.:: Super8 + 16mm Film Erkundschaftungen - Logbuch der Filmgruppe Laterna 24143 ::.

[Konservierte Erinnerung … ]

” … Diese alten auf Zelluloid gebannten Amateurfilme, gleich ob im Normal8 – oder Super8- Format sind heute kaum mehr in modernen Haushalten zu finden. … Und so haben sich vielerorts Familien von den Filmsammlungen aus Großvaters Zeiten „abgenabelt“ und sie weggegeben. Flohmärkte, Altwarenläden oder Müllplätze sind daher vorzugsweise jene Orte, an denen man heute auf dieses Material stößt, das demnach als „Found Footage“, also gefundenes Material bezeichnet wird. Meist in schwer mitgenommenem Zustand, von Staub und ähnlichem verunreinigt, oft auch nur mehr bruchstückhaft vorhanden … Betrachtet man erwähnte Fundorte innerhalb der Stadt Wien, bildet die Mehrheit der Fundstücke Amateuraufnahmen aus den 70er und 80er Jahren, so wie unzählige Erotikfilme aus der selben Zeitspanne. Vereinzelt durchmengt mit Filmen, wie Comics und Slapstickstreifen, die im Originalzustand meist eine Länge unter 60m hatten oder beispielsweise Western welche durchaus die doppelte Länge maßen. … Abschließend ist zu sagen, dass diese Arbeit zu einer Sensibilisierung der Menschen für diesen Bereich der Konservierung von Erinnerung beitragen soll und vielleicht wirft sie einen gedanklichen Lichtstrahl auf die eine oder andere alte Filmsammlung, die staubbedeckt in einem dunklen Keller oder Dachboden lagert und nur darauf wartet erleuchtet zu werden. …”

Aus: „DIPLOMARBEIT: Konservierte Erinnerung – Reisen und Amateurfilm auf Zelluloid“ (2013)
Von Maximilian Friedrich Meergraf (Geburtsjahr 1985)
–> http://othes.univie.ac.at/29610/1/2013-07-16_0506027.pdf

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[Little Stabs at Happiness (Ken Jacobs, 1963)… ]

Ken Jacobs (1999): … once you see a film it collects in your mind into a single image also. It’s all there at once, which is what a painting is. It’s all there at once. You can look at a painting and begin going off and seeing it in many different ways, experiencing it in many different ways. And so it does reach out into time, an unfixed time. But in a similar way for me, a film that you’ve seen and really taken into mind does also become an image, a single shape and form. And separates from clock time. I mean, they both seize the mind, or they can seize the mind, and they shape the mind and they become the mind. Cinema is a form of thinking. Painting is a form of thinking. | http://globetrotter.berkeley.edu/people/Jacobs/jacobs-con2.html


Little Stabs at Happiness | Ken Jacobs (1958-60, 16mm, color, 18 min.)

In den frühen 1970er Jahren prägte [Ken Jacobs (* 25. Mai 1933 in Williamsburg, Brooklyn, New York City, USA)] den Begriff paracinema für Filmerfahrungen, die sich außerhalb der Standard-Kino-Technology bewegen … | https://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Jacobs / https://en.wikipedia.org/wiki/Ken_Jacobs & http://hcl.harvard.edu/hfa/films/2009janfeb/jacobs.html & https://en.wikipedia.org/wiki/Paracinema

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[Wir sehen aktuell den Niedergang eines Mediums… ]

Rudolf Stumberger “Die Fotografie – ein verlorenes Medium” (25. Dezember 2016): ” … Die Fotografie ist selbst vom Tod erwischt worden. Wir sehen aktuell den Niedergang eines Mediums. Noch mal: Die Fotografie ist am Ende. Jedenfalls in der uns bisher bekannten Form und Praxis. Denn wie sich tote Körper zersetzen und – Asche zu Asche, Staub zu Staub – schließlich in der Natur aufgehen und sich die Atome neu ordnen, so verschwindet die Fotografie im Digitalen der komitativen Sphäre, also der Einhüllung unserer Welt durch das Netz der Informationstechnologie. … Retro-Design und der Ansturm auf Ausstellung mit Werken analoger Fotografen der Vergangenheit sind der Verweis auf den Verlust einer bestimmten Qualität des Sehens und einer Welt-Anschauung, die auch Poesie miteinschloss. Das kulturelle Moment dieser Fotografie lag in dem Entgegentreten einer Welt, die ein Unentdecktsein, ein Geheimnis in sich barg, das mit der Fotografie festgehalten werden konnte. In diesem Sinne war Fotografie Entdeckung, war Fotografie die Spur des Lebens. Diese Spur ist im Digitalen verlorengegangen und kann durch ein Retro-Design ebenso wenig wiederbelebt werden wie der Retro-Kühlschrank aus den 1950er Jahren die damalige Aufbruchstimmung. …” | Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Die-Fotografie-ein-verlorenes-Medium-3570141.html

Aristophanes, 25.12.2016 15:34: ” … Wer das Werkzeug und das Medium mit der Kunstform verwechselt, der muss sich natürlich auch in der Wehmut eines deutschen Romantikers sulen. …”

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