[...] Das Riesentheater, das um die sogenannte Schweinegrippe ab Mitte letzten Jahres veranstaltet wurde, und sich nun in Nichts aufgelöst hat, beweist wieder einmal wie (lebens-) wichtig die eigene Beurteilung von öffentlich angebotenen Fakten oder Behauptungen ist. Weltgesundheitsorganisation, Robert-Koch -Institut, Bundesregierung, Medien und Ärzteschaft haben alle eindringlich vor der „tödlichen Gefahr“ gewarnt und bis zu 35000 Todesfälle allein in Deutschland prognostiziert. Kritische Stimmen waren wenig zu hören, und wenn, nur aus dem medizinisch alternativen Umfeld. Die „Offiziellen“ haben systematisch die Ängste der Menschen gesteigert. Doch die massive Panikmache (Panik und Pandemie wirken im Unterbewußten wie ein sprachlich-symbolischer Zwilling) hat die Menschen auch aufgerüttelt und nachdenklich gemacht. Die Impfbereitschaft ging kräftig zurück und wie schon 1975 in den USA, wurde die geplante Schweinegrippe-Massenimpfung ein Flopp.
Gewinnen, auch im wortwörtlichen Sinn, konnten nur die Pharmafirmen. Grippemittel wie Tamiflu und Relenza waren die von der WHO empfohlenen Marktrenner.
Das Erzeugen von Angst ist eine aggressive und sehr wirksame Marketingstrategie. Wo Angst herrscht, wird gekauft, ohne auf die Kosten zu schauen. Die WHO bleibt dabei nicht neutral, sondern gibt sich als oberste Pharmavertreterin. Die UNO-Organisation empfiehlt, genügend Grippemittel (erstrangig Tamiflu) einzulagern, um im Falle einer großen Pandemie 20-25 Prozent der Bevölkerung behandeln zu können. Nach einigen toten Vögeln und nachfolgender gezielter Angstverbreitung, stieg 2005 der Tamiflu-Verkauf beispielsweise in Österreich um 2650 Prozent.
Auch die produzierten Impfstoffe sind von der WHO ausgiebig beworben worden mit der Empfehlung: „Da die Verbreitung des pandemischen Virus als unaufhaltsam angesehen wird, werden Impfstoffe für alle Länder gebraucht.“ Das bedeutet konkret wirklich alle, alle rund 200 Staaten dieses Planeten mit ihren 6,75 Milliarden Bewohnern. Im Nachhinein heißt das, die ganz offensichtlich harmlose „Schweingrippe“ war die größte und bisher aggressivste Marketingkampagne für Impfstoffe und fragwürdige Grippemittel, die die Welt jemals erlebt hat. Wobei sich die WHO nicht scheut den Begriff Markting in ihr Konzept auf zu nehmen. Originaltext „Pandemic (H1N1) 2009 briefing note 2“: „Da neue Technologien bei dieser Produktion von einigen Impfstoffen zur Anwendung kommen, die bisher nicht intensiv auf ihre Sicherheit auf bestimmte Bevölkerungsgruppen ausgewertet wurden, ist eine bestmögliche Beobachtung nach der Vermarktung sehr wichtig.“
Mit dieser Aussage zeigt die WHO ihr wahres Gesicht. Es ist von Vermarktung und nicht von Behandlung oder Impfung die Rede. Sie empfiehlt nicht ausreichend geprüfte Impfstoffe. Sie will Reaktionen auf die Impfstoffe erst nach Massenimpfungen auswerten und ausgerechnet besonders empfindliche Bevölkerungsanteile vorrangig impfen, zum Beispiel Schwangere und Kinder. Damit hatte die WHO den größten Menschenversuch aller Zeiten eingeläutet. Ein schwacher Trost: Aufgrund vielfältiger Gründe ist das Konzept von Pharmalobby und WHO nicht aufgegangen, und wenn keine neue „Grippe“ inszeniert wird, werden Grippemittel-Vorräte und Rest-Impfstoffe nach 5-10 Jahren (die Grippemittel haben ja schon mehrere Jahre auf dem Buckel) das Haltbarkeitsdatum verlieren. Die millionenschweren Arznein sind dann endgültig das, wofür sie nach der misslungenen Grippeimpfung heute schon gehalten werden: Sondermüll.
...
* 19.11.2010 um 16.54 Uhr
* graphicdog
sie irren
sehr geehrter herr binding
sie irren, wenn sie schreiben "kritische stimmen" seien nicht zu hören gewesen.
das internet war voll von kritischen stimmen, auch von fachleuten. jeder konnte nachlesen, wie die pharmalobby kurz vor der schweinegrippen-marketing-kampagne mit einem eigenen vertreter in der who die richtlinien für eine pandemiewarnung aufgeweicht hat.
diesen eigenen vertreter hatte die pharmalobby im who installiert, nachdem die erfolge der "vogelgrippe" einige jahre zuvor zu wünschen übrig ließen. die vogelgrippe war für die damals geltenden regelungen einfach nicht tödlich genug um eine pandemiewarnung zu rechtfertigen.
die daraufhin direkt von der pharmalobby platzierten neuen richtlinien reichten für die schweinegrippe aus.
auch über die angeblichen gefahren durch mutation und erhöhte ansteckung konnte man sich informieren.
des weiteren hätte jedem, der es lesen wollte klar sein müssen, dass z.b. auch die bundesländer von den lieferanten des impfstoffes massiv unter druck gesetzt wurden den (unsicheren) impfstoff sofort zu bestellen, da sonst nichts mehr da wäre.
dies alles war bekannt...man musste es nur finden.
geschürt wurde die panik natürlich durch die öffentlichen medien, allen voran der bildzeitung und, nicht zu vergessen, auch durch politiker von denen nicht immer klar ist, welchem (lobby-) herren sie eigentlich dienen.
ansonsten stimme ich ihrem beitrag uneingeschränkt zu.
mit sonnigen grüßen
graphicdog
* 19.11.2010 um 22.23 Uhr
* hasepremium
Zuckerbrot und Peitsche .....
sind seit jeher die Werkzeuge des/der Machthaber/s.
Warum solllte man so lang Bewährtes nicht immer wieder einsetzen?
Kaufe das Zuckerbrot - und Du wirst überleben!
Kaufe den Impfstoff - und bleibe gesund, kaufe Dir Überlegenheit über die, die nicht kaufen können/wollen.
Willst Du die Peitsche des Terrorismus spüren?
Nein? Dann befolge die Direktiven des Machthabers!
Gib ab Deine Rechte, gib acht auf Deinen Nachbarn!
* 20.11.2010 um 17.15 Uhr
* mschellersheim
10. Leider nicht so einfach...
Sehr geehrter Herr Binding,
stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Zahnarzt, der Ihnen zur Behandlung eine oertliche Betaeubung empfiehlt. Nach der Behandlung stellen Sie ihn zur Rede: "So schlimm war das doch gar nicht! Da haette ich die Betaeubung wohl kaum gebraucht."
Was ich sagen moechte ist: wir wissen nicht, was aus der Schweinegrippe ohne die breit angelegten Impfaktionen geworden waere.
Das Grippe Virus hat zwei Eigenchaften, die es sehr gefaehrlich machen: 1) Es mutiert schnell und macht es dem Immunsystem schwer, sich nach einer Infektion auf die naechste vorzubereiten und 2) gibt es Versionen des Virus, die unser Immunsystem so unkontrolliert aktivieren, dass es (das Immunsystem) uns toeten kann.
Die Grippe von 1918 hatte diese zweite Eigenschaft. Sie toetete vor allem Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, die sonst die beste Resistenz gegenueber Erkrankungen haben - und sie toetete viele Millionen Menschen.
siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_GrippeAls das Schweinegrippe Virus Anzeichen eines aehnlichen (wenn auch milderen) Infektionsverlaufes zeigte, schrillten bei den Grippeforschern weltweit die Alarmglocken. Zu Recht!
Es bestand die Gefahr, dass das Virus nach einer Mutation ein groesseres Infektionspotential und einen schlimmeren Krankheitsverlauf entwickeln wuerde.
Natuerlich hat die Pharmabranche hieraus Profit geschlagen - das ist schliesslich der Job der Pharmamanager. Zeigen Sie mir einen Autohersteller, der Ihnen sagt: "Bitte kaufen Sie nur ein Auto, wenn sie es nicht vermeiden koennen!".
Andererseits war die Situation ein guter Test fuer die Effizienz und Geschwindigkeit bei der Impfstoff Entwicklung. Die gewonnenen Einsichten koennten in der Zukubft tatsaechlich Millionen von Menschenleben retten.
Bisher hat das Schweinegrippe Virus keine Mutation hervor gebracht, die so toetlich ist, wie befuerchtet worden war. Warum das so ist, weiss keiner, weil die Mechanismen ueber die solch ein Virus mit dem Immunsystem kommuniziert, noch nicht gut genug verstanden sind.
Dahinter steckt keine Verschwoerung der Regierungen oder der Pharmaindustrie, sondern schlicht und einfach die Tatsache, dass die Natur (zu der wir und die Viren gehoeren) so kompliziert ist, dass wir erst am Anfang des noetigen Wissens stehen.
Mit freundlichen Gruessen,
Martin Meier-Schellersheim
* 20.11.2010 um 22.28 Uhr
* sternentau
Angst als Wahnsinn
Wir sind alle so gesättigt, da ist Angst ein Mittel, an das so "Wertvolle" heranzukommen.
Angst als ein Mittel zum Zweck, war schon immer da, wird immer da sein.
Man müsste mal umrechnen, hallo Zeit, wieviel die Menschen hier für Sicherheit ausgeben.
Wahrscheinlich ist Sicherheit schon wichtiger geworden, als dass man etwas auf die Beine stellt.
Lügen und Angst, die wichtigsten Begleiter eines erfolgreichen Geschäftsmannes.
Aber die Welt ist schön, last uns lieber etwas auf die Beine stellen.
* 21.11.2010 um 01.04 Uhr
* ThorHa
Vom Kirchturm kommend
spielt der Autor im Brustton moralischer Empörtheid den Oberschlauen. Ich möchte NICHT wissen, wie der Artikel ausgefallen wäre, hätte es die Schweinegrippe zur Pandemie geschafft - und dann keine Impfmittel zur Verfügung gestanden.
In unklaren und unsicheren Situationen eine Entscheidung zu fällen erwarte ich von Politikern, Managern und Generälen. Dass diese Entscheidungen falsch sein können - geschenkt. Dass im Vorfeld dieser Entscheidungen Lobbyisten aller Art ihr eigenes Süppchen kochen - geschenkt. Der Autor plädiert entschieden für die langfristig tödlichste aller Handlungsvarianten - Nichtentscheiden, laufen lassen. Ihm ist das nicht einmal bewusst, sonst wäre sein Beitrag ein wenig nachdenklicher ausgefallen.
Solche Kommentare gehören wegen ihrer eifernden Selbstgerechtigkeit und Einseitigkeit tatsächlich auf den Sondermüll. Politiker, die solche Bürger haben, brauchen keine Feinde mehr.
* 21.11.2010 um 14.56 Uhr
* Klaus Binding
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16. Willkomen in der Wirklichkeit
Der Kirchturm ist im Ort bekanntlich der höchste Punkt mit optimaler Aus- und Weitsicht. Wer von Schwindelgefühlen geplagt auf den unteren Treppenstufen des Turms resigniert, muss sich mit dem Treppenhausblick zufrieden geben.
Die Thematik ist ja noch viel komplizierter: Konkretes Handeln für konkrete Belange: ja! Politisches, pharma-abhängiges (vom Ex-Minister Seehofer öffentlich bestätigt, Video bei you Tube)WHO-manipuliertes Handelm im Hinblick auf das Schweinegrippen-Phantom, ein gefährlicher Unsinn.
Warum waren zwei Impfstoffe für Deutschland vorgesehen? Schon mal von Freisetzung von Stickoxiden im Organismus nach Aluminiumoxid gehört? Die Risiken der Nano-Technologie in den Adjuvantien können auf der Seite des Umweltbundesamtes/Dessau nachgelesen werden. Quecksilberverbindungen sind giftig - in jeder Dosierung u.s.w.
und noch unheimlicher: das sogenannte Schweinegrippenvirus wurde nach den wissenschaftlichen Regeln der Virologie nie nachgewiesen!
Es gehört jahrelange Auseinandersetzung mit der Thema, enorm viel Fleiß beim Forschen, Lernen und Recherchieren, ein kritischer Blick für politische Realitäten und therapeutische Erfahrung dazu, die Schweinegrippen -Inszenierung als solche zu durchschauen. Jeder denkende, unabhängige Mensch, der anfängt sich vorurteilsfrei mit der Materie auseinanderzusetzen, wird zu gleichen Ergebnissen kommen.
Willkommen in der Wirklichkeit
...
* 21.11.2010 um 18.18 Uhr
* Colomba
Viren und Wirklichkeit
Ach daher weht der Wind : Es gibt gar kein Schweinegrippevirus, so wie es auch kein Aidsvirus gibt...
Alles nur von den bösen Wissenschaftlern erfunden.
Virus-Leugnen, einen neue Krankheit ?
* 21.11.2010 um 15.03 Uhr
* ingocnito
Also, als Innenminister würde ich...
...die Bevölkerung mit vagen Warnungen vor terroristischen Anschlägen mit biologischen Waffen beängstigen - daran würde nicht nur die Sicherheitsindustrie (Körperscanner, Überwachungskameras etc.), die IT-Branche (vorratsdatenspeicherung) und der öffentliche Dienst ( mehr Polizeibeamte), sondern endlich auch die Pharmaindustrie ihren Reibach machen....
* 22.11.2010 um 03.46 Uhr
* Mark Wuelffing
Sommerloch...
Ich stimme dem Autor 100 % zu. was hier noch fehlt, es wurde immer die "spanische Grippe" 1918 - 1920 als Vergleich gezogen mit 20 - 25 Millionen Toten. Klar, bei Kriegsende fallen sich alle in die Arme, Kinobesuch war ausdruecklich erwuenscht um die Leute abzulenken.
Ich habe damals sehr viel recherschiert da ich in "Problemzone" lebe.
Fazit: Man stelle sich die Immunabwehr nach 4 Jahren Weltkrieg ohne richtiges zu beissen vor.
P.S.
Die meisten "Schweinegrippen" - Tote gab es in Zonen, in denen sie schon Tage vorher angekuendigt hatten, das Trinkwasser manchmal zu kappen, da es zu wenig regnete.
P.P.S.
Cholera Haiti, so, jetzt aber zurueck zu den Aktienkursen der Pharmariesen....
Aus: "Leserartikel-Blog - Nachruf auf die Schweinegrippe" Von Klaus Binding (19.11.2010)