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« Reply #255 on: January 21, 2012, 12:57:59 PM » |
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[...] Selbst der neue Claim "For you Vor Ort", der eigentlich für ein neues weltoffenes Image sorgen soll, zieht einen Shitstorm im Internet auf sich, nachdem eine Unternehmenssprecher das Denglisch mit der nicht besonders gebildeten Zielgruppe der Schleckerkunden begründete.
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Aus: "Schleckers Misere im Detail" (21.01.2012) Quelle: http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:insolvenz-schleckers-misere-im-detail/60157631.html-.- [...] Doppelt so viele Filialen wie die Drogerie-Konkurrenten Rossmann und dm zusammen, aber nur ein Viertel bis ein Sechstel des Umsatzes pro Filiale, das kann nicht profitabel gewesen sein für die Firma Schlecker, die nun in die Insolvenz gehen muss. ...Viel lehrreicher aber als die materiellen Ursachen sind die menschlichen Aspekte dieser Firmenpleite. ... Es hat hier ein tatkräftiges Gründerpaar den Profit absolut und einseitig über die Moral gestellt und partout nicht begriffen, dass das auf Dauer nicht gutgehen kann. Bitter allerdings, dass dieser Sieg auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wird, die nun zum zweiten Mal gestraft sind: erst mit überwiegend miesen Jobs und nun voraussichtlich auch noch mit dem Verlust derselben.
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Aus: "Wenn Menschen und Image egal sind" Ein Kommentar von Marc Beise (20.01.2012) Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/insolvenz-bei-schlecker-wenn-menschen-und-image-egal-sind-1.1263381-.- [...] „Jetzt gilt es für die Beschäftigten - mehr als 10.000 vornehmlich Frauen, einzelne Mütter und ältere Frauen - schnellstmöglich eine Anschlussverwendung selber zu finden.” Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat den vor der Entlassung stehenden Schlecker-Frauen mit kurioser Wortwahl eine schnelle Jobsuche empfohlen.
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Aus: "„Anschlussverwendung für die Schlecker-Frauen“" (30.03.2012) Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/zitate-der-woche-anschlussverwendung-fuer-die-schlecker-frauen/6458178.html-.- [...] Beim Militär werden Menschen „verwendet“. Denn sie sind dort genauso ein Ding wie Autos oder Gewehre, eine Sache die aufgebraucht, ja sogar „verheizt“ wird. In der zivilisierten Welt ist eine solche Sicht auf Mitmenschen hingegen verpönt, eben weil sie dann nicht mehr als Mensch betrachtet werden, sondern als Gegenstand ohne eigenen Willen und eigene Bedürfnisse. Warum wir das erwähnen? Weil ein FDP-Chef gerade mehr als zehntausend arbeitslos werdenden Menschen empfohlen hat, sich mal schnell um eine A. zu bemühen. So als wären sie Maschinen, die sich um jemand neues kümmern sollten, der sie einsetzt und bedient. Man könnte dem Parteichef zugute halten, dass er lange bei der Bundeswehr gearbeitet hat und die zynische und unmenschliche Sprache des Militärs zu seiner Lebenswelt gehört. Muss man aber nicht. Weswegen wir spaßeshalber mal wieder aus dem „Schockwellenreiter“ zitieren: „Wenn es ein Phänomen wie das absolute Böse überhaupt gibt, dann besteht es darin, einen Menschen wie ein Ding zu behandeln.“
Quelle: http://neusprech.org/anschlussverwendung/ 26. April 2012 von Kai Biermann http://www.youtube.com/watch?v=wSWSIxx2Zvw
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« Last Edit: May 14, 2012, 07:13:08 PM by Textaris(txt*bot) »
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« Reply #256 on: January 26, 2012, 12:26:15 PM » |
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[...] Weltweit müssen in den nächsten zehn Jahren 600 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden, dringend. Das steht so im neuen Jahresbericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Sollte dies nicht gelingen, sei nicht nur ein nachhaltiges Wachstum gefährdet, sondern auch der soziale Zusammenhalt. 200 Millionen Menschen sind derzeit weltweit ohne Job (27 Millionen mehr als vor Ausbruch der Finanzkrise), rechnet man den Zuwachs des Arbeitskräftepotenzials um geschätzte 40 Millionen pro Jahr dazu, so ergibt das die genannte Summe. Dieser stellt die ILO noch eine weitere große Zahl hinzu: 900 Millionen, die zwar Arbeit haben, aber so wenig verdienen, dass sie mit ihren Familien unter der Armutsgrenze von 2 Dollar am Tag durchkommen müssen. ... 25. Januar 2012 18:30 Karl Rabeder, Duesseldorfer
"Ich arbeitete wie ein Sklave für Dinge, die ich gar nicht brauchte oder wollte", bilanziert er seine Laufbahn als Millionär.
Ihn selbst erstaunt es, dass es überhaupt solange gedauert hat, bis er wieder zur Besinnung kam "Ich hab mich immerhin 25 Jahre lang von dieser Werbemaschinerie an der Nase herumführen lassen [...] Es ist in Ordnung, dass es so lang gedauert hat. Es war mein Weg. Einen besseren konnte ich nicht gehen." > http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2010/geld-macht-nicht-gluecklich-ein-millionaer-trennt-sich-von-seinem-besitz.html
Gruß D.
25. Januar 2012 18:45 Re: Karl Rabeder: DerWaechter
Duesseldorfer schrieb am 25. Januar 2012 18:30
> "Ich arbeitete wie ein Sklave für Dinge, die ich gar nicht brauchte > oder wollte", bilanziert er seine Laufbahn als Millionär. >
Tyler Durden (Fight Club) beschreibt es ähnlich:"Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen."
Aus: "ILO: Niedriglohnpolitik Deutschlands als Ursache für Krise in der Euro-Zone" Thomas Pany (25.01.2012) Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/8/151294
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« Reply #257 on: January 28, 2012, 09:50:20 PM » |
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[...] Hochverehrte Gäste,
das Heft des Handelns wieder in die Hände kriegen - klar, gern, aber wie? Irgendein kapitaler Hirsch steht da doch immer in der Tür, will Miete, Strom, Abwasser, Gas, Heizung kassieren, verlangt ein Bakschisch, Wegezoll, Schutzgeld oder Ratenzahlung, per Scheck, Nachname oder Überweisung. Und ein Bier im Pudel kostet auch einsachtzig! Wo sollen wir denn hin?
Was tun gegen den Schrecken des Alltags in der »Bundesrepublik Globale Krise«? D.I.Y. ist leicht gesagt, wenn die Kinder hungrig die Schnäbel aufsperren und der pensionierte Vater frägt: »Was hast Du heut gemacht für mich, die Kinder und mein Vaterland? Die Damen wollen Shoppen gehn und Sonntag ist Selbstmord.«
Was tun? - Wissen wir nicht, sind aber einverstanden mit: - Nichtstun. Als da wären:
#1 Sag alles ab #2 Geh einfach weg #3 Halt die Maschine an #4 Frag nicht nach dem Zweck (vgl. Toc.)
Doch wie läßt sich das praktisch lösen? Wird man eingesperrt, wenn man so gar nichts mehr bezahlen will?
Die Antwort ist Nein. Wird man nicht. Der Schuldturm ist abgeschafft, wer das Spiel nicht mitspielt, verliert zunächst nur seine Kreditwürdigkeit, etwas später die Krankenversicherung, dann Rentenansprüche und schließlich etwaige Luxusgegenstände. Wer nichts mehr hat, kann nichts verlieren und nichts in Zahlung geben. Darauf einen Pimm's Cup No. 1.
Sich aus dem System zu lösen ist also möglich. Man sollte nur darauf achten, sich einen Zahnarzt im Umfeld warm zu halten und für sozialen und kulturellen Anschluß zu sorgen, sonst wird es schnell noch öder als zuvor: Bilden Sie Banden.
Kostenlose Wohnmodelle werden allerlei organisiert und teils sogar legal angeboten, viel Wohnraum steht frei und wartet auf neues Leben. Hamburg nennt sich eine der reichsten Städte Europas, die wohlhabenden Bewohner möchten mit den Bedürftigen teilen. Die Karten der Krankenkassen erweisen sich i.d.R. ohne Weiteres als übertragbar, auch wenn die Johanna dann mal Johannes heißt. Für Strom und Wasser gibt es Experten, dazu können wir nichts sagen. Telefon und Internet sind kommunal zu organisieren und dürften nach dem Ausstieg kaum noch gebraucht werden. Lebensmittel sind in der Konsum- und Überflußgesellschaft recht einfach zu beschaffen. Greifen Sie zu, es gehört eh Ihnen. Der Code für die Hintertür am Theater lautet 0-0-1-1 und Staatsfunkgebühren haben Sie doch bitte früher auch nicht bezahlt. Transit wird schwieriger, Näheres ist in entsprechenden Foren zu erfahren, wir empfehlen diverse Mitfahrgelegenheiten. Das Rauchen werden Sie eventuell einschränken müssen, Diebstähle sind hier auf Dauer etwas kompliziert. Darauf eine Lucky Strike.
Nur keine Scheu. Das System überlebt nur, weil soviele dabei mitmachen. Und »Wer nichts fürchtet ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet!« (Schiller, Die Räuber)
Und dann? Keine Ahnung, uns doch egal. Jedenfalls haben Sie dann viel Zeit, in Blankeneser Vorgärten abzuhängen, Rache an alten Vorgesetzten zu üben oder Luxuskarossen anzuzünden. Die fetten Jahre sind vorbei und unangemeldete Besuche können Spaß machen, kompensatorisch wirken und zu ästhetischen Hochgenüssen führen. Und für all das haben Sie dann gern unser vollstes Mitgefühl.
Sie können sich aber auch überlegen, was Sie mit anderen zusammen aus der neugewonnen Freiheit machen wollen. Etwas aufbauen, tauschen, zusammenfügen, Handel treiben, den Springer-Verlag unterwandern, die zweite Freie Republik Wendland ausrufen, eine Rockband aus dem Boden stampfen, eine kleine geile Firma aufbauen, Kleinkriminalität, organisiertes Verbrechen, Künstlerischer Leiter, Kulturmanagement, Jura oder Theologie studieren, in die Politik gehen oder Stuttgart 21, uns ganz egal, lassen Sies drauf ankommen! Wenn Sie das könn.
Darauf ein Glas Rosé!
...
Aus: "GOLEM COGITATIONES #24" (BULLETIN, 30.11.2011 [ http://golem.kr/] (HH)) via Email
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« Reply #258 on: January 29, 2012, 01:30:06 PM » |
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[...] taz: Herr Krysmanski, warum werden die Reichen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise immer reicher?
Hans-Jürgen Krysmanski: Die Schuldenkrisen sind immer Boomzeiten für Gläubiger: Klamme Regierungen brauchen Geld. Wenn dann Ratingagenturen helfen, die Zinsen nach oben zu treiben, dann bekommen die, die Geld haben und anlegen können, nicht mehr nur 3, sondern 7 oder 8 Prozent Rendite für Staatsanleihen. Staatsschulden bedeutete schon immer die Umverteilung von unten nach oben.
Kennt man die Reichen, die den Staaten zurzeit Geld leihen?
Wegen des Bankgeheimnisses kann man einzelne Personen nicht identifizieren. Im Durchschnitt haben die reichsten 0,1 Prozent der Westeuropäer in den vergangenen fünfzehn Jahren ihr Vermögen schätzungsweise verdreifacht. Auch die laut Manager Magazin 500 reichsten Deutschen sind in dieser Zeit reicher geworden.
...
Aus: ""Die Geldelite braucht keine Korruption"" (29.01.2012) Quelle: http://www.taz.de/Soziologe-ueber-Superreiche-in-der-Krise/!86553/
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« Reply #259 on: February 01, 2012, 01:34:20 PM » |
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[...] Nur zwei Prozent der Studenten in Deutschland kommen aus Elternhäusern mit niedrigem Bildungshintergrund. Dagegen haben mehr als zwei Drittel der Studierenden einen Vater oder eine Mutter mit akademischem Abschluss. Dies zeigt die jetzt vorgelegte deutsche Analyse des vierten Eurostudent-Reports durch das Hochschulinformationssystem (HIS) in Hannover. Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern fällt demnach der Weg in die Hochschule besonders schwer.
Im Vergleich von 25 europäischen Staaten bildet die Bundesrepublik in Sachen sozialer Bildungsförderung das Schlusslicht – zusammen mit Kroatien, Polen, Lettland und der Slowakei. Einen niedrigen Bildungshintergrund hat nach den Kriterien der internationalen Studie jemand, der nur über den Hauptschulabschluss verfügt oder ein Berufsvorbereitungsjahr absolviert hat.
Von den Eurostudent-Staaten schaffen es dagegen Portugal und die Türkei am besten, Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern an die Hochschulen zu bringen. In beiden Ländern macht ihr Anteil mit 45 Prozent fast die Hälfte der Studenten aus.
Umgekehrt zählt Deutschland zu den Staaten, in denen es nahezu als selbstverständlich gilt, dass Kinder aus akademischen Elternhäusern selbst wiederum den Weg ins Studium finden. Insgesamt haben 69 Prozent der Studierenden Eltern mit Hochschulabschluss. Lediglich in Dänemark ist mit 79 Prozent dieser Anteil der Studierenden noch höher.
it/dpa
Aus: "Studie zum Bildungsaufstieg: An der Uni bleiben Akademiker-Kinder unter sich" (15.01.2012) http://www.focus.de/wissen/bildung/studie-zum-bildungsaufstieg-an-der-uni-bleiben-akademiker-kinder-unter-sich_aid_702859.html
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« Reply #260 on: February 02, 2012, 01:16:12 PM » |
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[...] Wenige Stunden nach seinem Triumph über Newt Gingrich bei der Vorwahl in Florida sagte der Multimillionär [Mitt Romney] im Nachrichtensender CNN einen Satz, den die Amerikaner bis zum Wahltag am 6. November noch oft hören werden: "Um die Armen mache ich mir keine Sorgen". Der Satz war Teil einer längeren Antwort (Original-Video bei CNN: http://cnnpressroom.blogs.cnn.com/2012/02/01/mitt-romney-middle-income-americans-are-focus-not-very-poor/): "Ich trete als Präsidentschaftskandidat an, weil mir die Amerikaner am Herzen liegen. Um die sehr Armen bin ich nicht besorgt. Wir haben ein Sicherheitsnetz. Und wenn das repariert werden muss, werde ich es ausbessern. Ich sorge mich auch nicht um die sehr Reichen. Ich bin besorgt um das Herz von Amerika - die 90 bis 95 Prozent der Amerikaner, die derzeit kämpfen müssen. Diese Botschaft werde ich ins Land tragen." ... bei vielen bleibt eine andere Botschaft hängen: Die Alltagssorgen und Probleme der Normalbürger kennt der 64-Jährige nicht, der jüngst sein Honorar für Auftritte als Redner in Höhe von 370.000 Dollar als "nicht viel" bezeichnete. "Romney würde locker gewählt werden, wenn er nicht seinen Mund öffnen müsste und dann der Silberlöffel herausfiele", spottet "LeoMaris" auf der Website der Washington Post in einem von knapp 2000 User-Kommentaren. ... Die rechten Medien schwanken hingegen zwischen Wut und Unverständnis. Sie kennen das schmutzige Geschäft der Politik und ahnen, wie die PR-Männer von Barack Obama gejubelt haben müssen, als sie diesen Satz gehört haben - und sehen das übergeordnete Ziel, den verhassten Demokraten aus dem Weißen Haus zu verjagen, in Gefahr. Auf Fox News konnte Star-Moderator Bill O'Reilly sein Missfallen kaum verbergen und im Weekly Standard stöhnt James Cormack: "Romney hätte sagen können, dass er sich auf die Mittelklasse konzentriere - aber nicht dass ihm die Armen egal sind." Zudem sei die Aussage unkonservativ, denn eine konservative Wirtschaftspolitik führe dazu, dass es allen Bürgern besser gehe. Auf der Website redstate.com heißt es: "Die Tatsache, dass er den Satz nicht so gemeint hat, ist irrelevant. So etwas darf man im Wahlkampf niemals sagen." ... 02.02.2012 um 12:16 Uhr, Schnolfi schreibt:
Wer weiß schon,was Politiker in Nadelstreifen noch sonst alles nicht aussprechen.
02.02.2012 um 11:58 Uhr, Coffeshop schreibt:
Hätte der iranische Präsident einen solchen Satz gesagt, würde die Übersetzung von "i dont care about" in etwa so lauten: " interessieren mich einen Dreck." Durchaus eine zulässige Übersetzung übrigens.
Aus: ""So etwas darf man nie sagen"" Von Matthias Kolb, Washington (02.02.2012) Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/reaktionen-auf-mitt-romneys-satz-ueber-arme-so-etwas-darf-man-nie-sagen-1.1273538
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« Reply #261 on: March 20, 2012, 03:59:44 PM » |
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[...] Frankfurt am Main - Der Gewinneinbruch im Investmentbanking spiegelt sich auch auf dem Gehaltszettel des künftigen Deutsche-Bank-Chefs Anshu Jain wider. Der bisherige Chef-Investmentbanker musste 2011 Einbußen hinnehmen: Insgesamt verdiente er 9,77 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es noch 11,9 Millionen gewesen, wie die Deutsche Bank Chart zeigen am Dienstag in ihrem Geschäftsbericht mitteilte. Der scheidende Bankchef Josef Ackermann konnte dagegen mit 9,35 Millionen Euro etwas mehr kassieren als 2010 (8,98 Millionen).
Mit VW -Chef Martin Winterkorn können allerdings weder Ackermann noch Jain mithalten: Er verdiente 2011 mehr als 17,4 Millionen Euro und dürfte damit der Spitzenreiter unter den Dax-Vorständen sein.
Die Vergütungen von Jain und Ackermann enthalten auch Bonus-Ansprüche in bar, die die Manager in diesem Jahr erworben haben, die aber erst in den nächsten Jahren - gekoppelt an den langfristigen Erfolg des Unternehmens - ausbezahlt werden.
...
Aus: "Deutsche Bank: Jain toppt Ackermann" (20.03.2012) Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/0,2828,822488,00.html
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« Reply #262 on: March 28, 2012, 11:19:15 AM » |
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[...] München - Von der prekären Beschäftigung direkt in die Altersarmut: Für Minijobber sind die Aussichten auf den Ruhestand düster. Gefährdet sind vor allem Frauen mit einem jahrelangen Minijob, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Demnach hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgerechnet, wie hoch die Rente für diese Beschäftigten ausfallen dürfte.
Ein Minijobber, der ein Jahr lang tätig ist, bekäme demnach eine monatliche Rente von 3,11 Euro. Nach 45 Versicherungsjahren betrage der Anspruch auf Altersgeld 139,95 Euro im Monat.
... Derzeit haben laut "SZ" 7,4 Millionen Menschen in Deutschland eine Stelle auf 400-Euro-Basis, für die sie keine Steuern und Sozialabgaben zahlen müssen - sogenannte Minijobs. Davon waren Mitte 2011 knapp 4,65 Millionen Frauen. Gut zwei Drittel von ihnen haben ausschließlich diesen Minijob.
...
Aus: "45 Jahre gearbeitet - 140 Euro Rente" (28.03.2012) Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,824163,00.html
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« Reply #263 on: March 28, 2012, 03:23:33 PM » |
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... Es ist eine triste Lebenswelt. An den Wänden hängen Poster von Bushido, im Regal steht ein Deoroller und sonst nicht viel. Wer hier lebt, interessiert sich "eigentlich für nichts". Wer hier lebt, empfindet die Schule als Ort des Konflikts, des Misserfolgs, der Demütigung. Der sagt Sätze wie: "Man kann den Freunden halt nicht immer vertrauen" und fürchtet, später von Hartz IV leben zu müssen. Es ist die Lebenswelt jener Jugendlichen, die es von vornherein schwer haben: Ihre Eltern haben keinen oder nur einen schlechten Schulabschluss, sind oft arbeitslos, leben an der Armutsgrenze. Die Lebenswelt der "Prekären", so nennen sie die Autoren der neuen Sinus-Jugendstudie, die an diesem Mittwoch vorgestellt wurde. Die Autoren warnen: Jugendliche aus solch prekären Verhältnissen werden massiv ausgegrenzt. Dass bei den Abgehängten die Resignation wächst, hatte bereits die letzte Shell-Jugendstudie gezeigt. "Wie ticken Jugendliche?", so lautet die Leitfrage und der Titel der Untersuchung, wobei auch die Autoren klarstellen: Es ist unmöglich, die Frage allgemeingültig zu beantworten. Die Jugend lasse sich nicht beschreiben, sondern nur in ihrer Unterschiedlichkeit betrachten. Dafür haben die Forscher 72 Interviews mit Jugendlichen aus verschiedenen Städten geführt, sie haben sie zudem schriftlich Fragen zu ihrem Leben beantworten lassen, und die Forscher haben die Jugendlichen ihre Zimmer fotografieren lassen, in denen manchmal eben Bushido-Poster an den Wänden hängen und ein Deo-Roller im Regal steht. Daraus lassen zwar keine statistisch repräsentativen Ergebnisse ableiten, doch die Methode macht die Perspektive und Nöte der Jugendlichen so anschaulich wie kaum eine andere. Aus den Antworten und Bildern haben sie sieben Lebenswelten modelliert, die zeigen sollen, wie die Jugend in Deutschland im Jahr 2012 denkt und fühlt: Die sogenannten Prekären schämen sich demnach oft für die soziale Stellung ihrer Eltern. Sie nehmen wahr, dass sie ausgegrenzt werden und würden sich gerne aus der eigenen Situation herausarbeiten, wissen aber nicht so richtig, wie sie das anstellen sollen. Ihnen fehlt das Geld, um mangelnde Teilhabe durch Konsum zu kompensieren. Die Studien-Autoren bescheinigen ihnen aber eine "Durchbeißermentalität". Die materialistischen Hedonisten setzen hingegen vor allem auf Konsum, wollen sich nicht kontrollieren lassen, keine Autoritäten akzeptieren, streben nach einem "gechillten Leben". Oper, Theater, klassische Musik - die Hochkultur insgesamt lehnen sie eher ab. "Geld macht jeden glücklich", sagt einer der befragten Jugendlichen. Die Forscher nennen sie die "freizeit- und familienorientierte Unterschicht mit ausgeprägten markenbewussten Konsumwünschen". Die experimentalistischen Hedonisten wollen ihr Leben einfach genießen und möglichst kreativ gestalten. Sie distanzieren sich vom Mainstream, sie sind die Reserve der Subkultur. Die Forscher zitieren einen Jugendlichen etwa mit dem Satz: "Ich lasse mir von niemandem sagen, wie ich mein Leben leben soll, bisher hat es auch ganz gut geklappt." Die Adaptiv-Pragmatischen sind so etwas wie die angepassten Neo-Spießer: Sie orientieren sich am Machbaren, planen voraus, streben nach Wohlstand, wollen eigentlich nichts ändern. Auf andere, die weniger leistungsbereit sind, schauen sie herab. Die Sozialökologischen sind die, die sich am ehesten engagieren und andere von ihren Ansichten überzeugen wollen. Materialismus und Konsum sehen sie kritisch. "Ohne Geld würde unsere Welt viel schöner aussehen", sagt eine Jugendliche aus dieser Gruppe. Die Konservativ-Bürgerlichen finden Selbstdisziplin wichtiger als Selbstentfaltung. Es sind die Frühvergreisten unter den Jugendlichen, sie wollen, dass sich möglichst wenig ändert. Es geht ihnen darum, einen Platz in der Erwachsenenwelt zu finden - der Traum ist die "Normalbiografie", wie die Forscher schreiben. Die Expeditiven werden von den Forschern als flexibel, mobil und pragmatisch beschrieben. Es sind die Hipster unter den Jugendlichen, sie wollen etwas leisten und sich selbst verwirklichen; vor allem aber von der Masse abheben. Insgesamt, so die Studien-Autoren, stehen die Jugendlichen unter großem Druck: Die Berufsaussichten sind unsicher, die Leistungsanforderungen hoch. Sie würden früh die Rolle von "Mini-Erwachsenen" übernehmen. ... Zitat: "Die Politik hat schon auf die Ergebnisse des Instituts zurückgegriffen, um beispielweise ihren Wahlkampf zu optimieren, und auch die Werbewirtschaft bedient sich."
Na bravo, wenn die Studie immerhin dazu gut ist, Wahlkampf und Werbejingles besser auf die "Zielgruppen" zuzuschneiden, hat sie ja ihren Zweck erfüllt. Wen stört dann noch das Ergebnis, dass sich die Entsolidarisierung auch schon in jungen Köpfen breit macht?
http://forum.spiegel.de/f22/neue-sinus-studie-so-fuehlt-deutschlands-jugend-57553.html#post9903383
Die sogenannten "Sinus-Studien" fallen eindeutig in die Kategorie "höllischer Blödsinn", werden aber in Marketingabteilungen gern mit bedenklicher Miene zitiert und begutachtet. ...
http://forum.spiegel.de/f22/neue-sinus-studie-so-fuehlt-deutschlands-jugend-57553-2.html#post9903504
Aus: "So fühlt Deutschlands Jugend" Von Oliver Trenkamp und Frauke Lüpke-Narberhaus (28.03.2012) Quelle: http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,824073,00.html
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« Reply #264 on: March 28, 2012, 03:47:20 PM » |
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[...] SPIEGEL ONLINE: Wenn Sie den Niedriglohnsektor von damals und heute vergleichen, was hat sich konkret verändert?
Wallraff: Es gibt heute viel mehr Menschen, die in solchen prekären Verhältnissen beschäftigt sind. Und vielfach haben die Betroffenen sogar eine hohe Qualifikation. Wir sprechen da vom akademischen Proletariat. Die müssen alles nehmen, auf Abruf bereitstehen und sind jederzeit kündbar. In Deutschland gibt es inzwischen fast sieben Millionen derartiger Arbeitsverhältnisse.
SPIEGEL ONLINE: Die Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Regierung haben der Leiharbeit zu einer Blüte verholfen. Jetzt sind viel mehr Menschen in Lohn und Brot als früher.
Wallraff: Nur noch jede vierte Stelle, die heute angeboten wird, ist eine normale Arbeitsstelle. Und das nennt man dann "Jobwunder".
SPIEGEL ONLINE: Welche der Arbeiten, die Sie im Laufe Ihrer Recherchen angenommen haben, war am schlimmsten - die als Stahlarbeiter, als Ali bei Thyssen-Krupp oder als Niedriglohn-Bäcker für den Lidl-Lieferanten?
Wallraff: Alles auf seine Art schlimm genug. Auch die Arbeit, die ich derzeit mache, ist rein körperlich nicht härter, als die Fließband- und Akkordarbeit meiner früheren Jahre. Aber ich empfinde sie trotzdem als belastender, denn die Solidarität unter den Kollegen ist abhanden gekommen, weil man sie systematisch geheneinander ausspielt. Die soziale Isolation führt dazu, dass viele zerbrechen. ...
SPIEGEL ONLINE: Für die Belastung der Betroffenen spielt auch die Trennung von ihren Familien eine große Rolle. Wie beurteilen Sie die Auswirkungen?
Wallraff: Viele der Arbeiter gründen erst gar keine Familie, bei anderen zerbricht die Beziehung an der Dauerbelastung. Wenn sich in einer Arbeitsgruppe ein Paar findet, ist die Beziehung schnell wieder gefährdet, wenn die beiden auf verschiedenen Schichten oder voneinander entfernten Arbeitsstellen eingesetzt werden. Von den Verantwortlichen nimmt selten jemand Rücksicht darauf. Die Vereinsamung führt dazu, dass die Menschen resignieren und sich aufgeben. Ich kenne welche, die in wenigen Jahren solcher Fronarbeit um 10 bis 20 Jahre gealtert sind.
SPIEGEL ONLINE: Haben Sie auch ein paar nette Chefs kennengelernt, die Sie unterstützt und gefördert haben?
Wallraff: Einige versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, menschlich zu bleiben, doch sie stehen in der Regel auch unter großem Druck seitens der Manager, die in der Hierarchie über ihnen stehen. Wer sich da zu weit vorwagt, gerät schnell ins Abseits. Das System hat sich inzwischen so weit verselbständigt, dass in der Regel meist niemand mehr offen als Ausbeuter auftreten muss. Jeder weiß genau Bescheid, wo die Grenzen liegen - und jeder kann dem anderen die Verantwortung zuweisen.
SPIEGEL ONLINE: Nach der Pleite von Schlecker waren plötzlich auch ganz andere Töne über das Unternehmen und sein Management zu hören. In vielen Berichten war Unternehmensgründer Anton Schlecker nicht mehr der Ausbeuter, sondern einer, der Geringqualifizierten einen Job gegeben hat. Ist die Bewertung eine Frage der Befindlichkeit?
Wallraff: Schlecker ist wohl ein negatives Extrembeispiel, bei Rossmann und DM sind - soweit mir bekannt - die Arbeitsbedingungen wesentlich besser. In der gesamten Branche geht es aber extrem hart zu. Der Verkaufsleiter eines Lebensmittel-Discounters hat mir neulich berichtet, er sei angewiesen worden, missliebigen Mitarbeitern einzelne Artikel aus dem Sortiment in die Tasche zu schmuggeln, um sie anschließend wegen Diebstahls entlassen zu können.
SPIEGEL ONLINE: Jüngst haben andere Journalisten mit Ihrer Methode die Arbeitswelt undercover erkundet. Der Autor Markus Breitscheidel hat sich als Leiharbeiter und Erntehelfer verdingt, Reinhard Schädler als Paketbote - inwieweit unterscheiden sich deren Erfahrungen von Ihren?
Wallraff: Sie leisten eine wichtige Arbeit. Ich wünsche mir mehr von ihrer Sorte und fördere über meine Stiftung auch Nachfolger. Nur leider sind es nur sehr wenige, die bereit sind, sich längerfristig dem auszusetzen.
Das Interview führte Michael Kröger
Aus: ""Soziale Isolation lässt die Menschen zerbrechen"" (27.03.2012) Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,823887,00.html-.- Ich selbst habe in den frühen 80 ern Wallraff kennengelernt, und zu der Recherche seines Buches " Ganz Unten " etwas beigetragen. Mein CDU wählender Vater empfand das als " Hochverrat " ! :)) Wallraff hält den Ausbeutern immer wieder den Spiegel vor Augen um ihnen ihre wahre Fratze zu erinnerlichen.
http://forum.spiegel.de/f22/arm-trotz-arbeit-soziale-isolation-laesst-die-menschen-zerbrechen-57449-2.html#post9896145
ArnoNuem: ... Ich halte es für würdelos, wenn Menschen gezwungen werden, nur das Billigste an Lebensmitteln zu kaufen. Kulturelle Teilhabe kostet auch. Am vergangenen Sonntag sas ich in der Berliner Staatsoper neben einer älteren Dame, die hat sich die 22,50 Euro für die Eintrittskarte förmlich "vom Mund" abgespart, weil die Rente so mickrig ist. Vergünstigung für Rentner? Fehlanzeige. So geht es auch den Menschen, die zu Hungerlöhnen arbeiten. Ich halte Kultur für ein unverzichtbares Überlebensmittel. Zur Würde des Menschen gehört auch, in einer anständigen Wohnung zu wohnen, sich gut zu kleiden, in Urlaub fahren, Ausflüge machen, im Cafe eine Tasse Kaffee trinken und ein Stück Kuchen essen (kostet etwa 5 Euro). Bücher lesen, CDs hören, ja selbst sich einen Blumenstrauss auf den Tisch zu stellen - das hat etwas mit Würde zu tun. Ich bin zornig, weil ich weiss, dass das vielen Menschen Vieles nicht möglich ist. Und wir leben in einem sehr reichen Land. Dem Millionär, der über Ostern zu den Festspielen nach Salzburg fährt und sich für 960 Euro eine Eintrittskarte für das Konzert der Berliner Philharmoniker kauft, mögen diese Probleme am Allerwertesten vobei gehen. Mir nicht! (Nur nebenbei: Ich würde da übrigens auch gerne mal hin, doch selbst als relativ gut verdienender Freiberufler kann ich mir das nicht leisten. Da bin ich auch gar nicht neidisch. Es interessiert mich nur. Doch lieber gege ich in Berlin p.a. zehn Mal in die Oper und 10 Mal ins Konzert. Das kostet mich in etwa so viel, wie dem Millionär seine eine Eintrittskarte in Salzburg. Stoff zum nachdenken, wie ich finde.)
[Einst diente die Leiharbeit dazu, Produktionsspitzen kurzfritig abzudecken. Heute ist Leiharbeit ein Mittel für die Unternehmer, um Beschäftigte, ihre Betriebsräte und ihre Gewerkschaften gefügig zu machen. Zum weiterdenken: als diese Welt aus zwei Blöcken bestand, musste der Kapitalismus gegenüber dem Sozialismus (den ich jetzt überhaupt nicht bewerten möchte, es reicht, wenn ich anerkenne, dass es diesen "Machtblock" gab) als überlegen darstellen. Das manifestierte sich u.a. auch in der sogenannten "Sozialpartnerschaft". Stichwort "Rheinischer Kapitalismus. Seit dem Zusammenbruch des sozialistischen Machtblocks braucht der Kapitalismus keine Rücksicht mehr zu nehmen. ... http://forum.spiegel.de/f22/arm-trotz-arbeit-soziale-isolation-laesst-die-menschen-zerbrechen-57449-7.html#post9896822 ]
http://forum.spiegel.de/f22/arm-trotz-arbeit-soziale-isolation-laesst-die-menschen-zerbrechen-57449-4.html#post9896488
fjdietrich: Ausnahmen werden Normalität - komisch ist, wie Ausnahmen zu Normalität werden. Die Wirtschaft und Politik hat es klammheimlich geschafft, Ausnahmesituationnen wie Zeitarbeit und Armutslöhne zu Normalsituationen werden zu lassen, die allgemein akzeptiert werden. Na ja, ich werde alt (63 Jahre) .
http://forum.spiegel.de/f22/arm-trotz-arbeit-soziale-isolation-laesst-die-menschen-zerbrechen-57449-8.html#post9896834
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« Last Edit: March 28, 2012, 03:49:11 PM by Textaris(txt*bot) »
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« Reply #265 on: April 19, 2012, 01:45:18 PM » |
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[...] „Die neuen Armen“, so nennt man eine spanische Mittelklasse, die es nicht nur schlechter haben wird als ihre Eltern, sondern von Fall zu Fall zur Emigration gezwungen ist wie ihre Großeltern gegen Ende der Franco-Diktatur. Eine Erholung der spanischen Wirtschaft ist auf Jahre hinaus nicht in Sicht, und was zurzeit an Kürzungen im Bildungs- und Sozialbereich über Spanien hereinbricht, wird den Schaden zementieren.
... Die Steueramnestie, die die Rajoy-Regierung kürzlich verkündete, wirkt auf die Armen wie ein Fußtritt: Man muss nur in großem Stil Steuern hinterziehen, dann kommt man beim Nachmelden versteckter Einkünfte mit zehn Prozent davon ...
Aus: "Suppenküchen für den Mittelstand" Von Paul Ingendaay, Madrid (18.04.2012) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/neue-armut-in-spanien-suppenkuechen-fuer-den-mittelstand-11722330.html
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« Reply #266 on: April 24, 2012, 08:16:33 AM » |
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[...] Der Wechsel vom Chefposten bei Google ins Amt des Verwaltungsratsvorsitzenden hat sich für Eric Schmidt finanziell gelohnt. Insgesamt kassierte er im vergangenen Jahr annähernd 101 Millionen US-Dollar (77 Millionen Euro). Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung hervor. Schmidt hatte sich 2010 mit 313.219 US-Dollar begnügt und 2009 mit 245.322 Dollar. Als Verwaltungsratsvorsitzender repräsentiert und kontrolliert er das Unternehmen, vergleichbar einem Aufsichtsratsvorsitzenden in Europa. ... Der erfahrene Manager Schmidt stand zehn Jahre an der Spitze von Google: von 2001 bis 2011. In dieser Zeit hatten sich die beiden Gründer Larry Page und Sergej Brin auf die Entwicklung neuer Produkte konzentriert. Nun führt Page das Unternehmen wieder selbst, während Brin sich weiter um Neuentwicklungen kümmert. Beide erhielten im vergangenen Jahr lediglich 1 Dollar Gehalt. Die Studienkollegen hatten Google 1998 aus der Taufe gehoben. Allerdings hat niemand aus dem Google-Führungstrio es überhaupt noch nötig, arbeiten zu gehen. Alle drei halten große Aktienpakete am Internetkonzern und tauchen deshalb in der Liste der reichsten Menschen der Welt des US-Magazins Forbes auf: Page und Brin sind demnach jeweils 18,7 Milliarden Dollar schwer, Schmidt wird auf 6,9 Milliarden Dollar taxiert. (dpa) / (jes) 22. April 2012 11:49 Was will man mit soviel Geld ? (Editiert vom Verfasser am 22.04.12 um 11:51) MCCornholio (107 Beiträge seit 12.02.10)
Ich meine 20 Millionen Euro okay .. 200 Millionen okay es gibt ja Boote die soviel Kosten ..aber >1 Milliarde ??
Man kann sich ja ein paar Häuser kaufen aber bei mehr als 10 wird man die wohl kaum regelmäßig nutzen können ?
Mehr als 4 Privat Jets (für jedes Familien Mitglied einer) + Personal ist auch unsinn.
Haben die ein Kontoauszugsfetisch ?
...
Aus: "101 Millionen Dollar für Ex-Google-Chef Eric Schmidt" (22.04.2012) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/101-Millionen-Dollar-fuer-Ex-Google-Chef-Eric-Schmidt-1545110.html
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« Reply #267 on: April 24, 2012, 09:19:25 AM » |
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[...] noch immer sind 13 Millionen Amerikaner ohne Job. 600.000 Häuser wurden allein in den vergangenen drei Monaten zwangsversteigert. Aber es gibt auch Zeichen der Besserung, etwa bei den Vergütungen von Spitzen-Bankern der Wall Street. Jamie Dimon, Chef bei JP Morgan Chase, erhielt für seine Dienste im vergangenen Jahr 23 Millionen Dollar. Wells Fargo zahlt CEO John Stumpf knapp 18 Millionen Dollar, da fällt der Zahltag von Lloyd Blankfein, an der Spitze von Goldman Sachs, mit 16 Millionen Dollar fast schon bescheiden aus. ... Das Comeback der Boni kommt allerdings nicht überall gut an. Als Citigroup – ein Institut, das sein Überleben staatlicher Stützung verdankt – ankündigte, Vorstandschef Vikram Pandit 15 Millionen Dollar zahlen zu wollen, rebellierten die Aktionäre. Selbst professionellen Geldverwaltern, an großzügige Entlohnung gewöhnt, war das zu viel. "Gute Bezahlung für Unternehmenschefs ist angemessen, aber es gibt einen Unterschied zwischen gut und obszön", sagte Brian Wenzinger, Geschäftsführer des Vermögensverwalters Aronson Johnson Ortiz, der fünf Millionen Citi-Anteile hält. ... Doch die Rückkehr der Boni ist nur ein weiteres Anzeichen für die Frühlingsstimmung an der Wall Street. Die Krise hat die Denkweise der Banker kaum verändert. Nach wie vor pflegen die großen Häuser vor allem den Handel mit komplexen Wertpapieren wie Derivaten, um auf ihre Profite zu kommen. Die Bank of America etwa erzielte im ersten Quartal mehr als vier Milliarden Dollar mit dem Handel von festverzinslichen Papieren, Rohstoffen und Devisen ... ... Freiheitsfreund 24.04.2012 um 9:07 Uhr
"Gier" ist sehr positiv. Nichts befördert die menschliche Entwicklung mehr als das Streben nach "höher, schneller, weiter" - und nach "mehr". Dieses Streben ist für jede freiheitlich-marktwirtschaftliche Gesellschaft konstitutiv. Also: Was soll dagegen sprechen (außer der verquasten sozialistischen/kommunistischen Ideologie)?
Montessori 24.04.2012 um 7:47 Uhr
... Die Reichen ersticken im Geld und 95% der Europäer schaffen es nicht bis Mitte des Monats!
Spartacus1 24.04.2012 um 7:51 Uhr
Die Finanzmarktkrise muss endlich bei ihrem rechtmäßigen Namen genannt werden.
Systemkrise.
...
Aus: "Die Gier ist wieder da" Von Heike Buchter (24.04.2012) Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-04/finanzkrise-banken-gier
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« Reply #268 on: April 24, 2012, 09:25:32 AM » |
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[...] Jeder zehnte Jobsuchende, der Arbeitslosengeld I bezieht, sei zusätzlich auf Hartz IV angewiesen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Sie beruft sich auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Demnach traf dies im November 2011 auf 75.000 Arbeitslose zu.
Die Parallelbezieher beider Leistungen erhielten den BA-Zahlen zufolge im Schnitt aus der Arbeitslosenversicherung 511,79 Euro im Monat. Weil das zu wenig war, um ihr Existenzminimum zu sichern, stockten sie ihr Arbeitslosengeld I zusätzlich mit durchschnittlich 318,05 Euro an Hartz-IV-Leistungen aus der staatlichen Grundsicherung auf. Bei diesen Aufstockern handele es sich "überwiegend um gering qualifizierte Beschäftigte, die aus eher gering entlohnten Arbeitsverhältnissen kommen", sagte eine BA-Sprecherin.
Wer innerhalb der zwei Jahre vor Verlust seines Arbeitsplatzes mindestens ein Jahr in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, besitzt einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Es wird in der Regel zwölf Monate gezahlt. Wer länger ohne Arbeit ist, erhält dann Hartz IV. Die BA-Statistik zeigt dem Bericht zufolge, dass die Ansprüche der Parallelbezieher weit unter dem durchschnittlichen Arbeitslosengeld liegen. Dieses belief sich im Januar 2012 auf 825 Euro monatlich.
Aus: "Arbeitslosengeld I reicht oft nicht zum Leben" (24.04.2012) Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-04/arbeitslosengeld-statistik-existenzminimum
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« Reply #269 on: April 25, 2012, 11:48:10 AM » |
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[...] Hartz-IV-Empfänger sollen nicht von dem geplanten Betreuungsgeld profitieren. Bezieher des Arbeitslosengelds II, die ihre Kinder selbst erziehen, sollten künftig zwar Betreuungsgeld bekommen, es werde anschließend aber mit ihren anderen Bezügen verrechnet, berichten die Rheinische Post und die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Bereits Mitte März hatte auch die ZEIT darüber berichtet. Die Koalition habe sich darauf geeinigt, dass das Betreuungsgeld von zunächst 100 Euro pro Monat auch für Hartz-IV-Empfänger aus dem Etat von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) bezahlt werde. Die Minderausgaben für den reduzierten Bedarfssatz kämen dann anschließend dem Haushalt von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zugute. Der geplante Zuschuss solle in voller Höhe von der Hartz-IV-Leistung abgezogen werden. Eine entsprechende Regel wird den Berichten zufolge in den Gesetzentwurf aufgenommen, den das Familienministerium erstellt. Das Ministerium wollte die geplante Anrechnung weder bestätigen noch dementieren. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles kritisierte die nach Medienberichten geplante Anrechnung des Betreuungsgeldes auf Hartz IV. "Das ist absurd", sagte sie im ARD-Morgenmagazin. Dann gehe möglicherweise eine engagierte Mutter, die arbeitslos sei, keinen Kita-Platz und deshalb schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe, leer aus. Eine gut situierte Manager-Frau aber bekomme das Betreuungsgeld. "Das halte ich jetzt für den letzten Beweis, den es noch gebraucht hat: Dieses Betreuungsgeld ist überflüssig, schafft neue Ungerechtigkeiten und deswegen darf es auch gar nicht erst kommen." Das Geld solle besser in den Ausbau der Kita-Plätze gesteckt werden. Nahles kündigte an, dass die SPD bei einer Regierungsübernahme nach der Bundestagswahl 2013 das Betreuungsgeld in jedem Fall wieder abschaffen werde. Die Regelung könnte dazu beitragen, den Streit in der schwarz-gelben Koalition über das Betreuungsgeld zu entschärfen. Einige der Kritiker befürchten Fehlanreize, da manche Eltern sich wegen der Barleistung dafür entscheiden könnten, ihr Kind nicht in eine Krippe zu geben. Dabei würden gerade Kinder aus prekären Verhältnissen vom Besuch einer solchen Einrichtung besonders profitieren. Vor allem auf Druck der CSU hatte die schwarz-gelbe Koalition beschlossen, dass Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen, ab 2013 zunächst 100 und später 150 Euro im Monat bekommen. In der CDU ist das Vorhaben umstritten. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nannte das Betreuungsgeld ein "Gebot der Fairness". aaron_lieberknecht 25.04.2012 um 7:55 Uhr
Betreuungsgeld für Hartz4ler - also Geld für Kippen, Schnaps und Playstation spiele?? ....
PALVE 25.04.2012 um 7:58 Uhr
Ein Kompromiss zu Lasten- wieder mal- der Schwachen
Ein Irrenhaus! Überall nur Napoleons!
u.t. 25.04.2012 um 7:22 Uhr
Herzlichen Glückwunsch, Koalition! Und insbesondere an die CSU, die das ja besonders vorantreibt. Das ist mal wieder ein Offenbarungseid. ... Es war ja von Anfang an klar - und viele haben davor gewarnt -, dass einige bildungsferne Familien ihre Kinder durch das Betreuungsgeld vielleicht nicht in den Hort/die Kita schicken und dadurch ein weiterer Nachteil für diese Kinder entsteht. Nur entlarvt sich die Koalition nun durch den impliziten Pauschalvorwurf gegen /alle/ von Hartz IV Betroffenen.
ralle63 25.04.2012 um 7:25 Uhr
Schlechte Eltern Dann sind Hartz IV-Empfänger laut unseren Volksbeglückern wohl die schlechteren Eltern. Es ist nicht mehr zu fassen auf welch abstrusen Ideen diese Kaste kommt. Ganz davon abgesehen, dass das Betreuungsgeld vollkommen überflüssig ist.
Kay Peters 25.04.2012 um 7:48 Uhr
Gerecht und sozial ausgewogen Ein Gebot der Fairness ist,dass das Geld nur an CDU/CSU und FDP Wähler ausgezahlt wird. Wir wollen ja nicht, das der politische Gegner auch noch von dieser anstrengenden Kompromissfindung profitiert.
ludna 25.04.2012 um 7:51 Uhr
Das Betreuungsgeld war immer fuer die CSU Clientel gedacht. Fuer die Hausfrau mit gut verdienen Ehemann. Das Geld nicht Hartz 4 Beziehern zu geben, findet erst recht deren Zustimmung.
Mauermer 25.04.2012 um 8:02 Uhr
33. aussagekräftige Überschrift
Wenn H-IV-Bezieher ihre Kinder in die Kita schicken, dann ist dies kostenlos. Wenn eine schwer arbeitende Mutter ihr Kind dorthin schickt, ist das teuer, unverschämt teuer. Der Arbeitende subventioniert somit die Kita überproportional. Gerecht geht anders! Die Herdprämie kann selbstverständlich auf H-IV angerechnet werden, sonst haben wir noch mehr Familien mit "Einkommensart Kind" als Hauptverdienst. Zahlen dürfen es wieder die üblichen Augebeuteten, die Arbeitnehmer, die sich nicht wehren können. Schluss damit. H-IV ist als vorübergehende Hilfe gedacht, nicht zur Lebensplanung für 19-jährige bis zur Rente!
Die Herdprämie ist so etwas von überflüssig! Da werden Leute dafür bezahlt, dass Sie eine staatliche, kostenpflichtige Leistung nicht in Anspruch nehmen. Hallo???Dann bitte auch 100 Euro/Monat für mich, ich war letztes Jahr nicht im Theater, noch mal 100 Euro für Nicht-Schwimmbadbesuche usw. Immer, wenn ich eine Leistung nicht in Anspruch nehmen, für die ich vorher schon Steuern bezahlt habe, dann möchte ich einen kleinen Beitrag zurückhaben.
Dr. Michael Neunmüller 25.04.2012 um 8:08 Uhr
Politischer Dadaismus
Das kommt davon, wen Politik sich in Dinge einmischt, die sie nichts angeht. ALLE Argumente ALLER Seiten sind lächerlich:
1. Wg. 150 Euro Betreuungsgeld bleibt in besser verdienenden Kreisen niemand zuhause. Man nimmt geschenkte 150 Euro mit, aber Sie beeinflussen Lebensentscheidungen nicht.
2. Die Unmündig-Erklärung der Ärmeren ist zynisch, zumal auch fulltime Arbeitende auf Hartz IV angewiesen sind ("Aufstocker"). Aber wer arbeitet, bekommt das ja eh nicht, es dient der "Anerkennung" einer Lebensweise der Reicheren.
3. Umgekehrt das Gleiche: Die 80h arbeitende Familie, - wobei 40h vom Staat eingesackt werden (im Mittelalter hätte man das 40h Fronarbeit genannt) - wird "unterstützt" durch Fremdbetreuungsmöglichkeiten, die der Staat aus den ihnen abgenommenen Mitteln zur Verfügung stellt - als im 19. Jahrhundert Arbeitgeber Arbeiter in von ihnen gebaute Wohnanlagen mit von ihnen beherrschter Infrastruktur steckten und die Kosten vom Lohn abzogen, schrien die Gewerkschaften zu Recht "Ausbeutung"!
4. GEGENMODELL: Ein Mindesteinkommen für Familien mit mindestens 40h Arbeitsleistung, das reicht, in Eigenintiative mit anderen Eltern die Kinderbetreuung aufzubauen, die man
a) selbst wünscht und
b) selbst kontrollieren kann. In der Krippendebatte geht es immer NUR Um die technische Rechtfertigung der Krippen (als wäre die nicht eh klar) und NIE um Fragen des Inhalts, der Methode, der Qualität - und Mitbestimmungsmöglichkieiten der Eltern.
Wir brauchen keinen Feudalismus!
pebeend 25.04.2012 um 8:11 Uhr
So eine bescheuerte Idee... ...haben wir nicht dieser Tage erst gelesen, dass AN, die in 2011 arbeitslos geworden sind, sofort in Hartz IV reinrutschen? Man stelle sich vor: Leiharbeiter wird arbeitslos (geht ganz schnell) bekommt sofort Hartz IV. Mal bekommt er das Betreuungsgeld ausbezahlt, dann wieder nicht. ein dauerndes hin und her. ...
Sandecker 25.04.2012 um 8:21 Uhr
Und wieder einmal funktioniert das altbewährte Prinzip: wir hetzen die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gegeneinander auf (arm gegen reich, alt gegen jung, ost gegen west - das kann man beliebig fortführen). ...
fanchina 25.04.2012 um 8:45 Uhr
Mehr Verstaednis sollte man fuer diese Regierung aufbringen. Ihr Klientel muss schliesslich bedient werden. Was habt Ihr denn sonst erwartet?
manusmanumlavat 25.04.2012 um 9:09 Uhr
Mal überlegen... Da gibt's doch diesen Satz "Jedes Volk hat die Regierung, das es verdient"...
Aus: "Hartz-IV-Empfänger sollen kein Betreuungsgeld bekommen" (25.04.2012) Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-04/betreuungsgeld-hartz-iv
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