COMMUNICATIONS LASER #17
May 18, 2012, 07:09:25 AM *
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Author Topic: [Elektronische Aufenthaltskarte... (Notiz, BRD, EU)]  (Read 940 times)
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Textaris(txt*bot)
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Subfrequenz Board Quotation Robot


« on: September 30, 2006, 02:38:17 PM »

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[...] Ausländer in Deutschland sollen eine elektronische «Aufenthaltskarte» erhalten. Parallel zur Einführung elektronischen Personalausweises für Deutsche plane man die Ausgabe einer digital lesbaren Identitätskarte für ausländische Staatsbürger, mit dem der «Aufenthaltstitel» des Inhabers erkennbar sei, sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning (parteilos), am Donnerstagabend auf dem achten E12-Gipfel in Hamburg.

Wie Hanning sagte, soll mit der elektronischen Ausländerkarte eine «Identifizierungsmöglichkeit» geschaffen werden, «wie sie der elektronische Personalausweis für unsere Bürger bietet, einen schnellen 1:1-Vergleich ohne Rückgriff auf eine Datenbank».

Eine Verordnung der Europäischen Union zur Einführung von elektronischen Identitätskarten werde Ende 2006 oder Anfang 2007 verabschiedet. «Wir werden bei der Umsetzung dieser Verordnung zu den ersten in Europa gehören - wie bei der Einführung des neuen Reisepasses», sagte Hanning. Ziel sei es auch, die Sicherheit in Deutschland zu verbessern. Die Identitätskarten, die biometrische Merkmale wie Bild und Fingerabdruck enthalten werden, erhöhten vor allem den Schutz vor Fälschungen.

Mit der Einführung einer elektronischen Aufenthaltskarte verfolgt die Bundesregierung laut Hanning das «strategische Ziel, Deutsche und Ausländer bei der Identifizierung gleichzustellen». Dies mache nicht nur sicherheitspolitisch, sondern auch industriepolitisch Sinn. «Damit setzen wir Standards auch in der Sicherheitstechnik, die eine große Wachstumsbranche ist», sagte der Staatssekretär der Online-Ausgabe der «Financial Times Deutschland» (FTD).


Aus: "Ausländer sollen per Chip überwacht werden" (nz; 29. Sep. 2006)
Quelle: http://www.netzeitung.de/deutschland/443695.html
« Last Edit: September 20, 2010, 09:36:56 AM by Textaris(txt*bot) » Logged
lemonhorse
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« Reply #1 on: November 24, 2007, 09:58:37 PM »

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 Pressemitteilung vom 12.11.2007 | 12:51 Giesecke & Devrient



Europäischer Aufenthaltstitel wird sicherer durch Chipkartentechnologie und biometrische Merkmale
 
Giesecke & Devrient (G&D) stellt elektronische EU-Aufenthaltskarte mit  biometrischen Merkmalen vor
 
Ab 2010 sollen EU-Mitgliedsstaaten die neuen einheitlichen Aufenthaltstitel verwenden
 
Karte bietet Online-Authentisierungsmöglichkeiten für e-Government-Dienste
 
München, Paris, 12. November 2007 - Mit einer noch für 2007 geplanten Verordnung möchte die Europäische Union die sogenannten Aufenthaltstitel harmonisieren, die die 27 EU-Mitgliedsstaaten Angehörigen von Drittstaaten erteilen. Ziel der Harmonisierung ist es, die Sicherheit der Dokumente zu erhöhen und die Verifizierung der Aufenthaltstitel zu vereinfachen. Der neue EU-Aufenthaltstitel wird voraussichtlich ein Chipkarten-basiertes Dokument sein, das biometrische Merkmale sicher speichert.  Giesecke & Devrient (G&D), weltweit führender Anbieter von Chipkarten und Ausweisdokumenten, stellt jetzt auf der CarteS 2007 eine elektronische Aufenthaltskarte vor, die Daten sowohl kontaktlos, als auch kontaktbehaftet übertragen kann.
 
„Erneut stellen wir mit der elektronischen Aufenthaltskarte unsere führende Rolle als Anbieter von chipbasierten Identifikationsdokumenten und beim Sicherheitsdruck unter Beweis. Mit unserer in Paris präsentierten Aufenthaltskarte zeigen wir schon heute, dass wir alle Anforderungen der EU-Kommission mit unseren Lösungen abdecken können“, kündigt Hans Wolfgang Kunz, Geschäftsführer des Bereichs Government Solutions bei G&D, an.
 
Bis 2008 soll eine technische Spezifikation vorliegen, die die Kompatibilität aller EU-weiten elektronischen Aufenthaltskarten gewährleistet. Innerhalb von zwei Jahren nach Vorlage der Spezifikation wird der neue EU-Aufenthaltstitel dann in allen Mitgliedsstaaten eingeführt. Die Spezifikation wird zwei biometrische Identifikatoren - das Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke - vorgeben. Die Daten werden auf dem Chip der elektronischen Aufenthaltskarte verschlüsselt gespeichert und können entweder über die Kontakte auf der Chipoberfläche, oder kontaktlos übertragen werden. Auf dem Chip können je nach länderspezifischem Bedarf weitere Anwendungen liegen. So beinhaltet die von G&D auf der CarteS vorgestellte elektronische Aufenthaltskarte auch alle e-Government Funktionen der künftigen Europäischen Bürgerkarte (ECC), Damit können die Karteninhaber beispielsweise elektronische Behördendienste nutzen oder sich beim Online-Einkauf und für andere Internet-Services eindeutig authentisieren.
 
Der ab 2010 vorgeschriebene Aufenthaltstitel gilt für eine befristete Aufenthaltsgenehmigung, eine unbefristete Niederlassungserlaubnis und einen Sichtvermerk (Visum). Schätzungsweise 20 Millionen Menschen benötigen innerhalb der EU einen solchen Aufenthaltstitel. Die neue elektronische Aufenthaltskarte wird den bisherigen Aufkleber ersetzen, der den gewachsenen Sicherheitsansprüchen nicht mehr genügt.
 
 
Über Giesecke & Devrient:
Giesecke & Devrient (G&D) ist Technologieführer bei Smart Cards und Anbieter chipkartenbasierter Lösungen für die Bereiche Telekommunikation, elektronischer Zahlungsverkehr, Gesundheit, Identifizierung, Transport sowie IT-Sicherheit (PKI). G&D ist zudem führend in der Herstellung von Banknoten und Sicherheitsdokumenten sowie in der Banknotenbearbeitung. Die G&D Gruppe mit Sitz in München hat Tochterunternehmen und Joint Ventures in der ganzen Welt. Im Geschäftsjahr 2006 beschäftigte das Unternehmen rund 8.300 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro.
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.gi-de.com


Aus: "Pressemitteilung vom 12.11.2007 | 12:51, Giesecke & Devrient"
Quelle: http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=141&sector=pm&detail=1&r=303193&sid=&aktion=jour_pm&quelle=0&profisuche=1



« Last Edit: November 24, 2007, 10:00:09 PM by lemonhorse » Logged
Textaris(txt*bot)
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Subfrequenz Board Quotation Robot


« Reply #2 on: September 20, 2010, 09:45:10 AM »

Quote
[...] Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) plant für die Angehörigen von Drittstaaten eine elektronische "Aufenthaltskarte" mit einer Gültigkeitsdauer von maximal zehn Jahren.

Deutsche Ausländerbehörden werden künftig von Millionen Bürgern ohne Pass eines EU-Landes Fingerabdrücke nehmen. Das sei für die elektronische Aufenthaltskarte vorgesehen, die nach der Einführung des neuen elektronischen Personalausweises im November ausgegeben werden soll, bestätigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Samstag einen Bericht der "Welt".

Daneben muss die Karte wie der Personalausweis für alle Bundesbürger auch ein digitales Foto aufweisen. Der neue elektronische Ausweis soll auch für Schweizer und ihre Familienangehörigen sowie solche US-Bürger gelten, die im Bundesgebiet einen Aufenthaltstitel brauchen. Die Einführung der neuen Chipkarte für Ausländer war vor zwei Jahren EU-weit beschlossen worden. Der Ausweis im Scheckkartenformat ersetzt den Aufenthaltstitel, der in den Pass eines Ausländers eingeklebt wird. Die Einführung der digital lesbaren Karte, die zehn Jahre gültig bleiben soll, wird sich über mehrere Jahre hinziehen.

Jährlich beantragen oder verlängern nach Zahlen des Bundesinnenministeriums rund 1,1 Millionen Ausländer aus Drittstaaten einen Aufenthaltstitel in Deutschland.

Der CSU-Innenpolitiker Hans-Peter Uhl schätzte die Gesamtzahl der Betroffenen in der "Welt" auf 4,3 Millionen. Dazu könnten auch ausländische Familienangehörige von EU-Bürgern gehören.

Dem offiziellen EU-weiten Start der einheitlichen Aufenthaltskarte im Mai 2011 soll in Deutschland ab Herbst eine Testphase in 19 Ausländerbehörden vorausgehen - zunächst ohne die Beteiligung von antragstellenden Ausländern. Die Ausländerbehörden sollen die biometrischen Daten einlesen und an die Bundesdruckerei übermitteln, die dann die Karten herstellen soll. Die EU verlangte hohe Vorkehrungen gegen Fälschungen. Dies solle zur Verhinderung und Bekämpfung der illegalen Einwanderung und des illegalen Aufenthalts beitragen. Eine zentrale Speicherung von Fingerabrücken im Ausländerzentralregister ist laut Bundesinnenministerium nicht vorgesehen.

Eine Zusatzfunktion der neuen Karte soll dem Inhaber als Identitätsnachweis im Internet dienen. Durch eine Signatur lassen sich dort auch Geschäfte abschließen. Unklar ist noch, ob die Aufenthaltskarte genauso viel kosten wird wie der elektronische Personalausweis, für den Erwachsene 28,80 Euro zahlen sollen. (dpa/dapd)

Quote
    *  von macthepirat
    * 18.09.2010 12:41 Uhr
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    * (26 Stimmen)

NEIN !
ganz entschieden dagegen. Fingerabdrücke nimmt man nur Kriminellen oder Leuten im Hochsicherheitsbreich ab. Daher: 1.Es beschädigt die Menschenwürde 2. anschließend führt man das auch für den Rest der Bevölkerung ein.

Vielleicht sollten wir Monsieur de Maizere in sein "Herkunftsland" abschieben.... (Wer Ironie findet darf sie behalten)


Quote
    *  von BRDMatrix
    * 18.09.2010 14:53 Uhr
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    * (10 Stimmen)

Antwort auf macthepirat vom 18.09.2010 13:52 Uhr
Oh mann
nachdenken.

Da könnte man auch gegen Ausweise sein. Dagegen, dass man eine Meldeadresse hat, und man könnte auch Waffen freigeben, Aufenthaltsrechte freigeben, einfach komplette Freiheit und Menschlichkeit erlauben. Ich wäre sehr gespannt, was wir dann für eine Gesellschaft hätten und was die Empörungsprofis dann dazu sagen würden.


Quote
    *  von lindblom
    * 18.09.2010 13:12 Uhr
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    * (14 Stimmen)

Antwort auf ach.was vom 18.09.2010 12:42 Uhr
ach.was
Klar, und "Sie haben auch nichts zu verbergen und deshalb ist es in Ordnung so..."

Stört es Sie kein bisschen, dass man Ihnen von vornherein misstraut?

Dass man Sie grundsätzlich als potentiellen Kriminellen ansieht und auch so mit Ihnen umgeht?

In einem Rechtsstaat gilt der Grundsatz, dass jeder solange unschuldig ist bis das Gegenteil bewiesen wird.
Wenn ich eine Gruppe der Bevölkerung oder später (wie sicher geplant...) die gesamte Bevölkerung unter "Generalverdacht" stelle, dann wird dieser rechtsstaatliche Grundsatz vollkommen verdreht.

Das gefährdet meiner Ansicht nach unsere Demokratie sehr viel stärker als ein "paar Illegale".


Quote
    *  von ach.was
    * 18.09.2010 13:28 Uhr
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          o Gut: 3
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    * (7 Stimmen)

Antwort auf lindblom vom 18.09.2010 13:12 Uhr
Leide nicht an Paranoia
"Stört es Sie kein bisschen, dass man Ihnen von vornherein misstraut?"


Stoert es Sie, dass es mich nicht stoert?


Quote
    *  von lindblom
    * 18.09.2010 15:45 Uhr
    *
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      Plus
    * (5 Stimmen)

Antwort auf ach.was vom 18.09.2010 13:28 Uhr
ach.was
Es stört mich nicht, dass es Sie nicht stört.
Sie können ja freiwillig überall und immer Ihre Fingerabdrücke abgeben... Nur, es darf Sie dann auch nicht stören, wenn andere Menschen das eben nicht möchten...


...


Aus: "Millionen Ausländer sollen Fingerabdruck abgeben" (18.09.2010)
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/millionen-auslaender-sollen-fingerabdruck-abgeben/1936876.html

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