Author Topic: [Das Wort der Woche... ]  (Read 72226 times)

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[Das Wort der Woche (KW22/2019)... ]
« Reply #180 on: May 29, 2019, 04:12:33 PM »
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Ich kenne ehrenamtliche Funktionsträger der Linkspartei, die diesmal Die Partei gewählt haben, um die eigene Partei für die inneren Querelen, Wagenknechtmobbing etc., abzustrafen. ...

bella1956, 26.05.2019, Quelle: https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/die-verliererin-im-schatten

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[Das Wort der Woche (2019 / KW29)... ]
« Reply #181 on: July 18, 2019, 12:22:58 PM »
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Über Treue - Geschrieben von Thomas Trueten in LifeStyle um 08:30

„[…] wenn man als junger Mensch so aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen selbst treu geblieben ist, sieht man als alter Sack aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer.

Harry Rowohlt


Quelle: https://www.trueten.de/permalink/UEber-Treue.html (15.07.2019)

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[Das Wort der Woche (2019/KW33)... ]
« Reply #182 on: August 15, 2019, 09:04:51 AM »
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Die deutsche Italiensehnsucht war schon immer aus nostalgischer Bewunderung und Überheblichkeit zusammengesetzt: Staunen vor den Kulturleistungen von einst, Vergnügen an gegenwärtiger kulinarischer, ästhetischer und erotischer Lebenslust im Hier und Jetzt, und Überlegenheitsgefühl gegenüber einer Ökonomie, die allenfalls durch ästhetische Extravaganz und kultischen Gebrauch von Vespas, Sonnenbrillen und Kaffeemaschinen punkten konnte.

Aus: "Vier Lehren über Italiens Populismus" Georg Seeßlen (14. August 2019)
Quelle: https://www.zeit.de/kultur/2019-08/italienische-regierungskrise-matteo-salvini-populismus

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[Das Wort der Woche (KW35/2019)... ]
« Reply #183 on: August 26, 2019, 12:20:02 PM »
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Was etwa wäre, wenn der Rechts­po­pu­lismus, entgegen seiner bishe­riger Leug­nung, sich des Klima­themas annehmen, in alter völki­scher Tradi­tion die Rettung der Heimat mit der Rettung der Natur und beides mit dem Anspruch verbinden würde, jetzt endlich mal aufs Volk zu hören? Man mag sich die Entwick­lung der Zustim­mungs­werte gar nicht ausmalen. ...


Aus: "„Klima­wandel“. Über Krise und Konsens" Christian Geulen (2019)
Quelle: https://geschichtedergegenwart.ch/klimawandel-ueber-krise-und-konsens/

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[Das Wort der Woche (KW36/2019)... ]
« Reply #184 on: September 03, 2019, 12:42:39 PM »
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Wo Analphabetismus herrscht, ist der Look die Ideologie.

Marcus Hammerschmitt in "20 Beobachtungen" Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Der-neue-Faschismus-4504351.html (25. August 2019)


Frank_Drebbin, 25.08.2019 02:32
Das gibt sicher wieder 1500 oder 2000 Beiträge, in dem die getroffenen Hunde laut aufheulen werden.....
Genügend Trigger und Pavlov-Reize enthält der Artikel ja....

Gute Analyse
Monggo 25.08.2019 06:07

Ein dummdreister Text ohne gleichen
Michael Keller 25.08.2019 05:11

Bunt gewürfelte Argumente
Trulicken 25.08.2019 07:44

Horrido.
wolfdieter 25.08.2019 07:35

Hass und lichtere Momente
Zaradin 25.08.2019 09:20

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[Das Wort der Woche (KW36/2019A)... ]
« Reply #185 on: September 03, 2019, 01:17:37 PM »
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Die anthroposophische Attitüde, diese sanfte Superiorität, diese Sensitivität des Ätherleibs, die Penetranz des Selbstgefühls, inmitten einer materialistischen Untergangskultur ein paar Geistessamen zu streuen und die Initiations- Kultur von Jahrtausenden in sich zu tragen- das alles gehört zu den Ur- Rollenmodellen, die von Steiner ausgegeben wurden und bis heute gerne befolgt werden.


Michael Eggert (August 25, 2019), Quelle: https://egoistenblog.blogspot.com/2019/08/artifizielle-anthroposophische.html


 حسن • vor 5 Tagen
Lieber Michael Eggert! Ich bin es nun seit Jahren gewohnt Ihre Beiträge im Internet zu lesen, meist surfe ich den Egoistenblog alle paar Wochen an und lese mich dann für ein, zwei Tage fest. Das geht nun schon seit vielen Jahren so, vielleicht sind es über zwanzig Jahre. ... Warum muss ich abends vor dem Internet hängen um Ihre Artikel zu lesen? Warum darf ich sie nicht einfach als Heft oder als Freies-Geistesleben-Buch mit ins Bett nehmen? Und danach ins Regal stellen?
Können Sie das bitte mal abstellen? Ich bitte darum! Sie waren mal die Stimme und das Sprachrohr einer ganzen Generation. Und sind das natürlich immer noch. Aber viele Menschen kennen Ihr Werk noch gar nicht, zum Beispiel Leute, die in den vergangenen Jahren weniger im Internet gesurft sind. Oder Menschen, die die Anthroposophie jetzt erst für sich entdecken.
Und noch etwas: Unter einer 'seriösen anthroposophischen Zeitschrift' verstehe ich alles. Alles was es gibt. Ausser der info3 natürlich.

Michael Eggert --> حسن • vor 5 Tagen
Sehr charmant, die Rückmeldung, ich freue mich über einen Wegbegleiter aus anarchosophischen Tagen. Ich finde ja, dass nicht alles gedruckt werden muss, und mag da jetzt auch nicht 20 Jahre aufarbeiten und redigieren. Ich sehe das als Artikulation des Augenblicks, und damit ist es gut. Manches ist in den Texten ja auch bloß Stilmittel, und auch eine gewisse Attitüde des jungen Wilden ist vielleicht eher nicht dem Alter entsprechend, wohl aber dem Alter Ego. In diesem Sinne hoffe ich Ihnen noch ein paar Jahre erhalten zu bleiben, und hoffentlich Sie mir. Viele Grüße, Don Michele

Bernhard Albrecht Hartmann • vor 9 Tagen
Wieder ein grosser Wurf, Michael. Noch differenzierter und sensibler in seinen inneren Klangräumen, als in Deinem diesem vorausgehenden Blog-Beitrag. Danke.


Michael Eggert --> Bernhard Albrecht Hartmann • vor 9 Tagen
Spüre ich da eine kleine Spur Ironie, lieber Bernhard Albrecht?

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« Reply #186 on: September 10, 2019, 09:56:11 AM »
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Ein Kollege schrieb mir kürzlich eine Nachricht über Slack, in der er mir mitteilte, dass er mir eine E-Mail geschickt hat. In der Mail stand, dass jemand versucht hat, mich im Büro anzurufen. Ich wiederum schrieb der Person eine SMS mit dem Hinweis, dass ich für Rückrufe per Handy erreichbar bin. Sie rief daraufhin an und teilte mir mit, dass eigentlich eh kein Rückruf mehr kommt.

 Birgit Riegler, 10. September 2019
Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000107340311/kommunizieren-im-jahr-2019-ist-schrecklich-geworden

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« Reply #187 on: September 12, 2019, 11:56:35 AM »
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Heute sitze ich neben einem optischen Oberstudienrat, der vergeblich versucht, seinem gelangweilten völlig verzogenen Kretin von Sohn eine Lektion in gutem Essen zu erteilen, das dieser nur angeödet runterwürgt als wäre es das Schlimmste, das ihm diese an Zumutungen so reiche Welt je zugemutet hat. ... Ich sehe so ungerne Erwachsene an ihrer Brut scheitern. Es ist so würdelos.

pestarzt (11/09/2019)

Quelle: https://pestarzt.blog/2019/09/11/ich-war-bei-lutter-wegner-am-gendarmenmarkt/

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« Reply #188 on: October 14, 2019, 05:09:37 PM »
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Das Aushalten der Widersprüche als Gegenbewegung zum ermüdenden Recht haben Wollen.

Oktober 10, 2019 | muetzenfalterin, Quelle: https://muetzenfalterin.wordpress.com/2019/10/10/6-5/

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« Reply #189 on: October 22, 2019, 10:15:18 AM »
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jMor vor 2 Stunden

Im Standardforum bin ich ein alter weißer Mann, im richtigen leben eine 20 jährige bisexuelle Studentin.


Kommentar zu: "Social Media: Fans wütend: Mann steckte hinter beliebtem Account lesbischer schwarzer Frau"
Der Account @emoblackthot hatte auf Twitter über 170.000 Follower 21. Oktober 2019
Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000109995893/fans-wuetend-mann-steckte-hinter-beliebtem-account-lesbischer-schwarzer-frau

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« Reply #190 on: November 03, 2019, 03:04:09 PM »

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ikonist #45

Ich möchte mal wieder "verstört" werden - kann mir jemand die dafür zuständigen Kunstwerke empfehlen?


Quote
Kapaster d.J. #45.1

Zur gelegentlichen Verstörung reich meist ein aufmerksamer Blick in den Spiegel. ...


Kommentare zu: "Schluss mit dem Kult der Exklusivität!" (29. Oktober 2019)
Quelle: https://www.zeit.de/2019/45/kunst-kunstszene-kunstwelt-exklusivitaet

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« Reply #191 on: December 04, 2019, 01:35:29 PM »
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[...] Und wenn sie über Bier schreibt, dann klingt es so, dann „wölbt sich aus dem Bouquet der malzige Körper des Bieres, bevor Zunge und Rachen allmählich die Erfrischung der Hefe spüren“. Okay? So was kann Marie Schmidt. Muss man im Kopf behalten, wenn man ihre Literaturkritik liest, die natürlich nicht eng an den Buchseiten klebt, sondern eher so etwas ist wie eine Kritik des Narrativs der Gegenwart, unserer kulturellen Obsessionen, da geht es womöglich um die Bespiegelung von Analrosetten in den sozialen Medien oder eine Lynn-Hershman-Leeson-Retrospektive, die das Werk der feministischen Performance-Künstlerin, Jahrgang 1941, zeigt oder um einen Film über super harte junge Frauen, jedenfalls wird alles in ihrem klaren, fast nüchternen, oft ruhigen Stil analysiert, der vornehmlich freundlich daherkommt und dann gnadenlos auf sein Ziel zurauscht.


Aus einer Laudatio von Susanne Mayer, Quelle: https://www.boersenblatt.net/2019-03-24-artikel-denkabenteuer_ohne_geweihhakeln_-alfred-kerr-preis_fuer_literaturkritik_2019__laudatio.1627734.html (24. März 2019)