COMMUNICATIONS LASER #17
May 22, 2012, 12:18:33 PM *
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Author Topic: [Schulden... (Notizen)]  (Read 440 times)
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« on: September 22, 2009, 10:12:22 AM »

Quote
[...] Die Staatsverschuldung bezeichnet die vom Staat akzeptierten Gesamtforderungen der kreditgebenden Gläubiger an den Staat, beispielsweise in Deutschland die zusammengefassten Schulden von Bund, Ländern, Kommunen, gesetzlicher Sozialversicherung und Sondervermögen. Die Staatsverschuldung wird dabei in der Regel brutto betrachtet, das heißt, die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten werden nicht um die Forderungen des Staates gegenüber Dritten vermindert. Im Jahre 2007 betrugen die Verbindlichkeiten des Sektors Staat in der Bundesrepublik Deutschland 1588,5 Mrd. Euro oder rund 66 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP), das Geldvermögen betrug 508,2 Mrd. Euro oder 21 % des BIP und die Nettoverbindlichkeiten somit 1080,3 Mrd. Euro oder 45 % des BIP.[1]

[...] Im Jahr 2002 betrugen in Deutschland die Schulden 5.930 Mrd. Euro, davon entfielen auf die privaten Haushalte 1.535 Mrd. Euro (rd. 25 %), auf die Unternehmen 3.142 Mrd. Euro (rd. 52 % und auf den Staat 1.253 Mrd. Euro (rd. 23 %).

Das Nettogeldvermögen aller Unternehmen lag im negativen Bereich bei 1.241 Mrd. Euro, das des Staates bei 1.061 Mrd. Euro. Spiegelbildlich dazu lag das Nettogeldvermögen privater Haushalte und der Versicherungen und Banken bei 2380 Mrd. Euro. (Quelle: Bundesbank).


Aus: „Staatsverschuldung“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. September 2009, 17:00 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Staatsverschuldung&oldid=64661496 (Abgerufen: 22. September 2009, 09:10 UTC)


-.-

Quote
[...] Die Haushalte der Bundesländer leiden heftig unter den Folgen der stärksten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Neuesten Zahlen zufolge stiegen die Schulden im ersten Halbjahr drastisch auf insgesamt 1 602 Mrd. Euro an.

HB WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, nahmen sie damit im Vergleich zur Jahresmitte 2008 um 7,2 Prozent oder 107,5 Mrd. Euro zu. Gegenüber dem Jahresende 2008 betrug der Anstieg 5,7 Prozent. Die Angaben beziehen sich auf die Kernhaushalte des Bundes und der Länder einschließlich ihrer jeweiligen Extrahaushalte sowie auf die Kernhaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände.

Beim Bund wurde laut Bundesamt der größte Anstieg der Kreditmarktschulden registriert. Sie erhöhten sich gegenüber Ende 2008 um 7,5 Prozent (plus 71,7 Mrd. Euro) auf 1 028,5 Mrd. Euro. Hierin sind auch die Schulden der zur Bewältigung der Finanzmarktkrise neu gegründeten Sondervermögen Finanzmarktstabilisierungsfonds (44,7 Mrd. Euro) sowie Investitions- und Tilgungsfonds (1,2 Mrd. Euro) enthalten.

Die Länder waren zur Jahresmitte 2009 mit 498,6 Mrd. Euro am Kreditmarkt verschuldet, dies waren 3,5 Prozent (plus 16,9 Mrd. Euro) mehr als Ende 2008. Rückläufig war dagegen die Verschuldung der Gemeinden mit 74,8 Mrd. Euro (minus 2,1 Prozent beziehungsweise minus 1,6 Mrd. Euro). Die Schulden der kommunalen Zweckverbände sind dabei nicht enthalten.




Aus: "Rezessionsfolgen - Schulden des Staates steigen rasant an" (21.09.2009 )
Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schulden-des-staates-steigen-rasant-an;2458944

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« Reply #1 on: June 14, 2011, 08:55:34 AM »

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[...] New York - Das Vertrauen in die US-Haushaltspolitik schwindet zusehends: Immer mehr Finanzgiganten entziehen der Regierung von Barack Obama das Vertrauen und stellen den US-Präsidenten vor eine harte Aufgabe: der Abwendung eines finanziellen Kollapses. Große Wall-Street-Banken rüsten sich bereits für Turbulenzen an den Märkten, sollte Obama im Haushaltsstreit mit den Republikanern keine Lösung finden, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf einen hochrangigen Bankmanager.

Die Geldhäuser bereiten sich demnach darauf vor, im Ernstfall im August massiv US-Staatsanleihen abzustoßen. Eine alternative Strategie wäre es, mehr Bargeld zur Absicherung von Derivategeschäften und anderen Transaktionen aufzubauen. Ziel sei es, die Abhängigkeit des Finanzsystems von Staatsanleihen zu verringern. "Wir arbeiten an einem Notfallplan, der zum einen die Möglichkeit vorsieht, sich verstärkt aus Staatsanleihen zurückziehen zu können", sagte ein Bankenchef der "FT" zufolge. "Zum anderen könnten wir mehr Cash aufbauen." Namen von Banken werden in dem Bericht nicht genannt.

An der Wall Street werden immense Probleme für die Finanzmärkte befürchtet, sollten sich Obamas Demokraten und die oppositionellen Republikaner nicht auf eine Anhebung der derzeitigen Schuldenobergrenze verständigen. Nach Darstellung der Regierung ist eine Einigung bis zum 2. August erforderlich, andernfalls droht der Kollaps.

Die derzeitige Schuldenobergrenze der USA liegt bei 14,3 Billionen Dollar. Das Land hatte die Latte sogar schon Mitte Mai gerissen, bleibt aber nach den Worten von Finanzminister Timothy Geithner zunächst durch "außergewöhnliche Maßnahmen" flüssig - gemeint sind Bilanzierungstricks. Das Haushaltsdefizit lag im vergangenen Jahr bei rund zehn Prozent der Wirtschaftsleistung und damit deutlich höher als etwa im Fast-Pleitestaat Griechenland. Zehnjährige US-Staatsanleihen hatten am Jahresende eine Rendite von mehr als drei Prozent. Das ist deutlich mehr als langfristige deutsche Schuldtitel einbringen.

Einflussreiche Investoren haben sich bereits vollständig aus US-Staatsanleihen zurückgezogen und sogar Wetten gegen sie abgeschlossen, etwa der Großanleger Pimco. Zudem haben die großen Rating-Agenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA gedroht .

yes/Reuters




Aus: "Amerikas Banken fürchten den Staatsinfarkt" (13.06.2011)
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,768156,00.html

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« Reply #2 on: June 30, 2011, 10:45:30 AM »

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[...] Vor dem großen "D" zittern Banker wie Finanzminister. Es steht für "default": Kreditausfall. Genau mit diesem vernichtenden Urteil droht die mächtige Ratingagentur Standard & Poor's den USA, sollten die Parteien ihren Schuldenstreit nicht beilegen. Können die Amerikaner ihre am 4. August fälligen Zinsen auf Staatsanleihen nicht zurückzahlen, würden diese unmittelbar auf "D" heruntergestuft, sagte S&P-Geschäftsführer John Chambers der Nachrichtenagentur Reuters.

...


Aus: "Standard & Poor's droht USA mit Höchststrafe" (30.06.2011)
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/geld/usa-haushaltskrise-standard-poors-droht-mit-dem-grossen-d-1.1114202

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« Reply #3 on: June 30, 2011, 10:45:55 AM »

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[...] Die Neuverschuldung des Bundes soll einem Zeitungsbericht zufolge im kommenden Jahr stärker sinken als bislang geplant. Die aufzunehmenden neuen Kredite würden unter die Marke von 30 Milliarden Euro fallen, berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf Kreise des Finanzministeriums. Bisher hatte Minister Wolfgang Schäuble (CDU) 31,4 Milliarden Euro an neuen Schulden eingeplant.

...


Aus: "Neuverschuldung soll unter 30 Milliarden sinken" (28.6.2011)
Quelle: http://www.zeit.de/politik/2011-06/Neuverschuldung-Bundshaushalt

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