COMMUNICATIONS LASER #17
May 21, 2012, 05:29:43 PM *
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Author Topic: [Depressionen, Essstörungen, Auffälligkeiten...]  (Read 2231 times)
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« Reply #15 on: July 13, 2011, 10:20:04 AM »

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[...] Um bis zu 17 Prozent sei die Selbstmordrate in den europäischen Staaten zwischen 2007 und 2009 gestiegen, schreiben Forscher im Fachmagazin „The Lancet“.

Die Zahl der Suizide ist im Zuge der Finanzkrise in Europa deutlich gestiegen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie US-amerikanischer und britischer Forscher. David Stuckler von der University of Cambridge (UK), Martin McKee von der London School of Hygiene and Tropical Medicine (UK) und Sanjay Basu von der University of California (USA) berichten in der Fachzeitschrift „The Lancet“, dass die Suizid-Rate in 90 Prozent der untersuchten Nationen während der Finanzkrise gestiegen sei.

...


Aus: "Suizid-Rate im Zuge der Finanzkrise gestiegen" (11.07.2011)
Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/suizid-rate-im-zuge-der-finanzkrise-gestiegen-809193.php

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« Reply #16 on: August 16, 2011, 04:15:34 PM »

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[...] Etwa jedes vierte Kind in Deutschland zeigt psychische Auffälligkeiten, vor zehn Jahren war es nur jedes fünfte. Das hat eine Studie des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) in Hamburg ergeben. ...


Aus: "Krank und allein" Von Ulrike Meyer-Timpe (16.8.2011)
Quelle: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/05/Psychisch-kranke-Kinder

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« Reply #17 on: April 30, 2012, 08:50:34 AM »

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[...] Frankfurt am Main - Ärzte diagnostizieren bei Krankmeldungen immer häufiger psychische Probleme. Einem Langzeitvergleich zufolge ist die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen drastisch gestiegen. Dem Bundesarbeitsministerium zufolge waren es 2001 deutschlandweit noch 33,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage. Im Jahr 2010 wurden bereits 53,5 Millionen Fehltage wegen psychischer Erkrankungen gemeldet, berichtete die "Frankfurter Rundschau" (FR).

Der Anteil solcher Fälle an allen Arbeitsunfähigkeitstagen kletterte demnach von 6,6 auf 13,1 Prozent. Die Zahlen gehen aus einer Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion an das Arbeitsministerium hervor. Als Gründe für die Häufung der Fälle werden steigende Anforderungen, erhöhte Eigenverantwortung, höhere Flexibilitäts-Anforderungen und nicht-kontinuierliche Beschäftigungsverhältnisse genannt.

Viele Leiharbeiter arbeiteten unter Rahmenbedingungen, "die die Gesundheit negativ beeinflussen können", hieß es. Besonders gefährdet sind demnach Frauen: 2010 gingen rund 39.000 weibliche Beschäftigte aufgrund psychischer Erkrankungen in die Erwerbsminderungsrente. Dies entspreche fast einer Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 2000. In vielen Krankheitsfällen komme zur Unzufriedenheit im Beruf auch ein schlechterer Zugang zu Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

Trotz des Anstiegs sehe die Bundesregierung aber keinen Bedarf für neue Gesetze gegen Stress, berichtete die "FR". Zunächst müssten der Wissens- und Kenntnisstand verbessert werden. Erst dann könne entschieden werden, ob man konkrete Schutzmaßnahmen vorschreiben müsse, zitierte die Zeitung aus der Antwort auf die Anfrage. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann forderte eine Eindämmung von Leiharbeit und befristeten Verträgen sowie eine Anti-Stress-Verordnung.

Auch Zahlen von Krankenkassen zeigen, dass Erkrankungen wie Depressionen und Burnout ein volkswirtschaftliches Problem sind. Laut einem im Juli 2011 erschienenen Report der Barmer GEK kommen immer mehr Menschen wegen psychischer Störungen ins Krankenhaus. Die Zahl der Betroffenen hat demnach in den vergangenen 20 Jahren um 129 Prozent zugenommen. Laut Barmer GEK waren 1990 rund 3,7 von 1000 Versicherten betroffen, 2010 waren es bereits 8,5.

mmq/dpa/dapd


Aus: "Psychische Erkrankungen verursachen 54 Millionen Fehltage" (30.04.2012)
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,830519,00.html

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