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« Reply #30 on: June 17, 2007, 06:59:54 PM » |
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  -.- Zeus [Poweruser] schrieb vor 4 Tagen, 3 Stunden und 50 Minuten: Ok, damit der Thread endgültig beim BKA landet, mal ein paar dicke Schlüsselbegriffe:
G8-Gegner Krawall Terror Osama bin Laden/bin Doofi/bin Baden/bin Schäublieren Schäuble Schäuble abwählen BKA = doof BKA = p00ps BKA = krasse h4x0Rz Putin = Demokrat Nieder mit dem Bullenstaat Käfighaltung erinnert an Guantanamo Stasi 2.0 Überwachung 2.0 Meine Fingerabdrücke gehören mir! Ich lasse mich nicht BRDigen Ich kann nichts, ich weiß nichts, schickt mich zum *hust* Merkel ist ein schlechter Bundeskanzler BKA is da r0olOR
Kein Plan mehr. -.- 413x [Poweruser] schrieb vor 4 Tagen, 2 Stunden und 16 Minuten: Hurra, ich glaube ich werde auch vom BKA gelesen.. :p
Kritisch über Schäuble & die Sicherheitsgesetze zu posten, scheint hierfür ein probates Mittel zu sein. Allerdings muss man sich hier wirklich mal klar machen, wo die Ihre "Terroristen" vermuten!? Sollten diese wirklich im Zuge von Ermittlungen gegenüber kritischen Bürgern / Bloggern (quasi potentiell subversiver Elemente?) gelesen werden, so wirft das ein noch bedenklicheres Licht auf die ganzen neuen Sicherheitsgesetze.
Aber im Gegensatz zu Herrn Schäuble & co versuche ICH NICHT, das GG und damit die demokratischen und freiheitlichen Werte zu durchlöchern, in dem die Freiheit immer weiter dem fast schon krankhaften Sicherheitsbedürfnis einzelner weichen muss. *undecided* Usul [Poweruser] schrieb vor 4 Tagen, einer Stunde und 40 Minuten: Theoretisch wäre es auch möglich, dass jemand sich einen Spaß erlaubt und diesen Referrer gefälscht hat. Wüßte zwar nicht warum (aber das haben Scherze nun mal so an sich), aber die Möglichkeit besteht und sollte nicht vergessen werden.
creeper [Poweruser] schrieb vor 3 Tagen, 23 Stunden und 26 Minuten: In der Tat bin ich auch noch nicht ganz davon überzeugt. Die als Beweis geposteten IPs lassen für mich persönlich auch keinen Schluss auf das BKA zu. Natürlich könnten das Tarnfirmen sein oder was weiss ich...oder es war halt wirklich nur jemand, der mal lustig sein wollte.... Aus: "BKA überwacht Shinipedia ?" http://www.yigg.de/170634_BKA_ueberwacht_Shinipedia_ (06/2007)
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« Last Edit: June 17, 2007, 07:09:38 PM by Textaris(txt*bot) »
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« Reply #31 on: June 19, 2007, 10:02:35 AM » |
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[...] Ein Kunstprofessor aus New Jersey landet versehentlich auf der Liste der Terrorverdächtigen des FBI. Einmal auf einer solchen Liste ist es schwer, dort wieder gestrichen zu werden und zurück in ein normales, unverdächtiges Leben ohne ständige Überwachung abzutauchen. Hasan Elahi hat seinen ganz eigenen Weg gefunden, damit umzugehen: Er veröffentlicht sein ganzes Leben im Netz.
Während in Deutschland noch über Vorratsdatenspeicherung und Onlinedurchsuchung diskutiert wird, macht sich Hasan M. Elahi das Web auf seine Weise zunutze und gibt sein Leben freiwillig online preis. Der Amerikaner bangladesischer Abstammung ist laut eigener Aussage fälschlicherweise vom FBI auf die Beobachtungsliste Terrorverdächtiger gelandet. Als Kunstprofessor der Rutgers University ist Elahi ein Vielflieger.
Es begann im Jahr 2002, als er nach einem Flug aus den Niederlanden am Detroiter Flughafen festgehalten wurde. Die FBI-Beamten erklärten ihm später, dass er verdächtigt wurde, Sprengstoff zu transportieren. Ein Lügendetektortest entlastete ihn jedoch. Dennoch machten ihn seine 110.000 Flugkilometer im Jahr verdächtig.
Aus Angst davor, einmal in Guantanamo zu landen, beschloss der Amerikaner, in die Überwachungsoffensive zu gehen. Von da an rief er die Agenten vor jedem seiner Flüge vorsorglich an. "Ich habe gemerkt: Der beste Weg, meine Privatssphäre zu schützen, ist sie aufzugeben", sagt Hasan Elahi dem US-Magazin "Wired".
Aus: "Albtraum der Datenschützer als Schutz vor Guantanamo - Perfektes Alibi: Öffentliche Selbstüberwachung im Internet" Von Patrick Woods Quelle: http://www.netzwelt.de/news/75721-perfektes-alibi-oeffentliche-selbstueberwachung-im.html-.- [...] Hasan Elahi whips out his Samsung Pocket PC phone and shows me how he's keeping himself out of Guantanamo. He swivels the camera lens around and snaps a picture of the Manhattan Starbucks where we're drinking coffee. Then he squints and pecks at the phone's touchscreen. "OK! It's uploading now," says the cheery, 35-year-old artist and Rutgers professor, whose bleached-blond hair complements his fluorescent-green pants. "It'll go public in a few seconds." Sure enough, a moment later the shot appears on the front page of his Web site, TrackingTransience.net.
There are already tons of pictures there. Elahi will post about a hundred today — the rooms he sat in, the food he ate, the coffees he ordered. Poke around his site and you'll find more than 20,000 images stretching back three years. Elahi has documented nearly every waking hour of his life during that time. He posts copies of every debit card transaction, so you can see what he bought, where, and when. A GPS device in his pocket reports his real-time physical location on a map.
Elahi's site is the perfect alibi. Or an audacious art project. Or both. The Bangladeshi-born American says the US government mistakenly listed him on its terrorist watch list — and once you're on, it's hard to get off. To convince the Feds of his innocence, Elahi has made his life an open book. Whenever they want, officials can go to his site and see where he is and what he's doing. Indeed, his server logs show hits from the Pentagon, the Secretary of Defense, and the Executive Office of the President, among others.
The globe-hopping prof says his overexposed life began in 2002, when he stepped off a flight from the Netherlands and was detained at the Detroit airport. He says FBI agents later told him they'd been tipped off that he was hoarding explosives in a Florida storage unit; subsequent lie detector tests convinced them he wasn't their man. But with his frequent travel — Elahi logs more than 70,000 air miles a year exhibiting his art work and attending conferences — he figured it was only a matter of time before he got hauled in again. He might even be shipped off to Gitmo before anyone realized their mistake. The FBI agents had given him their phone number, so he decided to call before each trip; that way, they could alert the field offices. He hasn't been detained since.
So it dawned on him: If being candid about his flights could clear his name, why not be open about everything? "I've discovered that the best way to protect your privacy is to give it away," he says, grinning as he sips his venti Black Eye. Elahi relishes upending the received wisdom about surveillance. The government monitors your movements, but it gets things wrong. You can monitor yourself much more accurately. Plus, no ambitious agent is going to score a big intelligence triumph by snooping into your movements when there's a Web page broadcasting the Big Mac you ate four minutes ago in Boise, Idaho. "It's economics," he says. "I flood the market."
From: "The Visible Man: An FBI Target Puts His Whole Life Online" (WIRED MAGAZINE: ISSUE 15.06.2007) Source: http://www.wired.com/techbiz/people/magazine/15-06/ps_transparency
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« Reply #32 on: August 22, 2007, 01:09:46 PM » |
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[...] Das US-amerikanische Verteidiungsministerium schließt zum 17. September seine Antiterror-Datenbank Talon. Laut Mitteilung hat das 2002 eingerichtete System keinen analytischen Wert mehr. In jüngster Zeit sei die Zahl der eingehenden Berichte stark zurückgegangen. Nun werde eine Kopie der gesammelten Daten dem Federal Bureau of Investigation übergeben.
Die Datenbank wurde aufgebaut, um militärische Einrichtungen und Militärpersonal vor Bedrohungen zu schützen. Ende 2005 wurde bekannt, dass in Talon auch Berichte über Friedensaktionen und -aktivisten gesammelt wurden. Daraufhin hat das Ministerium nach eigenen Angaben einige "überflüssige Informationen" aus der Datenbank getilgt. Nun arbeitet das Pentagon für unbestimmte Zeit an einem Ersatz für Talon. In der Zwischenzeit übernehme das FBI die Überwachungsaufgaben.
Die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) begrüßt die Schließung der Datenbank. Da das US-Parlament im Jahr 2005 nicht tätig geworden sei, habe sie einige Anträge auf Akeneinsicht nach dem Freedom of Information Act gestellt. Als das Pentagon keine Reaktion zeigte, ging die ACLU vor Gericht und erwirkte eine Verfügung. Aus den danach zwangsweise geöffneten Dokumenten sei hervorgegangen, dass Aktivitäten erfasst wurden, die vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt seien, schreibt die ACLU, beispielsweise Demonstrationen gegen den Irak-Krieg.
ACLU-Direktorin Caroline Fredrickson meint, es gebe noch viele unbeantwortete Fragen über die Überwachung der US-Bürger. Das Talon-Programm sei möglichweise nur die Spitze eines Eisberges. Fredrickson fordert den US-Kongress dazu auf, zu untersuchen, wie weit der Missbrauch der Talon-Datenbank reicht und für eine bessere Überwachung der Überwacher zu sorgen. (anw/c't)
Aus: "US-Verteidigungsministerium schließt Anti-Terrordatenbank" (22.08.2007) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/94713-.- [...] TALON (Threat and Local Observation Notice), is a database maintained by the Air Force after the September 11th terrorist attacks. In the database are lists of Anti-war groups and people who attend Anti-war rallies. TALON reports are collected by various US Defense Department agencies including law enforcement, intelligence, counterintelligence and security, and are analyzed by a Pentagon agency, the Counterintelligence Field Activity. CIFA has existed since 2004, and its size and budget are secret. [1]
On August 21, 2007, the US Defense Department announced that it would shut down the database, as the database had been criticized for gathering information on peace activists and other political activists who posed no credible threat, but who had been one topic of this database due to their political views. [2] The department is working on a new system which would replace TALON, but for the time being, information on force protection threats will be handled by the FBI’s Guardian reporting system. [3]
From: "TALON (database)" (08/2007) Source: http://en.wikipedia.org/wiki/TALON_%28database%29-.- "Pentagon to suspend anti-terror database" By ROBERT BURNS, AP Military Writer (21.08.2007) http://news.yahoo.com/s/ap/20070821/ap_on_go_ca_st_pe/pentagon_terror_database
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« Reply #33 on: June 08, 2008, 09:06:36 AM » |
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[...] Berlin (dpa) - Die Fußball-Europameisterschaft ist sicher. Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes (BKA) sind nach derzeitigem Stand keine Terroranschläge auf das Turnier zu erwarten, das vom 7. bis 29. Juni in Österreich und der Schweiz stattfindet.
«Wir haben die Anschlagshinweise der Schweizer Kollegen überprüft und mit unseren Erkenntnissen, auch aus der Anti-Terror-Datei, abgeglichen. Danach sehe ich im Moment nicht, dass wir konkrete Gefährdungen für die EM haben», sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke der «Welt am Sonntag». «Deshalb bleibe ich gelassen.»
[...]
Aus: "BKA-Präsident: Fußball-EM ist sicher" (01.06.2008) Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/49355
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« Reply #34 on: June 30, 2008, 10:42:14 AM » |
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[...] Die USA und die Europäische Union (EU) haben nach einem Bericht der «New York Times» Fortschritte bei einem geplanten Abkommen erzielt, das einen umfassenden Austausch personenbezogener Daten ermöglichen soll. Demnach sollen Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden beiderseits des Atlantiks beispielsweise Daten über Kreditkarten-Transaktionen, Reisen und Gewohnheiten bei der Internetnutzung austauschen können. Das Abkommen wäre ein «diplomatischer Durchbruch» für die USA im Kampf gegen den Terrorismus, berichtete die Zeitung am Samstag unter Berufung auf ein internes Verhandlungspapier.
Bei den im Februar 2007 begonnen Gesprächen über ein «bindendes internationales Abkommen» hätten sich beide Seiten in zwölf zentralen Punkten weitgehend geeinigt. Allerdings bestünden auch noch Differenzen - etwa in der Frage, ob EU-Bürger die US-Regierung wegen des Umgangs mit ihren persönlichen Daten verklagen können. Der vorliegende Entwurf des Vertragswerks sei gemeinsam vom US- Heimatschutz-, Außen- und Justizministerium sowie den entsprechenden EU-Stellen verfasst worden, schreibt die Zeitung.
Nur wenige Monate nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hatten die USA und die europäische Polizeibehörde Europol ein Abkommen zum Austausch von Daten unterzeichnet. Die Übermittlung personenbezogener Daten ist davon allerdings nicht abgedeckt. Konflikte gab es in der Vergangenheit vor allem bei den von den USA verlangten Daten über Flugreisende in die USA sowie beim Austausch von Daten über Bankentransfers.
Aus: "NYT: USA und EU planen Austausch von Personendaten" (dpa, 28.06.2008) Quelle: http://www.ftd.de/politik/international/379074.html-.- [...] Die Europäische Union steht kurz vor dem Abschluss eines Abkommens mit den USA, das dem FBI künftig Einblick in die Internet- und Kreditkartennutzung und das Reiseverhalten von EU-Bürgern gewähren würde. Einer aktuellen Meldung des Guardian zufolge, dem Details aus einem entsprechenden Bericht von EU- und US-Unterhändlern bekannt sind, sollen die Verhandlungen über den Datenaustausch weit fortgeschritten sein – trotz jahrelangem Widerstand seitens europäischer Länder "mit strengeren Gesetzen zum Schutz der Privatsphäre". Laut dem Bericht harrt ein strittiger Punkt noch der Lösung: die Frage, inwiefern EU-Bürger die amerikanische Regierung im Falle eines Missbrauchs persönlicher Daten gerichtlich belangen können. Auch über eine andere heikle Angelegenheit hat man sich offenbar noch nicht geeinigt: Welche "angemessenen Grenzen" die amerikanischen Behörden daran hindern sollen, weitere Informationen über Religion, politische Meinung und das intime Leben eines EU-Bürgers einzuholen. Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass das FBI zusammen mit verbündeten Staaten wie Großbritannien, Australien und Kanada eine internationale biometrische Datenbank einrichten will. Das Projekt konzentriert sich jedoch auf "international bekannte Terroristen und Kriminelle", "schwere Kriminelle und verdächtige Terroristen" sowie Kriminelle mit internationalen Verbindungen und Personen, die in Terrorermittlungen verwickelt sind. (tpa/Telepolis) 29. Juni 2008 10:22 Und die Hauptfrage bleibt jedoch: xafford (mehr als 1000 Beiträge seit 12.10.01) Warum hat die EU überhaupt solche Daten wie Internetnutzung, Kreditkartennutzung, Reiseverhalten, politische Meinungen und intime Details seiner Bürger? 29. Juni 2008 10:23 Re: Und die Hauptfrage bleibt jedoch: zideshowbob (mehr als 1000 Beiträge seit 24.07.02) xafford schrieb am 29. Juni 2008 10:22 > Warum hat die EU überhaupt solche Daten wie Internetnutzung, > Kreditkartennutzung, Reiseverhalten, politische Meinungen und intime > Details seiner Bürger? Das frag ich mich auch. Dass die EU Daten ihrer Bürger weitergibt ist schlimm genug. Aber WAS für Daten das sind lässt einen erschrecken. Ich hoffe so, das die VDS gesackelt wird... 29. Juni 2008 15:34 Das klingt nach VDS-Zugriff, oder? Teletrabi (mehr als 1000 Beiträge seit 17.03.03)
...damit wäre dann auch das "Problem" der sechsmonatigen Speicherung umgangen... 29. Juni 2008 10:52 Es gibt keine alternative! KlohwandBeschreiber (378 Beiträge seit 01.02.06)
CDU-Innenpolitiker: Bundesmelderegister ist "alternativlos" FBI: internationale biometrische Datenbank alternativlos!
hura
29. Juni 2008 11:19 Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus peikko (422 Beiträge seit 01.02.08)
Liebe Forenteilnehmer, der Kampf gegen den internationalen Terrorismus darf nicht an Ländergrenzen aufhören. Wir benötigen zwingend die Hilfe der USA um mit diesem Problem fertig zu werden. Jeder freiheitsliebende EU Bürger sollte sich daher über dieses Abkommen freuen. Liebe Grüsse euer peikko
29. Juni 2008 11:37 Da nachfragen: http://ec.europa.eu/europedirect/index_de.htm NPE (mehr als 1000 Beiträge seit 24.05.01) Vor kurzem hat sich eine EUlerin beschwert, das dieser Dienst nicht genutzt wird. Tun wir Ihr den Gefallen: http://ec.europa.eu/europedirect/index_de.htmCiao, Null 29. Juni 2008 12:36 Das geht doch nur um Industriespionage epsigoner (178 Beiträge seit 21.11.06)
Hallo,
hier sollen doch nur Schwachpunkte bei den Mitarbeitern, von deutschen Firmen gefunden werden.
Der liebe Terrorismus, wenn es ihn nicht geben würde müßte er erfunden werden. Wie sieht es jetzt aus die westliche Welt, sie "scheißt" auf die Bürgerrechte, Privatsphäre ist schon Verrat und die Folter ist legetim unter der Hand. Wer hat gewonnen, ich weiß wer verliert wird, WIR!!
Es ist scheinbar naiv, aber schaut euch mal am Montag 24 Stunden an, und man erkennt wie das Rechtsverständnis, Demokratie,... baden geht.
...
29. Juni 2008 12:28 Volk != Regierung. Überall. mastervoll (77 Beiträge seit 26.03.03) Jaja, "die" Amerikaner! Wer hier so dermassen den Hals aufmacht, sollte sich überlegen, dass es "die Amerikaner" ebensowenig gibt wie "die Deutschen". In D hört man nicht auf, sich permanent von der Regierung und den Politikern zu distanzieren. Ja, wer hat sie denn gewählt? Das ist auch in den USA und wohl jedem anderen Land der Welt dasselbe. John Doe aus Kansas wirft ebensowenig Bomben auf den Irak wie das Hans Müller aus Buxtehude tut. Immer schön aufpassen, was man sagt und denkt. So einfach ist das alles nicht. Man darf nicht einfach jeden Bürger eines Landes mit den (Un-)Taten seiner Regierung gleichsetzen. Als im Ausland lebender Deutscher kenne ich diese Problematik leider nur allzu gut :-( Davon abgesehen - die Politiker sind wirklich blind! Sie merken nicht (oder es ist ihnen egal), dass sie mit ihren perversen Aktionen das Volk gegen sich aufbringen. Das gab's in der Menschheitsgeschichte schon oft und das Ende dieser Entwicklung sieht IMMER gleich aus. Aber lernt jemand etwas daraus? Nein, schuld sind immer die anderen. Die Politiker der USA fühlen sich unverstanden, die der Russen unterschätzt, die der Engländer benachteiligt und die in Israel ziehen einfach bei jeder Gelegenheit die "Antisemitismus-Karte". Das das eigene Volk oft genug gar nicht mit dem, was "in seinem Namen" geschieht, einverstanden ist, interessiert dabei keine Sau. Jeder Druck erzeugt Gegendruck. Das geht lange gut, sehr lange. Heutzutage ist man "zivilisiert" und ruft nicht gleich die Revolution aus. Aber irgendwann geht der Deckel hoch und wenn ein paar Millionen Menschen auf die Barrikaden gehen, hilft keine Polizei mehr, kein Militär. Auch, wenn sich viele diesen Zustand herbeiwünschen - ich will ihn nicht. Aber er wird kommen, mit jeder weiteren Einschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte sind wir dem ein Stück näher. Es ist eine Ironie - und Tragik - der Geschichte, dass das gerade die Politiker der USA nicht realisieren..... M. 30. Juni 2008 00:37 Gute Frage COPOKA-BOPOBKA, C0P0KA@Spiegelfechter.com (mehr als 1000 Beiträge seit 31.08.02)
mastervoll schrieb am 29. Juni 2008 12:28
> ... In D hört > man nicht auf, sich permanent von der Regierung und den Politikern zu > distanzieren. Ja, wer hat sie denn gewählt? > ... Schade, dass du sie nicht beantwortet hast.
Die Regierung wird unter den Parteifunktionären ausgeklüngelt und unter Fraktionszwang durch Abgeordnete bestätigt. Die wirklich gewählten Abgeordnete machen im Bundestag nur die Hälfte aus, die andere Hälfte wird ebenfalls von den Parteienfunktionären auserkoren - siehe Wahlgesetz. Die wirklich unabhängigen Abgeordneten im Bundestag kannst du an Fingern deiner Hände abzählen. Tja, und die s.g. bürgerlichen Parteien werden auch dann "gewählt", wenn nur noch 10% zur "Wahl" gehen würden. Und der "Wähler" kann auch dann nichts dagegen unternehmen, wenn die "gewählten" von erstem Tag an schamlos als Parteisoldaten und Lakaien der Finanzelite auftreten. Die wissen ja, wem sie ihre "Wahl" zu verdanken haben - nicht dem Stimmvieh!
29. Juni 2008 13:41 Wer schützt uns vor dem Staat? pinus (1 Beitrag seit 02.12.07) Und ich dachte immer das ein Staat seine Bürger beschützen soll. Im Moment habe ich eher das Gefühl ich müsste vor dem Staat beschützt werden. Wenn unsere Politiker so weiter machen sähen sie den europäischen Terrorismus. Wie lange wird es wohl dauern bis es hier Menschen gibt die sich mit Gewalt gegen den Ausverkauf an Grundrechten wehren. Was macht jemand dessen Leben zerstört wurde, weil er angeblich Terrorist ist. Nachdem die Bank gekündigt hat, man seine Job verloren hat und die Frau mit den Kinder auch verschwunden ist? Er hat nicht einmal mehr die Möglichkeit im Ausland neu anzufangen. Und über 95% der Ermittlungen gegen Terroristen laufen gegen Menschen denen nichts nachgewiesen werden konnte. Wer schützt diese Menschen? 29. Juni 2008 16:06 Grundgesetz Artikel 20, Absatz 4 Erick Mueller, Erick Mueller (mehr als 1000 Beiträge seit 22.12.00) Lange dauert es nicht mehr, bzw. darf es nicht mehr dauern, sonst ist es zu spät. Erick [...] 29. Juni 2008 18:43 Re: Vergiß es V for Vendetta (53 Beiträge seit 30.10.07)
estraven60 schrieb am 29. Juni 2008 16:21
> Nicht umsonst wurde der Nachsatz angefügt.
Du meinst "wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."?
Mal schauen:
- Abwahl der SPD und Nichtwahl der CDU letzte Bundestagswahl ... - BVerG entscheidet: Luftsicherheitsgesetz nicht verfassungskonform, Verteidigungsminister Jung sagt: "Egal, wir schiessen trotzdem" - BVerG schafft extra ein neues, digitals persönlichkeitsgesetz: BKA-Gesetz wird trotzdem beschlossen
usw.
Wenn Wahlergebnisse und das höchste deutsche Gericht mißachtet werden (und das irritierenderweise von *Verfassungs*ministern), welche "Abhilfe" bleibt dann noch übrig?
Das ist eine ganz gefährliche Geschichte, sollte sich mal ein Gericht jemandem gegenüber sehen, der sich auf Art. 20, 4 beruft. Das müße dann nämlich erklären welche andere Abhilfe noch möglich ist.
29. Juni 2008 15:11 nur für Terroristen.... Teletrabi (mehr als 1000 Beiträge seit 17.03.03)
erinnert mich an Deutschlands geheime Antiterrordatei. Wurde auch mit "den etwa hundert Gefährdern" begründet - und hatte IIRC schon nach drei Monaten eine fünfstellige Anzahl an Eintragungen. Natürlich ohne Auskunfts- oder durchsetzbaren Berichtigungsanspruch des Bürgers und ohne Unschuldsvermutung/erforderlicher Verurteilung...
29. Juni 2008 15:45 Das Mit dem Datenaustausch wird so laufen yenzi (mehr als 1000 Beiträge seit 03.05.01)
ALLE Daten der EU-Bürger werden in die USA kopiert und so gut wie nix kommt von denen.
Aus Deutschland werden Steuernummer, Adresse, Vorstrafen, Krankendaten, Einkommen, Daten der VDS, etc. in die USA geschickt.
Dort werden SÄMTLICHE Daten von Computerprogrammen schon mal PRÄVENTIV ausgewertet. Je nachdem was dabei heraus- kommt bekommen die Datensätze schon mal die passenden Flags wie Terrorist, Filesharer, Kinderschänder, Krimineller, AIDS-Kranker, Träger von Wirtschafts- geheimnissen (brauch ne Sonderbehandlung), etc.
Wenn die Person dann irgendwann als Tourist oder Geschäftsreisender in die USA einreisen will, be- kommt die passende Behandlung zu seinem Flag - Verhöre, Folterlager, Knast mit Chain-Gang.
Wer meint, er wäre ja nicht von solchen Flags negativ betroffen, der sollte sich vergegenwärtigen, daß in den USA viele Dinge verboten sind, die nach den Gesetzen hier erlaubt sind und er DESWEGEN bei der Einreise in die USA belangt werden kann. Sei es nur ein Foto der kleinen nackten 2jährigen Tochter vom Strand, daß man für seine Eltern eine Musik-CD kopiert hat oder vielleicht nur daß man das MacOS von seiner GEKAUFTEN Leopard-DVD auf einem PC installiert hat, anstatt auf einem Mac. Vielleicht ist man ja auch nur einen antiamerikanischen Kommentar in einem Forum geschrieben.
Alles in der EU harmlose Sachen, die man bei einer Einreise in die USA bitter bereuen kann - auch die naive "ich hab ja nichts zu verbergen" Fraktion.
29. Juni 2008 17:27 Ich kann euch die angemessene Grenze zeigen: 7bit (908 Beiträge seit 28.12.02)
Die Grenze ist eine natürliche, nämlich die, welche intimen Daten über uns überhaupt an zentraler Stelle vorgehalten werden.
Es gäbe so viele kurze einfache Fragen, die man den verantwortlichen Politikern stellen könnte, aus denen sie sich einfach nicht herauswinden könnten. Warum tut das niemand?
Aus: "FBI will mehr private Daten von EU-Bürgern" (29.06.200) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/FBI-will-mehr-private-Daten-von-EU-Buergern--/meldung/110158
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« Reply #35 on: July 30, 2008, 08:30:50 AM » |
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[...] Die Bundesregierung hat die umstrittene Anti-Terrordatei und das dahinter stehende Gemeinsame Terrorismus-Abwehrzentrum (GTAZ) von Polizeien und Geheimdiensten als großen Erfolg bezeichnet. Mit der damit einhergehenden Intensivierung des Informationsaustauschs und der Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden sei ein "erheblicher Qualitätssprung bei der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus in der Bundesrepublik Deutschland erreicht", schreibt das federführende Bundesinnenministerium in einer jetzt veröffentlichten Antwort (PDF-Datei: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610007.pdf) auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag. Weiter heißt es in dem Schreiben, dass in der Anti-Terrordatei Ende Mai Informationen über 17.745 Personen gespeichert gewesen seien. Beim Start des Instruments Ende März 2007 waren es rund 13.000. Das entspricht einem Zuwachs von rund 25 Prozent innerhalb von 15 Monaten. Das Ministerium hebt aber hervor, dass einzelne Personen von verschiedenen beteiligten Behörden vorgehalten werden könnten. Die Zahl der tatsächlich gespeicherten Individuen sei daher niedriger. Nach Angaben der Regierung beschäftigt das GTAZ derzeit 229 Mitarbeiter in sieben Arbeitsgruppen. Der Großteil des Personals arbeite in Bundesbehörden wie dem Bundeskriminalamt (BKA) oder dem Bundesamt für Verfassungsschutz. 31 seien in Landesbehörden beschäftigt. Konkret habe beispielsweise die für die "Fallauswertung" zuständige Einheit die Aufgabe, einzelfallübergreifende Lagebewertungen und Analysen zu ausgewählten Feldern des islamistischen Terrorismus zu erstellen. Eine andere Arbeitsgruppe führe Grundlagenprojekte zu Strukturen und Funktionsweisen islamistischer Netzwerke durch. Außerdem würden Bewertungen zum islamistisch-terroristischen "Personenpotenzial" zusammengefasst und abgeglichen. Mit Phänomenen außerhalb des Bereichs des islamistischen Terrorismus und Extremismus befasse sich das GTAZ nicht. Darüber hinaus seien Vertreter von Polizeibehörden und Nachrichtendiensten etwa auch im Gemeinsamen Internetzentrum (GIZ) beteiligt. Bedeckt hält sich das Innenministerium bei der von den Grünen eigentlich geforderten Aufschlüsselung nach Datensätzen in der Anti-Terrordatei etwa nach Angaben über mutmaßliche oder verurteilte Mitglieder beziehungsweise Unterstützter terroristischer Vereinigungen, gewaltbereite Extremisten oder Kontaktpersonen. Es sei nicht möglich, über vorgehaltene Daten öffentlich Auskunft zu geben, die unter Einbeziehung von Länderbehörden erstellt worden seien, bügelt das Innenministerium entsprechende Anfragen pauschal ab. Zudem führe der Bund auch keine Statistik darüber, wie oft in der Datei gespeicherte Informationen zur Gefahrenabwehr auch über den Zweck der Terrorabwehr hinaus zwischen den beteiligten Behörden ausgetauscht worden seien. Einmal habe das BKA von der Eilfallregelung Gebrauch gemacht, die einen unmittelbaren Zugriff auf die so genannten erweiterten, also im Volltext gespeicherten Grunddaten erlaube. Eine direkte Übermittlung von personenbezogenen Datensätzen aus dem Anti-Terrorregister an ausländische oder zwischenstaatliche Sicherheitsbehörden erfolge nicht, versichert die Regierung weiter. Der Informationsaustausch mit solchen Institutionen beschränke sich auf die den jeweiligen Behörden vorliegenden Erkenntnisse und finde wie bisher im Rahmen der allgemeinen Übermittlungsvorschriften statt. Die beim BKA bislang angefallenen Gesamtkosten für die Datenbank beziffert das Innenministerium mit knapp 4,2 Millionen Euro. Baukosten seien nicht Bestandteil dieser Summe. An Betriebskosten sollen beim BKA in diesem Jahr rund 150.000 Euro innerhalb eines mit T-Systems abgeschlossenen Dienstleistungsantrags anfallen. Dazu gekommen seien bislang Investitionskosten beim Zoll für 606.000 Euro sowie bei der Bundespolizei in Höhe von 23.124 Euro. Ferner berichtet die Regierung, dass sie gegen Beanstandungen zur Datenübermittlung des BKA beziehungsweise der Bundespolizei an die Staatschützer durch den Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar widersprochen habe. Sie hat demnach die Ausführungen zur Rechtsgrundlage der Informationsweitergabe nicht geteilt. Die Übermittlung sei legal gewesen, da das Bundesamt für Verfassungsschutz um die Daten gebeten habe und diese nicht auf Eigeninitiative hin transferiert worden seien. Von insgesamt sieben Auskunftsanträge seien zudem drei Anfragen so beschieden worden, dass die Betroffenen nicht in die Datei eingetragen gewesen seien. Die anderen seien noch in Bearbeitung oder aufgrund Sachmängel unbeantwortet geblieben. (Stefan Krempl) / (jk/c't) [...] 30. Juli 2008 08:34 Habe ich denn nicht das Recht zu erfahren dass mir irgendetwas vorgeworfen wird? Helium3
Da gibts doch das polizeiliche Führungszeugnis, da steht drin ob ich im Leben schon mal was verbockt habe. Da habe ich das Recht einen Einblick zu haben. Da Einträge in das Führungszeugnis für mich Nachteile haben, kann ich so wenigstens Stellung dazu nehmen (ggf. mich rechtfertigen) wenn z.B. der Arbeitgeber einen Einblick darin haben will.
Die Anti-Terror Datei bedeutet für mich auch Nachteile - insbesondere wenn es um Flüge ins Ausland geht. Aber darin hab ich keinen Einblick. Ich bin da den Behörden völlig ausgeliefert. Ich kann nicht mal Stellung zu einzelnen Anschuldigungen nehmen, auch nicht wenn einige Einträge völlig aus der Luft gegriffen sind (a la "Der Nachbar hat behauptet ich hätte Handgranaten" - auch schon vorgekommen /nicht bei mir))
Folglich müsste so eine Datei doch Verfassungswidrig sein.
Ich bin also durch einen schnöden Eintrag in die "Anti-Terror Datei" gebrandmarkt (möglicherweise für ein Leben lang) und weiß es nicht einmal.
...
Aus: "Knapp 18.000 Personen in Anti-Terrordatei erfasst" (29.07.2008) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Knapp-18-000-Personen-in-Anti-Terrordatei-erfasst--/meldung/113518
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« Reply #36 on: March 05, 2009, 12:59:02 PM » |
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[...] Weblogs, soziale Netzwerke und Videoseiten bieten nach Ansicht der Bundesregierung "ideale Plattformen" für die Verbreitung islamistischer Feindbilder mit dem Ziel, Mitglieder und Unterstützer anzuwerben. Über Web-2.0-Dienste könnten die eigenen Anhänger leicht zu Hass und Straftaten aufgestachelt sowie die ideologischen Gegner verunsichert und demoralisiert werden, schreibt das Bundesinnenministerium in einer heise online vorliegenden Antwort auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zur Arbeit des Gemeinsamen Internetzentrums (GIZ) in Berlin. Zuvor hatte Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Einrichtung der Überwachungsstelle von Polizei und Geheimdiensten mit inzwischen 41 Mitarbeitern unter anderem mit dem Hinweis begründet, dass die "globale Informationsgesellschaft" auch "Basis des Verbrechens" ist. Online-Journale könnten ohne großen Aufwand relativ anonym erstellt werden, führt das Innenministerium aus. Auf Videoplattformen würden islamistische Propagandafilme "in erheblichem Umfang" erscheinen. Auch "Social Communities" seien "für jedermann zugänglich" und würden insbesondere von jungen Menschen intensiv genutzt, sodass sie ebenfalls eine hohe Bedeutung für die Kommunikation islamistischer und terroristischer Netzwerke hätten. Für die FDP-Innenpolitikerin Gisela Piltz zeigt die Bundesregierung mit dieser Ansage "deutlich ihr Misstrauen gegenüber neuen Medien". Sie stelle Nutzer unter Generalverdacht und erkläre quasi nebenbei StudiVZ, Facebook und YouTube zu virtuellen Terrorcamps. Die Liberale fordert zudem, das GIZ auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen. Eine solche sei gemäß der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu heimlichen Online-Durchsuchungen immer dann erforderlich, wenn Informationen "gezielt zusammengetragen, gespeichert und gegebenenfalls unter Hinzuziehung weiterer Daten ausgewertet werden". (Stefan Krempl) / (anw/c't) 3. März 2009 21:30, aasdf Freiheit - oder so was ähnliches
Das ist doch was der viel gepriesene mündige Bürger ertragen und verarbeiten kann - und meiner Meinung nach auch sollte. Ja, es gibt ein paar Terroristen. Aber die scheinen ja nicht alzu clever zu sein, immerhin hat es keine Anschläge gegeben. Und selbts wenn: Freiheit ist nicht Umsonts. In der DDR hat es keinen Einzigen gelungen Banküberfall gegeben. War es deswegen ein Guter Staat?
...
3. März 2009 15:44, 64kByte
Und?
Warum muss sich ein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat vor fremder Propaganda fürchten?
Wenn wir doch "die Guten" sind und unser Standpunkt der wahre und richtige und alles was wir tun gerecht ist, dann müssen wir der bösen Propaganda doch nur mit Aufklärung begegnen.
Unterdrücken kann man sowas doch sowieso nicht.
Wenn ein z.B. Islamist behauptet, dass die USA, Israel, deren Verbündete oder sonstwer, schlimme Verbrechen begehen und dass man sie deswegen bekämpfen müsse, müssen wir doch nur mit der Wahrheit dagegenhalten, dass das alles nur Lügen sind. (Oder alternativ, dass wir als Deutsche uns niemals an sowas beteiligen oder solche Verbrechen durch unsere Verbündeten tolerieren würden.)
Oder übersehe ich da etwas?
3. März 2009 16:42 Das wirkliche Problem mit dem Islam ist... urban-guerilla (mehr als 1000 Beiträge seit 27.09.01)
die Tatsache das laut dem Koran der Zins verboten ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot
Das ist ja Antikapitalistisch und bei dem Gedanken arbeiten zu müssen treibt es den mächtigen Shareholdern den Angstschweiß aufs Gesicht.
cu
Che
3. März 2009 15:31 Da hilft nur noch: dicht machen. pneumothorax (846 Beiträge seit 06.01.08)
Ja lieber Herr Schäuble, dann müssen Sie wohl doch das Internet wieder abschaffen. Es ist schon ein Kreuz mit diesen elenden Islamisten und dem dummen Volk. Letzteres will einfach nicht "richtig" denken, weil Ihnen ihre Manipulationskanäle langsam abhanden kommen und das "Web 2.0" genau wie das Einser die unangenehme Eigenschaft hat, dass jeder Arsch sich melden darf. Es war doch so schön, dieses Meinungsmonopol... Na, unser Rollstuhl-Oberterrorist wird sich schon was einfallen lassen: Vielleicht die Postiv-Liste: Alles wird erst mal gesperrt und nur wer einen Passierschein erworben hat, darf rein ins Schäuble Net 3.0. Übrigens, schon gehört: Die Wahlcomputer könne in D verschrottet werden. Na wenigstens eine gute Meldung.
c.u.
3. März 2009 15:39 Bundesbürger: Stasi 2.0 hat hohe Bedeutung für Regierungspropaganda Advocadus Diaboli (mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.00)
Online-Durchsuchung und Vorratsdatenspeicherung bieten nach Ansicht von Bundesbürgern die "ideale Plattform" um unbescholtene Bürger auszuschnüffeln, mit dem Ziel sie gegebenenfalls durch fadenscheinige Argumente zu kriminalisieren und Mundtot zu machen.
Über Stasi2.0-Dienste können Bürger leicht überwacht und verunsichert werden. Zusammen mit den erfolgreichen HartzIV-Gesetzen ist so eine Demoralisierung der Bürgerschaft kaum noch aufzuhalten schreibt ein Heise-Forenteilnehmer als Kommentar auf einen Artikel über die neueste Propaganda der Bundesregierung.
Vorratsdaten können ohne großen Aufwand relativ einfach erstellt werden führt der Teilnehmer aus. Auf Regierungs-Webseiten wird diese Aushöhlung der Bürgerrechte dann "in erheblichem Umfang" verniedlicht, man versuche den um seine Freiheitsrechte besorgten Bürger dann mit Phrasen wie "wer nichts zu verbergen hat hat auch nichts zu befürchten" und dem Hinweis auf gigantische Sicherheitsgewinne im Krieg gegen den Terror vom Nachdenken abzuhalten.
[...] Für den Forenteilnehmer A.D. zeigt die Bundesregierung mit ihrer Verhaltensweise deutlich Mißtrauen gegenüber jedem Bürger. Sie stelle gar Nutzer von modernen Telekommunikationsdiensten unter Generalverdacht und erkläre jede Aktivität im weltweiten Datennetz mit "potentiell terroristisch", was natürlich unterbunden werden muß, denn nach dem von Bundesüberwachungsminister Schäuble herausgegebenen Dogma darf es keine Freiräume für die Entfaltung der Persönlichkeit geben.
--------Ende meiner Satire -----------
Ok, ist nicht ganz rund, aber ich mußte beim Spicken im Heise-Artikel auch dauernd gegen den Brechreiz ankämpfen. :-)
3. März 2009 15:49 +++Bundesregierung unterstützt BTX 2010+++ (Editiert vom Verfasser am 03.03.09 um 15:49) Stringtheoretiker 3 (700 Beiträge seit 31.08.08)
Berlin
Das neue BTX System wurde 2010 von der neuen Post angekündigt. Telekom und Post sind wieder eine Einheit geworden. Der Staat hat hier das Ruder komplett übernommen. Die neuen Web 2.0 Beamten sind auch für das neue Internet zuständig. Jedes Land wurde in Web-Zonen unterteilt. Diese können bei Gefahr sofort vom Rest des Internets getrennt werden. Deutschland bevorzugt aber einen komplett geschlossen Bereich. Dieser Bereich wird von der Bundesprüfstelle für Kommunikation und Moral 24 Stunden lang mit speziellen Filtern überwacht. Die Filter können innerhalb von Sekunden moralische und gefährliche Inhalte Filtern. Der "saubere" Inhalt wird dann ins BTX-System eingespielt. Die Bundesregierung ist damit zufrieden.
Das Wetter...
:-D
3. März 2009 15:50 + + +Bundesregierung:Web 2.0 hat hohe Bedeutung für freie Meinungsäußerung+ + + (Editiert vom Verfasser am 03.03.09 um 15:56) Hippy (576 Beiträge seit 05.04.02)
+ + + Fake Ticker + + +
Weblogs, soziale Netzwerke und Videoseiten bieten nach Ansicht der Bundesregierung "ideale Plattformen" für die Verbreitung freier Meinungsäußerung mit dem Ziel, Mitglieder und Unterstützer anzuwerben. Über Web-2.0-Dienste könnte der breiten Öffentlichkeit leicht unzensierte Informationen zugängig gemacht und zu Demonstrationen gegen den Überwachungsstaat aufgerufen werden.
+ + + Fake Ticker + + +
3. März 2009 16:04 RAF hat nicht existiert. Michael Plate, Michael Plate (376 Beiträge seit 24.03.00)
Die RAF, Bewegung 2. Juni etc. können eigentlich nie existiert haben.
Die Begründung ist einfach: es gab damals kein Internet für die Kommunikation, auch zu anderen, ausländischen Gruppen. Es gab dementsprechend auch keine Bombenattentate, da es ja kein Internet gab, aus dem man die Bauanleitung hätte beziehen können.
Es bleibt nur zu hoffen, das das Internet diesen ignoranten Laberbacken überlebt, die nicht mehr in der Lage sind, sich an eine Welt anzupassen, die sich für manche Menschen offenbar zu schnell dreht. Es geht um "lebenslang" Herr Schäuble, lebenslang lernen. Das ist aber nicht bei allen angekommen, am wenigsten bei denen, die es fordern.
CU
Michael
3. März 2009 17:06 Computerspiele haben sie wieder vergessen? Nackter Programmierpanda (353 Beiträge seit 31.08.07)
Chatten ueber "World of WarCraft", Bombenbau als Grafik in "Second Life", Terroranschlaege ueben in "Counter Strike", Flucht vor der Staatsgewalt in "Grand Theft Auto 4" und Logistik und Einsatzplanung mit "Microsoft Office".
Letzteres ist auch ein Spiel, denn MS Office ist oft genug nur noch mit Humor zu ertragen. ;-)
MfG. Nackter Programmierpanda
Aus: "Bundesregierung: Web 2.0 hat hohe Bedeutung für islamistische Propaganda" (03.03.2009) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Bundesregierung-Web-2-0-hat-hohe-Bedeutung-fuer-islamistische-Propaganda--/meldung/133881
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« Last Edit: March 05, 2009, 01:04:18 PM by Textaris(txt*bot) »
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« Reply #37 on: March 12, 2009, 10:43:57 AM » |
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[...] Die umstrittene amerikanische Terrorliste [ http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26485/1.html] wächst weiter und umfasst nun 1 Million Namen, 32 Prozent mehr als 2007. Die eine Millionen Einträge entsprechen etwa 400.000 Personen, schreibt USA Today, da öfter unterschiedliche Schreibweisen oder andere Identitätsmerkmale eingegeben werden. 95 Prozent der Einträge betreffen Ausländer. Zwar wurden im letzten Jahr vom Terrorist Screening Center des FBI 33.000 Eingaben entfernt, aber das hat offenbar an der Tendenz nichts geändert. Timothy Edgar, der Datenschutzbeauftragte bei der obersten Geheimdienstbehörde DNI, sagte, dass man die Informationen ständig verbessere. In der Vergangenheit waren öfter völlig Unverdächtige auf die geheime Liste gelangt, was sich dann herausstellte, als diese plötzlich nicht in ein Flugzeig steigen durften oder an Grenzen festgehalten wurden. 51.000 Menschen haben Eingaben eingereicht, von der List entfernt zu werden. Angeblich, so das Heimatschutzministerium, hatten sie sich aber gar nicht auf der Liste befunden, sondern seien nur unter Verdacht auf Flughäfen wegen ihres Namens geraten. Nicht bekannt ist, wie man auf die Liste gerät. Aus: "Eine Million Einträge auf US-Terrorliste - 95 Prozent der Personen auf der Liste sollen Nicht-US-Bürger sein" Florian Rötzer (11.03.2009) Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/8/134405http://www.usatoday.com/news/washington/2009-03-10-watchlist_N.htm
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« Reply #38 on: September 28, 2009, 04:13:03 PM » |
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[...] Das FBI arbeitet im Anti-Terror-Kampf weiter an umfassenden Data-Mining-Projekten im Stil des "Total Information Awareness"-Systems (TIA) des Pentagons, dem der US-Kongress eigentlich 2003 den Geldhahn abdrehte. Dies geht aus Akten der US-Regierung hervor, die das Online-Magazin Wired nach eigenen Angaben auf Basis des US-Informationsfreiheitsgesetzes, dem Freedom of Information Act (FOIA), erhalten hat. In Crystal City, einem Vorort von Washington, unterhält das National Security Branch Analysis Center (NSAC) demnach eine Anti-Terror-Datenbank mit über 1,5 Milliarden Einträgen über US-Bürger und Ausländer aus Regierungs- und Unternehmensquellen. Das System soll wie eine Meta-Suchmaschine funktionieren, aber auch Muster- und Linkanalysen unterstützen. Die Rede ist von einem "Schweizer Messer" für das Schürfen in Datenbergen. Neben Passagierdaten und Überweisungsinformationen, die US-Sicherheitsbehörden unter anderem aus der EU zur Terrorismusbekämpfung übermittelt werden, soll das NSAC-Register unter anderem 55.000 Datensätze der Motelkette Wyndham Worldwide enthalten, der Häuser wie Ramada Inn, Days Inn, Super 8 oder Howard Johnson angehören. Eingeflossen sind dem Bericht zufolge ferner Kundeninformationen der Autovermietung Avis und Kreditkartenauszüge der Kaufhauskette Sears. Integriert sein sollen weiter 500.000 Namen der allgemeinen US-Terrorliste, Verzeichnisse über aktive Piloten und fast drei Millionen Einträge von Personen, die Gefahrengüter auf Straßen transportieren dürfen. Auch Inhalte abgehörter Telefonate oder aufgezeichneter E-Mail-Kommunikation seien eingeflossen. Einen Großteil des Bestands mit rund 200 Millionen Datensätzen sollen nicht zuletzt Informationen kommerzieller Datenhändler wie Acxiom oder Choicepoint ausmachen. Offen lassen die Dokumente, ob die beteiligten Firmen die Daten dem FBI freiwillig ausgehändigt haben oder ob die Ermittler sie auf Basis ihrer umstrittenen Befugnis zur Auskunftseinholung über die sogenannten National Security Letters (NSL) ohne richterliche Genehmigung abgefragt haben. Das NSAC vereint laut Wired die Datenbank der Foreign Terrorist Tracking Task Force, mit der beispielsweise Flugschüler gesondert überwacht werden sollten, mit dem umfassenden System des Investigative Data Warehouse (IDW). Über letzteres hatte die Electronic Frontier Foundation (EFF) bereits im Mai Details bekannt gemacht. Damals war von rund einer Milliarde mit einer Art "Über-Google" beschriebenen Suchfunktionen analysierbaren Dokumenten die Rede. Ein Sprecher der US-Bürgerrechtsorganisation beklagte, dass die Regierung weiterhin große Geldsummen für eine Technologie verpulvere, deren Effektivität nicht erwiesen sei. Vielmehr sei die Möglichkeit groß, dass falsche Korrelationen erzeugt und unschuldige Amerikaner unnötig durchleuchtet oder in ihrer Freiheit eingeschränkt würden. Er forderte, dass das NSAC und die restlichen Data-Mining-Bemühungen von US-Sicherheitsbehörden vor einer Fortsetzung unter die strikte Kontrolle des Parlaments und der Öffentlichkeit gestellt werden müsse. Das Analysezentrum des FBI verfolge derzeit zwar offenbar noch nicht den Allwissenheitsanspruch des TIA-Projekts. Dies könne sich aber ändern, wenn die Polizeibehörde mehr Daten akquirieren und ihre diesbezügliche Wunschliste abarbeiten würde. (Stefan Krempl) / (jk/c't) 24. September 2009 14:36 Wieviele davon sind Mitglied bei Heise? matzescd (mehr als 1000 Beiträge seit 11.06.03) Wir sind doch sicher alle dabei.... 24. September 2009 16:22 Re: Die Hälfte? 0.13um (mehr als 1000 Beiträge seit 10.03.02)
Intel Händler und Mickey$oft Fanboys sind unverdächtig.
24. September 2009 15:11 Ein Eintrag != Eine Person Hans N. Maulwurf (mehr als 1000 Beiträge seit 19.10.00)
Also vorsicht mit der Aussage dass da 1.5 Mrd Personen erfasst sind. Ich vermute einfach mal das ist die Anzahl der Datensaetze. Wenn z.B. ein Telefongespraech ein Eintrag ist (und Amis/Terroristen machen davon 100 pro Tag :) sind das schon gar nicht mehr so viele.
Und wenn man die ganzen sinnlosen-/Fehlinformationen rausfiltern koennte... oups, dann waere die Datenbank vermutlich leer.
24. September 2009 16:29 Katz und Maus mmerz, Michaela Merz (59 Beiträge seit 29.10.07) Nun einmal ehrlich: Natuerlich muessen sich die Behoerden den Zeiten anpassen. Egal ob es sich um Autos, Funk oder andere Technologien handelt. Wir erwarten von unseren Behoerden, dass Sie fuer unsere Sicherheit sorgen. Data Mining ist moeglicherweise ein Bestandteil moderner Praevention. Die Disskussion muss sich also auf das "wie" und nicht auf das "ob" konzentrieren. Wie koennen wir unseren Behoerden moderne und sinnvolle Instrumente an die Hand geben, ohne das sie in "orwellschen" Ueberwachungswahn ausartet? Ich halte die bestehenden Instrumentarien (Ueberwachung durch Ausschuesse, Richter, Gremien oder Datenschutzbeauftragte) nicht fuer ausreichend. Wir brauchen eine zusaetzliche, unabhaengige und weisungsbefugte "Datenschutz" Behoerde sowie eine vollstaendige Offenlegung aller gespeicherten und erfassten Daten auf Anfrage der jeweiligen Personen. Dass Problem ist nur: Wie besetzen wir eine Datenschutzbehoerde, ohne dass wir in dem ueblichen Parteiensumpf versinken? Man denke nur an Untersuchungsausschuesse. In diesem Sinne. Michaela ... 24. September 2009 16:45 Re: Katz und Maus proforma (mehr als 1000 Beiträge seit 12.06.03)
> Die Disskussion muss sich also auf das "wie" und nicht auf das "ob" > konzentrieren.
Nun mal ehrlich: Nein.
Aus: "Anti-Terror-Datenbank des FBI soll über 1,5 Milliarden Einträge umfassen" (24.09.2009) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Anti-Terror-Datenbank-des-FBI-soll-ueber-1-5-Milliarden-Eintraege-umfassen--/meldung/145840
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« Reply #39 on: November 03, 2009, 09:42:19 AM » |
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[...] Laut jetzt veröffentlichten Informationen nimmt das FBI täglich eine große Zahl von Leuten als Terrorverdächtige ins Visier. Wie die Washington Post unter Berufung auf das Blog Secrecy News am Sonntag berichtete, machten US-Geheimdienste zwischen März 2008 und März 2009 täglich durchschnittlich 1600 Vorschläge für die Anti-Terror-Liste der Polizeibehörde. Laut Akten, die das FBI dem Justizausschuss des US-Senats im September übergab, sollen für die Aufnahme der entsprechenden Personen in die Anti-Terror-Datei "ausreichende Verdachtsmomente" vorgelegen haben. Vertreter der Ermittlungseinrichtung betonten jedoch, dass nicht jede "Nominierung" sich tatsächlich auf ein neues Individuum beziehe. Bei vielen handle es sich um Pseudonyme oder andere Schreibvarianten für bereits gelistete Verdächtige. Insgesamt soll die Anti-Terror-Liste über 400.000 einzelne Namen bei über einer Million Einträgen enthalten. 600 Namen und 4800 Einträge sollen täglich zur Löschung beziehungsweise Korrektur vorgeschlagen werden. Unter den Verzeichneten seien weniger als fünf Prozent US-Bürger oder legale Einwohner. Zudem sollen sich neun Prozent der aufgeführten Personen auch auf der "No Fly"-Liste der US-Regierung im Rahmen des Screening-Programms "Secure Flight" befinden. Die Anti-Terror-Liste ist Teil eines Datenbanksystems, das das FBI anderen Berichten zufolge in einem gesonderten National Security Branch Analysis Center (NSAC) in der Nähe von Washington unterhält. Insgesamt sollen darin über 1,5 Milliarden Einträge[] über US-Bürger und Ausländer aus Regierungs- und Unternehmensquellen [enthalten sein]. Das System soll wie eine Meta-Suchmaschine funktionieren, aber auch Muster- und Linkanalysen unterstützen. (Stefan Krempl) / (jk/c't) 2. November 2009 14:12 Bei dem Wachstum shamash (mehr als 1000 Beiträge seit 04.07.01)
...wird es bald einfacher sein, eine Whitelist zu pflegen.
[SCNR]
-m*sh-
P.S. Millionen potentielle Terroristen? Vielleicht sollte man sich mal Gedanken machen - was hier schief laeuft.
2. November 2009 16:15 ...und beim ganzen USA gebashe...hier im Bürgerrechtsparadies gibts das auch Neuromanic (621 Beiträge seit 08.11.05) Es nennt sich EU Sanktionsliste Wer da drauf steht wird ggfls. Probleme haben einen Job bei einer Firma die sich diesem Prozedere unterwerfen muss zu bekommen, oder gar seinen Job verlieren. Des weiteren darf keine Firma mit einer Person oder Firma Geschäfte machen die auf der Liste steht...etc etc. Die Branchenbandbreite der Firmen die sich diesem Prozess unterziehen müssen um weiterhin geschäftsfähig zu bleiben ist universal. Das ganze ist bar jeder Bürgerrechts/ARbeitsrechts/Verfassungs und Grundgesetzgrundlage. Es reicht der REINE VERDACHT. Das ist totalitär. Nichts anderes. Die Prozesse sind bereits implementiert, und das unter weitgehender Nichtbeachtung der Medien/ÖFfentlichkeit. 2. November 2009 17:36 Nur ist "unsere" Liste öffentlich, oder? Hinz & Kunz (mehr als 1000 Beiträge seit 28.09.01)
> http://ec.europa.eu/external_relations/cfsp/sanctions/list/version4/global/global.xml
Und nicht ganz so lang, deucht mir...
hinz & kunz
2. November 2009 16:22 Hauptsache das Einspruchsverfahren ist geregelt BvdB (mehr als 1000 Beiträge seit 30.07.02)
Dass die eine solche Liste machen, kann man ihnen nicht verbieten, irgendwohin müssen die Abermillionen für "Terrorabwehr" ja fliessen. Man kann nur hoffen dass es für Leute, die unberechtigt auf diese Liste gelangen auch ein geregeltes Einspruchsverfahren gibt.
2. November 2009 16:26 Re: Hauptsache das Einspruchsverfahren ist geregelt erzone (46 Beiträge seit 04.08.09)
BvdB schrieb am 2. November 2009 16:22
> Dass die eine solche Liste machen, kann man ihnen nicht verbieten, > irgendwohin müssen die Abermillionen für "Terrorabwehr" ja fliessen. > Man kann nur hoffen dass es für Leute, die unberechtigt auf diese > Liste gelangen auch ein geregeltes Einspruchsverfahren gibt.
Nein. Terrorverdächtige kommen in inoffizielle Lager des FBI. Dort versauern sie dann. Sieht man ganz gut in Staffel 6 von '24'.
3. November 2009 08:24 man könnte ja... CharlySpy (134 Beiträge seit 17.05.08)
...der Einfachheit halber eine Liste mit ALLEN Personen anlegen und dann die Unverdächtigen streichen, geht bestimmt leichter.
Aus: "Rasantes Wachstum der Anti-Terror-Liste in den USA" (02.11.2009) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rasantes-Wachstum-der-Anti-Terror-Liste-in-den-USA-847820.html
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« Last Edit: November 03, 2009, 09:59:35 AM by Textaris(txt*bot) »
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