[...] Die große Illusion ist ein französischer Spielfilm von Jean Renoir aus dem Jahr 1937. [...] Weder die deutsche noch die französische Zensur konnte mit Renoirs Meisterwerk etwas anfangen: In Frankreich wurde er wegen Deutsch-Freundlichkeit, in Deutschland wegen Deutsch-Feindlichkeit zensiert.
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Aus: "Die große Illusion" (25. Juni 2008)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_gro%C3%9Fe_Illusion-.-
Ingi Ragnar Ingason, isländischer Filmemacher und Wikileaks-Mitarbeiter: »Manchmal ist es schon frustrierend. Wir präsentieren das größte Archiv an Militärgeheimnissen aller Zeiten, und die erste Frage, die mir Leute stellen ist: Warum hat sich Julian die Haare gefärbt?
Quelle:
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34931 (2010)
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[...] Die Logik des Krieges, der Zwang zur Parteinahme führt zu Simplifizierung und Verfälschung.
Aus: "Der Krieg zerstört die Seele, die Sprache und die Wahrheit"
Eva Leipprand (literaturkritik.de » Nr. 6, Juni 1999 (1. Jahrgang))
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[...] ZEIT: Wieso konnte sich die Legende von der sauberen Wehrmacht so lange halten?
Wette: Mehr als 18 Millionen Menschen haben diese Armee durchlaufen, der Großteil von ihnen hat den Ostfeldzug mitgemacht. Damit waren so gut wie alle deutschen Familien von dieser Geschichte betroffen. Und was in den Familien geschieht, ist oft entscheidend für die kollektive Erinnerung. Über Jahre und Jahrzehnte wurde beschwiegen, beschönigt und geleugnet. Der Widerstand gegen die Wahrheit war gewaltig.
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Aus: "Zähe Legenden" Von Christian Staas (6.6.2011, DIE ZEIT, 1.6.2011 Nr. 23)
Ein Gespräch mit dem Historiker Wolfram Wette
Quelle:
http://www.zeit.de/2011/23/Zweiter-Weltkrieg-Sowjetunion/seite-2-.-
[...] Once the mantra was make love not war, now the mood is make porn and war.
From: "notes from somewhere bizarre" (March 10, 2007)
Source:
http://www.ashleyb.org/archives/001019.html-.-
This is a list of countries by military expenditures. ...
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_military_expenditures-.-
[...] "Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation." (Sigmund Freud)
http://de.wikiquote.org/wiki/Zivilisation-.-
[…] “When an event occurs, ask yourself the questions: Who do I identify with? What about them makes me identify with them? - For bonus points, try for a few moments to put yourself in the other side’s shoes“…
From: “Empathy In Politics (Pop Occulture Blog; July 22nd, 2006)”
Source:
http://www.timboucher.com/journal/2006/07/22/empathy-in-politics/-.-
[...] Das Wort „Krieg“ bedeutet ursprünglich „Hartnäckigkeit“, „Anstrengung“, „Streit“. Das Verb „kriegen“ heißt einerseits „Krieg führen“, andererseits „bekommen, erhalten“: Dies kann Herkunft und Charakter dieser kollektiven Gewaltanwendung anzeigen. Auch wo andere Kriegsanlässe im Vordergrund stehen, fehlt selten ein ökonomischer Hintergrund. In der Sanskrit-Sprache bedeutet Krieg „Wunsch nach mehr Kühen“.
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Aus: "Krieg" (Stand 05/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg-.-
[...] Jung übernahm zwar aus der Psychoanalyse die Begriffe Bewusstsein und Unbewusstes, differenzierte aber letzteres in ein persönliches Unbewusstes und das kollektive Unbewusste. Das kollektive Unbewusste postuliert Jung als Lagerstätte des psychischen Erbes der Menschheitsgeschichte, welches sich, ähnlich wie der biologische Körper, durch die Evolution hindurch entwickelt habe und von verschiedenen Erfahrungen geprägt worden sei. Alles, was irgendwann einmal von der individuellen Psyche eines Menschen ausgedrückt wurde, werde zu einem Bestandteil der psychischen Grundkonstitution eines Menschen – und ebenso auf einer kollektiven Ebene zu einem Bestandteil der ganzen Gattung und damit zu einem Bestandteil des kollektiven Unbewussten.
Aus: "Kollektives Unbewusstes" (05/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektives_Unbewusstes-.-
[...] Mentalitätsgeschichte ist der Versuch von Historikern, die Mentalitäten, d.h. die Einstellungen, Gedanken und Gefühle der Menschen einer Epoche, darzustellen und zu erklären.
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Aus: "Mentalitätsgeschichte" (05/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mentalit%C3%A4tsgeschichte-.-
[...] Das Primat des Militärs und der Kodex des Adels waren, eine Folge der Reichseinigung durch die Bismarckschen Kriege, bestimmend für die Mentalität des Bürgertums, prägend für sein Selbstverständnis: der saubere Stammbaum, der Reserveleutnant, „der Mensch fängt erst beim Leutnant an, is nicht so?“, die schlagenden Verbindungen, die knappe Befehlssprache. Aus gutem Haus, hieß nicht nur gut situiert, sondern auch, aus nicht-jüdischem Haus zu sein. Pflicht, Gehorsam, Tapferkeit. Das Militärische prägte die Verhaltens- und Umgangsformen und es war auch auf eine fatale Weise für die Außenpolitik bestimmend. Das Militärische formierte die Gesellschaft, formte die Mentalität, bis in die Sprechweise hinein. Eine Sache um ihrer selbst Willen tun, Pflicht, Befehl und Gehorsam, Disziplin: Tugenden des Militärs, die tief in das zivile Leben eingedrungen waren und noch weit über das Kaiserreich hinaus bis in die Weimarer Republik hinein wirkten. Sie schlossen demokratische Tugenden wie Kritik, Selbstkritik oder gar zivilen Ungehorsam aus und führten dann letztlich auch dazu, dass die Republik von innen zerstört wurde.
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Aus: "Strammgestanden für den freien Markt" Von Uwe Timm (30.01.2012)
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/gesellschaft-und-gerechtigkeit-strammgestanden-fuer-den-freien-markt/6121446.html-.-
[...] Hier nur ein kurzer Ausschnitt aus Händler und Helden von Werner Sombart. Ich entnehme alle Zitate meinem Buch Das gestörte Weltbild.
(9.2) Weil aber im Kriege erst alle Tugenden, die der Militarismus hoch bewertet, zur vollen Entfaltung
kommen, weil erst im Kriege sich wahres Heldentum betätigt, für dessen Verwirklichung
auf Erden der Militarismus Sorge trägt: darum erscheint uns, die wir vom Militarismus
erfüllt sind, der Krieg selbst als ein Heiliges, als das Heiligste auf Erden. Und diese Hochbewertung
des Krieges selber macht dann wiederum einen wesentlichen Bestandteil des militaristischen
Geistes aus. Nichts wird uns so sehr von allen Händlern verdacht, als dass wir den
Krieg als heilig halten.
Sie sagen: der Krieg sei unmenschlich, er sei sinnlos. Das Hinschlachten der Besten eines
Volkes sei viehisch. So muss es dem Händler erscheinen, der nichts Höheres auf Erden kennt
als das einzelne, natürliche Menschenleben. Wir aber wissen, dass es ein höheres Leben gibt:
das Leben des Volkes, das Leben des Staates. Und wir wissen darum mit tiefstem Weh im
Herzen, dass das Einzelleben bestimmt ist, sich für das höhere Leben zu opfern, wenn dieses
bedroht ist. Mit diesem Glauben, freilich nur mit ihm, gewinnt das schmerzensvolle Sterben
der Tausende Sinn und Bedeutung. Im Heldentod findet die heldische Lebensauffassung ihre
höchste Weihe. (88f.)
... Der Autor, Werner Sombart [
http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Sombart] , ein Volkswirtschaftler von Rang, Professor in Breslau, dann in Berlin, hat eine Reihe von weltanschaulichen Schriften geschrieben, durch die er zu einem Wegbereiter des Nationalsozialismus wurde.
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Aus: "Der innere Feind - Ein Vergleich zwischen französischer und deutscher Kriegspropaganda"
Von DIETER JUST (2011)
Quelle:
http://www.d-just.de/text18.pdf-.-
[...] Es ist ein bedrückender Befund, dass unbescholtene Bürger zu Verbrechern werden können. Denn die Taten - gerade in der Zeit des Nationalsozialismus - waren so anormal, dass bis heute die Frage bleibt, wie das alles geschehen konnte. Dem geht Harald Welzer in seinem Buch "Täter" nach - es untersucht die Sozialpsychologie des Massenmords. Für alle Täter, so Welzer, existiert der Wunsch als moralisch handelnde Person angesehen zu werden. Ihnen geht es darum, die mörderische Aufgabe von der eigenen Moral zu trennen: "Es war eben Krieg" oder "Es war ein Befehl".
Töten von Menschen war im Dritten Reich akzeptiert, die Täter handelten in Übereinstimmung mit wissenschaftlicher Lehrmeinung, militärischer Pflichtauffassung und Ehrenkodex. Ein Mechanismus auf dem Weg zum Völkermord ist das Ausgrenzen von Personengruppen. Im sozialen Gefüge muss nur eine einzige Koordinate - die der sozialen Zugehörigkeit - verschoben werden, um das Ganze zu verändern.
Die Massenmorde in Vietnam, Ruanda und Ex-Jugoslawien sind auch ethnisch begründet. 1968 töten amerikanische Soldaten in My Lai nicht nur 504 wehrlose, unbewaffnete Vietnamesen, sondern schlachten zudem deren Vieh und brennen die Häuser nieder. Es gibt weder Befehl noch Grund all diese Menschen zu ermorden, von ihnen geht keine Gefahr aus. Zwischen April und Juni 1994 wurden in Ruanda bis zu 800.000 Menschen umgebracht. Es war ein geplanter, administrativ organisierter und höchst effizienter Massenmord mit zuvor angelegten Opfer-Listen und systematischer Bewaffnung der Bevölkerung. Die Tötungsarbeit war geregelt, strukturiert, wie eine x-beliebige Arbeit.
Srebenica 1995: Der Massenmord der Serben an rund 7000 Muslimen mitten in Europa zeigt, welche Bereitschaft selbst in modernen Gesellschaften besteht, sich für das Töten zu entscheiden. Die ausgeübte Gewalt übernimmt für die Täter strukturierende Funktionen. Sie schafft Ordnung. Alles ist möglich, und es gibt keine Grenze für menschliches Handeln, so Harald Welzers Fazit. Es gibt keinen Massenmord, der nicht seine Täter fände.
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Aus: "Die Trennung von Mord und Moral" (3sat.de; 01.09.2005)
Quelle: http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/lesezeit/82894/index.html
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[...] Der Wiener Polizeisekretär Walter Mattner war im Oktober 1941 dabei, als in Mogiljow in Weißrussland 2273 Juden erschossen wurden. Hinterher schrieb er an seine Frau: "Bei den ersten Wagen hat mir etwas die Hand gezittert. Beim zehnten Wagen zielte ich schon ruhig und schoss sicher auf die vielen Frauen, Kinder und Säuglinge. Eingedenk dessen, dass ich auch zwei Säuglinge daheim habe, mit denen es diese Horden genauso, wenn nicht zehnmal ärger machen würden."
Aus: ""Ich zielte ruhig auf die Säuglinge"" (10.3.2008)
Quelle:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1564/_ich_zielte_ruhig_auf_die_saeuglinge.html-.-
[...] Im Christentum und in anderen Religionen ist Nächstenliebe eine religiöse Pflicht. Diese Seite ist sehr ambivalent, da auch im Namen der Religion vermeintlich „gerechte Kriege“ geführt wurden bzw. werden.
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Aus: "Menschlichkeit" (31. August 2009)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Humanit%C3%A4t-.-
[...] Thomas Mann 1952 zum zehnten Todestags von Stefan Zweig über dessen Pazifismus: „Es gab Zeiten, wo sein radikaler, sein unbedingter Pazifismus mich gequält hat. Er schien bereit, die Herrschaft des Bösen zuzulassen, wenn nur das ihm über alles Verhaßte, der Krieg, dadurch vermieden wurde. Das Problem ist unlösbar. Aber seitdem wir erfahren haben, wie auch ein guter Krieg nichts als Böses zeitigt, denke ich anders über seine Haltung von damals – oder versuche doch, anders darüber zu denken.“
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# Stefan Zweig
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Suchmaschienen Fraktaltexte:
[...] Kriegslust. Möchten Sie gerne freiwillig sterben? Was heute wie Schwachsinn klingt, war in gar nicht so ferner Vergangenheit normal...
[...] Die Kriegslust war ein Imperium-Klasse Sternzerstörer aus Großadmiral Thrawns Persönlicher Armada unter dem Kommando von Captain Aban...
[...] Kriegslust um 24% gesunken Frieden in Nahost - eine Illusion?...
[...] Kriegslust 2. Eine gewagte These, aber möglicherweise nicht zu widerlegen: Kriege entstehen, weil die jeweils jüngere Generation vergisst, was ein Krieg für...
[...] Die Kriegslust des Stammes. Lange Zeit war es ruhig um Jorgmundr Thorgildsen, doch es regt sich erneut Aufruhr im Nordland und der Stamm der...
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[...] "Mord, Brandstiftung und andere Kriegsgreul", so Sallust, sollten Rom heimsuchen. Der Kopf der Verschwörer...
[...] Kriegsgreul und Naturkatastrophen gehören zur alltäglichen Bild- und Zeitungsinformation, die mit neugieriger Anteilnahme aufgenommen wird...
[...] Auch wenn es sich angesichts der Kriegsgreul, Vertreibungen und NATO-Bomben wie eine...
[...] wenn einen die gemeinsame flucht und die kriegsgreul nicht zu brüder macht, was dann...
[...] Jeder versuchte das Kriegsgreul zu verdrängen und widmete sich mit Herz und...
[...] und hinterließen ihre geistigen Narben in der Psyche der Massen...
[...] Kriegsgreul 1914. Die umstrittene Wahrheit...
[...] einfach aufhören den deutschen kindern einzureden, sie hätten irgendetwas mit den irgendwelchen uralten kriegsgreul zu tun...
[...] sowie die meist ebenso nur medial vermittelten Kriegsgreul...
[...] dass die norwegischen Journalisten, die die Bilder auftun, nicht die Perspektive der romantisierenden Kehrseite der Kriegsgreul...
[...] die Kriegsgreul bekehren ihn zum Kriegsgegner Übersiedlung der Familie nach Langebrück bei Dresden 1917...
[...] Hegel hat übrigens einerseits die Kriegsgreul selbst erlebt und hat andererseits die zu seiner Zeit fortschrittlichen Wirkungen der napoleoninischen Kriege...
[...] Pseudo-dokumentarische, schwer verdauliche Schilderung tatsächlicher Kriegsgreul in japanischen Konzentrazionslagern...
[....] Da heißt es in der letzten Strophe des Sonetts nach der Schilderung der Kriegsgreul mit geschändeten Jungfrauen und einem von Leichen verstopften Fluss...
[...] der Haager Gerichtshof macht Slobodan Milosevic direkt für Kriegsgreul und Verbrechen gegen die...
[...] Deutschland 1629, Kriegsgreul, Hunger und Seuchen entvölkern Städte und Dörfer. Doch nicht Gott kann an diesem Elend schuld sein...
[...] Ob lustige oder traurige Soldaten, Kriegsgreul oder Casinospaß...
[...] in der Poesie des Heldentodes schwärmten und infolge zu schwacher Phantasie unvermögend waren, sich die wirklichen Kriegsgreul vor die Seele zu stellen...
[...] Wobei die Abscheu der Gewalt in Computerspielen von der Journalistin besser beschrieben wurde als ich es je in einem Artikel über Kriegsgreul gelesen habe...
[...] die "normalen" Kriegsgreul als "Begleiterscheinung" einer unvermeidlichen Ausnahmesituation zu behandeln in der gute Familienväter...
[...] Neben Kriegsgreul, dem titelgebenden Nachrichtenverschlüsseln und Errektionsmathematik bekommt der Leser auch noch Einblick in das harte Geschäft heutiger...
[...] Wie wäre es mal mit Kriegsgreul der Wehrmacht? Auch sehr interessant! Nicht nur immer auf die eine Seite schießen , sondern beide betrachten!...
[...] Mit all dem Gesagten will ich weder die Kriegsgreul , egal auf welcher Seite , rechtfertigen , oder entschuldigen - es lag mir vielmehr daran , den quasi...