Author Topic: [ePass & ePerso... ]  (Read 19259 times)

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[ePass & ePerso... ]
« on: November 02, 2005, 08:41:04 AM »
Quote
[...] Die Kennkarte wurde im Deutschen Reich durch die Verordnung über Kennkarten vom 22. Juli 1938 (RGBl. I S. 913) als „allgemeiner polizeilicher Inlandausweis“ eingeführt.

Kennkarten erhielten auf Antrag alle deutschen Staatsangehörigen, die das 15. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt im Inland hatten. Zuständig für Entgegennahme der Anträge waren die Ortspolizeibehörden, für die Ausstellung die Passbehörden. Die Verwaltungsgebühr für die Ausstellung betrug 3,00 RM; sie konnte in bestimmten Fällen – insbesondere bei Kennkartenzwang – auf bis zu 1,00 RM ermäßigt werden oder ganz entfallen.

[...] In der Bundesrepublik Deutschland bestand seit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes  eine Gesetzgebungs-Rahmenkompetenz des Bundes für das Melde- und Ausweiswesen. Auf dieser Grundlage wurden das Bundesgesetz über Personalausweise von 1951 und die Ausführungsgesetze der Länder erlassen. Erst in deren Folge kam es zur endgültigen Ablösung der Kennkarte durch den Personalausweis.

...


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kennkarte (20. September 2010)




-.-

Quote
Berlin (Deutschland), 01.11.2005 – Ab heute gibt es in Deutschland den biometrischen Reisepass (ePass). Damit ist Deutschland eines der ersten Länder der Europäischen Union (EU), das den neuen Pass einführt.

Der neue Reisepass enthält einen RFID-Chip mit dem digitalen Bild des Passinhabers. Ab März 2007 werden auch die Fingerabdrücke der beiden Zeigefinger des Passinhabers als weiteres biometrisches Merkmal aufgenommen. Die RFID-Technik ermöglicht dabei das drahtlose Auslesen der Daten aus dem Pass.

Durch die Aufnahme der biometrischen Merkmale soll die Fälschungssicherheit der Pässe erhöht werden. Dazu Bundesinnenminister Otto Schily (SPD): „Der neue ePass ist ein Sicherheitsgewinn für Deutschland. Er ist noch stärker gegen Fälschungsversuche geschützt und unterstützt künftig die Identitätsfeststellung bei der Grenzkontrolle. Bei der Konzeption der neuen Pässe waren Datenschutz und Datensicherheit ein wichtiges Anliegen. Die Daten auf dem Chip sind sicher gegen unberechtigte Zugriffe geschützt.“

Der Preis des neuen Passes verdoppelt sich: Anstatt der bisherigen 26 Euro kostet der ePass 59 Euro - 37,50 Euro für Personen unter 26 Jahren. Wer noch einen alten Pass besitzt, muss ihn nicht umtauschen. Die alten Pässe behalten ihre Gültigkeit.

Wiederholt hatten Kritiker, darunter der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, die Einführung der neuen Pässe angegriffen. In einer Pressemitteilung erkärte Schaar: „Mir ist es besonders wichtig, dass die biometrischen Daten tatsächlich nur im Pass selbst und nicht in externen Dateien gespeichert werden. Bisher fehlen internationale Regelungen, die dies sicherstellen.“

Quelle: http://de.wikinews.org/wiki/Ab_heute_biometrischer_Reisepass (01.11.2005)

« Last Edit: September 20, 2010, 10:23:03 AM by Textaris(txt*bot) »

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[...da sie in keinerlei Hinsicht die Sicherheit erhöhen]
« Reply #1 on: August 05, 2006, 01:19:33 PM »
Quote
[...] Folgt man den Ausführungen von Unternehmen und Behörden, sind die neuen elektronischen Reisepässe, bei denen Daten auf RFID-Chips gespeichert werden, sicher. Offensichtlich ist dies aber nicht der Fall: Nachdem bereits Anfang des Jahres Mitarbeiter einer niederländischen Sicherheitsfirma im Fernsehen gezeigt hatten, wie sich die zwischen Ausweisdokument und RFID-Lesegerät übertragenen Daten abhören und innerhalb weniger Stunden entschlüsseln lassen, führt ein deutscher Sicherheitsexperte derzeit auf der "Black Hat Briefings and Training USA 2006" in Las Vegas vor, wie die auf den RFID-Chips hinterlegten Daten kopiert und in ein anderes elektronisches Ausweisdokument eingelesen werden können.

"Die derzeitige ePass-Architektur ist ein einziger Hirnschaden", echauffiert sich Lukas Grunwald gegenüber dem Online-Magazin Wired News. "Aus meiner Sicht sind RFID-Pässe eine riesige Geldverschwendung, da sie in keinerlei Hinsicht die Sicherheit erhöhen", erklärt der Geschäftsführer der Hildesheimer DN-Systems, ein auf IT-Sicherheitsprodukte und- Dienstleistungen spezialisiertes Beratungsunternehmen. Grunwald benötigte eigenen Angaben zufolge lediglich zwei Wochen, um herauszufinden, wie sich die elektronischen Daten eines RFID-Passes auslesen, klonen und auf einen anderen Chip übertragen lassen – auch auf Smartcards, die dann für Zutrittsberechtigungen genutzt werden könnten.

Grunwald bediente sich bei seinen Recherchen vor allem aus offiziellen Dokumenten der internationalen Luftfahrtbehörde ICAO, in denen die Systemstandards für ePässe beschrieben sind. Als Lese- und Schreibgerät nutzt der Sicherheitsexperte einen für Grenzkontrollen offiziell zugelassenen RFID-Reader der deutschen ACG Identification Technologies. Als Software kommt das "Golden Reader Tool" (GRT) zum Einsatz, das den Anforderungen der ICAO entspricht. Nachdem Grunwald die Daten eines RFID-Passes mittels dieser Hard- und Software ausgelesen hat, brennt er zunächst das ICAO-Layout auf einen neuen RFID-Tag, sodass die Basisstruktur des Chips den offiziellen Anforderungen entspricht. In einem nächsten Schritt wird der Chip dann über das selbst entwickelte Programm RFDump mit den kopierten Daten gefüttert.

Laut Grunwald erhält man so ein Dokument, das elektronische Pass-Lesegeräte nicht vom Original unterscheiden können. Lediglich Änderungen der Daten (etwa Name oder Geburtsdatum) fallen auf, da diese über Kryptoschlüssel zusätzlich gesichert sind. Straftäter könnten derart manipulierte Pässe aber durchaus nutzen, um an automatisierten Grenzkontrollen eine elektronische Fahndungsabfrage zur eigenen Person zu umgehen. Auffallen würde der Eingriff allerdings, wenn ein Grenzbeamter das Lichtbild und die gedruckten Passdaten mit den auf dem Chip abgelegten digitalen Daten vergleicht. Ziel der Einführung von elektronischen Reisepässen ist aber nicht zuletzt, den Personalaufwand für Kontrollen im Grenzverkehr künftig deutlich einzuschränken.


Aus: "Sicherheitsexperte führt Klonen von RFID-Reisepässen vor" (heise.de; 03.08.2006)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/76379


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[Otto Schilys neuestes Sicherheitsplacebo]
« Reply #2 on: August 05, 2006, 01:28:07 PM »
Quote
[...] Unter Hackern gelten die neuen elektronischen Reisepässe schon lange als Lachnummer, zumindest wenn es um ihre Technik geht. Die "Datenschleuder", offizielle Postille des Chaos Computer Clubs (CCC), nannte die E-Pässe "Otto Schilys neuestes Sicherheitsplacebo".


Aus: "Experte klont Reisepass-Chips" (SPON; 04. August 2006)
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,430138,00.html

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[...eine ganz kleine Beteiligung]
« Reply #3 on: August 17, 2006, 12:12:49 PM »
Quote
[...] Unterhaching (dpa/lby) - Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily hat seine Beteiligung an dem Sicherheitstechnologie-Anbieter SAFE ID Solutions aus Unterhaching bei München verteidigt. «Ich habe eine ganz kleine Beteiligung an dem Unternehmen erworben», sagte der 74-jährige SPD-Bundestagsabgeordnete dem Magazin «Stern». Die genaue Höhe wollte er nicht nennen, sein Anteil sei aber «wirklich minimal».

SAFE ID Solutions hat rund 30 Beschäftigte und bietet die komplette Sicherheitstechnologie rund um die Erstellung elektronischer Pässe an. Deren Einführung in Deutschland hatte Schily als zuständiges Regierungsmitglied vorangetrieben.

Geleitet wird der SAFE ID Solutions-Aufsichtsrat laut «Stern» von dem ehemaligen Infineon-Chef Ulrich Schumacher, der im Verdacht steht, in Schmiergeldzahlungen beim Motorsport-Sponsoring von Infineon verwickelt zu sein. Schily sagte zum «Stern», Schumacher habe ihm «sehr glaubhaft dargelegt, dass an den Vorwürfen nichts dran ist».


Aus: "Schily verteidigt Beteiligung an Sicherheitstechnologie-Anbieter" (16.08.2006)
Quelle: http://www.lvz-online.de/multimedia/drc.html?p=4699_205387.html

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[Das Engagement]
« Reply #4 on: August 19, 2006, 12:19:56 PM »
Quote
[...] Das Engagement des früheren Innenministers Otto Schily (SPD) für zwei Biometrie-Firmen beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. Ihr liege eine schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Volker Beck vor, berichtet die 'Welt am Sonntag' (kommende Ausgabe). Beck verlangt Auskunft, welchen Zusammenhang die Regierung zwischen der Entscheidung, biometrische Merkmale in Pässe aufzunehmen, und Schilys Aufsichtsratstätigkeit bei den Firmen sehe und wie sie dies beurteile. An einem der beiden Unternehmen, der SAFE ID Solutions AG, ist Schily mit einem kleinen Aktien-Anteil beteiligt.

"Für solche Tätigkeiten ehemaliger Mitglieder der Bundesregierung braucht es endlich eine Regelung, wie es sie schon seit langem für ausgeschiedene Mitglieder der Europäischen Kommission gibt", sagte Beck. "Wir unterstellen Otto Schily nichts, weil wir ihn als korrekten Menschen kennen, aber die Sache muss aufgeklärt werden", forderte der Grünen-Politiker gegenüber der Zeitung.


Aus:"Schilys Tätigkeit für Biometrie-Firmen beschäftigt die Bundesregierung - Grünen-Politiker Beck verlangt Auskunft" (de.internet.com; 18.08.2006)
Quelle: http://de.internet.com/index.php?id=2044700&section=Topstories


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[...als Zünder für eine Bombe]
« Reply #5 on: August 22, 2006, 11:14:49 AM »
Quote
[...] In Deutschland werden bereits seit Ende letzten Jahres Reisepässe ausgegeben, in denen ein Funkchip (RFID) integriert ist: Auf diesem werden derzeit digitale Passfotos gespeichert, ab 2007 sollen zusätzlich die Abdrücke der beiden Zeigefinger hinzukommen. In den USA wird gerade mit der Ausgabe erster ähnlicher Pässe begonnnen, auch hier ist zunächst das digitalisierte Passbild gespeichert, biometrische Merkmale sollen folgen.

Die Pässe sollen vor allem Flugreisen sicherer machen. Es gab jedoch schon Hinweise auf gravierende Lücken im System: So ist es Lukas Grunwald, dem Geschäftsführer der Hildesheimer Firma DN-Systems, gelungen, die in den Pässen verwendeten RFID- Chips zu klonen - Terroristen könnten demnach mit dem Profil eines unbescholtenen Bürgers Kontrollen umgehen.

Doch damit nicht genug: US-Sicherheitsexperten der Firma Flexilis haben sogar schon gezeigt, wie man den US-RFID-Pass als Zünder für eine Bombe benutzen, und dass die Zündung sogar in Abhängigkeit von der Nationalität des Passinhabers erfolgen kann.

Die US-Reisepässe sind zwar gegen heimliches Auslesen durch eine spezielle Beschichtung geschützt, die verhindert, dass die auf dem RFID-Chip gespeicherten Informationen zugänglich sind, wenn der Pass geschlossen ist - allerdings reicht es schon aus, den Pass nur einen Zentimeter weit zu öffnen, um diese Maßnahme zu umgehen.

Laut einer Flexilis-Demonstration, die auch als Video auf Youtube vorliegt, reicht also ein US-Reisepass, der in einer Tasche mit etwas Spielraum transportiert wird, als Bombenauslöser: Ein RFID-Lesegerät aktiviert dabei den Zünder, sobald ein Pass mit Funkchip in unmittelbarer Nähe vorbeigetragen wird. "Gezielte Angriffe auf US-Bürger" würden so ermöglicht, heißt es in dem Video.

Die Fachleute haben nämlich gezeigt, dass es möglich ist, die Nationalität eines RFID-Reisepasses festzustellen und die Zündung einer Bombe wiederum von diesem Kriterium abhängig zu machen: Damit könnten Sprengfallen speziell auf bestimmte Nationalitäten abgestimmt werden, beliebig viele andere Funkchip-Pässe könnten den Nahbereich des RFID-Lesers, der an eine Bombe gekoppelt ist, ohne Folge passieren - der erste US-Reisepass würde allerdings eine Detonation auslösen.


Aus: "" Von Sascha Koesch / Fee Magdanz / Robert Stadler (SPON; 21. August 2006)
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/telefonkultur/0,1518,432654,00.html

Video:
RFID Passport Shield Failure Demo - Flexilis
http://www.youtube.com/watch?v=-XXaqraF7pI


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[Sicherheitslücken (ePass)]
« Reply #6 on: October 12, 2006, 12:50:19 PM »
Quote
[...] Der neue biometrische Reisepass soll einen Höchststand an Fälschungssicherheit bieten, so die Verantwortlichen. Doch sein Standardwirrwarr, die komplexe Architektur und ein unausgereift wirkendes Konzept seien alles andere als vertrauenserweckend, schreibt das IT-Fachmagazin 'iX' (aktuelle Ausgabe). Der neue elektronische Reisepass enthält neben den klassischen Sicherheitsmaßnahmen einen RFID-Chip, in dem die Daten des Passinhabers einschließlich einer digitalisierten Version seines Lichtbilds gespeichert sind. Diese Informationen, die mit einem speziellen Lesegerät ausgelesen werden, dienen Grenzbeamten zur Überprüfung der Identität des Reisenden.

Verschiedene Verschlüsselungsfunktionen sollen das unberechtigte Auslesen der Passdaten verhindern. Allerdings bietet diese kryptografische Basissicherheit nur wenig Schutz: Denn der Name des Eigentümers, der Geburtstag und die Dokumentennummer reichen aus, um den Pass auszulesen. Diese Informationen, die in der zweiten Zeile der maschinenlesbaren Zone aufgedruckt sind, sind keineswegs geheim. Nicht nur der Inhaber, auch beispielsweise jedes Hotel oder jede Bank, die zur Sicherheit beim Geldabheben gelegentlich die Ausweisnummer in ihrem System hinterlegt, kennen diese Daten. Alle weiteren erforderlichen Informationen stehen in den Stammdaten. So könnten letztlich Unbefugte einen Schlüssel generieren.

[...] Dass man die Daten des neuen E-Passes auch klonen kann, demonstrierte Lukas Grunewald bereits im Sommer dieses Jahres auf der Sicherheitskonferenz Black Hat. Er zeigte, wie man die Daten mit einem selbstentwickelten Werkzeug auslesen, kopieren und auf einen anderen Chip übertragen kann. "All diese Sicherheitslücken sind jedoch nur ein Aspekt beim E-Pass", sagt iX-Redakteurin Ute Roos und verweist auf Biometrie-Probleme wie fehlerhafte Erkennungen.

Aus: "Elektronischer Reisepass birgt Sicherheitsrisiken" (de.internet.com; Mittwoch, 11.10.2006)
Quelle: http://de.internet.com/index.php?id=2045568&section=Security


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[Cracked it!... ]
« Reply #7 on: November 20, 2006, 09:39:56 AM »
Quote
[...] "Cracked it!" triumphierte die britische Tageszeitung Guardian. Nur 48 Stunden hatte ein Sicherheitsexperte gebraucht, um an die in einem Mikrochip gespeicherten Informationen zu kommen.
Beinahe drei Millionen Briten tragen die angeblich ultra-sicheren und zum Heimatschutz prädestinierten Pässe bereits bei sich, die ihre persönlichen sowie biometrische Daten in einem Mikrochip enthalten. Obwohl mit 3DES verschlüsselt, das die dreifache Sicherheit eines militärischen Verschlüsselungsstandards bietet, hatte Adam Laurie von der Sicherheitsfirma Bunker Secure Hosting keine Probleme, an die Daten zu kommen. Er erklärte es damit, dass dabei nicht ganz so geheime Informationen zur Schaffung des Schlüssels verwendet wurden. Innerhalb von zwei Tagen gelang es ihm, den Code zu schreiben, der ihn den Inhalt einer "Unterhaltung" zwischen Lesegerät und RFID-Chip im Pass verstehen ließ.
Das Innenministerium wiegelte schnell ab, der Chip enthalte doch nur die Daten, die auch im Pass selbst zu lesen wären. Die Sicherheitsexperten gehen dennoch davon aus, dass ein Pass fälschbar und reproduzierbar wird, sobald man den Chip auslesen kann.


Aus: "Biometrie-Pässe bereits gehackt" von Bernd Kling (17. November 2006)
Quelle: http://de.theinquirer.net/2006/11/17/biometriepaesse_bereits_gehack.html

"Cracked it! - Three million Britons have been issued with the new hi-tech passport, designed to frustrate terrorists and fraudsters. So why did Steve Boggan and a friendly computer expert find it so easy to break the security codes?" (The Guardian; Friday November 17, 2006)
Source#2: http://www.guardian.co.uk/idcards/story/0,,1950226,00.html

« Last Edit: March 24, 2010, 09:40:10 AM by Textaris(txt*bot) »

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[Belgische ePässe ohne Autorisierung auslesbar... (Notiz)]
« Reply #8 on: June 12, 2007, 10:15:15 AM »
Quote
[...] Die in Belgien zwischen Ende 2004 und Juli 2006 herausgegebene erste Generation von Reisepässen mit integriertem RFID-Chip weisen keinerlei Schutzfunktionen auf, um ein unautorisiertes Auslesen zu verhindern. Wie ein belgisches Forscherteam der Catholic University of Louvain aufdeckte, ist es auf sehr einfache Weise möglich, die auf dem Chip gespeicherten Daten vom Besitzer in wenigen Sekunden unbemerkt auszulesen – neben dem Foto auch die digitalisierte Unterschrift des Passinhabers. Eigentlich sollte die von der internationalen Luftfahrtorganisation ICAO vorgeschlagene Basic Access Control (BAC) das unautorisierte Auslesen der Daten durch kryptografische Funktionen verhindern.

Seit Juli 2006 gibt die belgische Regierung Reisepässe mit RFID-Chips heraus, die durch BAC gegen das unautorisierte Auslesen geschützt seien. Allerdings soll sich der Zugriffsschlüssel, der sich aus Geburtstag, Ablaufdatum und Passnummer zusammensetzt und als maschinenlesbarer Code auf dem Pass aufgebracht ist, mehr oder minder leicht erraten lassen, da die Passnummern in steigender Folge vergeben würden und die Gültigkeitsdauer sich auf fünf Jahre beschränke. Ein ähnliches Problem weisen auch die Reisepässe anderer Länder auf; beispielsweise ist beim niederländischen Reisepass die theoretischen Schlüssellänge von 56 Bit auf 35 Bit zusammengeschrumpft, da Ausgabedatum und Passnummer dort linear zusammenhängen.

Besonders prekär an dem nun aufgedeckten Problem sei nach Angaben der Mitglieder der Forschungsgruppe Gildas Avoine, Kassem Kalach, and Jean-Jacques Quisquater, dass der Außenminister Karel De Gucht noch am 9. Januar vor dem belgischen Parlament behauptete, die Daten auf den elektronischen Pässen seien sowohl durch Basic Access Control als auch durch Active Authentication geschützt. Avoine, Kalach und Quisquater fordern nun, dass die Reisepässe der ersten Generation zurückgezogen werden. Für die zweite Generation fordern die Forscher, in den maschinenlesbaren Zugriffsschlüssel Zufallszeichen einzufügen – dazu sei aber offenbar eine Änderung des ICAO-Standards erforderlich. Zudem könne man auch dem amerikanischen Beispiel folgen und den Pass in eine metallene Schutzhülle stecken.

Quote
11. Juni 2007 16:20
Was hab ich euch gesagt?
firedancer (mehr als 1000 Beiträge seit 26.01.01)

Es geht überhaupt nicht um unsere Sicherheit! Nein, es geht um die
"Sicherheit" des Staates: Für Geheimdienste bedeutet "sicher", daß
man uns überwachen kann!

Das war kein zufälliger Fehler. Das war Absicht! Oder glaubt ihr
etwa, Leute, die kryptographische Funktionen in so ein Ding einbauen,
haben keine Ahnung? Und wer glaubt, die Konzepte werden nicht von
Fachleuten des Geheimdienstes geprüft, den halte ich für hoffnungslos
naiv!
Quote
11. Juni 2007 16:48
Re: Was hab ich euch gesagt?
sondermann (115 Beiträge seit 16.01.03)

Der Geheimdienst hätte so oder so Zugriff. Die andere Seite
(Datenschutz) ist nicht unbedingt Absicht, sondern die ist ihnen
einfach sch...egal.

Quote
11. Juni 2007 19:02
Re: Was hab ich euch gesagt?
nossiwenzinger (mehr als 1000 Beiträge seit 05.11.05)

Nichts gegen den belgischen Geheimdienst, aber der gehört bislang
wohl nicht gerade zur Speerspitze totalitärer Bestrebungen in der
Welt.

Gruß
Nossi

Quote
11. Juni 2007 16:18
Find ich gut, weil ...
mopsfidel, heise2006@verbloggt.net (24 Beiträge seit 01.06.07)

.. jede noch so 'dusselige' Verschlüsselung irgendwann gehackt werden
würde. Hacker würden so lange nach einem Lösungsweg suchen, bis er
gefunden ist. Und Hacker sind manchmal sehr kreativ.
Sobald also dann die Verschlüsselung gebrochen wäre, bräuchte es
* womöglich neue Pässe
* tolle Ausreden der Regierung
* notdürftige Erklärungen der beteiligten Firmen

Wo man nichts hacken kann, da gibts auch nichts zu verlieren ;)

PS: ein normaler Pass lässt sich von jedem Handtaschendieb in weniger
als 2 Sekunden klauen. Da merkt es auch keiner.


Quote
11. Juni 2007 16:24
Re: Find ich gut, weil ...
Torsten Fehre, Torsten Fehre (mehr als 1000 Beiträge seit 05.09.03)

mopsfidel schrieb am 11. Juni 2007 16:18

> PS: ein normaler Pass lässt sich von jedem Handtaschendieb in weniger
> als 2 Sekunden klauen. Da merkt es auch keiner.
Aber jeder merkt dann sofort, dass der Pass weg ist und die darin
enthaltenen Informationen womöglich bei einem Unbefugten gelandet
sind. Wenn mein Pass nur kopiert wird, dann merke ich davon NICHTS.

Quote
11. Juni 2007 16:36
Re: Find ich gut, weil ...
firedancer (mehr als 1000 Beiträge seit 26.01.01)

Es gäbe durchaus Möglichkeiten, das so sicher zu machen, daß keiner
ran kommt.

Dieses Problem war kein Versehen! So dumm ist keiner der
Geheimdienste und die Entwickler! Denn die prüfen das Zeug, da kannst
du Gift drauf nehmen! Ich gehe davon aus, daß dieses Problem volle
Absicht war. Zusammen mit den Möglichkeiten, aus mindestens (!) 10
Metern Entfernung einen solchen Pass auszulesen, ergeben sich so
nämlich ganz neue Perspektiven für die Zukunft ---- legal oder nicht
legal, das ist irrelevant: Was gemacht werden kann wird von unseren
Regierungen gemacht werden.



Quote
11. Juni 2007 16:10
In Deutschland...
Andreas Roeschies, Andreas Roeschies (389 Beiträge seit 06.01.00)

..kann so etwas nicht passieren.

Ist klar.

Andreas

Quote
11. Juni 2007 16:58
Anlaufschwierigkeiten
nixXL (mehr als 1000 Beiträge seit 04.11.03)

unwesentlicher Art. Bis ein derart6ig komplexes Projekt reif ist
vergehen schon mal 5-10 Jahre. Ist ja auch nicht so dramatisch, wenn
sich Name etc auslesen läßt; wer hat da schon was davon.

Quote
11. Juni 2007 21:07
Re: Das ist keine Kinderkrankheit
Sascha Leib, Sascha Leib (mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.00)

firedancer schrieb am 11. Juni 2007 17:15

> Genausowenig wie ein Auto, bei dem nach 100 Kilometer der Boden
> durchbricht. Das ist ein Konstruktionsfehler schwerster Güte, der
> entweder aus völliger Dummheit oder mit Absicht eingebaut wurde. Ich
> tippe ehrlich gesagt auf letzteres.

Als Kenner der belgischen Bürokratie, kann ich Dir versichern: es war
garantiert ersteres!

:-)

/sascha
(z.Zt. in Belgien)



Aus: "Belgische ePässe ohne Autorisierung auslesbar" (11.06.2007)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/90962



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[Sicherheitssimulation... (ePass)]
« Reply #9 on: August 04, 2007, 11:21:05 PM »
Quote
[...] Wer ab November einen neuen Reisepass beantragt, muss nicht nur sein Passbild abgeben, sondern sich auch zusätzlich seine Fingerabdrücke abnehmen lassen. Grund: Im Zuge eines internationalen Abkommens werden diese biometrischen Daten auf den neuen Pässen abgespeichert. Eigentlich sollten nur staatliche Behörden den elektronischen Pass auslesen können – die Sicherheitsmaßnahmen können jedoch offenbar umgangen werden.

Bevor die neuen Pässe auf breiter Front eingeführt werden, hat der Heidelberger Sicherheitsexperte Lukas Grunwald nun den Gegenbeweis angetreten. Ihm ist es nach eigenen Angaben gelungen, die elektronisch abgespeicherten Fingerabdrücke auszulesen.

Lukas Grunwald ist in Sachen E-Pässen kein Unbekannter. Im vergangenen Jahr hat er demonstriert, dass es mit der viel gerühmten Fälschungssicherheit der Pässe nicht allzu weit her ist: Er konnte die Informationen vom Chip eines Passes auf einen anderen Chip übertragen. Eigentlich sollte das unmöglich sein. Die Informationen sind auf den Chips verschlüsselt gespeichert und dürfen nur von staatlichen Behörden ausgelesen werden.

Brisant: Da die elektronischen Pässe berührungsfrei ausgelesen werden können, bemerkt der Ausweisbesitzer nicht unbedingt, wenn auf die Inhalte seines Reisepasses zugegriffen werden. Nicht nur deutsche Pässe sind von der Sicherheitslücke betroffen. Grunwald sagte zu FOCUS Online: „Man müsste das ganze Projekt von vorne neu beginnen.“ Schuld an dem Problem seien die Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtbehörde, die den Standard für die elektronischen Reisepässe entworfen hat.

Eine weitere Sicherheitslücke macht dem Heidelberger Sicherheitsexperten aber mehr Sorgen: Mithilfe eines manipulierten Chips hat er es geschafft, zwei Ausweisscanner zum Absturz zu bringen. Dies zeigt, dass die Geräte, die an immer mehr Flughäfen zum Einsatz kommen, prinzipiell manipulierbar sind. Statt den Scanner zum Absturz zu bringen, könnten Angreifer die Geräte auf diesem Weg auch umprogrammieren.

Die Bundesdruckerei, die solche Ausweisleser weltweit vertreibt, wollte gegenüber FOCUS Online dazu nicht Stellung nehmen. Das Unternehmen verweist darauf, dass seine Geräte vom Innenministerium und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik überprüft und zertifiziert worden seien.

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums dementiert auf Anfrage von FOCUS Online, dass die Daten in den deutschen Reisepässen gefährdet seien: „Durch die umfangreichen Prüfvorschriften, die in Deutschland durch das BSI erstellt werden und auch international Verwendung finden, kann die deutsche Implementation aus Sicht der IT-Sicherheit als führend bezeichnet werden. Die Sicherheit der auszulesenden Daten ist dabei jederzeit gegeben.“ Um die abgespeicherten Fingerabdrücke zu sichern, will die Bundesregierung jedoch bei der zweiten Generation des elektronischen Passes zusätzliche elektronische Sicherheitsmaßnahmen einführen.

Auch die Lesegeräte seien nicht gefährdet: „Eine Kompromittierung der ePass-Leser, die an der deutschen Grenze eingesetzt werden, ist nicht möglich. Ein standardkonformes Lesegerät wird vor dem Anzeigen des Bildes die elektronische Signatur der Passdaten überprüfen“, erklärt die Ministeriumssprecherin. Inwieweit diese Bewertung aufrechtzuerhalten sein wird, bleibt abzuwarten. Grundwald hält es jedenfalls für sehr wahrscheinlich, dass sich mit der von ihm entdeckten Sicherheitslücke zahlreiche weitere Lesegeräte manipulieren lassen. Welche Geräte er konkret getestet hat, will der Sicherheitsspezialist aber bisher nicht verraten.

Der elektronische Pass war von Anfang an umstritten. Das Bundesinnenministerium ist jedoch von der Notwendigkeit des Projekts überzeugt: „Im technologischen Wettlauf gegen organisierte Kriminalität und internationalen Terrorismus haben wir uns damit einen wichtigen Vorsprung verschafft“, erklärte Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Einführung des Passes.

Kritiker sind anderer Meinung. Sie weisen darauf hin, dass die deutschen Pässe auch ohne biometrische Daten sehr fälschungssicher waren. Und tatsächlich konnte die Bundesregierung als Antwort auf eine Parlamentarische Anfrage keinen Fall nennen, in dem ein Terrorist einen gefälschten deutschen Ausweis benutzt haben soll. Der Sprecher des Chaos Computer Clubs, Andy Müller Maguhn, spricht von einer „teuren Sicherheitssimulation ohne Nutzen“ und ruft gar zum Boykott gegen die neuen Pässe auf.

Quote
Jogi78 | 503 Kommentare (04.08.2007 11:31)
Otto Schily...
musste den elektronischen Pass einführen. Sonst hätte es keinen Posten im Aufsichtsrat der Herstellerfirmen gegeben. Im Ernst, dieser Pass ist schon von Beginn an ein Flop.

Quote
aufwachen | 240 Kommentare (03.08.2007 19:33)
Die Angst vor dem eigenen Staatsapparat
Alles wäre nur halb so schlimm, wenn es nur der manipulierbare Reisepass wäre. Es sind aber alle zentral gespeicherten Daten, die manipulierbar sind. Angefangen von der Krankenkasse, zum Finanzamt, bis zu den Bankkonten. Jede weitere Zusammenführung der Daten führt zu neuen Manipulationsmöglichkeiten. Es stellt sich letztlich die Frage, ob durch die zentale Speicherung von Daten, die Angst vor dem eigenen Staatsapparat nicht größer sein muß, als vor irgendwelchen Terroristen.

Quote
Gast (03.08.2007 19:04)
DVDs haben auch einen Kopierschutz
Die Wirksamkeit ist sogar per Gesetz festgeschrieben, man darf ihn nicht überwinden - aber hindert das die Millionen von Usern daran, es dennoch zu tun? Die Sicherheit des Passes mit einer Zertifizierung zu begründen, ist Schwachsinn. Die "richtigen" Leute wissen bestimmt schon lange, wie sie als Lieschen Müller durch die Kontrollen kommen. Peinlich und hochgefährlich!

Quote
GB (03.08.2007 18:11)
Kurz und bündig:
Ich lach mich tot !


Aus: "Sicherheitslücken - Deutscher knackt elektronischen Reisepass" Von Torsten Kleinz
Quelle: http://www.focus.de/digital/computer/sicherheitsluecken_aid_68760.html


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[Der elektronische Personalausweis.. (Notizen)]
« Reply #10 on: September 24, 2007, 02:53:24 PM »
Quote
[...] Einführung des elektronischen Personalausweis:

Ab Ende 2009 sollen möglicherweise neue Personalausweise vergleichbar mit dem seit 1. November 2005 ausgegebenen ePass ausgestellt werden.  Dieser soll dann neben personenbezogenen Daten auch die Möglichkeit bieten, sich mittels qualifizierter elektronischer Signatur (gespeichert auf dem integrierten Chip) und einem besonderem Lesegerät über das Internet elektronisch auszuweisen. Dabei soll der Inhaber volle Kontrolle über seine personenbezogenen Daten behalten.

Es ist keine Umtauschpflicht für dann noch gültige Personalausweise geplant. Erst bei Ausstellung eines neuen Personalausweises wird dieser dann nur noch in der neuen Form ausgegeben. Die Einführung eines elektronischen Personalausweises wird schon seit mehreren Jahren erwogen, wie eine Kleine Anfrage im Bundesparlament aufzeigt.


Aus: "Personalausweis" (Stand: 24.09.2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Personalausweis

-.-

Quote
[...] Innenexperten von Union und SPD haben Kritik an dem geplanten elektronischen Personalausweis zurückgewiesen. "Dass Bürger erkennungsdienstlich behandelt werden sollen, ist kompletter Unfug", sagte SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz der Leipziger Volkszeitung. Es würden sich wieder einmal "die üblichen Bedenkenträger" zu Wort melden, fügte er hinzu. Ähnlich äußerte sich der CDU-Innenexperte Clemens Binninger. Von einer "Totalerfassung", wie sie Grüne und Linke der Koalition vorwürfen, könne keine Rede sein.

[...] Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, befürchtet daher eine Totalerfassung aller Fingerabdrücke. Er sehe die Aufnahme der Fingerabdrücke in die elektronischen Personalausweise kritisch, da die Union bereits in der heftigen Debatte um die zweite Generation des biometrischen Reisepasses die zentrale Vorhaltung der Fingerabdrücke auch in den Personalausweisregistern gefordert habe. Zudem gebe es bei den Personalausweisen auch keine europarechtliche Verpflichtung zur Einführung biometrischer Merkmale.

Quote
24. September 2007 9:18
Und in ein paar Jahren heißt es dann
Snoozel (386 Beiträge seit 08.06.06)

"Es wäre schwachsinn die Fingerabdruckdaten in den Meldeämtern zu
erfassen und diese dann nicht für die Straftat- und Terroraufklärung
und Prävention zu nutzen".

Genauso wie bei dem Thema Mautdaten halt.

Quote
24. September 2007 9:33
Seid Ihr alles Terroristen...
Sturmbarth (326 Beiträge seit 15.05.02)

...oder warum habt Ihr so große Angst davor?

Das größte Unding überhaupt ist, dass (wie) auch heute schon
Personalausweis und Reisepass gebührenpflichtig sind.

Ach ja, und was macht man eigentlich nach einer Handtransplantation?


Quote
24. September 2007 10:34
"Dass Bürger erkennungsdienstlich behandelt werden sollen...
Sarcan (261 Beiträge seit 23.09.02)

... ist kompletter Unfug"

...vielleicht bin ich ja ein wenig unbedarft in der Hinsicht, aber
Wikipedia sagt mir unter 'Erkennungsdienstliche Behandlung':
"Eine erkennungsdienstliche Behandlung Behandlung ist die
Durchführung der Erhebung von persönlichen und biometrischen Daten
einer Person."
"Erhoben werden :
  • Vorname, Familienname, Wohnort, andere Daten aus Ausweisen und

Reisepässen,
  • Alter bzw. Geburtsdatum,
  • Lichtbilder (Fotos),
  • Körperhöhe, Körpergewicht,
  • besondere körperliche Merkmale (wie Narben, Tätowierungen),

[ ]Tonaufnahmen des gesprochenen Wortes,
  • Fingerabdrücke aller 10 Finger, (machts einen Unterschied, obs

einer oder 10 sind?)
[ ]DNA-Abstrich (Mundhöhlenabstrich), nur freiwillig, auf
richterliche Anordnung oder bei bestimmten Straftaten (siehe auch
DNA-Analyse, Genetischer Fingerabdruck, Speichelprobe)"

Ich würde fast meinen, dass wir da ziemlich nahe dran sind, oder?

Quote
24. September 2007 13:22
Sogar Polizisten sagen, daß das erkennungsdienstliche Behandlung ist
Deep_Thought (mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.05)

Einhellige Meinung der Polizisten in meinem Freundeskreis:
Fingerabdruck in den Personalausweis heißt erkennungsdienstliche
Behandlung des ganzen deutschen Volkes.

[...]




Aus: "Koalitionsexperten weisen Bedenken gegen elektronischen Personalausweis zurück" (24.09.2007)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/96404
« Last Edit: November 22, 2007, 09:42:56 AM by Textaris(txt*bot) »

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[Eine Totalerfassung aller Fingerabdrücke.. (Notizen)]
« Reply #11 on: September 24, 2007, 02:56:40 PM »
Quote
[...] Wiefelspütz sagte der „Berliner Zeitung“, der E-Ausweis solle auch einen PIN-Code erhalten, damit Bürger über das Internet Verwaltungsangelegenheiten, etwa das Ummelden des Autos, erledigen könnten. Ersten Berechnungen zufolge soll der elektronische Ausweis rund 9,90 Euro kosten.

Datenschützer Schaar sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Die Speicherung des Fingerabdrucks im Personalausweis sehe ich sehr kritisch.“ Es gebe keine europarechtliche Verpflichtung, das zu tun. „Im Unterschied zu den Pässen betreffen die Personalausweise alle, die über 16 Jahre alt sind. Das würde bedeuten, dass wir eine Totalerfassung aller Fingerabdrücke bekämen.“

[...] Erwogen wird, dass mit dem Ausweis-Code Geschäfte über das Internet erledigt werden können. Zudem ist daran gedacht, auf diese Weise den Jugendschutz zu garantieren - etwa sicherzustellen, dass beim Waffenkauf der Käufer auch über 18 Jahre ist oder Jugendliche nicht Chat-Rooms für Erwachsene benutzen. „Mit dem Personalausweis soll auch die Sicherheit für Verbraucher im Internet erhöht werden“, sagte Wiefelspütz.

Schaar hält eine elektronische Signatur und einen PIN-Code auf den Ausweisen „grundsätzlich für eine gute Idee. Denn wir haben es heute mit der Tatsache zu tun, dass im Internet häufig gefälschte oder gestohlene Identitäten verwendet werden und dass Betrüger Geschäfte zu Lasten Dritter ausüben und diese schädigen, etwa bei Internetauktionen.“


Aus: "Kritik am elektronischen Personalausweis" (HANDELSBLATT, Sonntag, 23. September 2007)
Quelle: http://www.handelsblatt.com/News/Politik/Deutschland/_pv/_p/200050/_t/ft/_b/1326932/default.aspx/kritik-am-elektronischen-personalausweis.html

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[Folgt man den Argumenten... (Notizen)]
« Reply #12 on: September 24, 2007, 04:12:04 PM »
Quote
[...] Bei heftigen rechts- und innenpolitischen Diskussionen über das neue Passgesetz wurde erst vor wenigen Monaten das ursprüngliche Vorhaben verhindert, diese biometrischen Daten zentral zu speichern, sie abrufbereit und dem polizeilichem Zugriff jederzeit offen zu halten.

Das Argument, das schließlich auch die SPD (aber nicht die CDU/CSU) überzeugte, lautete: Man kann mit dem unbescholtenen Bürger nicht wie mit einem Verbrecher umspringen. Das neue Passgesetz gibt nun den Online-Zugriff auf die Passbilder nur für die Polizeibehörde frei, die für den Meldeort zuständig ist. Ein Staatsspeicher für die Fingerabdrücke existiert nicht.

Nun aber kommt die alte Diskussion, kommen die alten Begehrlichkeiten wieder hoch - diesmal, noch heikler, für den Personalausweis. Auf dem geplanten elektronischen Personalausweis, den es, scheckkartengroß, ab Ende 2009 geben wird, sollen nach den Plänen der Fachpolitiker von Union und SPD unsichtbar auch die digitalisierten Abdrücke des rechten und linken Zeigefingers gespeichert werden. Der elektronische Personalausweis ist Teil des vom Bundeskabinett vor einem Jahr beschlossenen Programms zur Modernisierung der Bundesverwaltung.

Der Ausweis soll, im Zuge dieser Verwaltungsmodernisierung, auch einen PIN-Code enthalten, damit künftig via Internet Verwaltungsangelegenheiten erledigen werden können, etwa das Ummelden eines Autos; dieser PIN-Code, so heißt es, könne auch private Geschäfte, etwa das Online-Banking, einfacher und sicherer machen. Der Bundesdatenschutzbeaufragte Peter Schaar hält diesen Code "grundsätzlich für eine gute Idee".


Gegen die geplante Speicherung der Fingerabdrücke dagegen läuft er Sturm: Er befürchtet "eine Totalerfassung aller Fingerabdrücke". Es könnten Groß-Dateien entstehen, die nicht nur die Begehrlichkeiten staatlicher, sondern auch privater Stellen und von Kriminellen wecken würden. Es ist in der Tat ein Erfahrungssatz: Wenn Daten da sind, werden sie auch genutzt und missbraucht.

Einen Pass braucht man nur für große Reisen, man muss sich also keinen ausstellen lassen; der Digitalisierung kann man so entgehen. Der Besitz eines Personalausweises dagegen ist für jeden Deutschen über 16 Jahre Pflicht. Deshalb ist mittels elektronischem Fingerabdruck und digitalisiertem Bild tatsächlich eine Gesamterfassung fast aller strafmündigen Bürger möglich. Das macht die Bedenken, welche die Datenschützer schon beim elektronischen Pass hatten, noch akuter.

Ausgangspunkt für die Speicherung von biometrischen Daten in Ausweispapieren waren rot-grüne Koalitionsvereinbarungen in den Jahren 2001 und 2002. Damals wurde gefeixt, die Grünen hätten die "Biometrie" nur deshalb für sinnvoll gehalten, weil darin das Wort "Bio" vorkommt.


Quote
23.09.2007  21:47:17
OttoX: Demokratische Totalüberwachung

Folgt man den Argumenten von Schäuble, Merkel und Co so ist eine Totalüberwachung kein Problem, wenn sie "demokratisch kontrolliert", d.h. durch von den Blockparteien CDUSPDGrüneFDP ernannte Gremien gesteuert wird. Das Problem mit der überwachung ist aber gerade, daß sie benutzt werden kann und wird, zur Erhaltung der Macht dieser Parteien im großen Stil Operationen gegen Oppositionelle auszuführen, die heute wegen des damit verbundenen Risikos noch nicht möglich sind. (Nicht daß es trotzdem schon gemacht wird, wie beim Verbotsprozeß gegen die NPD deutlich wurde.)

Auch wirkt das Wissen, daß die Mächtigen jederzeit über alle Aktivitäten im Bilde sind, als Abschreckung jeglicher Opposition. Wenn erst ein paar Exempel statuiert sind, überlegt sich jeder, ob er sich durch Widerspruch zur hilflosen Zielscheibe der überwacher macht. Aber selbst wenn Mutter Theresa an der Spitze dieses überwachungsstaates stände, würde er Angst vor Repressionen erzeugen und die freie politische Meinungsäußerung behindern. Denn wenn die heutigen Machthaber nichts gegen den Aufmüpfigen tun, wer weiß was die nächsten mit den gesammelten Daten anstellen?



Aus: "Elektronischer Personalausweis: Schlimme Finger" - Der geplante neue Personalausweis weckt die Angst vor einer Totalerfassung - es könnten Groß-Dateien entstehen, die nicht nur die Begehrlichkeiten staatlicher, sondern auch privater Stellen und von Kriminellen wecken würden.  Von Von Heribert Prantl (SZ vom 23.9.2007)
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/559/134304/

« Last Edit: November 22, 2007, 09:43:43 AM by Textaris(txt*bot) »

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[dass diese Maßnahme verantwortbar sei.. (Notiz)]
« Reply #13 on: October 10, 2007, 02:32:29 PM »
Quote
[...] Zur Aufnahme von digitalisierten Fingerabdruckbildern in den Personalausweis sagte der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz dem Tagesspiegel, dass diese Maßnahme verantwortbar sei. Er machte allerdings zur Bedingung, dass es keine Zentraldatei mit den Fingerabdrücken der unbescholtenen Bevölkerung geben darf.

Zur eindeutigen Identifizierung und Authentifizierung sei zwar ein digitales Foto gut, "aber ein Fingerabdruck noch besser". Der SPD-Innenexperte Fritz-Rudolf Körper stimmte ihm zu: "Die Linie ist klar: die Fingerabdrücke ja, auf keinen Fall eine Datei", sagte er dem Tagesspiegel.

Und auch der Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion Klaus-Uwe Benneter, der der Fingerabdruck-Maßnahme bislang kritisch gegenüberstand, sagte gegenüber dem Tagesspiegel: "Ich möchte sicher sein, dass es keine technische Möglichkeit gibt, später doch noch eine Datei zu erstellen. In Abwägung der Vorteile, die so ein Dokument hätte, könnte ich mir vorstellen, dass wir uns darauf verständigen können."

Für die Union sagte zu dieser SPD-Bedingung der Innenexperte Hans-Peter Uhl (CSU): Zwar "wäre es unser Wunsch, den Fingerabdruck bei der ausgebenden Behörde zu speichern". Doch angesichts der Haltung der Sozialdemokraten habe man die Forderung zurückgestellt. "Das ist kein Kampfthema zwischen uns und der SPD."

Der neue Personalausweis, der ab Ende 2009 kommen soll, ist erstmalig im Scheckkartenformat gehalten und enthält einen RFID-Chip zum kontaktlosen Auslesen. Zwei Fingerabdrücke sowie ein biometrisch nutzbares Passfoto sollen digital gespeichert werden.

Eventuell soll der Personalausweis auch für eine Authentifizierungsmöglichkeit genutzt werden können, beispielsweise beim Kontakt mit Behörden über das Internet. Optional soll dazu eine Pin und eine digitale Signatur eingebaut werden. Dies könnte beispielsweise beim Einkauf von Waffen, Alkohol und anderen Substanzen die Altersverifikation oder auch die Speicherung der Käuferdaten erleichtern, wenn diese gesetzlich vorgeschrieben sind. (ck)


Quote
wurde ja auch langsam zeit:
die generelle speicherung der fingerabdrücke von jugendlichen ist ein anliegen welches schon vor langer zeit vorgetragen und jetzt hoffentlich umgesetzt wird. mit den richtigen politikern an der hand ist jetzt der zeitpunkt gekommen, diese sinnvolle idee endlich in die realität umzusetzen.
nicht nur, dass damit die sicherheit erhöht wird, gleichzeitig kann man so ein system zur optimalen kontrolle von kriminellen jugendlichen aufbauen. das war auch schon lange erforderlich, bei den zahlen der gewaltentwicklung, wie man sie bspw. in schlechten städten wie berlin, hamburg, bremen, leipzig, düsseldorf u.a. städten sehen kann.
glücklicherweise hat bspw. das bessere bundesland bayern seit gestern einen guten, neuen ministerpräsidenten, der weiss, welche wichtigkeit dieses anliegen hat.

Quote
[...]  damit sie auch genug spuren finden empfehle ich:

inhalt der müllsäcke aus dem bundestag oder -rat
(dna fähiges material kippen, haare, tempotücher etc.)

dann wird es lustig

ich liebe es bei der geburt eines polizeistaates dabei
sein zu dürfen
zyn off




Jläbbischer schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich will nicht wissen, wie viele ungeklärte
> Verbrechen plötzlich aufgeklärt werden können,
> weil unerkannte Einbrecher, Mörder, Vergewaltiger
> und Co nichtsahnend ihren Abdruck abgeben...
>
> Das ist wohl einer der wenigen guten Gründe für
> den Fingerabdruck. Wenn es denn rechtlich erlaubt
> ist, dass das BKA mal kurz einen Datenabgleich
> macht.


Aus: "Bevölkerung ab 16 soll für Perso Fingerabdrücke abgeben" (Networld / 09.10.2007 / 17:51)
Quelle: http://www.golem.de/0710/55267.html


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[Eine bisher nur Verbrechern vorbehaltene Maßnahme... (ePass)]
« Reply #14 on: October 17, 2007, 10:52:29 AM »
Quote
[...] Das eigentliche Ziel der "Sicherheitshysteriker" offenbart für den CCC die von der SPD bislang abgeschmetterte Forderung der Union nach Speicherung der sensiblen biometrischen Daten bei den ausgebenden Behörden. "Die Beteuerungen deutscher Politiker, die Fingerabdrücke würden nicht zentral gespeichert, haben angesichts der maßlosen Datengier des Staates nicht mal mehr Unterhaltungswert", fürchtet Engling. "Jetzt zu behaupten, dass es keine zentrale Biometriedatei geben werde, ist eine vorsätzliche Täuschung des Bürgers." Mit der unlängst in Eckpunkten beschlossenen Einführung der biometrischen Personalausweise werde der Kurs trotz der bekannten Sicherheitslücken fortgesetzt. Eine bisher nur Verbrechern vorbehaltene Maßnahme treffe dann die gesamte Bevölkerung.   

Quote
16. Oktober 2007 18:15
Der CCC hat schon immer Anarchie propagiert.
Ming Jung, mingjung@gmx.eu (185 Beiträge seit 30.04.07)

Chaos ist ja schliesslich Teil seines selbstgewählten Namens.

Ich nehme diese selbsternannten Weltverbesserer in keinster Weise
ernst.


Quote
16. Oktober 2007 18:07
Schilys Vermächtnis
Mit_linux_wär_das_nicht_passiert (mehr als 1000 Beiträge seit 16.11.01)

Danke, Otto Schily! Seine Pension zahlt der Steuerzahler und die wird
kräftig durch die Aufsichtsratsposten von Byometric Systems AG und
Safe ID Solutions AG aufgebessert, die, so ein Zufall!, RFID-Chips
für die neuen Ausweisdokumente herstellen.

Ich spucke auf korrupte Politiker!

Mein Reisepass ist am letzten Tag ausgestellt, an dem es noch ohne
maschinenfreundliches Bild und RFID ging und das war kein Zufall. Ich
bin mir sicher, dass das bald bereits ein Verdachtsmoment sein wird.

Ende des Jahres wirds dann Zeit, meinen letzten Perso ohne RFID zu
beantragen.

Quote
[...] Otto Georg Schily (* 20. Juli 1932 in Bochum) ist Rechtsanwalt und ein deutscher Politiker (SPD). Von 1998 bis 2005 war er Bundesminister des Innern.

[...] Otto Schily wurde nach seiner Zeit als Bundesinnenminister Aufsichtsrat bei den Firmen Byometric Systems AG (Mitterfelden) [3] und SAFE ID Solutions AG (Unterhaching) [4]. Diese Firmen bieten biometrische Lösungen bzw. Lösungen zur Personalisierung von Ausweisdokumenten an. Seine Tätigkeit für diese Firmen ist umstritten, denn als Bundesinnenminister war Otto Schily ein maßgeblicher Wegbereiter der Einführung des kontrovers diskutierten biometrischen Reisepasses (epass), von dessen Einführung seine nunmehrigen Arbeitgeber in erheblichem Maße wirtschaftlich profitieren.

[...] Am 28. Oktober 2005 wurde Schily mit dem Negativpreis Big Brother Lifetime Award 2005 ausgezeichnet. Gewürdigt wurde er „für den Ausbau des deutschen und europäischen Überwachungssystems auf Kosten der Bürger- und Freiheitsrechte und für seine hartnäckigen Bemühungen um die Aushöhlung des Datenschutzes unter dem Deckmantel von Sicherheit und Terrorbekämpfung“. Schily hatte die Auszeichnung bereits 2001 für den ersten „Otto-Katalog“ erhalten.

Quelle: [http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Schily] (17.10.2007)



Quote
16. Oktober 2007 19:28
DIY-RFID-Detektor
hackedgadget (63 Beiträge seit 24.09.07)

Wers noch nicht kennt:

> http://href.to/Da2
[http://lazybone.mtox.de/blog/2007/07/16/rfid-scanner-detektor-armreif/]

Funktioniert in der Tat. (selbst probiert)

Quote
16. Oktober 2007 21:24
Ausweis Version 4. Reich
super_hans1986 (158 Beiträge seit 13.09.07)

Anders kann ich das nicht umschreiben. Jegliche Vernunft und Kritik
wurde erfolgreich ignoriert und der Wille des Volkes ist ein Relikt.
Der Ausweis ist mittlerweile ein Produkt eines neurotischen,
perversen Industriestaates des 21. Jahrhunderts, dessen größte Angst
die kritische Masse von mündigen Bürgern ist.


Aus: "CCC warnt vor Risiken und Nebenwirkungen des neuen Reisepasses" (Stefan Krempl) / (pmz/c't) (16.10.2007)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/97484