[...] Das Imaginäre ist ein Sammelbegriff für alles „Bildhafte“. Darunter fallen sowohl materielle Bilder, aber auch mentale Vorstellungsbilder, seien diese individuell oder kollektiv. Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff in der Theorie des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan – analog zu den Begriffen des Symbolischen und des Realen – eine der drei Strukturbestimmungen des Psychischen.
[...] Der Begriff „imaginär“ leitet sich vom lateinischen Wort für „Bild“ („imago“) sowie von „Imagination“ (Vorstellungskraft, Einbildungskraft) und dem Adjektiv „imaginarius“ („eingebildet“) ab. Der Begriff des Imaginären taucht bereits in der mittelalterlichen Philosophie auf und wird der Sache nach bereits bei Aristoteles als Phantasie behandelt. Die ausschließliche Konnotation des Begriffs „imaginär“ mit „eingebildet“ ist insbesondere im deutschen Sprachraum bis heute wirksam, wodurch als imaginär oft unwirkliche, nur vorgestellte Gegenstände bezeichnet werden, insbesondere Trugbilder, Halluzinationen, Täuschungen und vor allem Hirngespinste.
In anderen Ländern ist der Begriff nicht derart negativ konnotiert, sondern wird eher mit dem neutraleren Wort „imago“ verknüpft, aus welchem sich sowohl im Englischen wie im Französischen die gängigen Begriffe für „Bild“ („image“) ableiten.
Aus: "Das Imaginäre" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Imagin%C3%A4re-.-
[...] Ein Hirngespinst ist ein Resultat geistiger Tätigkeit, das als sinnlos erscheint. Die als Hirngespinste bezeichneten Gedanken sind häufig nicht oder nur wenig logisch miteinander verbunden sondern wirre und unklare gedankliche Gewebe, deren Absichten und Ziele für andere Menschen nur schwer nachzuvollziehen sind.
Hirngespinste treten nicht nur bei psychisch Kranken auf als Indiz für einen Realitätsverlust und damit eine möglicherweise geminderte Zurechnungsfähigkeit, sondern lassen sich auch bei gesunden Menschen vorfinden, wenngleich das Auftreten immer ein bedenkliches Anzeichen darstellt.
Aus: "Hirngespinst" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hirngespinst-.-
[...] Dabei meint „Phantasie“ die Fähigkeit, mentale Bilder hervorzubringen, während Phantasma die von der Vorstellungskraft hervorgebrachten Bilder selbst bezeichnet. Arthur Schopenhauer definiert das Phantasma als „nicht unmittelbar durch Eindruck auf die Sinne hervorgerufene, daher auch nicht zum Komplex der Erfahrung gehörige Vorstellung“ (Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde [1813], § 28). Eine Form des Phantasmas ist auch die Halluzination, in der das Phantasma nicht als Phantasma erkannt, sondern mit einer äußeren Sinneswahrnehmung verwechselt wird.
Aus: "Phantasma" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Phantasma-.-
[...] Auch in den Wissenschaften ist Erkenntnis ohne Phantasie oft unmöglich. Phantasie spielt etwa eine bedeutende Rolle bei der Synthese von emprischen Beobachtungen und Befunden, die ohne Übersetzungsleistung und Interpretationsarbeit des Forschers keine Aussagekraft besitzen. In der Chemie sind August Kekulé und in der Soziologie Georg Simmel als resultatreich phantasierend bekannt geworden.
In der adjektivischen Verwendung des Begriffs phantastisch werden manchmal außergewöhnliche Dinge, Situationen oder Ereignisse beschrieben, z.B.: „ein phantastisches Ergebnis“, „ein phantastisches Konzert“. Andererseits sind auch abwertende Aussagen möglich: „das ist zu phantastisch, das glaube ich nicht“, die synonym gebraucht werden mit „du phantasierst“, „du spinnst“. Im ersten Fall wird das Adjektiv als Superlativ verwendet, um positive Überraschungen zu beschreiben. Anderseits werden unglaubwürdige, unmöglich erscheinende Aussagen durch eine Einstufung als „phantastisch“ als „unrealistisch“ abgewertet. Ein „Phantast“ wird daher oft als „Spinner“ oder „Verrückter“ angesehen (vgl. auch: Exzentriker). Seine Vorstellungskraft, „seine Phantasie geht mit ihm durch“ oder wird als „blühend“ bezeichnet.
Aus: "Phantasie" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Phantasie-.-
[...] Symbole, wie sie in Religion, Mythos oder Kunst vorkommen, lassen sich in ihrer Bedeutung oft nicht rein rational übersetzen oder interpretieren. Sie enthalten einen Bedeutungsüberschuss: während die Bedeutung beispielsweise eines Verkehrszeichens genau definiert ist, übersteigt die Bedeutung eines religiösen, geträumten oder mythologischen Symbols die rationale Ebene und hat über den kulturellen Kontext hinaus eine für den Verwender oft intime psychische Bedeutung, die ohne fundierte Methode kaum eindeutig erkennbar ist.
[...] Die Vereinbarung, was unter dem Begriff Symbol zu verstehen ist, ist selbst in der Semiotik (Zeichentheorie) durchaus nicht einheitlich. So sind Missverständnisse vorprogrammiert, wenn nicht im jeweiligen Diskurs vorab geklärt wird, in welchem Sinne der Symbolbegriff zu verstehen ist. Ganz allgemein kann angenommen werden, im Symbol seien die Gestalt und die Bedeutung 'zusammengeworfen' oder vereinigt worden, wie in 'Siegel und Siegelabdruck' (Urbedeutung des altgriechischen Wortes symballein, auch i. S. von Vertrag zweier Parteien).
Zu klären ist weiterhin, ob der Begriff Symbol im Sinne von z. B. Ernst Cassirer, Jean Piaget[1], oder Charles S. Peirce verwendet wird, wobei die häufigste Konfliktursache wohl die Opposition Symbol vs. Zeichen zu sein scheint, weil hier ein Konkurrenzverhältnis konstruiert wird, das so nicht gegeben ist.
In der neueren Semiotik hat sich die Auffassung von Charles Sanders Peirce durchgesetzt, der als einer der »Väter« der Semiotik gilt. Bei Peirce ist der Begriff Zeichen als Überbegriff zu verstehen. Symbol ist dann eine der drei Unterkategorien | Symbol | Index | Ikon |. Besonders hervorzuheben ist hier, dass die fachspezifische Verwendung des Begriffs Symbol im Bereich verschiedener Disziplinen verschiedenes meinen kann.
[...] Die Ursprungsbedeutung leitet sich von einem antiken Brauch ab: Ein Gast reichte seinem Gastgeber zum Abschied eine zerbrochene Tontafel oder einen Tonring. Sie dienten als Erkennungszeichen bei einem möglichen Gegenbesuch eines Mitglieds aus dem Gastgeberhaushalt bei dem ehemaligen Gast: Durch das Zusammenfügen der beiden Bruchstücke konnte sich der ehemalige Gastgeber (oder einer aus seiner Familie) als solcher zu erkennen geben. Der Ring als Symbol weist so über sich hinaus auf die Bedeutung „Ehe“.
Aus: "Symbol" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Symbol-.-
[...] Das Symbolische (oder auch die symbolische Ordnung, die Ordnung des Symbolischen) ist ein Begriff des Psychoanalytikers Jacques Lacan und bezeichnet eine der drei Strukturbestimmungen des Psychismus. Anders als das bildhafte Imaginäre und das stumme Reale ist das Symbolische die Ordnung der Sprache und des Diskurses.
[...] Auch das Unbewusste unterliegt der Struktur des Symbolischen: "Das Unbewusste ist wie eine Sprache strukturiert." (Seminar XI. Die vier Grundbegriffe der Psychoanalyse, S. 26) Das Symbolische ist daher die dominante der drei Strukturbestimmungen des Psychischen (auch das Imaginäre ist immer schon symbolisch überformt), und auch jener Bereich, der in der psychoanalytischen Behandlung die zentrale Rolle spielt, die ja wesentlich eine Form der Heilung durch Sprache ist (vgl. Funktion und Feld des Sprechens und der Sprache in der Psychoanalyse, in: Schriften III, S. 71-169)
Aus: "Das Symbolische" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Symbolische-.-
[...] Unter Zeichenkodierung versteht man das Darstellen eines Schriftzeichens, also eines Buchstabens, einer Ziffer oder eines Symbols, mittels eines im Aufbau einfacheren oder für die betreffende Anwendung geeigneteren Codes.
Aus: "Zeichenkodierung" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeichenkodierung-.-
[...] Unter einem Code oder Kode [koːd] wird eine Vorschrift verstanden, mit der Nachrichten oder Befehle zur Übertragung oder Weiterverarbeitung für ein Zielsystem umgewandelt werden können. Beispielsweise stellt der Morsecode eine Übertragungsvorschrift zwischen Buchstaben und einer Abfolge kurzer und langer Tonsignale her. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter einem Code meist einen geheimgehaltenen Code, der zur Verschlüsselung von Botschaften verwendet wird. Ein Code kann aus Daten, Ziffern, Zeichen, Buchstaben oder anderen Informationsträgern bestehen, also zum Beispiel auch aus DNA-Strängen.
[...] Im allgemeinen ist ein Code eine Vereinbarung über einen Satz (ein Set) von Symbolen (Bedeutungsträgern, oder Verweisen) zum Zweck des Informationsaustauschs. Information existiert nicht in "reiner" Form; sie ist immer in irgendeiner Weise formuliert. Ein Code ist - allgemein ausgerückt - eine Formulierung von Information. Das setzt folgende Elemente voraus:
1. mindestens eine informationsformulierende Instanz (Aufzeichner/Sender)
2. mindestens eine informationsempfangende Instanz (Lesender/Empfänger) - kann im u.U. auch identisch mit (1) sein
3. ein zu übermittelnder, abstrakter Inhalt, die Information
4. eine Vereinbarung zum Zweck der Informationsformulierung und ggf. -übermittlung. Diese enthält einen Satz von Bedeutungsträgern oder Symbolen, der beiden Instanzen (1) und (2) bekannt ist, und ggf. Regeln zur Verwendung der Symbole
Menschliche Sprache und Tierlaute beispielsweise sind Codes unterschiedlicher Komplexität und Kapazität. Im Falle der Tierlaute ist "die Vereinbarung" durch natürliche Evolution entstanden. Normalerweise werden Mittel der tierischen Kommunikation und menschliche Sprache aber nicht als Codes angesehen, da sie als natürlich bzw. selbstverständlich hingenommen werden.
Aus: "Code" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Code-.-
[...]Semiose bezeichnet den Prozess der Wirkungsentfaltung eines Zeichens und ist nach Peirce der eigentliche Gegenstand der Semiotik.
Aus: "Semiose" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Semiose-.-
[...] Erste Zeichen- und Bedeutungslehren entstanden in der stoischen Dialektik durch Diogenes von Babylon u. a. sowie im mittelalterlichen Nominalismus durch Wilhelm von Occam. Wesentliche Begründer der „modernen“ Semiotik sind Charles Sanders Peirce (1839–1914), Ferdinand de Saussure (1857–1913), Charles William Morris (1901–1979) und der dänische Semiotiker Louis Hjelmslev (1899–1965).
Ferdinand de Saussure erklärt Sprache als ein System von Zeichen, welches fähig ist, Ideen auszudrücken. Daraus geht eine Wissenschaft hervor, die sich mit dem Umgang mit Zeichen in der Gesellschaft beschäftigt und später Teil der Soziopsychologie sein wird, und daraus folgend auch Teil der Allgemeinen Psychologie. Man bezeichnet sie als Semiologie, abgeleitet vom griechischen Wort semeion („das Zeichen“). Saussure geht davon aus, dass nur menschliche Sender semiologische Vorgänge verstehen und produzieren können, indem der Sender eine Idee als Nachricht an einen menschlichen Empfänger schickt.
Charles Sanders Peirce hingegen geht von einem dreiteiligen System aus, welches er Semiosis nennt. Die Semiosis ist ein Prozess, der drei Instanzen umfasst, nämlich das Zeichen, sein Objekt und den Interpretanten. Der Interpretant kann hierbei in erster Annäherung als die Bedeutung des Zeichens verstanden werden, die in Peirce' System wiederum selbst als Zeichen mit eigenem Interpretanten aufgefasst wird. Auf diese Weise setzt sich der Interpretationsprozess prinzipiell bis ins Unendliche fort. Jedes Zeichen vermittelt so zwischen seinem Objekt und seinem Interpretanten. In einem bloßen Verhältnis von actio und reactio ist dies nicht möglich. Wenn bspw. eine Kugel auf eine andere trifft, ist dafür keinerlei Vermittlung oder Übersetzung nötig. Peirce schließt auch solche Phänomene ein, die keinen Menschen als Sender haben, die natürlichen Zeichen, aber auch solche, die keinen Menschen als Empfänger haben: So sei der Sonnenstrahl für die Blume ein Zeichen, sich ihr zuzuwenden.
Aus: "Semiotik" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Semiotik-.-
[...] Die Hermeneutik (von griechisch ἑρμηνεύειν - hermeneuein: erklären, deuten, interpretieren) ist die Lehre vom interpretativen Verstehen, auch vom Deuten oder Auslegen. In der Antike und im Mittelalter des Christentums diente die Hermeneutik als Wissenschaft und Kunst der Auslegung (Exegese) grundlegender Texte. In der Neuzeit entwickelte sie sich zur Lehre der Interpretation und zu einer Philosophie des "Verstehens".
Aus: "Hermeneutik" (03/2007)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Hermeneutik-.-
[...] Wahrheit und Methode (1960, Tübingen) ist das wohl bekannteste Werk des deutschen Philosophen Hans-Georg Gadamer, der darin seine Vorstellung einer universalen Hermeneutik formuliert.
[...] Etwas zu verstehen bedeutet, einem Text, Gesprächspartner oder Kunstwerk mit einer konkreten Erwartung entgegenzutreten und diese dann während des Eindringens in den Sinn des Gegenübers beständig zu revidieren. Diese Erwartung ist eine Vormeinung oder auch ein Vorurteil zum jeweiligen Thema. Zum Verständnis des Gegenübers genügt es nicht, dessen Sinn in die eigene Vormeinung zu integrieren. Vielmehr muss man den Willen aufbringen, die eigene Vormeinung auf Geltung und Herkunft zu überprüfen und in Bezug zum Sinn des Gegenübers zu setzen.
[...] Die Sprache ist die Mitte zwischen dem Ich und der Welt. Sprache ist spekulativ - nicht Abbildung, sondern Zur-Sprache-Kommen.
Aus: "Wahrheit und Methode" (03/2007)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheit_und_Methode-.-
[...] Das Reale ist ein Begriff des Psychoanalytikers Jacques Lacan und bezeichnet eine der drei Strukturbestimmungen des Psychismus. Das Reale ist der unauflösbare Rest, der in den übrigen beiden Ordnungen des Imaginären und des Symbolischen nicht aufgeht. Der Begriff des Realen ist nicht mit dem der Realität zu verwechseln, welcher eher der symbolischen Ordnung zuzurechnen ist.
[...] Das Reale ist der wohl rätselhafteste Begriff der Lacanschen Theorie, da er per definitionem nicht definierbar ist. Lacan beschreibt das Reale als das, was weder imaginär noch symbolisierbar ist, sondern eine eigene, massive, nichtreduzierbare und singuläre Existenz und Präsenz besitzt - etwa ein Traum, unter dem man leidet und der (noch) nicht in eine Geschichte verwandelbar ist. Das Reale ist immer etwas Unfassbares, Unsagbares, nicht Kontrollierbares, eine Art von Horror oder Trauma. Es tritt auch in den Sphären der Sexualität (siehe auch: Jouissance), des Todes und der Gewalt in Erscheinung. Das Reale ist das Außerhalb der normalen Realität Liegende und Verdängte, das diese bedroht. Es ist insofern verwandt mit dem Freudschen Begriff des Es.
[...] Die drei Strukturbestimmungen des Subjekts Reales, Imaginäres und Symbolisches sind in der Struktur eines Borromäischen Knotens miteinander verbunden, das heißt: Jedes dieser "Register" des Psychischen bedingt die anderen beiden, so dass die drei Begriffe eine unauflösbare Einheit bilden. Löst man einen von ihnen aus dem Gesamtgeflecht heraus, lösen sich auch die übrigen und verliert das Geflecht seine Kohärenz.
[...] Der Philosoph Slavoj Žižek findet Beispiele für das Reale in den Filmen Alfred Hitchcocks, etwa die Vögel in dem gleichnamigen Film oder das riesige Schiff am Ende der Straße, in der im Film Marnie die Mutter der Protagonistin lebt. „Diese Art von Objekt zeichnet sich durch eine massive, bedrückende materielle Präsenz aus [...], zirkuliert aber auch nicht zwischen den Subjekten, ist also genausowenig ein Objekt des Austausches, sondern eine stumme Verkörperung eines unmöglichen Genießens (jouissance).“ (Žižek: Liebe Dein Symptom wie Dich selbst, S. 57). Auch das Alien im gleichnamigen Film könnte man als Verkörperung eines Lacanschen Realen verstehen.
Aus: "Das Reale" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Reale-.-
[...] Der Begriff Wille (vom Althochdeutschen: willio, lat.: voluntas) bezeichnet das Vorhandensein starker Wünsche, Ziele oder Begehrlichkeiten oder bewusster Entscheidungen für oder gegen etwas. Diese werden aber nur dann im engeren Sinn als Wille bezeichnet, wenn sie aus eigenem Antrieb heraus, ohne Einwirkung fremder Einflüsse (z. B. Krankheit, Sucht, gesellschaftliche Zwänge) und auch nicht notwendigerweise (z. B. Instinkt-, Zwangshandlungen) entstehen. Mit dem Begriff des Willens wird demnach die Freiheit des Willens verbunden. Was unter dieser so genannten Willensfreiheit zu verstehen ist und ob sie tatsächlich gegeben ist, ist umstritten.
[...] Wille (lateinisch velle = wollen, volitio = Willensakt) bezeichnet innerhalb der Psychologie die willentliche Handlungskontrolle des Verhalten des Menschen durch ihn selbst (s. Volition (Psychologie), Volitionspsychologie).
Aus: "Wille" (03/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wille