COMMUNICATIONS LASER #17
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Author Topic: [Die Innere/Nationale Sicherheit... (Notizen)]  (Read 14401 times)
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« Reply #90 on: December 06, 2010, 12:45:04 PM »

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[...] Monday, 6. december 2010 1 06 /12 /2010 06:35
Spanien: Der Militärgeist ist aus der Flasche

 

Bei den Wahlen Anfang 2009 erhielt die Partei Zapateros, die sich PSOE nennt, d.h. Sozialistische Arbeiterpartei Spaniens, eine relative Mehrheit. Zapateros Hauptversprechen war, mit ihm werde es keine Verschlechterungen für die Lohnabhängigen geben. Dieses Versprechens wegen ist er an der Regierung. Natürlich hat er das Versprechen gebrochen, er ist Sozialdemokrat.

 

Aber jetzt hat er etwas anderes getan. Er hat ein Tabu gebrochen, das seit dem Ende des Franco-Regimes galt: keine Mobilisierung des Militärs für innenpolitische Zwecke. Er hat die Flughäfen von Militär besetzen lassen, um einen Streik zu brechen.

 

Scheinbar geht es nur gegen die Fluglotsen. Das ist eine gut ausgesuchte kleine Gruppe. Es handelt sich um hochbezahlte Leute, auf die man den Neid der Masse lenken kann. Man kann mit dem Gequengel der Flugreisenden spielen und sich als Hüter des Allgemeinwohls gegen eine privilegierte kleine Minderheit aufspielen. Und wenn das nächste Mal die Fahrer der Tanklastzüge streiken ? Oder die Müllwerker ? Oder das Krankenhauspersonal, die Lehrer ?

 

- Zapatero hat ein Tabu gebrochen und einen Präzedenzfall geschaffen, der nicht wieder gut zu machen ist. Der Militärgeist ist aus der Flasche. Das erste Notstandsdekret ist vom König unterschrieben. (Und dieser König ist der Oberbefehlshaber der Streitkräfte.) Das wird Auswirkungen in ganz Europa haben. Nicht zufällig wird auch in Deutschland der Militäreinsatz im Innern systematisch vorbereitet.

 

Und es war wieder einmal ein Sozialdemokrat, natürlich, der den Militärgeist aus der Flasche gelassen hat.


Aus: "Spanien: Der Militärgeist ist aus der Flasche"
von Sepp Aigner - veröffentlicht in: Vom Besten im Westen - Community: Kritische Massen
Quelle: http://kritische-massen.over-blog.de/article-spanien-der-militargeist-ist-aus-der-flasche-62442557.html

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« Reply #91 on: December 06, 2010, 01:26:50 PM »

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[...] Laut dem veröffentlichten Dokument ist beispielsweise das BASF- Stammwerk in Ludwigshafen als «weltgrößter zusammenhängender Chemie- Komplex» von Bedeutung für die nationale Sicherheit der USA. Ferner werden Firmen wie Siemens als wichtiger Hersteller von Transformatoren und Turbinen zur Stromgewinnung aus Wasserkraft, die Lübecker Drägerwerk AG (Gasmesstechnik), Junghans Feinwerktechnik im baden-württembergischen Schramberg («entscheidend bei der Herstellung von Minenwerfern») sowie diverse pharmazeutische Unternehmen in Deutschland genannt.

Nach Ansicht der BBC wird durch das Dokument erstmals deutlich, wie weitgehend die US-Regierung die Bedeutung ausländischer Objekte und Einrichtungen für die eigene Sicherheit interpretiert.

...


Aus: "Liste mit für die USA wichtigen Orten erschienen"
sueddeutsche.de - erschienen am 06.12.2010 um 09:30 Uhr
Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1079241


-.-

http://www.welt.de/politik/ausland/article11427041/Sylts-Bedeutung-fuer-Amerikas-nationale-Sicherheit.html

« Last Edit: December 06, 2010, 04:38:59 PM by Textaris(txt*bot) » Logged
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« Reply #92 on: December 06, 2010, 02:20:40 PM »

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[...] Ein GAU für die Diplomatie – und eine Gefährdung der Weltsicherheit.

...


Aus: "Warum will der Wikileaks-Chef die Welt aus den Angeln reißen?" (05.12.2010)
Quelle: http://www.bild.de/BILD/politik/2010/12/05/wikileaks-chef-julian-assange/warum-will-er-die-welt-aus-den-angeln-heben.html

-.-

Quote
[...] Julian Assange hat im Alter von 39 Jahren schon die halbe Welt gegen sich aufgebracht. ...



Aus: "Der Weltfeind" Von Niels Kruse (2. Dezember 2010)
Quelle: http://www.stern.de/politik/ausland/wikileaks-mitbegruender-julian-assange-der-weltfeind-1629805.html

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« Reply #93 on: December 23, 2010, 11:09:40 AM »

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[...] Jorge Rafael Videla (* 2. August 1925 in Mercedes, Provinz Buenos Aires, Argentinien) ist ein ehemaliger argentinischer General und Diktator.

... General Videla übernahm als Chef einer Junta nach dem Militärputsch im Jahr 1976 das Amt des Staatspräsidenten und errichtete ein diktatorisches Regime. Die Junta begann den sogenannten Prozess der Nationalen Reorganisation, wobei sie sich ideologisch auf die „Doktrin der nationalen Sicherheit“ stützte, die ein radikales Vorgehen gegen linke Oppositionelle vorsah.

Videla selbst sah sich als professionellen Militär, der seine Pflicht im Kampf gegen den Terrorismus erfüllte. „Es müssen so viele Menschen wie nötig in Argentinien sterben, damit das Land wieder sicher ist.“ In den folgenden sieben Jahren (1976–83) „verschwanden“ ungefähr 30.000 Oppositionelle infolge der repressiven Maßnahmen des Militärregimes, darunter ca. hundert Deutsche und Deutschstämmige. Videla wurde im März 1981 von Roberto Eduardo Viola abgelöst.

... Bis zum 24. März 2007 hing ein Bild Videlas offiziell unter den Porträts in einer Galerie der nationalen Offiziershochschule Argentiniens, dem Colegio Militar de la Nación, bevor es dort im Beisein des amtierenden Staatspräsidenten Néstor Kirchner abgenommen wurde.

...


Aus: "Jorge Rafael Videla" (23. Dezember 2010)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jorge_Rafael_Videla

http://de.wikipedia.org/wiki/Prozess_der_Nationalen_Reorganisation

http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Condor



Lebenslang für Ex-Diktator Videla (22. Dezember 2010, 22:53)
http://derstandard.at/1277337198497/Lebenslang-fuer-Ex-Diktator-Videla

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« Reply #94 on: March 08, 2011, 11:06:59 AM »

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[...] Ägyptens Geheimpolizei versucht, ihre Archive zu vernichten. Demonstranten wollen sie sichern und stellen gefundene Akten ins Netz. ... Was derzeit in Ägypten geschieht, erinnert an das Ende der DDR. Mit einem Unterschied: Heute gibt es das Internet. Demonstranten haben in Kairo das Hauptquartier der ägyptischen Staatssicherheit Amn al-Dawla gestürmt. Und sie sind dabei, die Dinge, die sie dort finden, ins Internet zu stellen.

Der derzeit das Land regierende Armeerat hat bereits dringend darum gebeten, die Akten zurückzugeben, sie nicht zu veröffentlichen oder an Medien weiterzuleiten. Begründet wurde der Aufruf mit der Sorge um die nationale Sicherheit.

...


Aus: "Egyleaks - Ägypter kämpfen um Archive der Staatssicherheit " Von Kai Biermann (7.3.2011)
Quelle: http://www.zeit.de/digital/internet/2011-03/egypt-egileaks-geheimdienst-2

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« Reply #95 on: March 26, 2011, 09:06:10 AM »

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[...] Zur Zahl der Opfer liegen noch keine gesicherten Angaben vor. Mindestens 20 Menschen seien getötet worden, berichtete ein Augenzeuge dem Sender Al Jazeera. Die Opposition sprach auf ihren Websites von 23 Toten und 140 Verletzten. Sie warnte Aktivisten in der Provinz Daraa davor, die Verletzten ins örtliche Krankenhaus zu bringen. Dieses werde von den Sicherheitskräften kontrolliert.

...


Aus: "Proteste in Syrien: Syrische Einsatzkräfte schießen erneut auf Demonstranten" (25.3.2011)
Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-03/syrien-proteste
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« Reply #96 on: April 18, 2011, 09:06:48 AM »

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[...] Vorratsdatenspeicherung ist das Horten von Daten in unvorstellbarem Umfang: Wer hat mit wem wie lange telefoniert? Wer hat an wen eine SMS oder eine E-Mail verschickt? Wer hat Kopien davon bekommen? Wer hat wann und wie oft welche Seiten im Internet aufgerufen? Das alles soll der inneren Sicherheit dienen.

... Es handelt sich um einen Grundrechtseingriff mit bisher unbekannter Streubreite. Dagegen war der Lauschangriff eine Petitesse. Das Bundesverfassungsgericht hat das deutsche Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung vor gut einem Jahr verworfen. Alle bis dahin gespeicherten Daten mussten gelöscht werden - allein bei der Deutschen Telekom war das ein Datenvolumen, das der Zeichenmenge von 38 Millionen Romanen entsprach.

Die Verfechter der Großspeicherei weinen diesen Daten nach, als sei der Nibelungenschatz erneut im Rhein untergegangen. CDU/CSU und Europäische Kommission drängen darauf, das Gesetz schnellstens neu aufzulegen - mit ein paar Änderungen. Jedes Mitgliedsland, so hat es die EU in ihrer Richtlinie vorgeschrieben, soll so einen Großdatenspeicher anlegen. Alle Firmen, die Telefon- und Internetdienstleistungen anbieten, müssen anfallende Daten mindestens sechs Monate lang speichern und für Abfragen zur Verfügung halten.

Gegen Schweden, das sich der Speicherei von vornherein verweigerte, hat die EU-Kommission zwei Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. 350.000 Kronen soll das Land für jeden Tag zahlen, an dem es die Richtlinie noch nicht umgesetzt hat. Die Schweden halten wacker dagegen und betrachten diese finanzielle Drohung als "Preis der Freiheit".

Man darf von ihnen lernen: Brüssel ist nicht der Berg Sinai. Die Richtlinien, die dort ausgearbeitet werden, sind nicht die Zehn Gebote. Und die EU-Mitgliedsstaaten müssen sich nicht verhalten wie Moses - sie müssen die Richtlinien also nicht gebeugt, in Ehrfurcht und als göttlichen Ratschluss entgegennehmen. Es gibt eine EU-Grundrechtecharta - und das Verlangen ist nicht unbillig, dass sich auch die Organe der EU daran halten.

... Die Europäische Union preist sich als Raum des Rechts, der Sicherheit und der Freiheit. Gemeint ist die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger. Nicht gemeint ist die Freiheit der Sicherheitsbehörden, auf bisher geschützte Rechte keine Rücksicht mehr nehmen zu müssen. Brüssel darf keine Grundrechtsverdünnungsanlage sein.

Die Koalition sollte ihren Streit über ein neues Vorratsdatenspeicher-Gesetz sofort einstellen. Ein neues Gesetz auf der Basis der alten EU-Richtlinie ist Unsinn. Erst sollte diese Richtlinie, wie von der Kommission angekündigt, neu gefasst werden; auf die Neufassung muss die Bundesregierung Einfluss nehmen. Mit ihrem Streit blockiert sie sich selbst. Das Bundesverfassungsgericht hat ihr die Marschroute vorgeschrieben: Danach ist Vorratsdatenspeicherung "nur ausnahmsweise zulässig". Noch besser wäre, man verzichtet ganz. Europa soll bei seinen Bürgern nicht "ein diffus bedrohliches Gefühl des Beobachtet-Seins hervorrufen", sagt Karlsruhe.

Quote
18.04.2011 um 09:38 Uhr,

WM2000 schreibt

Und hier in Deutschland regt man sich über die afrikanischen Despoten auf...




Quote
18.04.2011 um 09:21 Uhr, Red_Sea schreibt

Da bin ich ausnahmsweise voll auf der FDP-Linie....

Orwell würde sich im Grabe umdrehen, ob dieser Pläne und Gedanken zur Vorratsdatenspeicherung.

WIR BRAUCHEN KEIN WAHRHEITSMINISTERIUM !

...

Quote
18.04.2011 um 09:11 Uhr

karlmeier schreibt

Vorratsdatenspeicherung ist und bleibt absurder Überwachungswahn. Punkt.

Ich frage mich bei diesem Thema immer wieder, welch ein Menschenbild und was für eine Vorstellung von Demokratie und Freiheit Menschen haben, die so etwas wie die Vorratsdatenspeicherung befürworten. Ein offensichtlicherer Verstoß gegen nahezu alle Werte, die ein freiheitlich organisiertes Gemeinwesen ausmachen sollten, ist und bleibt nur schwer vorstellbar.

Das einzige, was dann noch fehlt, sind kleine Kameras, die jeder in die Stirn implantiert bekommt, und die 6 Monate lang sicherheitshalber aufzeichnen, was der potenziell kriminelle Bürger so gesehen hat...


Quote
18.04.2011 um 08:55 Uhr, odbcodbc schreibt

Guter Kommentar Herr Prantl

Stoppt die Orwell'sche Schnüffelmaschine. Freiheit ist KEINE Sklaverei!
Schnarri, halt durch!


Quote
18.04.2011 um 08:54 Uhr, Ein Terraner

Immer wieder schön zur Intimsphärenspeicherung.

http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten





Aus: "Vorratsdatenspeicherung: Schwarz-gelber Osterkrimi" Ein Kommentar von Heribert Prantl (18.04.2011)
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/vorratsdatenspeicherung-schwarz-gelber-osterkrimi-1.1086423

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