.:: Super8 + 16mm Film Erkundschaftungen - Logbuch der Filmgruppe Laterna 24143 ::.

[GRAVEL-PIT SCENE]

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s/w 8mm bilder mit klang – die ersten sound-tests in der garage hinter dem mischpult. ich durfte der grinsende zeuge sein – zusehen wie lennart mit zwei korken in einem karton (gefüllt mit sand und kies) vor einem micro in genau diesen HINEINTUPFT um die schritte von ‘siggi’ in der kiesgrube zeitnah zu vertonen. das ergebnis dieser ersten geräuschlichen gehversuche liegt nun auch im web zum runterladen vor. [link:::www.subfrequenz.net/video/video.htm]

lemonhorse / 31/07/2005 / Laterna Logbuch / 0 Comments

[Zwangsmontage, Weltflucht und 3D UFO Skizzen]

Da der 1. Kameramann sich für eine Woche gen Venedig verflüchtigt hat – und der 2.Kameramann von einem turbokapitalistischen Machtgefüge dem Arbeitsdienst zugeteilt wurde (Pro Tag 12-Stunden Zwangsmontage in einer fernen Stadt, einsam und traurig in einer Pension ohne Frühstück) – verbarrikadierte sich der kläglichen Rest der 8mm Crew in der alten Garage vor der Realität und versuchte aktive Weltflucht zu betreiben…
Vince hatte zum Beispiel ein paar 3D UFO Skizzen mit Blender im Angebot… // => Blender [open source 3d software (linux und windows)].

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Ansonsten: wir geben nicht auf!

lemonhorse / 18/07/2005 / Laterna Logbuch / 0 Comments

[Die Welt der LoFi-Tonspur]

Es ist mal wieder Zeit ein Lebenszeichen aus der Super8 Schmalspurwelt zu funken.

Projekt::Status:
Wir sind nun ca. bei 60 min. geschnittenem 8mm Material angekommen (wir arbeiten zur Zeit mit von der Leinwand abgefilmtem Bildmaterial; geschnitten wird des nachts auf einem veralteten PC).
Als nächstes werden wir uns einem neunen Feld nähern. Es geht um den Ton. Bisher hatten wir es mit der stummen Bilderwelt zutun gehabt, doch der Wunsch nach Ton-Film wächst.
O´weiah – ein großes Feld. Eine echte Herausforderung. Die Welt der Tonspur. Es geht um den Aufbau eines “LoFi-Synchnisations Studios” in einer Garage.
Technisch konnte ich gestern durch Versuch-und-Irrtum-clicken eine Grafikkarte dazu bewegen ein begehrtes Etappenziel zu erreichen – damit sei gemeint: auf einem PC Monitor sollen die Tonspuren – und auf einem TV-Bildschirm die 8mm Film-Sequenzen erscheinen (die Grafikkarte hat einn TV-Out Connector). Ein Grundaufbau für die Synchon-Sprecher/Sprecherinnen. Ich bin neugierig.
Mal hören, was dabei herauskommt – wenn man eine selbstgebackene Tonspur unter das 8mm Filmmaterial schiebt.

lemonhorse / 13/06/2005 / Laterna Logbuch, Neila.Film / 0 Comments

[Short und Siggi… ]

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sketch by lennardo

in der hoffnung einen drehort in hamburg zu finden – war neben kräftiger luftfeuchtigkeit und den dazugehörigen temperaturen auch glück zugegen – vince verlieh lennardo und mir den wagen – und jeedi vom chaos computer club hamburg verschaffte uns ein hack-zimmer für short.
nun müssen wir nur noch neue 8mm film-casstetten besorgen – die nizo batterien austauschen und die szene proben…

des weiteren wurde verschwitzt billard gespielt – einer hat einen Queue [diesem Holzstab zum kugelstossen] der andere spielt mit einem kurzen mikrophon – versucht die geräusche so nah wie möglich an den kugeln zu fangen, jedoch möglichst ohne die kugeln zu berühren – also vince, solltest du dein orgel-mikro vermissen – ist es möglicherweise in meiner tasche…

lemonhorse / 05/06/2005 / Laterna Logbuch, Neila.Film / 0 Comments

[micro-budget filmmaking?…]

“Film will only become an art when its materials are as inexpensive as pencil and paper” –Jean Cocteau

Philosophy:
1) Learning in itself is good.
2) I am not a professional but an enthusiast.
Why do you want to do this?
Everything begins with an idea. Aim the story at your strengths and your budget. Location and talent. Every project is a learning experience.

From: “Low Budget or Outsider Filmmaking” By Terry Cronin
http://www.3boysproductions.com/Filmmaking.PDF

——–

[…] For the micro-budget filmmaker, Super 8 is the absolute best option. I have shot a lot of stuff on video because I couldn’t even afford Super 8 film at the time. But none of my shot-on-video movies look as cool as the stuff I’ve shot on Super 8. I\’d do another feature on Super 8 in a heartbeat! But don’t let lack of funds ever stop you from creating. If you can’t afford the film and processing for Super 8, then by all means, shoot video. The only sin is to sit on your butt and do nothing.

[Article from MicrocinemaScene.com Stanze on Super 8 Filmmaking By Eric Stanze and Captain Chambers Sep 11, 2004 – source: www.microcinemascene.com Stanze on Super 8 Filmmaking]

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8mm filmmaking has a long history as part of avant garde or experimental filmmaking. Some love the intimacy of the small size, others found that the portability of the cameras allowed them to film the forbidden. But marketed as a consumer medium, 8mm was widely available for “home movies,” and that put the filmmaking apparatus in the hands of people who may not have been designated artists by the dominant culture. […]

[Snatch From: “Avant Gauge” | Source: http://www.mixnyc.org/1998/avant.html]

lemonhorse / 05/05/2005 / Laterna Logbuch, Offene Fragen / 0 Comments

[8mm realitätsdienst… ]

es herrscht gunte stimmung durch das wunder im kühlschrank

nachdem lennardo seine pop-art auftragsarbeit á la lichtenstein termingerecht und wunschgemäß fertigstellen konnte, war es uns durch unverhoffte liquidität vergönnt den kühlschrank mit 60 sw-super8 filmen aufzufüllen. das heimliche vergnügen, nachts zum kühlschrank zu schleichen + mit einem erschaudern die türe zu öffnen…

lemonhorse / 16/11/2004 / Laterna Logbuch, Neila.Film, Super8 / 0 Comments

[Super8 and visual pleasure… ]

[…] for a kind of personalized urban verité. Super-8 proved to be the ideal cinematic tool for the artist as either flaneur or voyeur.” […] Die ganze Palette bislang ungenützter Optionen, die Schmalfilm bereithält, erlaubt den Vertretern der Super-8-Generation […] einen vorläufigen und fragilen Ausweg aus dem “Fortschrittsdilemma”, einen Trash-Weg um den Nullpunkt herum […] 1981 erklärt der amerikanische Kritiker J. Hoberman den künstlerischen Durchbruch des Super-8-Formats mit dessen Rolle als “vehicle “Super 8 war ein Mikroskop, das unter die Haut der Wirklichkeit zu dringen verstand, um dort wie kein anderes Filmformat das Eigenleben der Bilder sichtbar zu machen. (…) Das schönste aber war das Korn. ‘Auflösung’ wird die Schärfenzeichnung des filmischen Bilds genannt. […] Im kristallklaren, starken Licht einer Xenon-Projektion konnte man Zeuge einer Auflösung ganz anderer Art werden, wenn nämlich die Formen sich zurück ins Korn zu verlieren begannen und aus amorph scheinenden Körperknäueln unvermutet ganz andere, neue Formen auftauchten, nur um sich ebenfalls in der bunten Ursuppe zu verlieren. Super 8 war der Pointilismus, Impressionismus und abstrakte Expressionismus der Kinematografie.” […] neben dem Kunstwert des kleinen Formats implizit auch dessen Primitivität (also Billigkeit und Verfügbarkeit) und libidinöse Qualität: SUPER acht meint unbändige Freude am Material, einen Exzeß im Kleinen und visual pleasure jenseits der phantasmatischen Identifikationen im Hollywoodkino …

Aus: “SINGING IN THE RAIN – Superkinematografie von Peter Tscherkassky” Alexander Horwath (Datum?)
=>  http://www.tscherkassky.at/inhalt/txt_ue/05_horwath.html & http://sensesofcinema.com/2003/peter-tscherkassky-the-austrian-avant-garde/tscherkassky/

lemonhorse / 03/06/2004 / Super8:Art, Super8:Stuff / 0 Comments

[Die Götterspeise… ]

um gehirn zum dampfen zu bringen haben wir es diesmal mit heisser götterspeise versucht – willi hat plangerecht 6 päckchen (um 23:34) so heiss als möglich angerichtet.

Goetterspeise

Jetzt sind wir mehrere, die mit Schmalfilm infiziert sind.
Mal sehen was daraus wird.

lemonhorse / 04/04/2003 / Laterna Logbuch / 0 Comments

[Back to the Basics (Super8)… ]

Rücklende: Der Ladenbesitzer erzählt mir, das er die Filiale bald dicht machen würde – das er umziehen muss – in die Innenstadt – weil da nun mal die meisten Leute herumlaufen – da erblickten meine Augen – ganz hinten im Laden gebrauchte Elektronikgeräte – ich war von den Sachen magisch angezogen – da waren alte Radios, Kassettenrecorder, Videorecorder und – ich wagte kaum zu atmen – verdammt da lagen mehrere Super8 Kameras! – langsam schlich ich mich an das Regal und erblickte sie: ein Nizo S800 Super8.

Vor ein paar Tagen: auf einem Flohmarkt in Lübeck konnte ich einen Super8 Projektor + Leinwand finden – wieder in Kiel angekommen hab ich alles aufgebaut und gleich angeschlossen und dann: kein Bild (scheiße! der Alte gute Mann vom Flohmarkt hat mir so tief wie auch ehrlich in die Augen gesehen und gesagt: “Der Projektor ist gerade Überholt! – alles in Ordnung – 85(DM)” – ich sage 60 – er sagt ok. – ich denke: scheiße hättest 50 sagen sollen… – er sagte: “aber nicht das sie glauben der ist Schrott! – ich sag: “nee da vertraue ich Ihnen… [nettes grinsen]”) – aber hilft nichts – Schraubenzieher suchen – da ist er – der alte Kreuzer mit der Überlänge – irres Ding – so lang – hat mir mal jemand geliehen – der hat in einer Sparkasse gearbeitet – netter Nachbar – und ich hab dann vergessen ihm den zurück zu bringen – ist schon viele Jahre her – ich glaube so 7 – Hab ihn letztens zufällig in der Stadt getroffen – er hat aber nicht nach seinem Kreuzer gefragt – und ich hab ihm auch nix gesagt davon – Moment – der Projektor: ach ja ich hab ihn etwas grimmig auseinander geschraubt – und dann: (hohe stimmlage:)”aaa-ha (gedanklich wieder in normaler Stimmlage) die Kontakte der Glühlampe sind verrotteten” – also eine Dose Kontaktspray in der Hand nehmen und dann schööön säubern – ein Stoßgebet (mach das er läuft!) – Glühlampe wieder rein – Projektor wieder zuschrauben – Stecker rein – und? – – – – – läuft!

lemonhorse / 21/05/2001 / Super8, Super8:Stuff / 0 Comments