Buch: Der Sommer meiner Mutter. Roman, C.H. Beck Verlag, München 2019
Quelle: https://www.zeit.de/kultur/literatur/2019-02/sommer-meiner-mutter-ulrich-woelk-roman-brd