COMMUNICATIONS LASER #17
May 21, 2012, 06:57:10 PM *
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Author Topic: [Vernichtung von Daten... ]  (Read 2197 times)
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« Reply #15 on: March 03, 2011, 09:40:38 AM »

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[...] Es ist unstrittig, dass Fans beim Amateurderby TSV 1860 gegen FC Bayern am 9. Dezember 2007 von Beamten des Unterstützungskommandos (USK) ohne erkennbaren Grund geprügelt wurden. Allein, man konnte die Schläger unter den Helmen nicht identifizieren. Die Videos der Polizei sind an entscheidender Stelle lückenhaft. Alfons Obermeier von der Generalstaatsanwaltschaft sagt, man habe keine Hinweise gefunden, "dass bewusst geschnitten wurde".

...


Aus: "Schläger bleiben unerkannt" Von Susi Wimmer (25.02.2011)
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/usk-polizisten-die-schlaeger-bleiben-unerkannt-1.1065116

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« Reply #16 on: March 06, 2011, 04:04:13 PM »

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[...] (sda/ddp/afp ) Drei Wochen nach dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak ist der Kampf um hochbrisante Akten der Staatssicherheit entbrannt. Die Aktion richtete sich gegen vermutete Versuche der Staatssicherheitsbehörde, belastende Akten aus der Mubarak-Ära zu vernichten.

...


Aus: "Demonstranten kämpfen in Ägypten um Geheimdienst-Akten" (5. März 2011, 12:19, NZZ Online)
Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/demonstranten_kaempfen_in_aegypten_um_geheimdienst-akten_1.9776352.html

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« Reply #17 on: July 21, 2011, 09:53:56 AM »

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[...] Seit Jahren hält sich der Verdacht, der NS-Massenmörder Alois Brunner sei BND-Resident in Syrien gewesen. Nun haben die Haushistoriker des Geheimdienstes entdeckt: In der Regierungszeit von Helmut Kohl wurden alle Unterlagen zu dem Fall entsorgt.

... Die Initiative, die Brunner-Papiere zu schreddern, kam von einem Referat aus der Sicherheitsabteilung des Dienstes. Ein Mitarbeiter schlug am 22. Februar 1994 vor, "der BND sollte sich von diesen Unterlagen trennen". Gründe dafür nannte er nicht. Drei Jahre später findet sich auf einem Blatt der Hinweis: "Datenschutzbeauftrager hat dafür gesorgt, dass gelöscht wird", es sei "nichts mehr vorhanden".

Brisant daran ist: die Vernichtungsaktion erfolgte offenbar hinter dem Rücken der BND-Spitze. In den entsprechenden Jahren unterstand der BND den Präsidenten Konrad Porzner (SPD) und Hansjörg Geiger (parteilos). Beide erklärten gegenüber dem SPIEGEL, von einer Vernichtung von Brunner-Akten keine Kenntnis zu haben. "Das hätte ich auch nie angeordnet", sagt Porzner und verweist auf seinen Großvater, der als Sozialdemokrat zweimal im KZ Dachau inhaftiert war. Auch Ex-Staatsminister Bernd Schmidbauer, Kohls damaliger Geheimdienstkoordinator im Kanzleramt, versichert, er habe von dem Vorgang nie gehört und hätte ihn "auch ganz sicher nicht gebilligt".

...

Quote
gekreuzigt, 19.07.2011

Vermutungen
und Spekulationen allenthalben. Wieder neues Futter für die Verschwörungstheoretiker.


Quote
raka, 19.07.2011

... Überraschen tut mich das Vorgehen nicht, es gliedert sich nahtlos in die traurige Geschichte der Nachkriegsaufarbeitung unserer NS-Vergangenheit ein.


http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=40190


Aus: "BND vernichtete Akten zu SS-Verbrecher Brunner" Von Georg Bönisch und Klaus Wiegrefe (20.07.2011)
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,775536,00.html

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« Reply #18 on: November 30, 2011, 10:10:27 AM »

Quote
[...] Beim Bundesnachrichtendienst (BND) sind im Jahr 2007 zahlreiche historisch wertvolle Akten vernichtet worden. Das gab die Historikerkommission zur Erforschung der BND-Geschichte am Dienstag bekannt. Betroffen sind etwa 250 Personalakten, unter anderem von Mitarbeitern, die während der NS-Zeit wichtigere Positionen bekleideten.

Der Sprecher des Gremiums, der Dresdner Professor für Zeitgeschichte, Klaus-Dietmar Henke, betonte: "Es ist aber nicht der Fall, dass der BND etwa gezielt alle Akten von NS-Belasteten vernichtet hätte." Der Bundesnachrichtendienst bestätigte, dass Akten zerstört wurden. "Die vernichteten Personalakten im Umfang von circa zwei Prozent des für das Geschichtsprojekt relevanten Bestandes wurden seinerzeit als nicht archivwürdig eingestuft. Aus heutiger historiographischer Sicht ist der Bestandsverlust gleichwohl bedauerlich und ärgerlich."

Der Fall sei im BND dokumentiert und seit September Gegenstand "umfangreicher Recherchen im Rahmen der Aufarbeitung der Archivbestände". Es werde versucht, den Informationsverlust zu den betreffenden Personen so weit wie möglich zu minimieren.

Die Wissenschaftler forderten von der Behörde die Aufklärung der Angelegenheit. "Ich habe gegenwärtig den Eindruck, dass der BND diesen Vorfall bisher selbst noch nicht in allen Einzelheiten aufgeklärt hat", sagte Henke. Zudem erwarteten die Forscher, dass sie künftig informiert werden, ehe potentiell bedeutende Dokumente geschreddert werden.

Der Bundesnachrichtendienst hatte Anfang des Jahres die Historikerkommission eingesetzt, um unter anderem erstmals seine Nazi-Vergangenheit aufzuarbeiten. Unabhängig von politischen oder inhaltlichen Vorgaben sollen vier Wissenschaftler die Akten aus der Frühzeit des Auslandsgeheimdienstes durchleuchten. Im Mittelpunkt steht die Zeit zwischen 1945 und 1968, als der BND-Vorläufer, die Organisation Gehlen, zahlreiche NS-belastete Mitarbeiter beschäftigte.

Henke zufolge fiel den Experten bei Recherchen im Archiv auf, dass Dokumente fehlten. Zunächst sei gesagt worden, die entsorgten Schriftstücke hätten keinen historischen Wert besessen, was aber nicht stimme. Darunter seien Akten von BND-Mitarbeitern gewesen, die während der NS-Zeit "signifikante geheimdienstliche Positionen" bekleidet hätten, die in der SS oder der Gestapo tätig gewesen seien oder die sich später wegen NS-Verbrechen hätten verantworten müssen.

Zudem seien Akten von Nachrichtendienst-Mitarbeitern dabei, "gegen die der BND in den sechziger Jahren selbst Ermittlungen wegen schwerer NS-Belastung durchgeführt hatte", berichtete die Kommission. Dass bereits vor einigen Jahrzehnten Schriftstücke entsorgt wurden, wisse man, sagte Henke weiter. "Bedenklich ist, dass Akten dieser Qualität noch 2007 vernichtet wurden."

...

Quote
30.11.2011 um 08:26 Uhr, BlackSun84 schreibt .............
Irgendwohin mussten all die Nazis nach dem Krieg ja gehen und wo war man besser aufgehoben als beim BND im Kampf gegen den bösen Kommunisten im Osten. Dazu ein Parteibuch von der CDU und schon war alles wieder in Ordnung, sogar mit Segen des Lehnsherrn von der anderen Atlantikseite. Demokratie kann halt auch einfach sein.




Aus: "BND vernichtete historische Akten" (29.11.2011)
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/nazi-vergangenheit-des-bnd-bnd-vernichtete-historische-akten-1.1222126

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« Reply #19 on: January 07, 2012, 12:32:23 PM »

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[...] US-Ermittler wollen von Twitter die Herausgabe von "Kontaktdaten, Abrechnungsdaten, Aktivitäts-Logs, IP-Adressen und die E-Mail-Adressen der Absender und Empfänger" der drei Wikileaks-Helfer erzwingen. Von ihnen erhoffen sie sich Aufschluss über mögliche Verbindungen zwischen Wikileaks und dem US-Soldaten Bradley Manning, der in einem weiteren (Militär-) Verfahren beschuldigt wird, geheime Informationen an Wikileaks übermittelt zu haben.

(Detlef Borchers ) / (js)

Quote
7. Januar 2012 11:51
Hmm, was wenn gerade diese Daten dummerweise fehlen?
CoolAllo (mehr als 1000 Beiträge seit 19.06.03)

Also wenn Twitter cool wäre, dann hätten sie gerade in dem Bereich
der Daten einen doofen Datenbankfehler gehabt und auch keine
funktionierenden Backups ...

Quote
7. Januar 2012 12:10
Re: Hmm, was wenn gerade diese Daten dummerweise fehlen?
twm (mehr als 1000 Beiträge seit 18.01.01)

CoolAllo schrieb am 7. Januar 2012 11:51

... und der Verantwortliche kaeme in den Knast wegen Behinderung der
Justiz.

twm

Quote
7. Januar 2012 12:13
Re: Hmm, was wenn gerade diese Daten dummerweise fehlen?
CoolAllo (mehr als 1000 Beiträge seit 19.06.03)

Kann er denn (nachweisbar) etwas für solche Fehler?





Aus: "US-Gericht für schnelle Herausgabe der Twitter-Daten von Wikileaks-Helfern" (07.01.2012)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Gericht-fuer-schnelle-Herausgabe-der-Twitter-Daten-von-Wikileaks-Helfern-1405058.html

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